Breivik: "Ich würde es wieder tun"

17.04.2012 | 18:21 |   (Die Presse)

Der 33-jährige Attentäter begann seine Verteidigungsrede mit einer wahnwitzigen Tirade gegen all das, was den meisten Norwegern lieb ist.

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Es ist der Tag, den alle fürchteten, die am 22.Juli 2011 auf Utøya oder in Oslo einen Menschen verloren haben, alle, die dem Gemetzel entkamen, und alle, die den Schock noch spüren, in den ein Land gestürzt wurde. Dienstag, Tag zwei im zehnwöchigen Prozess gegen Anders Behring Breivik. Nun leitet er seine Verteidigung ein.

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Länger als die gewährten 30 Minuten liest der 33-Jährige aus 13 Seiten vor, die er mitbringt. „Ich würde es wieder tun“, sagt er. Nein, er sei schuldlos. „Ich handelte in Notwehr, für mein Volk, meine Kultur.“ Hauptziel der Aktion sei Aufmerksamkeit für seine Motive gewesen, das hat er schon gesagt und das Gericht als sein Propagandaforum genannt. Und da sitzen 800 Journalisten und registrieren jede Miene, jedes Wort des Massenkillers. Nie fänden seine Tiraden in anständigen Zeitungen nur den Weg auf die Leserbriefseiten, so abseitig ist sein Weltbild. Und nun, da er 77 Menschen tötete, sollen wir davon berichten?

 

Meinungsfreiheit als Antwort

Eskil Pedersen, Leiter der sozialdemokratischen Jugend „AUF“, die Breiviks Ziel auf Utøya war, gibt eine gute Antwort auf das Dilemma. „Wir kämpfen für Demokratie, Vielfalt, Toleranz. Er hat sich außerhalb des demokratischen Systems gestellt, wir antworten mit Meinungsfreiheit.“ Fünf Tage wird Breivik die Tribüne nützen können, fünf Tage, in denen er für jede seiner Untaten Rechenschaft geben soll. Doch die Entlarvung seines Aberwitzes ist wichtiger als die Angst, ihm ein Mikrofon zu geben.

„Ich stehe hier als Repräsentant für die norwegische und europäische antikommunistische und antiislamische Widerstandsbewegung und das Netzwerk der Tempelritter“, sagt Breivik mit hoher Stimme. Später stellt Staatsanwalt Svein Holden klar, dass es die „Knight Templar“ nur in Breiviks Fantasiewelt gibt. Der wehrt sich dagegen, als „bösartiger Verlierer“ abgestempelt zu werden, als narzisstisch, antisozial, feige. „Die meisten da draußen verstehen, dass das alles Propaganda ist“, sagt der Mann, der jahrelang in selbst gewählter Isolation lebte, während er die Morde plante, und dennoch glaubt, für viele „Nationalisten und Kulturkonservative“ zu sprechen.

 

Harte Kost für die Opfer

Harte Kost für die gut 800 Überlebenden und Hinterbliebenen, die in Oslo oder einem von 17 anderen Gerichten die Übertragung hören, die für die Allgemeinheit nicht zugänglich ist. Oft verlassen Menschen um Luft ringend den Saal, wenn Breivik die AUF mit der Hitlerjugend vergleicht und Utøya mit einem Schulungslager für Marxismus und Multikulturalismus. Als Richterin Wenche Arntzen um Mäßigung bittet, sagt er, er habe seine Rhetorik aus Rücksicht auf die Hinterbliebenen gemäßigt.

„Ich wusste, dass es hart sein würde, aber es ist härter, als ich glaubte“, sagt Ragna Sørlundsengen, die dem Massaker entkam. „Ich will ihm ins Auge blicken“, sagt Sofie Lyshagen, die eine Freundin verlor. „Es wird guttun zu sehen, dass jetzt ich die Kontrolle habe. Er muss da sitzen, ich kann gehen, wenn ich will.“

 

Handschlag mit einem Killer

Es geht zivilisiert zu in Norwegens Gerichten. Die Ankläger grüßen den Täter mit Handschlag, Richter und Angeklagter sind per Du, das „Sie“ ist im Norwegischen für den Umgang mit dem König reserviert. „Setz dich“, sagt Arntzen. „Du hast keine Pflicht, dich zu äußern, aber wenn du es tust, sei bitte ehrlich.“

Er redet. Seine Tat sei ein „Präventivangriff“ gegen die „Zerstörung unserer Kultur“, „die kleine Barbarei ist manchmal nötig, um die größere zu verhindern“. Als Grund für die Tötung von Kindern fallen ihm die Atombomben auf Japan ein, die 300.000 Menschen getötet, aber Millionen gerettet hätten. „Ich und andere Militante nützen die gleiche Methode.“ Demokratischer Widerstand sei sinnlos, Multikulturalismus sei der wahre Terror. 70 Menschen zu töten könne einen „Bürgerkrieg verhindern“.

„Wer gibt dir das Recht, als Verteidiger des norwegischen Volks aufzutreten?“, fragt Anklägerin Inga Beijer Engh und bekommt das Recht der Völker auf Selbstbestimmung zur Antwort. „Gabst du dir selbst dein Mandat, oder hast du es bekommen“, will Engh wissen. Breivik: „Das gab ich mir selbst.“

Es habe in ganz Europa seit der Zwischenkriegszeit keine echte Demokratie gegeben, nur eine „liberalistische, kulturmarxistische Diktatur“, die Schulen und Medien unterwandert habe. Er wettert gegen Sozialismus, Feminismus und die sexuelle Revolution, böse seien nicht „wir militante Nationalisten, sondern Sozialdemokraten“, die die Schleusen für Masseneinwanderung öffneten. Seine Opfer auf Utøya seien keine „unschuldigen Kinder“ gewesen, sondern „politische Aktivisten und „Kämpfer“.

Norwegen und Europa sollten überrascht sein, dass es eine Aktion wie die seine nicht schon früher gegeben habe. Seine „legalen“ Taten würden nun die Zensur schüren und die Nationalisten stärken. Er wolle „einen Konflikt, ehe die ethnischen Europäer in der Minderheit sind. Wir können nicht warten, bis wir in 20 Jahren eine Moslemmehrheit haben.“

 

Befangener Schöffe abgelöst

In den Zusehern brodeln Gefühle, auch „Hass“, gibt Eskil Pedersen zu; viele meinen, Haft sei keine angemessene Sühne. Der Wunsch nach Rache lebt neben dem auf ein würdiges Verfahren weiter, doch schwappte er auf das Gericht über und führte zum Eklat: Einer der drei Schöffen, Thomas Indrebø, hatte nach den Attentaten auf Facebook den Tod „gerechte Strafe“ genannt. Das flog auf, Indrebø musste wegen Befangenheit gehen. Seine Stelle übernahm ein Ersatzschöffe, der an der Verhandlung bereits teilgenommen hatte.
Siehe auch Seite21

("Die Presse", Print-Ausgabe, 18.04.2012)

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144 Kommentare
 
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hat nicht che Guevarra ähnliche Ideen gehabt, als

er gemordet hat.
Allerdings war er auf der anderen Seite des Spektrums und deshalb gibt es einen Platz nach ihm benannt.

Beides üble Figuren, dass da keine falschen Ideen aufkommen: aber das Leben ist relativ und nur das Sterben ist absolut.

Re: hat nicht che Guevarra ähnliche Ideen gehabt, als

Das ist in meinen Augen eine absolut dumme und respektlose Aussage. Breivik hat im Rahmen des Rechts keine Gnade verdient.

Gast: F87
20.04.2012 15:43
0

Utøya

Die Insel heisst auf Norwegisch "Utøya" und nicht Utöya! ...und das im Zeitalter der Globalisierung und des WWW. Norwegisch verwendet kein ö! oder ä oder ü sondern æ, ø oder å!

Re: Utøya

Genau darum geht es hier... wie man den Namen der Insel schreibt.

Armes Würstchen...

Wundert mich eigentlich dass er nicht zum Islam konvertiert ist, die hätten so einen Irren bei den Salafisten mit offenen Armen empfangen!

zurechnungsfähig?

ein interessanter aspekt, warum nach dem ersten gutachten, das breivik als psycho klassifizierte, die staatsanwalt ein neues gutachten in auftrag gab:

die ersten gutachter hatten diverse breivik-ausdrücke (zb sein geschwafel von den temple-knights u.a.m.) als die phantasiewelt eines gestörten menschen interpretiert. ihnen war nicht bewusst, dass es sich dabei um ausdrücke (schlüsselwörter, doppelbezeichnungen) aus der rechtsextremen szene handelt. x-fach nachzulesen in den foren und blogs, wo breivik sich herumgetrieben hat.

nein, breivik ist kein psycho. oder zumindest kein ärgerer als osama & co.
breivik ist ein stinknormaler politischer attentäter.

Antworten Gast: Horsty
20.04.2012 12:12
3

Re: zurechnungsfähig?

Wäre es nicht auch denkbar, dass er ein, wie Sie sagen, "stinknormaler rechtsextremer", sehrwohl zugleich auch psychisch gestört ist? Ich würde die Grenze zwischen psychischer Gesundheit und Krankheit nicht so scharf ziehen, und diese Grenze nicht an z.B. politischer Radikalität festmachen.

Anders gesagt: Dass es in der Welt unzählige vergleichbar radikal gesinnte und gewaltbereite Menschen wie Breivik gibt, heißt nicht gleich, dass diesem Phänomen keine psychische Störung zugrunde liege.

Man darf nicht vergessen, dass psychische Störungen im Allgemeinen keine seltenen sondern allgegenwärtige Phänomene sind - man beachte die Prävalenzangaben zu diversen psychischen Störungen, inklusive Schizophrenie (1%). An irgendeiner Form von Störung leidet fast jeder Mensch, und auch die schwerwiegenden Störungen (schizophrene Störungen, Persönlichkeitsstörungen) sind allgegenwärtig, zum Teil von der Häufigkeit her vergleichbar mit "Volkskrankheiten" wie Diabetes und Co.

Also halte ich es für falsch, zu argumentieren, Breivik sei vermutlich nicht psychisch krank, nur weil es von seiner Sorte unzählige andere gibt. Schwere psychische Störungen (z.B. Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen) sind keine ausgefallenen Raritäten, sondern ein allgegenwärtiges Phänomen.

Re: Re: zurechnungsfähig?

Ist das so wichtig? Gewiß hat jeder von uns seine kleineren oder größeren Neuröschen, aber die Frage m.E. weniger, inwieweit Breivik eine solche Krankheit hatte und möglicherweise unter ihr gelitten hat, sondern ob er imstande war, die Folgen und die Gesetzeswidrigkeit seines Handlens klar zu erkennen. In seinem Prozeß scheint er trotz seines verqueren Weltbildes zu schlüssigem Denken und logischen Aussagen imstande sein, also hatte der Richter offenbar sehr recht, wenn er dem ersten Gutachten mißtraute. Interessant wäre es aber zu wissen, wie oft solche Fälle von Gutachtern entschieden werden, die mit der Materie nicht vertraut sind, z.B. rechtsextreme Schlüsselwörter nicht erkennen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Horsty
20.04.2012 12:59
1

Re: Re: Re: zurechnungsfähig?

Da muss ich widersprechen.

1. Dass Breivik, wie Sie schreiben, schlüssig denken und logisch aussagen kann, und die Folgen seiner Tat einschätzen kann, bedeutet nicht unbedingt, dass er zurechnungsfähig ist. Die im Raum stehende psychiatrische Diagnose einer wahnhaften Störung würde bedeuten, dass Breivik zwar schlüssig denken kann, dass allerdings seine Wahrnehmungen und Entscheidungen nur im Kontext seiner persönlichen, wahnhaften Realität schlüssig sind. Menschen, die unter wahnhaften Störungen leiden, denken nicht wirr und unlogisch - sie sind lediglich von einer für Gesunde offensichtlich nicht realen Sache überzeugt. Dass eine solche Störung, sollte sie vorliegen, Breiviks Zurechnungsfähigkeit beeinträchtigt, dürfte klar sein. Soviel zum Thema "mit der Materie vertraut sein".

2. Dass Breiviks Gedankenwelt sich rechtsextremer Ideen, und wie Sie schreiben, rechtsextremer Schlüsselwörter bedient, schließt nicht aus, dass er dies eventuell im Rahmen einer wahnhaften Gedankenwelt tut. Dass jemand an einem Wahn leidet, bedeutet ja nicht, dass er sich nicht bestehender (z.B. rechtsradikaler) Ideen bedienen könnte bei der wahnhaften Konstruktion seiner Ideen.

Was ich sagen will, ist, dass Wahn und Rechtsradikalismus einander in diesem Fall nicht ausschließen!

Re: Re: Re: Re: zurechnungsfähig?

Nach Ihrer Definition verschwimmt aber irgendwie der Unterschied zwischen "wahnhaft" und "normal". Vor allem sind Wahrnehmungen und Entscheidungen meistens nur im Kontext der persönlichen Sichtweise schlüssig.
Breivik war dazu bereit, Menschen zur Durchsetzung seiner wirren Ideen zu töten. Das ist aber in Wirklichkeit höchst rational - aber eben mörderisch. Es ist nichts weiter als die konsequente Anwendung des Utilitarismus.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Horsty
20.04.2012 15:47
2

Re: Re: Re: Re: Re: zurechnungsfähig?

Ja, man könnte seine Vorgehensweise als höchst rational bezeichnen. Doch, wie bereits gesagt, steht das nicht im Widerspruch zum Vorliegen einer wahnhaften Störung. Wer an einem Wahn leidet, denkt nicht irrational, sondern rational, aber in Bezug auf eine innere Realität, die aus psychopathologischen Gründen krankhaft verfälscht ist. Die Grenze zum Gesunden ist dabei tatsächlich nicht einfach zu ziehen (z.B. jeder, der verliebt ist, ist theorethisch "wahnhaft" von der Vorzüglichkeit seines/seiner Angebeteten überzeugt). Ein typischer Wahn im psychopathologischen Sinne, wie er z.B. typischerweise bei paranoider Schizophrenie vorliegt, erfüllt jedoch klar definierte Kriterien: subjektive Gewissheit, Unkorrigierbarkeit durch zwingende Schlüsse, Unmöglichkeit des Inhaltes.

Sollte sich herausstellen, dass Breivik sich z.B. aufgrund einer paranoiden Schizophrenie in einer real nicht existierenden Rolle und Situation sieht, so wäre sein Handeln zwar nicht minder konsequent und menschenverachtend, aber dennoch das Produkt einer psychosozial und genetisch bedingten Erkrankung.

Ich weiß, dass die Grenze zwischen Fanatismus und Wahn nicht einfach zu ziehen ist, aber die Unterscheidung ist dennoch enorm wichtig. Immerhin geht es um die Frage nach der Ursache von Leid. Es kann nicht reichen, auf jedes Verbrechen zu reagieren mit "eh klar, das ist einfach einer von diesen bösen Unmenschen". Ich glaube im 21. Jahrhundert kann man sowas differenzierter analysieren.

Gast: Bobby
20.04.2012 01:26
7

Presse als Unterhaltungsmedium

Dieser Artikel liest sich wie ein Auszug aus einem Kriminalroman, voller oberflächlicher Dramatisierungen. Das Thema Breivik ist doch ernsthaft betrachtet schon dramatisch genug, und ich finde es geschmacklos, daraus eine unterhaltsame "Gerichtssaal-Story" á la Hollywood zu machen - über den packenden Kampf zwischen einer heldenhaften Richterin und einem Bösewicht.

Wer sich von solchen Stories fesseln und unterhalten lässt, der sollte lieber die Sendung Richterin Salesch schauen.

Antworten Gast: Bobby
20.04.2012 12:15
1

Re: Presse als Unterhaltungsmedium

Anmerkung:
Ich habe den Kommentar zum Artikel mit dem Titel

"Breivik-Prozess: Ich wollte nicht 69, sondern alle töten"

verfasst. Leider erscheint mein Kommentar auch unter anderen Artikeln zum Thema Breivik. Bitte darum, meinen Kommentar nur im Zusammenhang mit dem oben genannten Artikel zu verstehen!

Re:

Dies wird durch die kleine Anmerkung "Zum Artikel: ..." direkt über Ihrem ersten Kommentar für jeden ersichtlich.

Gast: Breitling
20.04.2012 00:05
1

Theorie

Ich würde mit dem Lächerlichmachen sehr vorsichtig sein. Ich denke, dass die Staatsanwaltschaft sich auf sehr dünnes Eis begiebt. Ihn als Dummkopf hinstellen zu wollen halte ich als ausgesprochen gefährlich. Sollte er am Ende in der Rolle des Verlierers dastehen, würden ihm noch mehr Sympathien entgegen fliegen. Selbst wenn er rhetorisch niedergeprügelt werden sollte, würde das eine breite Masse spüren. Also, wenn das der Plan ist, dann seid lieber vorsichtig. Ich denke, dass diese Methode am Ende den eisamen Buben zu nutze kommt.
Kein Podium wäre besser gewesen.

Re: Theorie

Das Kalkül besteht wahrscheinlich darin, Breivik nicht als furchterregendes Monster darzustellen sondern als kompletten Versager, der zwar große Töne spuckt, in seinem Leben aber nichts auf die Reihe gebracht hat. Das ist wahrscheinlich auch die beste Strategie, um Nachahmungstäter zu verhindern. Denn die möchten eben nicht als die Loser wahrgenommen werden, die sie nun einmal sind.

Re: Theorie

aber wie sonst als 'dummkopf' soll man jemand bezeichnen, der an die bei breivik als motivation dienende ideologie der rechtsextremen glaubt?
irgendwas intelligentes kann ich daran jedenfalls nicht erkennen.

Gast: Flugsimulator
19.04.2012 23:53
0

Werden Ego-Shooter jetzt verboten?

und das Waffenverkauf muss verboten werden.

Gast: yoshi1
19.04.2012 21:42
4

Liebe Presse.

"Gegenüber Staatsanwältin Inga Bejer Engh zieht Anders Breivik zusehends den Kürzeren."

Ernsthaft? Ich hoffe für euch, dass ihr das in der morgigen Ausgabe nicht so abdruckt. Erfahrene, hochdekorierte Staatsanwältin zerreißt einen wahnhaften, geständigen Massenmörder in der Luft. Wahrhaft beeindruckend. Hat Norwegen das wirklich nötig?

Gast: radius
19.04.2012 19:38
6

Ein brutaler Mörder zieht vor der Staatsanwältin den Kürzeren.

Was ist denn das für eine blödsinnige Formulierung. Das wollen wir hoffen, dass das Kürzere ziehen keine Kunst sein wird.

Gast: gast352
19.04.2012 18:30
1

am besten

World of Warcraft und Call of Duty weltweit verbieten!

Re: am besten

Kompletter Schwachsinn.
Eine Person mit gesundem Menschenverstand erkennt den Unterschied zwischen einem Spiel und der Realität.
Personen wie dieser Breivik hätten diese Tat auch ohne solche Spiele verübt.

Gast: Gesichtschirurg
19.04.2012 18:05
15

Jetzt fehlt nur noch der Kommentar, dass...

...Computerspiele schuld daran seien.

Re: Jetzt fehlt nur noch der Kommentar, dass...


naja, zumindest gespielt hat er, wie zu lesen war...

ein zweiter 'technischer' aspekt: der erwerb und besitz von schusswaffen. denn 69 der opfer wurden damit getötet.

Antworten Gast: Konservativer
19.04.2012 22:55
2

Re: Jetzt fehlt nur noch der Kommentar, dass...

Schuld nicht, aber förderlich.

Streiten Sie das ernsthaft ab?

Falls ja: Sind Sie selber ein Computerspieler?

Antworten Antworten Gast: GamerDerErstenStunde
20.04.2012 08:48
5

Re: Re: Jetzt fehlt nur noch der Kommentar, dass...

Ich bin seit rund 35 Jahren Computerspieler und habe alles mitgemacht von Pong über Space Invaders bis zu Battlefield 3. Ich spielte immer wieder auch gerne Spiele, die Gewalt zum Thema haben. Heute bin ich weit über 40, ich glaube ein guter Vater, dessen Ehe schon weit länger hält, als es in Österreich üblich ist. Die Faszination am Videospiel hat mich zur IT gebracht, in der ich heute noch arbeite. Ich bin also eine Langzeitstudie und weiss wovon ich rede, was man von Ihnen anscheinen nicht behaupten kann. Selbstverständlich gehören Spiele wie COD nicht in Hände Minderjähriger. Aber zu behaupten, mit COD könnte man Taktik lernen ist genau so als behaupte man, mit Mario Kart würde man das Autofahren lernen. Breivig ist ein Verbrecher, der Schuld an seinen Taten ist. Niemand sonst.

 
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