Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Newt Gingrich zieht sich aus dem Rennen um die Nominierung zurück. "Ich setzte meine Kampagne aus, aber das bedeutet nicht, dass ich meine Staatsbürgerschaft aussetze", sagte der Ex-Parlamentspräsident am Mittwoch in Arlington vor den Toren Washingtons. Gingrich nutzte die Gelegenheit, um Obama noch einmal hart anzugreifen: "Dieses ist eine Wahl zwischen Romney und Obama, dem radikalsten linken Präsidenten der amerikanischen Geschichte", erklärte er.
Bei dem Vorwahl-Marathon um die Kandidatur konnte Gingrich in den vergangenen Monaten nur in seinem Heimatstaat Georgia und im benachbarten South Carolina gewinnen. Der frühere Vorsitzende des Repräsentantenhauses lag bei den Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag Ende August weit abgeschlagen hinter Romney.
Vor zwei Wochen hatte bereits Romneys ärgster Rivale Rick Santorum das Handtuch geworfen. Damit bleibt neben dem Ex-Gouverneur von Massachusetts nur noch der radikalliberale Kongressabgeordnete Ron Paul im Rennen, dem aber keine Chancen auf die Nominierung eingeräumt werden.
Die Präsidentschaftswahl findet am 6. November statt, für die Demokraten tritt Amtsinhaber Barack Obama an.
(Ag.)





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