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Strauss-Kahn: Kreise um Sarkozy sorgten für Sturz

28.04.2012 | 18:04 |   (Die Presse)

Schwere Vorwürfe des früheren IWF-Chefs: Politische Gegner seien für seinen tiefen Fall mitverantwortlich, sagte er in einem von der britischen Tageszeitung "The Guardian" veröffentlichten Interview.

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Paris. Der einstige Hoffnungsträger der französischen Sozialisten, Dominique Strauss-Kahn, hat jetzt seine politischen Gegner mitverantwortlich für seinen Sturz gemacht. Er hätte nicht gedacht, dass diese „so weit gehen würden“, sagte der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) in einem von der britischen Tageszeitung „The Guardian“ am Freitag veröffentlichten Interview.

Edward Epstein, jener Journalist, der das Gespräch mit Strauss-Kahn für die Zeitung geführt hatte, sagte, mit „sie“ habe der frühere IWF-Chef „Agenten“ des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy gemeint. Der Zeitung zufolge glaubt Strauss-Kahn zwar nicht, dass die ihm vorgeworfene versuchte Vergewaltigung eines Zimmermädchens in einem New Yorker Hotel der französischen Sofitel-Kette von seinen Gegnern eingefädelt wurde. Er sei allerdings überzeugt davon, dass der folgende Verlauf des Skandals von seinen politischen Kontrahenten mitgelenkt wurde.

Epsteins Buch über den Skandal erscheint am Montag. Der Journalist hatte schon im November die These eines Komplotts vertreten. Er verwies unter anderem auf rund dreiminütige Videoaufnahmen des Hotels, in denen nach seiner Interpretation zwei Hotelangestellte die Vergewaltigungsvorwürfe des Zimmermädchens demonstrativ feierten. Diese gibt an, dass Strauss-Kahn sie am 14.Mai zu Oralsex gezwungen habe. Der 63-Jährige spricht dagegen von „einvernehmlichem Sex“.

Große Pläne durchkreuzt. In dem Zeitungsinterview sagte Strauss-Kahn auch, er habe eigentlich am 15.Juni 2011 seine Präsidentschaftskandidatur verkünden wollen. Wegen des Skandals habe er sich jedoch von seinem Posten als IWF-Chef zurückgezogen. Auch mit der Präsidentschaftskandidatur der Sozialisten, als deren sicherer Anwärter er gegolten hatte, wurde es nichts.

Strauss-Kahns Parteifreund François Hollande konnte besonders vom frühen Aus des ehemaligen IWF-Chefs profitieren. Er geht nun am 6.Mai als Favorit in die Stichwahl gegen den konservativen Amtsinhaber Nicolas Sarkozy.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.04.2012)

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21 Kommentare
Gast: Die Kinder von Paris
29.04.2012 19:57
2 0

Kreise

Keine Ahnung. Aber der französische Geheimdienst würde auch Kleinkinder in einen Fleischwolf stecken, wenn es von höherer Stelle aufgetragen würde.

Gast: Otto L. Ortner
29.04.2012 18:24
0 0

Komplott gegen Strauss Khan

Wie von mir mehrfach im Internet gepostet, hatte DominiqueStrauss Khan vor dem Strafgerichtshof New York Gelegenheit, seine Integritaet durch Ueberfuehrung des Stubenmaedchens der Luege vor oeffentlicher Verhandlung zu beweisen. Das Abdrehen des Strafprozesses wegen Unglaubwuerdigkeit der Zeugin der Anklage ist eine Zumutung an die Intelligenz des Publikums. Diese scheint allerdings gering zu sein, da sie die Tateinheit von Korruption und Schuldeingestaendnis eines Bonzen nicht durchschaut.

Gast: jou
29.04.2012 16:51
3 1

Und wieder mal eine Dolchstoßlegende...

...geh bitte, die politischen Gegner hätten DAS nicht ausschlachten sollen? Wurde er zum Oralsex gezwungen? Hat ihm jemand angeschafft (vielleicht gar der Sarkozy?) seinen Schniedelwutz in alles zu stecken was nicht bei drei auf den Bäumen ist? Verkörpert er gar die Moral der sozialistischen Hoffnungsträger (was immer das sein soll)? Na also...

1 0

Wer von der Gunst der Öffentlichkeit lebt, ...



... der darf nicht wehleidig sein, wenn es Negativschlagzeilen gibt.

Und einmal ehrlich: Wäre DSK 45, wäre alles nicht so lächerlich - aber in dem Alter auf junge Frauen fokussiert zu sein (e klar, was sonst) - igitt - das will ich mir gar nicht vorstellen ...

Gast: leRenard
29.04.2012 11:41
0 0

den sexuellen Akt hat der verheiratete Strauss-Kahn aber selbst vollzogen ...

.... oder behauptet er nun auch Sarkozy hatte ihm Viaga eingeflößt und ihn dann mit gewalt auf das Zimmermädchen gedrückt ?

Gast: Selber schuld
29.04.2012 11:29
6 0

Konnte alles aber nur geschehen, weil er selber ein geiler, alter Bock ist. Ohne jegliche Selbstkontrolle.


Also hör auf zu flennen, alter Mann.

Im Westen nichts Neues

Wenn man den Hintergrund des derzeitigen kleinen Napoleon kennt, versteht man auch weshalb. Näheres kann ich nicht schreiben, sonst wird wieder zensuriert.

Antworten Gast: Paradebeispiel
29.04.2012 11:15
1 0

Re: Im Westen nichts Neues

Google "globalresearch sarkozy how the cia"
und dann der erste Artikel!

Vielleicht geht's ja durch

Gast: Messalina-X
29.04.2012 09:09
0 0

"Politische Gegner seien für seinen tiefen Fall mitverantwortlich"

mit Sicherheit

Gast: Bürger&Wähler
29.04.2012 09:03
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Es ist auf jeden Fall zu hoffen, dass Sarkosy die Wahl verliert!


Ist jemand überrascht?

Nur ein Fakt: der Kündigungsantrag wurde von DSK im Gefängnis gestellt, unter "deutlicher Bedrohung des Selbstmordes". Und hätte er nicht unterschrieben, wäre "deutliche Bedrohung" in Kraft getreten?

Gast: Igor Soukharyev
29.04.2012 00:01
0 0

Ist jemand überrascht?

Nur ein Fakt: der Kündigungsantrag wurde von DSK im Gefängnis gestellt, unter "deutlicher Bedrohung des Selbstmordes". Und hätte er nicht unterschrieben, wäre "deutliche Bedrohung" in Kraft getreten?

Gast: mysterium
28.04.2012 23:49
3 0

Er hätte einfach auf Viagra verzichten sollen. :-))

Selbst schuld, wenn man solche Angriffspunkte gibt.

Gast: Geiler Sack
28.04.2012 21:11
0 0

wir schmeissen ne Party

mit flotten girls. Bist eingeladen. Kannst auch deine Angebetete mitbringen.

Sarkozy

ist eben ein Schlitzohr!

Kein Ölgeld mehr vom Ghadaffi für seinen Wahlkampf

und deshalb blieb da nur mehr die Intrige gegen politische Gegner.

Re: Sarkozy

Aaron, Aaron,
du zündigst...

Gast: Frauenschreck
28.04.2012 19:30
4 2

Darf dieser Lümmel auch schon wieder seinen Senf dazugeben?


Gast: yoshi1
28.04.2012 19:12
7 0

Er sei allerdings überzeugt davon, dass der folgende Verlauf des Skandals von seinen politischen Kontrahenten mitgelenkt wurde.

*Gähn*

Na was wären es für politische Gegner wenn sie solche Ausschweifungen nicht ausschlachten würden? Ein Mann mit seiner Weste ist untragbar in einer Präsidentschaftswahl. Die Sozialisten hätten ihn deswegen ohnehin auch selbst abgesägt!

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Testosteron

Vielleicht war es aber doch zu viel Testosteron?

9 0

Re: Testosteron

Nein! Schuld ist das Zimmermädchen.


Antworten Gast: Hormonebeobachter
28.04.2012 20:01
3 0

Re: Testosteron

Und das haben ihm vielleicht "die Kreise um Sarkozy" permanent in großen Dosen heimlich ins Essen gemischt.