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Obama: "Führung von al-Qaida niedergeschmettert"

02.05.2012 | 11:21 |   (DiePresse.com)

Bei einem Blitzbesuch in Afghanistan kündigte der US-Präsident einen baldigen Abzug der Soldaten an. Der Sieg über das Terrornetzwerk sei "in Reichweite". Bei einem Anschlag kamen indes acht Menschen ums Leben.

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US-Präsident Barack Obama hat bei einem Überraschungsbesuch in Afghanistan den Willen seiner Regierung nach einem baldigen Abzug der Soldaten aus dem Land bekräftigt. Der Sieg über die Terrororganisation al-Qaida sei "in Reichweite", sagte Obama auf dem US-Stützpunkt Bagram in einer Rede, die in der Nacht zum Mittwoch live im US-Fernsehen übertragen wurde. Die Reise war bis zuletzt streng geheim gehalten worden.

"Wir sind durch ein Jahrzehnt unter der dunklen Wolke des Krieges gereist", sagte der Präsident mit Blick auf die Konflikte im Irak und in Afghanistan nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Der Krieg im Irak sei vorbei, in Afghanistan erscheine das "Licht eines neuen Tages" am Horizont. Die USA würden an dem mit internationalen Partnern vereinbarten Zeitplan festhalten und "die Afghanen bis Ende 2014 voll verantwortlich für die Sicherheit ihres Landes sein." Derzeit sind noch rund 87.000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert.

Gegen einen früheren Abzug führte er unter anderem die Bedrohung durch das Terrornetzwerk al-Qaida ins Feld, deren Bekämpfung gefährdet wäre. Das Ziel, die Gruppe zu zerstören, sei in greifbare Nähe gerückt. "Wir haben die Führung von al-Qaida niedergeschmettert", betonte Obama.

Pakt über Truppenabzug

Zuvor hatten Obama und der afghanische Präsident Hamid Karzai eine Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft unterzeichnet. Diese sieht die Möglichkeit vor, dass nach dem geplanten Abzug aller ausländischen Kampftruppen Ende 2014 weiterhin amerikanische Truppen im Land stationiert bleiben werden. Die Soldaten sollen nach Angaben des Weißen Hauses danach weiter afghanische Sicherheitskräfte ausbilden und Anhänger von al-Qaida im Land bekämpfen. Genaue Angaben zur Truppenstärke wurden nicht gemacht.

Die Unterzeichnung des Abkommens in Kabul erfolgte symbolträchtig am ersten Jahrestag der Tötung des al-Qaida-Anführers Osama bin Laden durch ein US-Kommando. Der Terrorpate war am 2. Mai 2011 in der nordpakistanischen Garnisonsstadt Abbottabad von einem US-Spezialkommando erschossen worden. Die Hubschrauber der Navy Seals waren von Bagram aus zu dem Einsatz gestartet.

''We got him'': Wie die USA ihren Staatsfeind Nr. 1 töteten

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Explosion nach Obama-Besuch

Kurz nach dem Besuch von US-Präsident Barack Obama in Kabul ist die afghanische Hauptstadt am Mittwochmorgen von einer heftigen Explosion erschüttert worden. Nach Angaben des Innenministeriums sind bei dem Anschlag elf Menschen ums Leben gekommen, darunter vier Angreifer. Bei einem der Opfer handelt es sich um ein Schulkind. Auch zwei Wachmänner seien getötet worden, einer davon stammte aus Nepal. Zudem seien insgesamt 17 Verletzte zu beklagen, unter ihnen viele Kinder.

Ein Attentäter sprengte sich vor einem von westlichen Ausländern genutzten Gebäudekomplex in einem Auto in die Luft. Drei weitere seien auf das Gelände vorgedrungen. Einer davon habe dort seine Sprengstoffweste gezündet. Die beiden anderen seien nach einem fast fünfstündigen Feuergefecht mit Wachleuten und Sicherheitskräften erschossen worden. Die US-Botschaft löste Alarm aus.

Westliche Ausländer kamen nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden. Einer der Ausländer, der in einem Bunker Zuflucht gesucht hatte, sagte per Telefon, alle seien in Sicherheit. Bei dem betroffenen Gebäudekomplex handelt es sich um das sogenannte Green Village, in dem auch Polizisten aus Nato-Ländern untergebracht sind.

Ein Taliban-Sprecher sagte, ein Gotteskrieger habe sein Fahrzeug zur Explosion gebracht, dem "Feind" seien "schwere Verluste zugefügt worden.

Von der Hölle in den Krieg: Die Navy Seals

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(Ag./Red.)

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21 Kommentare
Gast: larondar
02.05.2012 18:16
0 0

Hahaha

wie hier alle geifern gegen die bösen Amis und die bösen bösen Weltherrrscher hahaha.

Kann ja keiner was dafür wenn wir kleinen Ösis keine Rolle mehr spielen.

Wenn sich unser aller toller Kaiser vor ca.100 Jahren schlauer und intelligenter verhalten hätte würden wir vielleicht sogar noch heute vorne mitmischen.

Peinlich peinlich was hier abgeht,immer diese bösen Amis welche auf alle anderen sch***n und das Beste für sich selber rausholen wollen.

Typischer kleiner Ösi-Stammtischkomplex.
In Foren von seriösen deutschen Zeitungen wird man nicht immer mit dieser Komplexheulerei belästigt.

Warum wohl.

Antworten Gast: Albert Huber
02.05.2012 18:58
0 0

Re: Hahaha

Sie widersprechen sich: Komplexe heuchelt man nicht...man hat sie...
Und überdies: Ein Blick auf das Wesentliche in der Politik wird nicht dadurch getrübt, dass man Österreicher ist, sondern eben durch unsere Geschichte, die uns lehrt, dass selbstherrliche Politik, wie von den Amis betrieben, zum Untergang führt.

Antworten Antworten Gast: larondar
02.05.2012 19:29
0 0

Re: Re: Hahaha

Bitte genau lesen, Komplexheulerei steht geschrieben und nicht Komplexheuchlerei.

Antworten Gast: Emmy Weingarten
02.05.2012 18:34
0 0

Re: Hahaha

In der Volksschule durchgefallen?

Antworten Antworten Gast: larondar
02.05.2012 18:45
0 0

Re: Re: Hahaha

Machen Sie sich keine Sorgen Emmy,es hat sogar für ein Masterstudium in Übersee gereicht.

Antworten Antworten Antworten Gast: Emmy Weingarten
02.05.2012 18:49
0 0

Re: Re: Re: Hahaha

ja, das wir wissen alle: in Übersee kann jeder ein Masterstudium erreichen...das ist weithin bekannt...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: larondar
02.05.2012 19:12
0 0

Re: Re: Re: Re: Hahaha

Nein,nur jene welche es sich leisten können.

Dafür bleibt man unter sich.

Schönen Abend noch.

0 0

Wiederwahl?

Hoffentlich muss man nicht noch einmal 4 Jahre sinnloses Gerede ertragen!

Aber vielleicht reicht es ja noch einmal zum Friedensnobelpreis.

Gast: Trude Thatcher
02.05.2012 15:36
1 1

unsagbar dumme Äußerung von Obama

ganz im Stil von George W. Bush: "We must finish the job" - gehts noch primitiver? Glaubt er vielleicht, dass das Umbringen von 10.000en Menschen, das Zerstören der Infrastruktur und die Radikalisierung des Landes den "Job" ausmacht?
Wenn man bedenkt, wieviel Elend die USA über diese Region gebracht haben und dass sie NICHTS erreicht haben - jetzt wird sogar mehr Opium produziert als zuvor - dann fragt man sich was in einem Politiker wie Obama eigentlich vorgeht.
Er denkt wohl in erster Linien and die politisch absolut dummen Amerikaner...

jetzt kann sich der Herr Soetoro

getrost dem Kampf gegen die einheimischen Bürger widmen mit Sopa, Pipa, Cispa, NDAA etc.

Gast: Andreas Hofer
02.05.2012 14:26
3 1

Ein imperialier Präsident

Eine recht kriegerische Sprache, die der Friedensnobelpreisträger pflegt....Niederschmettern...Reise durch dunke Wolken...für die Wahrheit hat er nichts übrig....kein Wort über unschuldige Tote, über Zerbombung und Greueltaten...schaut ja auch nicht gut aus, wenn man im Fernsehen die blutige Wahrheit verbreitet...
Ich hatte schon immer den Verdacht, dass Obama ein imperialer Aussenpolitiker ist. Mit seinen Drohnenattacken in fremden Ländern werden fast täglich unschuldige Menschen ermordet...aber das stört den lachenden US-Präsidenten überhaupt nicht...

der wahlkampf hat begonnen.

bei uns werden wenigstens wahlzuckerl verteilt.

beim doof-ami hingegen scheint eine kriegslüge zu reichen....

Gast: noch einer
02.05.2012 11:42
2 0

Überraschung

""Führung von al-Qaida niedergeschmettert""

Nach dieser Erkenntnis wurde die CIA zerschlagen ?
Eine große Hoffnung für die Menschheit

Re: Überraschung

Eine Filiale wird geschlossen - wohl nur kurzfristig...

Alkaida

Von welcher Führung reden die den da.
Osama Binladen war nie in Pakistan zu dieser Zeit. USA hat auf dem Wege der Bekämpfung des Terrors nichts als Chaos hinterlassen. Selbst unter der Führung von Saddam Husein und Co lebten diese Menschen besser.

Gast: Hansi Hüpfer
02.05.2012 10:08
2 0

Mission Accomplished(George W, Bush)

MISSION ACCOMPLISHED hat man schon vor, waren's 10 Jahren, gehört?
Im Wahlkampf haben Lügen nicht nur kurze, sondern überhaupt keine Beine mehr.

Obama for the masses

Der Wahlkampf für Obama hat begonnen. Er wird bald noch viel öfter in den Medien als der "gute und starke" Präsident dastehen.

Und 9/11 war natürlich genausowenig eine Verschwörung wie die Tötung von Bin Laden.

***Gennaaauuuu!!** ;-)))

4 0

Elf lange Jahre

gekämpft, und nichts erreicht. Good old Hollywood is sleeping, isn't Mr. Hollywood-President

Gast: Hans im Glück
02.05.2012 08:13
1 0

"Obama: Sieg über al-Qaida "in Reichweite"" ... der liebe Herr Friedensnobelpreisträger braucht jeden Strohhalm für seinen Wahlkampf


Gast: K0AL
02.05.2012 07:47
4 2

Können die Verarmten Staaten ihre eigene Institution

als Ableger der Mudschaheddin (CIA Produkt) nicht mehr finanzieren?

http://blog.fefe.de/?ts=b15e4519

Wahlkampf in Afghanistan...

ich bin sicher die Leute da unten freuen sich sehr, dass der Friedensnobelpreisträger vielleicht auch ein paar neue Drohnen als Geschenk mitgebracht hat!