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Hollandes „Blitzbesuch“ bei Angela Merkel

15.05.2012 | 18:21 |  Von unserem Korrespondenten RUDOLF BALMER (Die Presse)

Frankreichs neuer Präsident kam verspätet zu Krisenverhandlungen nach Berlin – ein Blitz hatte seinen Flieger getroffen.

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Paris/Berlin/r.b./la Die Wettergötter meinten es nicht gut mit François Hollande an seinem ersten Arbeitstag als Staatsoberhaupt Frankreichs. Zuerst wurde seine feierliche Parade durch die Avenue de Champs-Elysées von Regengüssen begleitet. Und dann wirbelte der Wolkenbruch auch noch seine Reisepläne durcheinander: Das französische Regierungsflugzeug mit Hollande an Bord, das am späten Nachmittag schon Richtung Berlin unterwegs war, musste umkehren, nachdem es von einem Blitzschlag getroffen wurde. Als Wink des Schicksals wollte der Sozialist die Unwetter jedenfalls nicht interpretieren: Hollande wechselte die Flieger und startete kurz darauf mit einer Maschine des Typs Falcon 900 erneut Richtung Deutschland.

Einen eigenen Wunschzettel brauchte Frankreichs neuer Präsident bei seinem Antrittsbesuch in Berlin am Dienstag nicht mitzubringen. Die französischen Wünsche sind in Berlin bereits seit dem französischen Wahlkampf sattsam bekannt und liegen sogar in Form eines Ultimatums auf dem Tisch: Ohne Verhandlungen über einen „Wachstumspakt“ werde Frankreich den von seinem Vorgänger Nicolas Sarkozy mitausgehandelten Fiskalpakt von 25 EU-Staaten und damit die vereinbarte Haushaltsdisziplin nicht ratifizieren.

Unter den nötigen Maßnahmen zur Wachstumsförderung und zur Förderung von Investitionen stellt man sich in Paris Folgendes vor: Die Schaffung von „Project bonds“ (so der neue Name für die von der Europäischen Zentralbank garantierten Anleihen zur Finanzierung öffentlicher Investitionen), Freigabe von ungenutzten Mitteln aus den Strukturfonds der EU, Erhöhung des Kapitals der Europäischen Investitionsbank und Einführung einer Finanztransaktionssteuer, die den Namen auch verdient.

Hollande: „Es braucht auch Wachstum“

Welche Form die „Neuverhandlungen“ annehmen sollen, hat Hollande nicht festgelegt. Angeblich möchte er sich aber nicht mit einem „Zusatzprotokoll“ oder einer bloßen Absichtserklärung begnügen. Dass Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel sagt, es sei schon so schwierig gewesen, die 25 Staaten zur Unterzeichnung des Paktes zu gewinnen, ist für ihn ebenso wenig ein Argument wie die Befürchtung, mit Euro-Bonds werde eine Schuldengemeinschaft gebildet.

Sollte Hollande darauf gehofft haben, dass Merkel in seiner Anwesenheit sofort einknickt, so wurde er Dienstag Abend enttäuscht. Nur soviel: Man wolle gemeinsam im Vorfeld des für den 23. Juni anberaumten EU-Gipfels an wachstumsfördernden Maßnahmen und am Fiskalpakt arbeiten, ließ die Gastgeberin bei der gemeinsamen Pressekonferenz wissen. Hollande und sie selbst hätten eine „sehr intensive europäische Agenda“ vor sich. Hollande gab jedenfalls nicht nach: Er sei Budgetzielen verpflichtet – „aber es braucht auch Wachstum“.

Ob Merkels – etwas vage – Zusage Hollande reichen wird, bleibt abzuwarten. Denn schließlich wollte er von dem Treffen mit Merkel so kurz vor der Parlamentswahl im Juni nicht mit leeren Händen zurückkommen. Aus den Erfahrungen seines Vorgängers kann er zudem den Schluss ziehen, dass die schwierigsten Initiativen nur zu Beginn einer Präsidentschaft eine Chance auf Realisierung haben. Das gilt wohl auch für seine Offensive in der EU-Politik. Er muss jetzt sofort Tempo machen, um seine Vorschläge durchzusetzen, solange er mit der Forderung nach einem Wachstumspakt eine Alternative einbringen kann, die angesichts des Griechenland-Debakels bei den verunsicherten Partnern auf Gehör stößt. Und solange Angela Merkel selbst nach der Niederlage ihrer CDU bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen noch geschwächt ist. In Berlin wollte man die Bedeutung des Treffens jedenfalls herunterspielen: „Das wird kein Gipfel der Entscheidungen, sondern ein erstes Kennenlerntreffen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Nicolas Sarkozy oft zu weich

Wie wichtig der eigene Durchsetzungswille in Europa ist, dürfte Hollande auch von Vorgänger Sarkozy gelernt haben. Als dieser mit Merkel freundschaftlich verhandelte, habe er, wie Hollande ihm vorwarf, „gar nichts herausgeholt“. Zudem kann der neue französische Präsident heute wenn nicht auf Unterstützung, so doch auf ein gewisses Wohlwollen in Italien und Spanien und in Brüssel zählen. Seine Taktik besteht darin, Merkel mit Isolierung zu drohen. Den Bericht der EU-Kommission mit verschlechterten Konjunkturaussichten sieht Hollande nicht als Argument gegen seine wachstumspolitischen Vorschläge, für ihn unterstreichen sie nur noch deren Dringlichkeit.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.05.2012)

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25 Kommentare
 
12
Gast: Bonn
16.05.2012 14:49
2 7

Forderungen Frankreichs

Das Land hat nichts zu fordern. Frankreich ist nicht richtig geführt. Es müssen Reformen in dem Land ausgeführt werden. Danach darf das Land wieder in Eurpa mitreden.

Re: Forderungen Frankreichs

Verstehen Sie dies unter dem "demokratischen Europa"?

Jedes EU-Mitgliedsland sollte - unabhängig seiner Grösse, "Macht" oder seines "Zustandes" - seine Stimme erheben dürfen und auch ernstgenommen werden. Die zunehmenden Alleingänge sind - meines Erachtens - abzulehnen. Mir scheint doch, dass das Demokratieverständnis nicht nur in der Brüsseler Schaltzentrale erhebliche Defizite aufweist.

Und wenn Sie mir noch eine Zusatzbemerkung gestatten: Als Schweizer fürchtet man sich genau vor solchen Ansichten und Strömungen. Genau deshalb käme für die Eidgenossen ein EU-Beitritt nie in Frage...

Mit freundlichen Grüssen.

Re: Re: Forderungen Frankreichs

Ja, jetzt haben die Eidgenossen halt überhaupt kein Mitspracherecht bei EU-Gesetzen, die sie dann später sowieso ihrerseits umsetzen müssen.
So gesehen tolle Entscheidung^^

Gast: DFF
16.05.2012 13:20
2 0

Deutschland und Frankreich machen das

Da braucht ihr euch hier nicht eure Köpfchen zerbrechen...

*Richtigerweise müsste es heißen: "Schulden(ein)sparen" od. Sparkurs gg. Schuldenmacherei...

und das bedeutet eben der Fiskalpakt an sich. Es wird ja weiterhin auf Pump gewirtschaftet bzw. verwaltet (u.regiert).
Bereits jetzt bzw. alsbald ist absehbar, dass der Fiskalpakt gebrochen werden wird, sogar bereits gebrochen ist, wie der Vertrag von Maastricht.
Aber mit den Sozen (überall) kann man nicht ernsthafte vernünftige Politik machen (zu sehr ideologisch verbrämt).

Gast: Der Bremer
16.05.2012 12:31
4 1

Typisch Frankreich!

Typisch französische Strategie - Deutschland isolieren! Vor dem ersten Weltkrieg hat das auch funktioniert. Deutschland hatte damals den Rückversicherungsvertrag mit dem zaristischen Russland nicht verlängert - bedauerlicherweise -. Frankreich und die Entente boten sich an, und Russland ergriff die Chance. Wer weis, wie Europa heute aussehen würde, wenn Kaiser Wilhelm II damals nicht so dumm gewesen und stattdessen mit den Russen ein Militärbündnis eingegangen wäre; flankiert mit mehreren Wirtschaftsabkommen. Vielleicht wären zwei Weltkriege verhindert worden. Wer weis.

Dann vor der Wiedervereinigung. Mitterand hatte Kohl damit gedroht, Deutschland zu isolieren, falls die Deutschen nicht auf ihre DM verzichten wollen.

Tja, liebe Franzosen. Die Zeiten haben sich allerdings geändert. Wollt ihr uns allen Ernstes drohen, und dann auch noch mit einem Herrschaar von Nettozahlerempfängern? Wenn mich nicht alles täuscht, dann hat Frau Merkel damals Herrn Sarkozy den Arsch gerettet, in dem sie (Deutschland) Frankreichs Banken gerettet hat, wobei Griechenland mit div. Hilfspaketen gerettet wurde. So geht man aber nicht mit den Rettern um. OK, OK um gleich allen Nörglern hier den Wind aus den Segeln zu nehmen, auch deutsche Rüstungsverträge wurden damit gerettet (so jetzt wurde schon 4 X gerettet). Aber alleine der Vorsatz reicht, um weiterhin gegenüber den Franzosen misstrauisch zu bleiben.

Weniger Staat mehr privat

Wachstum über Staatsausgaben wünschen sich die linken schon immer. Allein, es hat noch nie funktioniert. Die wirtschaft wächst nicht, nur weil ich das 100ste "Haus der Begegnung" in Pankratspatschen" baue und dadurch vorübergehend Geld in die Bauwirtschaft pumpe, welches ich zuvor der Wirtschaft via Steuern entziehen muss. Nur wenn der Staat sich zurücknimmt, weniger ausgibt und ergo weniger Steuern einhebt kann die Wirtschaft (der so mehr Geld bleibt) inovativ investieren und wachsen

Soll uns recht sein

Die EU ist herzlich eingeladen, den Semmring, Koralm und Brennertunnel aus EU Mitteln zu 100% zu finanzieren. Gleiches Recht für alle.

Aderlass geht weiter....

Man wollte früher Kranke durch Aderlass, altes Blut ablassen, gesunden. Merkel möchte heute durch Sparen die Wirtschaft gesunden!

Re: Aderlass geht weiter....

Es ist doch eigentlich ganz einfach: Wenn ich über jahrzehnte mehr ausgegeben habe als eingenommen, ist irgendwann das Geld alle und ich muss weniger ausgeben als einnehmen. Alles andere ist Firlefanz. Nennen sie mir ein einziges Beispiel, wo Staatsausgaben die Wirtschaft NACHHALTIG beleben konnten. Nur wenn der Staat sich zurücknimmt, weniger ausgibt und ergo wenifger Steuern einhebt kann die Wirtschaft (der so mehr Geld bleibt) inovativ investieren und wachsen. Keiner braucht die 100ste Infrastrukturmilliarde, die dann erstrecht nur verraucht. Ganz einfach - wie schon gesagt.

Für ein starkes Frankreich

Vielleicht eine etwas - im Hinblick auf obigen Artikel - sehr allgemeine Bemerkung, ich möchte Sie an dieser Stelle jedoch trotzdem anfügen:

Ich finde es äusserst wichtig, dass Frankreich eine wieder etwas stärkere, selbstbewusstere Stellung innerhalb Europas einnimmt. Unser Kontinent ist - meiner Ansicht nach - insbesondere hinsichtlich seiner Stabilität darauf angewiesen, dass sich die grossen Nationen auf Augenhöhe begegnen. UK nimmt seine Stellung diesbezüglich seit Jahrzehnten zu wenig wahr. Gerade deshalb ist es von grosser Bedeutung, dass Frankreich wieder eine zentrale, wichtige Stellung einnimmt. Ob Hollande der richtige Mann dafür ist, bleibt abzuwarten. Zudem ist zu hoffen, dass die innenpolitischen Probleme in Frankreich (Schuldenkrise, soziale Spannungen, etc.) die aussenpolitischen, europäischen Fragestellungen nicht erdrücken werden. Einen deutschen Alleingang (wie zuletzt des Öfteren gesehen) und/oder einen deutschen Hegemon braucht Europa nicht. Es wäre zum Nachteil Europas, hinsichtlich vielerlei Aspekte (demokratische Legitimation/Demokratiedefizit, etc.).

Antworten Gast: EU-Fan
16.05.2012 15:22
1 0

Re: Für ein starkes Frankreich

Die deutsch-französische Beziehung ist eine geschwisterliche. Da ging es in der Vergangenheit und geht es in Zukunft sicherlich auch darum, wer mit wem persönlich besser kann. Die Besonderheiten der deutsch-französischen Beziehung ist jedoch, dass beide Seiten immer miteinander können. Und müssen. Auf Letzteres hat Churchill einst vor Jahrzehnten in seiner ersten Pro-Europa-Rede hingewiesen und dabei auch betont, dass Großbritannien an einem so geführten, starken Europa interessiert ist, nicht hingegen an einer Teilhabe in derselben Art. Europa sollte also froh sein darum, denn ohne diese starke, von Churchill damals auch so geforderte zweimotorige Maschine wäre es nämlich schon längst abgestürzt und in der totalen Bedeutungslosigkeit versunken.

Re: Re: Für ein starkes Frankreich

Besten Dank, dass Sie (als "EU-Fan") einem Schweizer zurückschreiben ;-)

Interessante Zeilen Ihrerseits. Ich stimme Ihnen durchaus zu, zumindest bis auf den letzten Satz, denn das "Problem" wäre wohl weniger die "Bedeutungslosigkeit", dafür jedoch vielmehr die Stabilität auf unserem sehr abwechslungsreichen (in vielerlei Hinsicht) Kontinent.

Darf ich Sie fragen, welche Rede Sie ansprechen? Wohl kaum die berühmte "Zürcher-Rede"?

Mit freundlichen Grüssen.

Gast: 1. Parteiloser
16.05.2012 09:25
1 1

Hollandes Absichten sind im Detail bekannt, da kann Merklova nicht mitgehen!

Eine Kommentatorin hatte schon früher eine Liste der kommenden Handlungen und dem Zeitplan zur Verwirklichung ins Formun gestellt.

Das 60 Punkte Programm, welches auch einen konkreten Zeitplan zur Umsetzung hat.

http://www.wiesaussieht.de/2012/05/09/der-60-punkteplan-von-francois-hollande/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=der-60-punkteplan-von-francois-hollande

Das sind, meiner Meinung nach, auch viele vernünftige Punkte dabei. Eine Schnellschätzung zu den Kosten / Einnahmen der einzelnen Punkten, in eine Exceltabelle gedrückt, die hat dann aber doch als Summe -300 Mrd. Euro p.a. ergeben. Es würde auch bedeuten, dass die Staatsausgabenquote von F, ausgehend von satten 55% des BIP auf über 70% steigen würde was dann eine weitgehende Planwirtschaft, also einen Kommunismus, bedeuten würde. Das jährliche Defizit würde von gut 100 Mrd. Euro auf 400 Mrd. Euro pro Jahr, dann etwa 20% des BIP, steigen müssen.

Hollandes Vision sind also klar erkennbar, sein Problem ist die Finanzierung.

Auch dazu kann man seine Ambitionen schon erkennen, diese sind leise unter dem Punkt 11 verpackt "Neuorientierung der EZB", welche die "benötigten Mittel" bereitstellen soll.

Das wird, ausgehend von der Volkswirtschaftslehre dann eine Vernichtung von gewaltigen Vermögenswerten durch heftige Inflation bedeuten, wenn sich Hr. Hollande damit auch durchsetzen kann. Dieses Faktum ist dem Hrn. Hollande auch bekannt, er wird es aber trotzdem so versuchen.

1 1

Isolierung

Also Hollande denkt, dass sich Merkel von einer Isolierung durch Pleitestaaten schrecken lässt. Niemand würde sich wohl mehr wünschen, dass sich die isolieren.

Er hätte jedenfalls die Chance, der erste zu sein, der mit Merkel fertig wird. Mit so geistlosen "Taktiken" schaut es aber schlecht dafür aus.

Antworten Gast: Guckst du
16.05.2012 08:55
3 0

Re: Isolierung

Sie unterschätzen Hollande, Sie unterschätzen Merkel, Sie unterschätzen die Situation im Allgemeinen, die gut funktionierende deutsch-französische Zusammenrabeit, die in der Folge der Krise jetzt noch verstärkt wird.
Aller Voraussicht nach können Hollande und Merkel sogar besser als Sarkozy und Merkel. Auch da wurde und wird die Prakmatikerin Merkel sogar gewaltig unterschätzt, ebenso wie Hollande, der weniger der Ideologe ist, als den ihn die meisten sehen.
Die Vergangenheit hat es immer wieder bewiesen: Ohne funktionierendem Tandem Deutschland/Frankreich funktioniert so gut wie nichts in Europa. Mal saß ein Franzose, mal ein Deutscher vorne auf dem Tandem, Hollande und Merkel werden sich jetzt harmonisch absprechen und abwechseln bei der Weiterfahrt in Europa.
Die beiden dürften sehr gut zusammenpassen.

1 0

Re: Re: Isolierung

Nein, ich halte Hollande an sich für vernünftig und glaube auch nicht, dass diese Probleme mit ihm kommen wie das überall angekündigt wird.

Ich hatte mich nur auf die Aussage bezogen, dass er damit drohe Deutschland zu isolieren. Das finde ich absurd.

Gast: daswars
16.05.2012 08:36
5 1

Richtungsweisung

Also das fand ich irgendwie typisch.

Beim Abschreiten der verschiedenen Fronten, musste Frau Merkel Herrn Hollande einen kleinen "Stubs" geben, um ihn in die richtige Richtung zu maneuvrieren. Er folgte auch artig der helfenden Hand.

Was mich naemlich aergert ist, dass so viele herumtoensen, dass sie keine Sparplaene wollen, sondern Aufschwung. Aber wer hindert die Voelker daran? Ja doch wohl nur die eigene Unfaehigkeit, einen solchen zustande zu bringen. Oder muss man das uebersetzen : wollen Gelder haben, und Deutschland soll zahlen?

Sollen sie doch ihre Hausaufgaben machen. Rgieren, Organisieren und mit den vorhandenen Geldern sorgsam umgehen.


Gast: Zenith
16.05.2012 08:27
0 2

Also, ich weiß nicht...

das erscheint wie ein Rapport, wieso musste das sofort am Tag der Angelobung sein??? Zwei, drei Tage nachher hätten es auch getan.

Antworten Gast: dfjw.org
16.05.2012 09:01
3 0

Re: Also, ich weiß nicht...

Mit Ihrem Kommentar haben sie nichts Sachliches beigetragen, sondern lediglich bewiesen, wie wenig Sie über das besondere deutsch-französische Verhältnis, die enge deutsch-französische Arbeit über alle Parteigrenzen hinweg informiert sind. Frankreich und Deutschland sehen sich jeweils als wichtigste Partner in Europa und sprechen daher traditionell Besonderheiten sehr intensiv, um nach Möglichkeit stets gemeinsam "vor"-gehen zu können im wahrsten Sinne des Wortes.

0 2

Nicht konkret genug

Wieder mal Phrasen ohne Inhalt. Wenn ich es richtig verstanden haben will er Eurobonds und Geld von der EU plus Finanzsteuer (leider in dieser Reihenfolge). Für neue Lehrer. Die Staatsquote in Frankreich ist jetzt schon viel zu hoch.
Ich befürchte daß er bei Punkt drei passen muß, also bleibt alles beim Alten.

Gast: Bärenfalle...
16.05.2012 06:20
4 2

Na da muss die Hütte brennen...

wenn er bereits am Abend des Tages des Amtsantrittes zum Rapport antreten muss.

Frankreich .. das europäische Super-PIIG, nun in der Hand der Sozialisten, hätte gerne ein paar Milliarden von den Nettozahlern und Hollande macht für die Wähler einen auf starker Mann.

Alles *grande* Show .. und ich denk die Merkel weiß das auch ;)


Gast: Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld!
16.05.2012 00:24
2 3

ein Blitz hatte seinen Flieger getroffen???.....

.....ein Depperter würde jetzt fragen, ob Geheimdienste Blitze in ihren "Werkzeugkoffer" haben, aber so deppert ist Gott sei Dank eh niemand!

Antworten Gast: uev
16.05.2012 10:03
2 0

Re: ein Blitz hatte seinen Flieger getroffen???.....

doch, solch deppen gibt es. haben sie ja selbe den beweis gebracht.

Gast: EU-Fan
15.05.2012 22:23
8 2

Man wird Kompromisse schließen...

...und gemeinsam und einig beim nächsten Gipfel auftreten. Wahrscheinlich werden das deutsch-französische Verhältnis sogar vertieft werden, es sind alle Anzeichen von beiden Seiten vorhanden. Das ist gut für Europa. Und was gut ist für Europa, ist auch gut für uns...

 
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