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Fekter: "Griechenland kann aus Eurozone nicht austreten"

15.05.2012 | 16:02 |   (DiePresse.com)

Griechenland droht die Staatspleite: Sollte das Land die Auflagen nicht einhalten, werde auch kein Geld mehr fließen, erklärte Finanzministerin Fekter. Ein EU-Austritt sei denkbar.

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Griechenland steht vor Neuwahlen. Hatte Papouilias noch am Montagabend eine Regierung aus "angesehenen und nicht-politischen Persönlichkeiten" vorgeschlagen, wurde seine Hoffnung Tags darauf zunichte gemacht. Gegen 15.30 Uhr am Dienstag verkündeten der Parteichef der Unabhängigen Griechen, Panos Kammenos, und Sozialisten-Chef Evangelos Venizelos, dass die Verhandlungen gescheitert sind und die Bürger erneut zu den Wahlurnen gerufen werden. Als wahrscheinlicher Wahltermin gilt der 17. Juni.

An den finanziellen Hilfen und damit verbundenen Auflagen für das krisengeschüttelte Land wird sich damit nichts ändern. VP-Finanzministerin Maria Fekter erklärte am Dienstag, sollte das Land die Auflagen nicht einhalten, werde auch kein Geld mehr fließen. Auf die Frage, ob dies einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone nach sich ziehen würde, meinte die Ministerin: "Man kann aus der Eurozone nicht austreten, sondern aus der Europäischen Gemeinschaft. Dafür hat der Vertrag Möglichkeiten".

Nach einem EU-Austritt könne man auch aus der Eurozone austreten und "Griechenland müsste sich dann wieder um einen Beitritt bemühen. Dann würden wir aber Beitrittsverhandlungen führen und genau hinschauen, ob Griechenland überhaupt beitrittsfähig wäre".

Faymann: "Keine Diskussion über Austritt"

SP-Bundeskanzler Werner Faymann sagte dazu am Dienstag, die Regierung führe keine Diskussion über einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone oder der EU. Man diskutiere lediglich, wie Österreich und Griechenland jeweils ihren Teil der Vereinbarungen einhalten können.

Griechenland droht ohne weitere Hilfen Ende Juni der Bankrott. Die Euro-Staaten haben im Februar ein zweites, 130 Milliarden Euro schweres Rettungspaket geschnürt, das auf das erste von 110 Milliarden Euro folgt. Die Auszahlung der Kredittranchen ist von der Einhaltung der Sparzusagen abhängig.

(APA/Red.)

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152 Kommentare
 
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überfordert

die politiker der eu u. österreichs sind alle überfordert. lauter schönwetterpolitiker. können nichts u. müssen daher für jeden lercherlschas einen experten zu rate ziehen. und diese juxtruppe soll eine krise lösen können ???

Re: überfordert

Die warten alle auf Dich!

... widerstandsfähigkeit ...

... erhöhen, kopf einziehen, augen zu und durch ...

"Die Welt hat sich seit 2008 geändert: Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Schuldenkrise, Alternativlosigkeit, Korruption. Europa ist angeschlagen. Alle Regierungen in Europa versuchen zu retten was zu retten ist (vor allem das eigene Leiberl, um nur ja nicht abgewählt zu werden)."

Quelle: http://diary-of-a-future-millionaire.blogspot.com/2012/05/39-widerstandsfahigkeit-resilienz.html

Gast: ricardo_guald
16.05.2012 07:26
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es geht nicht um das regierung es geht um steuerzahler

das ganze geschichte war schon früher bekannt, was macht die länder in eu zone überhaupt!! wie romänien,bulgarien,griechenland die sind nur hungrige arme länder !! das ist der eu selber schuld und die steuer zahler müssen dafür bezahlen, die regierung sollte mal auch auf eigene bevölkerung schauen war nicht schlecht, es ist nur heutige zeit die österreichische bevölkerung in ein armut gefahr, wer wird uns dann später millarden euro helfen wenn wir mal auch finanziel unterstützung brauchen??

Gast: Schotter Mitzi
16.05.2012 06:56
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Frage

Liebe Frau Fekter
Bitte erklaeren Sie uns wo genau das Risiko eines Grexits liegt. Vielleicht ist es ja auch ein abgschreckendes Beispiel fuer die PIGS Laender. Falls nicht hat der Euro in der Praxis fuer jene Laender versagt.

Gegenfrage:

Wo liegt der Gewinn? Die Schulden bleiben wie sie sind.

Ist doch unlogisch

Wie kann ein Land aus einer Wirtschaftsunion austreten und in der Währungsunion bleiben?
Dann hätte ein nicht EU-Land den Euro.
So werden also Verträge in der EU gemacht.
Bin schon gespannt, was mit dem Lissabonvertrag alles auf uns zukommt.
Und da wundern sich die Politiker über einen Rechtsruck bei den Wahlen.

Wer behauptet solchen Quatsch?

Nach EU-Recht kann ein Staat die EU verlassen; damit verbunden ist das Verlassen des EURO-Raumes. Doch nicht umgekehrt!

Re: Wer behauptet solchen Quatsch?

Maria Fekter

Bitte nochmals lesen

Das hat Fekter nie behauptet. Sie hat immer gesagt: Entweder GR tritt aus der EU aus, dann müssen sie zur Drachme zurück. Bei einem allfälligen Wiederbeitrittsantrag wird neu verhandelt.

Re: Bitte nochmals lesen

Das steht im Artikel->Nach einem EU-Austritt könne man auch aus der Eurozone austreten....
Also zuerst raus aus der EU und dann aus dem Euro-oder was lesen Sie da heraus?


Re: Re: Bitte nochmals lesen

Ja, weil es im Beitrag steht, heißt das nicht, dass das a) Fekters Worte sind und b) Vertrasinhalt darstellt. Mit dem EU-Austritt ist der Austritt aus der EURO-Zone verbunden; nicht vielleicht, sondern definitiv.

Gast: k.u.k Feldmarschall
16.05.2012 00:01
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Wer kommt auf die Idee die Fekter etwas zu fragen?

Hat als Ministerin in jedem Ressort versagt und hat nicht mal eine Ausbildung in irgendwas.
Und da kommt jemand auf die tolle Idee die zu fragen.
Kann man gleich die Klobrille interviewen.

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Re: Wer kommt auf die Idee die Fekter etwas zu fragen?

Ein ministerium braucht klare verhaeltnisse. Geld hat sie ja.

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Nur die Flucht aus dem € Gefängnis kann uns retten


wir brauchen einen Status in der EU, wie England in hat. Das ist die einzige Chance von der Titanic zu gehen, bevor sie mit uns den Weg von Wintson Smith geht.


Offener Brief an die NR-Abgeordneten zum ESM

http://www.conwutatio.at/index.php?option=com_content&view=article&id=71:esm-offener-brief&catid=11:oesterreich

Vielleicht könnten Sie das auch mal stehen lassen, liebe Redaktion? Immerhin geht es um die Zukunft Österreichs.

Und vielleicht noch zur Ergänzung

http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/I/I_01716/fnameorig_247181.html

- Der als "Problem" dargestellte Sachverhalt ist gar kein Problem.
- Das Ziel ist als Selbstzweck beschrieben.
- Die Problemlösung ist keine. Kann sie auch gar nicht, da (s.o.) das Problem nicht als solches beschrieben ist.
- Die Formulierung "Alternative: Keine" ist lächerlich.
- Die absolut bodenlose Frechheit ist allerdings, dass dieses Machwerk behauptet, keinerlei finanzielle oder soziale Auswirkungen zu haben.

Antworten Antworten Gast: e_weiss
16.05.2012 13:32
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Danke,

durch die Hintertür wollen die das Bailout-Verbot, was Grundlage für den Lissabonvertrag war, aushebeln.

Starker Tobok.

Re: Danke,

gern geschehen;-)
Der ESM-Vertrag selbst ist übrigens mit sehr wenig Aufwand im Internet auffindbar (das Presseforum hat wahrscheinlich aus gutem Grund insgesamt wenig Freude mit Links). Eine Lektüre ist wirklich anzuraten.

Ich gehe auch davon aus, dass die wesentlichen Kritikpunkte an diesem Vertrag auch irgendwo beim von meiner Vorposterin referenzierten Link angeführt sind.

Re: Offener Brief an die NR-Abgeordneten zum ESM

Gut und der Faktenlage entsprechend geschrieben.
Bitte Beweismittel bzgl. des Versandes inkl. Empfängerliste aufbewahren.

Nur damit sich die Betreffenden nachher eine neue Ausrede einfallen lassen müssen.


Gast: Olala
15.05.2012 18:53
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Fein, Griechenland ist Pleite, aber bleibt weiterhin im Euro...

egal wie, auch nach einer offiziellen Insolvenz, weil Griechenland nie aus der EU austreten wird. Außerdem die Griechen fürchten vom Fekter-Sager "...GR kann aus der EU austreten und später wieder einen neuen Beitrittsantrag stellen, aber dann werden wir genau schauen, ob GR wieder aufgenommen werden kann." Also, Pleite und Verbleib in der Eurozone. Für alles gibts a Premiere... leider.

Warum

wird im Zusammenhang der Entschädigung für erfolglose Riskogeschäfte der Banken durch Steuerzahler immer der Name des armen Landes im Süden Europas genannt? Wie kommen die eigentlich dazu?

Re: Warum

Ganz einfach. Sie waren die Ersten.

Antworten Antworten Gast: Saiffenstayn
15.05.2012 18:19
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Re: Re: Warum

und sie sind ein Kleines Land !!!


 
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Im Fadenkreuz der Terroristen