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Le-Pen-Wähler sind Zünglein an der Waage

23.04.2012 | 18:25 |  von unserem Korrespondenten Rudolf Balmer (Die Presse)

Die Kandidatin des Front National spricht die Enttäuschten und Unterdrückten an. Nicolas Sarkozy muss nun ihre Anhänger ins Boot holen, will er sein Präsidentenamt nach der Stichwahl am 6. Mai behalten.

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Paris. Frankreich wacht mit einer neuen politischen Landkarte auf. Gleich auf den ersten Blick fällt die Überzahl der rosarot gefärbten Gegenden, in denen der Sozialist François Hollande die Führung übernahm, gegenüber den blauen Flecken, in denen Nicolas Sarkozy im ersten Durchgang der Präsidentschaftswahl am Sonntag dominierte. Nur bei genauem Hinsehen fällt auf, dass in 15 der 95 Départements Marine Le Pen oft nur mit geringem Abstand an zweiter Stelle liegt und im Umkreis von Nîmes (Departement Gard) gar Erste wurde.

Vom Ärmelkanal über Lothringen bis ins Elsass im Norden und von Marseille bis Nizza an der Côte d'Azur hat die Chefin des rechtsextremen Front National (FN) ihre Hochburgen. Mit einer aggressiven Kampagne gegen die „Pariser Eliten“, gegen das „Establishment“ und gegen den Euro sprach sie ein breites Publikum von Unzufriedenen, Enttäuschten und Unterdrückten an, die sich von allen anderen Parteien verachtet fühlen. Der FN gibt ihnen ein Zusammengehörigkeitsgefühl.

Im Südosten, wo sich viele Algerienfranzosen nach der Unabhängigkeit der Kolonien niederließen, wird traditionell sehr rechts gewählt. In Nordfrankreich, in den ehemaligen Industriebastionen, stößt der Vorschlag, den Franzosen gegenüber Immigranten den Vorzug zu geben und dank Importzöllen die tiefen Löhne zu erhöhen, auf Zustimmung. In ländlichen Gebieten fand Le Pen mit dem Bild eines vergangenen landwirtschaftlichen Idylls und dem Schutz vor ausländischer Konkurrenz Gehör. In den Agglomerationen wählen wieder andere FN aus Fremdenfeindlichkeit.

 

„Antifranzösischer Rassismus“

Wie andere rechtspopulistische Bewegungen schürt und instrumentalisiert der FN als Antwort auf Ängste angesichts der Krise ausländerfeindliche Ressentiments. Verarmte Schichten von Einheimischen werden dabei als Opfer eines „antifranzösischen Rassismus“ dargestellt. In ihrem Buch „Bienvenue au Front“ (Willkommen in der Front) beschreibt Soziologin Claire Checcaglini, die den FN infiltriert hat und monatelang als Aktivistin tätig war, dass die Muslime das eigentliche Feindbild der meisten Mitglieder sind.

Was den FN von vergleichbaren Parteien wie der Schweizer SVP unterscheidet, ist ein historischer rechtsextremer Kern von Mitgliedern und von ideologischer Substanz, der bis in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, zur Kollaboration mit dem Dritten Reich und dem Kolonialismus zurückreicht. Der Vater der heutigen Parteichefin, Jean-Marie Le Pen, hat diese Partei als Zusammenschluss rechtsradikaler Grüppchen und Strömungen zusammen mit dem früheren SS-Rottenführer Pierre Bousquet und dem Antisemiten François Brigneau gegründet.

Diese Erbschaft hat Marine Le Pen nicht ausgeschlagen. Sie bemüht sich aber seit der Übernahme der Parteiführung darum, diese rechtsextreme Bewegung „salonfähig“ zu machen. Mitglieder, die sich mit Hitlergruß fotografieren ließen, wurden ausgeschlossen. Das passt nicht ins Bild, das Marine Le Pens FN heute von sich geben will. Doch die alte Garde mit dem Vater und Ehrenpräsidenten Jean-Marie Le Pen wacht weiter über die Parteilinie.

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Wie werden FN-Wähler stimmen?

Le Pens Durchbruch mischt nun den zweiten Durchgang der Präsidentenwahl am 6. Mai gehörig auf. Die Tatsache, dass die FN-Chefin 18 Prozent der Stimmen erhalten hat, wird bereits als größter Misserfolg von Nicolas Sarkozy bezeichnet. Für den Amtsinhaber, der mit 27 Prozent auf Platz zwei landete, wird die Stichwahl zu einer „Gleichung“ mit ebenso vielen Unbekannten, wie es am Sonntag Le-Pen-Wähler gab, schreibt beispielsweise die Zeitung „Les Echos“. Wie werden diese Wähler sich auf die Finalisten verteilen? Die Spezialisten der extremen Rechten unter den Politologen glauben zu wissen, dass sich etwa die Hälfte durchringen werde, Sarkozy zu wählen, ein knappes Viertel dagegen Hollande, und der Rest überhaupt nicht.

Indes will der sozialistische Wahlsieger, der 28,6 Prozent holte, alle hinter sich sammeln, die von Sarkozy genug haben. Rein arithmetisch sieht die Ausgangslage für ihn besser aus. Jean-Luc Mélenchon von der Linksfront, Eva Joly von den Grünen sowie der „Antikapitalist“ Philippe Poutou haben ihm bereits ihre Unterstützung zugesichert. Das macht theoretisch plus 11,1 plus 2,3 plus 1,2 Prozent für Hollande. Die 9,1 Prozent des Zentrumsdemokraten François Bayrou sollen sich angeblich zu gleichen Teilen auf die beiden Finalisten verteilen. Somit hängt Sarkozys Schicksal davon ab, wie viele FN-Wähler er ins Boot holen kann.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.04.2012)

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331 Kommentare
 
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Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Guckst du
23.04.2012 15:39
3 4

Re: Re: Re: Re: Re: Was wir daraus lernen sollten!

Lieber Otto,
der Satz "Geld wird nicht vernichtet, nur umgeschichtet - die Schulden der einen sind die obszönen Vermögen der anderen!" gefällt mir außerordentlich, weil er den Nagel auf den Kopf trifft. Mit voller Wucht.

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Re: Re: Re: Re: Was wir daraus lernen sollten!

Leute, die alles so einfach finden, sind mir schon suspekt!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.04.2012 13:57
5 2

Re: Was wir daraus lernen sollten!

Das Problem kommt doch nicht von den Linken, so wie die Lösung niemals von Rechten kommen kann.

Das Problem ist doch alleine die komische Planwirtschaft in der EU. Planwirtschaften sind immer Mangelwirtschaften und die EU Planwirtschaften zeigen immer mehr deutliche Mangelerscheinungen, welche sich in der Unfinanzierbarkeit manifestieren.

In Europa haben wir aber Planwirtschaftler, welche in allen Farben schillern, also auch auf dem rechten Flügel zu finden sind.

Die Parteienprogramme der angeblich "rechten Parteien" in Österreich zeigen es doch ganz deutlich auf. Da findet man gleich gar keine Konzepte gegen die irre Planwirtschaft nur allgemeinen Blabla.

Die Rechten haben auch keine Lösungen, weil deren Parteibonzen genauso fertig sind wie bei den Linken, nur philosophisch eine andere Ausrichtung. Mit Philosophie lässt sich das Problem aber nicht lösen!

Die Lösung liegt allein im Zurückfahren der Staatlichkeiten aus dem Leben der Bürger. Die Staatsausgaben müssen, sehr kurzfristig, auf max. 30% des BIPs zurückgefahren werden, die Abgabenquoten auf max. 35% begrenz werden. Die riesigen geschützten Bereiche müssen weitgehend in die Freiheit = Eigenverantwortung entlassen werden, der Förderwahnsinn um 85% reduziert und der Frühruhestand endlich gestoppt werden. Das hat doch mit links- rechts überhaupt nichts zu tun.

Re: Re: Was wir daraus lernen sollten!

Natürlich hat es was mit dem politischen Spektrum zu tun!
Alle sozial denkenden Menschen, und das ist tw. immer noch die Mehrheit, würden einen Nachtwächter Staat, wie es der feuchte Laissez-Faire Traum der versammelten RonPaul Fanboys, zutiefst ablehnen.
Im übrigen, und da haben sie recht, hat auch die FPÖ damit nichts zu tun, ist sie im Kern auch sozialistisch.
Nur eben national.
Das liberale Dogma des Sozialdarwinismus ist ein ganz enges Minderheitenprogramm, in etwa das, was aktuell die Rösler-FDP mit ihren 2% abackert - also Politik für Schickimicki-Zahnärzte, frustrierte Grinzinger und ein paar sonstige SChnösel. Hat mit dem echten Leben derer die täglich arbeiten gehen NIX zu tun.

Antworten Antworten Antworten Gast: 1. Parteiloser
23.04.2012 18:45
1 1

Re: Re: Re: Was wir daraus lernen sollten!

Das heutige politische Spektrum ist, neben dem Verkauf irgendwelcher Ideologien, doch nur das eigene Abkassieren.

Die Parteien haben alle nur noch diese Spektrum im Kopf, die Verantwortung für das Land und die Bürger, diese Verwantwortung wird nicht einmal mehr ignoriert.

Es gibt nur eine Politik des Abkassieren, am Besten innerhalb der geschützten Bereichen (die meisten Postler- und Amterl) und daher auch überall in Europa die grausige Planwirtschaft, welche Europa kaputt gemacht hat. Weil genau daher kommen die irren Staatsausgaben und genau diese haben die Schuldenkrise gemacht.

Menschen als soziale Wesen sind ja prinzipiell nichts schlechtes, die natürliche soziale Kernzelle war ja einmal die Familie. Die Versuche der Staatlichkeit diese Aufgaben zu übernehmen, diese Versuche sind doch schon lange fehlgeschlagen.

Das politische Spektrum ist doch aus Parteien nur noch stinkend und dient nur dem eigenen Abkassieren.

Re: Was wir daraus lernen sollten!

Bereits nach dem ersten Satz braucht man dieses Post nicht weiter zu lesen, da es grundfalsch ist.
Wie sie beiden Quellen, also IHS und WIFO, entnehmen können, war die Neuverschuldung der Eurozone von etwa 2000 bis 2007 RÜCKLÄUFIG.
Es wäre schön, wenn in Wirtschaftsfragen wenigstens die konkreten Zahlen nicht auch Gegenstand von Dogmen und Ideologien wären.
Vielleicht nimmt "die Rechte" auch mal zur Kenntnis, dass sie etwa im AKH nicht mal mehr den Hintern ausgewischt bekommt, wenn die ausländischen Pflegekräft ausbleiben.
Sündenbock Debatten sind langweilig!

Re: Re: Was wir daraus lernen sollten!

Zweimal rot und kein einziges Argument, dafür zig-mal grün für eine ausgewiesene Falschmeldung.
Dieses Forum ist ähnlich tiaf wie in der Krone, dort bilden sich die Poster allerdings wenigstens nicht ein, irgendeiner Art "Elite" anzugehören oder was besonderes zu sein...

Antworten Antworten Antworten Gast: Hurz IV
23.04.2012 14:57
3 2

Re: Re: Re: Was wir daraus lernen sollten!

Auch wenn die Neuverschuldung ruecklaeufig ist, steigen die Staatsschulden, nur nicht ganz so rasant. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen.

Re: Re: Re: Re: Was wir daraus lernen sollten!

Und wodurch sind die Schulden seit 2007 expoldiert?
Wer hat davon profitiert?
Wer hat Kurzarbeit und Nulllohnrunden trotzdem zugestimmt?
Wo sind die Billionen die da vernichtet wurden (Geld wird nicht vernichtet, nur umgeschichtet - die Schulden der einen sind die obszönen Vermögen der anderen!) gelandet?
Wie lange sollen noch über 90% der Menschen immer mehr für immer weniger arbeiten um die immer astronomischeren Vermögen der obersten 1-2% zu erwirtschaften?
Und die Antwort darauf ist was? Weniger Geld für Alleinerziehende Mütter und Behinderte?
Wir haben diese Lügen satt!!!

Die "Rechten"

- also die, die man heutzutags als "Rechte" bezeichnet, sind eh auch Sozialisten. Also was solls? Sarkozy muss weg - jetzt kann man ja noch hoffen.

Gast: Na und?
23.04.2012 13:04
3 0

Eine Frage an die Franzosen:

Was macht Hollende interessanter als Sarkozy? Sind nicht beide Dampfplauderer?

Wie steht die Masse der Franzosen der EU/ internationalen Verpflichtungen gegenüber?

Nimmt man in Kauf, daß ein neuer Präsi den Deutschen die kalte Schulter zeigt und damit auf eingegangene Vereinbarungen pfeift?

Gast: freund?
23.04.2012 12:39
10 6

na, jetzt darf halt einer von den zwei kaspern




5 jahre pfuschen, und dann kommt LePen .

Re: na, jetzt darf halt einer von den zwei kaspern

Hätte sich in Regierungsverantwortung noch schneller entzaubert als damals die FPÖ.
Allerdings ist das eine Kosten-Nutzen Rechnung, also: Ist die Selbstmontage der Rechten es wert, sie dafür 2-3 Jahre regieren zu lassen - was können sie in dieser Zeit alles anrichten?

0 0

Re: Re: na, jetzt darf halt einer von den zwei kaspern

In der damaligen Schwarz-Blau Koalition mit Schüssel als Kanzler, waren die Schwarzen stärker.

3 5

Re: Ist die Selbstmontage der Rechten es wert, sie dafür 2-3 Jahre regieren zu lassen - was können sie in dieser Zeit alles anrichten?

selbst montieren sich in ganz Europa besonders die roten und schwarzen selbst ab, indem sie der Union ihre Hörigkeit mittels allerlei Kniefälle (er)beweisen und auf das eigene Volk pfeiffen.

Nur deshalb bekommt die "rechte" Strömung enormen Aufwind, auch wenn sie leider nicht vieles gegen die üropäische Planwirtschaft tun wird können; ausser es setzt sich in allen Ländern die rechte Fraktion durch und hält was sie dem Volk verspricht (verringern der Beitragszahlungen, stoppen der bereits verlorenen Rettungsgelder, und das dadurch gesparte Geld im eigenen Land auszugeben...) !

Was daran ist denn falsch ?!


Antworten Gast: mimimimimimi
23.04.2012 12:57
3 9

Re: na, jetzt darf halt einer von den zwei kaspern

hihi, bis dahin gibt es die piraten als oppositionspartei in ganz europa und die rechten würsterln müssen wieder ganz traurig sein, weil ihnen die leute weglaufen :-)

Antworten Antworten Gast: freund?
23.04.2012 13:25
8 5

Re: Re: na, jetzt darf halt einer von den zwei kaspern



die piraten sind, soweit man überhaupt ein programm erkennen kann und soll, ja wohl eher links, und damit für rechtswähler uninteressant.

der einzig vernünftige programmpunkt ist der kampf gegen den GROSSEN BRUDER, ab das allein ist nicht wahlentscheidend.

also nix mit 'hihihihi' .

Le Pen "triumphiert" - ?????

Ich dachte, Hollande hätte VOR Sarkozy gewonnen. Wo, bitte, ist da der "Triumph" von Mme. Le Pen? Kann mir, bitte, von der "Presse" das erläutern?

4 3

Re: Le Pen "triumphiert" - ?????

Trotz der medialen Hetzkampagne (auch die Presse kommt nicht umhin, FN als rechtsextrem zu beschimpfen) ein 5el der Stimmen erreicht.

Das sozialistische Europa ist wiedermal schockiert, und das ist das bester daran.

die front n. IST rechtsextrem. sagt ja schon der name.

und "das sozialistische europa" ist weniger schockiert als über den etappensieg erfreut.

Re: Re: Le Pen "triumphiert" - ?????/cougar

JA, sie hat 20% der Stimmen bekommen!! Und, was hat's g'nutzt? Echte Triumphe sehen anders aus!

schöner erfolg der sozialdemokratie

le pen wird sarkos schicksal per wahlempfehlung besiegeln.

wird interessant.

Gast: sgdg<rg<rg<sgs<g
23.04.2012 11:55
11 7

immer wieder erfreulich zu sehen

wie die Linken immer mit allen möglichen offenen Beleidigungen und Unsachlichkeiten durchkommen, aber jede von der "offiziellen Linie" abweichende Meinung (oder Link zu einem anderen Zeitungsartikel, egal ob FAZ oder Krone) den die "offizielle Meinung" für nicht berichtenswert hält im virtuellen Papierkorb verschwindet.

4 10

Re: immer wieder erfreulich zu sehen

tut es gar so weh,das der ungarische gnom auf der französischen präsidentenstuhl einen arschtritt bekommen hat?

Antworten Antworten Gast: gr<g<rg<sg<sg<srg
23.04.2012 13:23
2 0

Re: Re: immer wieder erfreulich zu sehen

Mein Kommentar ist allgemein gehalten, mir ist der "ungarische gnom" herzlichst egal.

Re: Re: immer wieder erfreulich zu sehen

Wie immer, wenn die Rechte eine Wahl verliert, sind sie anschließend der Meinung der Wähler habe sich geirrt, oder die "linkslinke Meinungsdiktatur" (copyright A.Unterberger) wäre schuld dran.
Ist behandelbar!

Re: Re: Re:

Der Wähler ist ein armes Würstchen. Believe it or not. Die Auswahl ist erschütternd.

Re: Re: Re: Re:

Ich finde die Auswahl in FR wesentlich reichhaltiger - in Ö hat man die Wahl zwischen zwei Macherhaltungsparteien, zwei rechtspopulistischen und einer Ökopartei.
In FR gibts wenigstens Melenchon.

Re: Re: Re: Re: Re:

Na ja, jemand, der für 75% Spitzensteuersatz eintritt, weil er alle Besserverdiener hasst, ist krank...

Re: Re: Re: Re: Re: Re:

Nein, Realist.
Jemand mit über 20k Euro netto monatlich kann das leisten, die größte Bedrohung des sozialen Friedens ist die Ungleichheit - und niemand kann mir erzählen, dass etwa die Arbeit eines Consulters 30mal wertvoller ist, als jene eines Facharbeiters!
Es geht darum Schulden und Vermögen gegengleich zu glätten, sonst kracht es tatsächlich bald.
Im übrigen hat der "Kommunist" Roosevelt genau das gleiche getan, und damit die USA damals aus dem Dreck gezogen - nennt sich New Deal.

Gast: CALatel
23.04.2012 11:33
8 4

insgesamt kann man daher sagen

dass die franzosen vor allem die eu abgewählt haben. denn defacto haben alle kandidaten außer dem sarko (und selbst der ist zum schluß etwas auf distanz gegangen) - egal ob links oder rechts - gegen die eu stimmung gemacht.

Gast: mimimimimimi
23.04.2012 11:30
7 25

überall scheitern sie, die rechtsrechten recken...

ein paar protestwähler mehr, aber mit denen gewinnt man keine wahl. dann wird wieder geweint und außerdem sind die medien an allem schuld... mimimi

immerhin kann sich frankreich eine anwältin als spitzenkandidatin leisten... dagegen schaut unser zahnarzthelfer doof aus der wäsche.

Verwechseln Sie da nicht was?

Nämlich den HC mit der Bures Dorli?

Antworten Gast: AMS- Trainer
23.04.2012 12:31
11 2

Re: überall scheitern sie, die rechtsrechten recken...

...welchen Beruf hat noch gleich der Faymann?

6 19

Was haben Österreich und Frankreich gemeinsam?

In beiden Laendern sehen 1/3 der Bürger das sie von einer rassistischen Ideologie unterwandert werden!


2 14

Re: Was haben Österreich und Frankreich gemeinsam?

falsch.
fast ein fünftel der franzosen haben noch immer nicht erkannt, dass sie von eine rechten diktatorischen bande in beschlag genommen werden.
denn das rechte gesocks ist schlimmer als alle islamisten zusammen!

Antworten Gast: GTFO Multiaccounter
23.04.2012 11:50
10 0

Re: Was haben Österreich und Frankreich gemeinsam?

Genau das selbe Wortwörtlich 3 Kommentare weiter unten:

Meine Damen und Herren wir haben einen gewinner in der Kategorie Multiaccounting um sich selbts hoch und andere Runterzustricheln, sowie der Kategorie mit möglichst vielen Accounts flamen damit es so aussieht als wären alle der gleichen Meinung.

Gast: Eso-Vergelter
23.04.2012 11:14
7 5

Le Pen

Der 2. Weltkrieg hatte gar keine Sieger. Die Alliierten hatten im Herbst 1945 weniger Macht, als im Frühjahr 1942. Z. B. verloren die Niederländer im Herbst 1945 viel Macht in Indonesien. Und noch heute dauert der Machtverlust der Imperialisten an.
Zudem wird der Technologismus niedergebrochen. Die orthodoxe Wissenschaft wird durch Bionik ergänzt. Und die Macht der Esoterik (gemäß Rudolf Steiner) wächst explosionsartig.
Es ist gut, dass Le Pen fast 20 % bekommen hat. Und bei der Wahl in NRW (Deutschland) im Mai werden die Partei FW und Pro NRW viele Stimmen bekommen.

Re: Le Pen

Jaja, Elvis lebt!

Re: Re: Le Pen

Natürlich; denn er ist unsterblich:
http://www.youtube.com/watch?v=GL_8eXa2KEc&feature=related

Elvis forever!

Antworten Antworten Antworten Gast: schlÄchter
24.04.2012 13:12
0 0

Re: Re: Re: Le Pen

sg flotte lotte!

dickes +

danke für den link. Älvis-der einzige king, den man auch als republikaner huldigen sollte;-)

mfg
s.

Gast: Die Brüder Barroso
23.04.2012 11:13
1 1

Was wiederum beweist

das eine der größten Errungenschaft der konservativen Europa-Politik, der Vermehrung der Rechtspopulisten ist.

8 24

Was haben Österreich und Frankreich gemeinsam?

In beiden Laendern waehlen 1/3 der Bürger rassistische Parteien!

Antworten Gast: Peterl
23.04.2012 11:22
20 6

Re: Was haben Österreich und Frankreich gemeinsam?

...typischer linker Beißreflex.

2 13

Re: Was haben Österreich und Frankreich gemeinsam?

Falsch!

In beiden Laendern sieht 1/3 der Bürger
das sie von einer rassistischen Ideologie unterwandert werden!


Antworten Gast: Nur net wundern
23.04.2012 11:18
8 1

Re: Was haben Österreich und Frankreich gemeinsam?

Bei der Politik die gegen das Drittel gemacht wird, wundert es Sie. So werden weiterhin und immer mehr, sich zu wehren wissen.

Gast: Imperialist
23.04.2012 10:51
14 1

Wortspiele

Was ist nun Marine Le Pen - Rechspopulistin oder Rechtsextremistin? Oder doch Nationalistin? Klärt uns auf, ihr Propagandisten.

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Re: Wortspiele

Marine Le Pen ist jedenfalls sicher keine Quotenfrau; eine starke Persönlichkeit die sich für die französische Kultur und für das Wohl der Menschen einsetzt, die ihre Heimat schätzen und dazu beitragen, dass Frankreich seine gewachsene Identität bewahren kann!

0 3

Re: Re: Wortspiele

"Marine Le Pen ist jedenfalls sicher keine Quotenfrau;...."

Was, nicht einmal das?
Mit einem Wort:
Sie strotzt vor Heimatliebe!

Gast: 1. Parteiloser
23.04.2012 10:44
12 2

Sarkozy wird 5-6 Jahre brauchen, Hollande kann es in weniger als 3 Jahren schaffen!

Frankreich wird durch die irren Staatsausgaben am Ende den Euro in die Luft jagen und die EU gleich mit dazu. Das werden auch beide Kandidaten schaffen, der Hollande sicher früher als der Sarkozy.

Re:

Frankreich ist das Unglück Europas...

 
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