19.05.2013 16:03 Merkliste 0

Schulz: "Griechenland muss seine Versprechen halten"

07.05.2012 | 11:19 |   (DiePresse.com)

Der Präsident des Europaparlament sieht die "demokratischen Kräfte" in Athen aufgefordert, den mit der EU vereinbarten Reformkurs fortzusetzen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Nach der Parlamentswahl in Griechenland hat der Präsident des Europaparlaments, der deutsche Sozialdemokrat Martin Schulz, alle "demokratischen Kräfte" in dem Land aufgefordert, den mit der EU vereinbarten Reformkurs fortzusetzen. "Griechenland muss zu seinen Versprechen stehen", sagte Schulz am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Ziel müsse nun die Bildung eines Regierungsbündnisses sein, das die mit der EU getroffenen Vereinbarungen einhalte.

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle hat nach der Wahl in Griechenland die Parteien des Landes zum Festhalten an den Vereinbarungen mit der EU über die Staatssanierung aufgerufen. "Wir setzen darauf, dass in Griechenland eine Regierung der Vernunft gebildet wird", sagte Westerwelle am Montag in Berlin. Dies bedeute "eine klare europäische Ausrichtung". Dies werde Bestandteil der Gespräche Deutschlands mit der griechischen Seite sein. Der FDP-Politiker unterstrich: "Die Blickrichtung Athens sie muss weiter in Richtung Europas gerichtet sein."

Europa dürfe nicht "ausfransen", sondern müsse als Schicksalsgemeinschaft zusammenbleiben, mahnte Westerwelle. Europa stehe im Wettbewerb mit neuen Kraftzentren in Asien und Lateinamerika. "Deswegen müssen die Europäer nicht nur zusammenhalten, sondern müssen sich auch fest zusammenschließen."

BZÖ-Chef Josef Bucher interpretierte den Ausgang der Parlamentswahl in Griechenland als Entscheidung der Bürger, aus dem Euro aussteigen zu wollen. Die Menschen hätten gegen das von oben oktroyierte Sparpaket revoltiert und der bisherigen griechischen Politik eine massive Abfuhr erteilt, urteilte der Bündnis-Obmann in einer Aussendung am Montag.

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

11 Kommentare
Gast: Blankenstein Husar
08.05.2012 13:07
0 1

Griechenland muß?....

GAR NIX muß Griechenland,

ihr Ober EU-Deppenschädeln!

Re: Griechenland muß?....

Genau das dachte ich mir auch.

1 0

Wenn die Griechen wählen , wählen für ΔHMOKPATIA

Ja, gestern haben wir Griechen gewählt.
Wir haben gegen die Rettungspakete, gegen die Finanzhilfen und gegen diese kranke Mentalität, die vom Norden kommt, die versucht Europa zu teilen.
Die klare europäische Richtung gilt sowohl für die Länder des Norden, als auch des Süden.
Für die Griechen ist die europäische Richtung der EUländer sehr klar.
Viele schöne Grüße aus dem schönsten Urlaubsland der EU.
( PS . sehr interessant für viele Griechen war : Dr. Rath's Call to the people of Germany and Europe, Berlin 13-3-2012 )

0 0

Re: Wenn die Griechen wählen , wählen für ΔHMOKPATIA

Kriegen wir das Geld jetzt zurück?

Re: Re: Wenn die Griechen wählen , wählen für ΔHMOKPATIA

Die Schuldscheine wurden mit schwarzer Kreide in den Rauchfang geschrieben.

0 0

Re: Re: Wenn die Griechen wählen , wählen für ΔHMOKPATIA

WW-II German Reparations to Greece

http://www.greece.org/blogs/wwii

Please sign the Petition for WW-II German Reparations to Greece.
Pass it to others to sign! Everybody is eligible to sign; Relatives, Friends, Need not be Greek to Sign!

Vielen Dank!!!

deutschland hat den griechenbeitritt u.a auch mitbefürwortet



griechenlands bürger wollte den beitritt auch und sie wussten alle von der misswirtschaft der grossparteien.

eu rettungspakete, finanzhilfen waren unrsprünglich n i c h t vorgesehen.

was haben wir "gesunden" jetzt, marode staaten die in saus und braus eu geld verwirtschaftet haben und auch zukünftig ein "klotz am bein" bleiben sollen...

Eimzig und allein

halten müssen die Politiker ihre Versprechen dem eigenen Volk. Weder dem Ausland noch der EU noch der Wallstreet sind sie verpflichtet. Alles andere ist Größenwahn.

EUROGENDFOR bald im Einsatz?

Schulz und Westerwelle fürchten - zurecht - die Auswirkungen der Wahlen in Athen. Wie schon bestens bekannt, bedienen sich die Herren bei ihren Hilferufen an die künftige Regierung in Athen Argumenten, den zufolge ein Verbleib Griechenlands in der EU alternativlos sei.

Die Mehrheit der Bürger/Innen in Griechenland sieht dies nicht so. Europas Demokratieverständnis wird in den nächsten Wochen und Monaten gefordert sein!

EUROGENDFOR (einfach googeln) ist sicher kein praktikables Instrument, um die Interessen der globalen Finanzindustrie zu sichern!!!


Antworten Gast: Fenstergucker
07.05.2012 16:28
1 0

Re: EUROGENDFOR bald im Einsatz?

Das wird man wohl vermeiden, es würde einen Sturm auslösen.

Gits eigentlich am Ku'damm Laternen?

Re: Re: EUROGENDFOR bald im Einsatz?

Weiß ich nicht, aber Bäume gibt es.