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Bundesheer: Darabos erwägt Einsatz in Mali

18.05.2012 | 12:23 |  VON CHRISTIAN ULTSCH (Die Presse)

Verteidigungsminister Darabos sagte UN-Generalsekretär Ban österreichische Mitwirkung bei künftigen Auslandseinsätzen zu und bot Soldaten für die Beobachtermission in Syrien an.

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NEW YORK. 1500 österreichische Soldaten halten derzeit im Ausland die Stellung, an durchaus gefährlichen Orten auf dem Balkan und im Nahen Osten. Doch Verteidigungsminister Norbert Darabos denkt schon an die nächsten Einsätze. Bei einem Besuch in New York sicherte er UN-Generalsekretär Ban Ki-moon zu, dass sich Österreich, sobald die Aufgaben im Kosovo und Bosnien erledigt seien, an neuen Missionen beteiligen werde. Dabei hat Darabos bereits ein mögliches Ziel ins Visier genommen: Mali. In dem afrikanischen Land tobt seit Monaten ein Bürgerkrieg zwischen Tuaregs und der Armee. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht.

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas hat eine Eingreiftruppe aufgestellt. Sie wird vielleicht noch Hilfe von der UNO benötigen. "Wir haben im Tschad Kompetenz aufgebaut. Es könnte sein, dass die Soldaten wieder in Afrika zum Einsatz kommen", sagte der Verteidigungsminister vor Journalisten in New York. Denkbar sei ein Engagement im Sudan oder in Mali. In beiden Fällen hätten die Vereinten Nationen jedoch noch nicht konkret angefragt.

Darabos bot Ban Ki-moon auch österreichische Unterstützung für die Beobachtermission in Syrien an. Doch das war eher eine symbolische Geste. Denn die UNO hat die 300 Beobachter für Syrien mittlerweile zusammengetrommelt. "Bei einem Engpass stehen wir zur Verfügung", sagte der Verteidigungsminister, der dieses Szenario für unwahrscheinlich hält.

Österreich hat bereits 380 Soldaten in Syrien stationiert, jedoch in einer anderen Mission: auf den Golan-Höhen an der Grenze zu Israel. Um diese Bundesheer-Angehörigen macht sich Darabos zunehmend Sorgen. Er fürchtet, dass der inner-syrische Konflikt auf die Gegend rund die Golan-Höhen übergreifen könnten. Zuletzt hatten in Pufferzone schon syrische Soldaten und Rebellen aufeinander geschossen.

Darabos forderte bei Ban Ki-moon klare Regeln ein, wie sich die Blauhelme verhalten sollen, wenn etwa Flüchtlinge Schutz auf den Golan-Höhen suchen. Er erinnerte dabei an das Massaker von Srebrenica, dem UN-Soldaten in Bosnien tatenlos zugeschaut hatten. "Es wäre unerträglich, wenn UN-Truppen in Syrien nicht schützend eingreifen dürfen", erklärte Darabos. Ban versprach, die Frage demnächst bei einem Treffen der Truppensteller-Nationen zu klären.

Im UN-Hauptquartier wird derzeit eine positive Zwischenbilanz der Beobachtermission in Syrien gezogen. Das Ausmaß der Gewalt sei seither zurückgegangen. Doch einer Lösung des Konflikts, das wissen die Blauhelm-Strategen in New York auch, einer Lösung ist man dadurch nicht näher gekommen. Unter-Generalsekretär Herve Ladsous, Chef der Abteilung für friedenserhaltende Operationen, ist nach seinem Gespräch mit Darabos noch in der Nacht auf Freitag nach Damaskus aufgebrochen, um dort gemeinsam mit dem ehemaligen UN-Chef Kofi Annan einen politischen Dialog zwischen den Streitparteien in Gang zu bringen. Die Zeit drängt. Ban Ki-moon erklärte in New York ganz offen, dass sich in Syrien das Terrornetzwerk al-Qaida immer stärker ausbreite.

Noch hält Österreich unvermindert fest am Einsatz auf den Golanhöhen. Doch die Vorbereitungen für den Ernstfall sind getroffen: für eine Notversorgung der Truppen über Israel - und für eine Evakuierung.

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167 Kommentare
 
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Dieser Einsatz sollte vom Oberbefehlshaber persönlich in erster Linie stehend angeführt werden.


Wer zerrt den Oberbefehlshaber des österr. Bundesheeres aus der Hofburg in die Kleiderkammer und verpasst ihm einen Stahlhelm und setzt ihn ins Flugzeug?

Haben wir so viel Kräfte um den aus dem Häusel zu bringen?

Gast: basse
19.05.2012 20:36
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rücktritt

der herr wehrdienstverweigerer aus gewissengründen möchte jetzt unbedingt die ersten gefallenen soldaten des bundesheeres seit 1934 nach hause bringen. mir wird übel.

Gast: GWDy
19.05.2012 19:28
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Bundesheer: Darabos erwägt Einsatz in Mali - ist er jetzt völlig ausgerastet?

Man fasst es einfach nicht. Der Zivildiener, der keine Ahnung hat, wie es ist, wenn man Krieg spielt, und noch viel weniger davon, wie der wirkliche blutige und grausame Krieg ausschaut, ausgerechnet dieser lächerliche Amateur will unsere österreichischen Soldaten nach Mali schicken?

Wen will er beeindrucken? Die NATO? Die Generäle, die zähneknirschend den Blödsinn ausführen, den er anordnet, können ja nicht gemeint sein, denn die greifen sich ja nur mehr ans Hirn. Wen, zum Teufel, will dieses Nichts beeindrucken?

Und was wird er sagen, der Ahnungslose, wenn der erste tote Soldat aus Mali nach Österreich zurückkommt? Was will er dann dessen Eltern sagen? Will er sagen: "Wissens, domois hob i des hoit füa a guate Idee g'holten"?

Man möchte KOTZEN.

Antworten Gast: Moderndenkender
20.05.2012 14:17
0 1

Re: Bundesheer: Darabos erwägt Einsatz in Mali - ist er jetzt völlig ausgerastet?

Wieso ? Der Einsatz erfolgt doch im Rahmen der UNO. Entschuldigen Sie, wenn hier jemandem zum kotzen zumute ist, dann dem Leser ueber Ihre herbe ungebildete Ausdruckweise.

Gast: 6uy
19.05.2012 18:08
1 0

Nicht Lieberman,

Darabos ist unerträglich.

Antworten Gast: gast gert d.
19.05.2012 22:19
0 0

Re: Nicht Lieberman,

naja, die haben sich nichts vorzuwerfen.

Mit welchen Truppen will der Verzweiflungsminister Mail beschützenen?

Mit den letzten nicht kündbaren Vizeleutnants aus dem UO Kasino?

Gast: Wehrdienstverweigerer
19.05.2012 15:07
0 8

Wer ein Feind von Darabos ist, ist auch unser Feind

Und wir werden immer mehr!
Beufsarmee jetzt sofort!!!!!!

Gast: Schuhputzer
19.05.2012 15:02
4 0

diese Idee ist ihm wohl aus reiner Langeweile gekommen.

Unglaublich, ER bietet Soldaten an...(!) in einer Region, wo sich selbst die Franzosen mit ihrer Wüstenkriegsmaschinerie aus dem Staub gemacht haben. Diesen Hampelmann kann ich mir gut in einem Bürgerkrieg in der Südsahara vorstellen....

Gast: Einstmals damals
19.05.2012 14:37
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Der Jörgl hat gesagt, dass Österreich der Nato beitreten und in die EU soll

Da kann ich mich noch ganz genau daran erinnern. Und auch die Neutralität ist für nix, hat er gesagt. Nur, wie die anderen dann dafür waren, für den EU-Beitritt, da war er auf einmal dagegen, dass Österreich der EU beitritt. Und als die Nato positiv gesehen wurde, war auf einmal dagegen, dass Österreich beitritt. Und die Neutralität hat er auf einmal auch ganz hoch gehalten im Gegensatz zu vorher.
Ich glaube, die meisten Kommentatoren hier haben den sogar einmal gewählt.

Antworten Gast: Moderndenkender
19.05.2012 16:14
0 0

Re: Der Jörgl hat gesagt, dass Österreich der Nato beitreten und in die EU soll

Ja, gegenseitige Blockadepolitik: So ca. 1998-2000 wollte die ÖVP ein Berufsheer und in die NATO. Die SPÖ war allerdings total dagegen und warf der ÖVP "Nato-Geilheit" vor.
Nun ist im Jahr 2010 die SPÖ draufgekommen, dass ein Berufsheer vielleicht doch eine Alternative zum Wehrpflichtigenheer ist. Ja, ratet mal, wer 10 Jahre danach dagegen ist: die ÖVP: Wir wollen kein Berufsheer, sondern ein Wehrpflichtigenheer im Rahmen des Österreich-Dienstes.

Fazit: Die Grossparteien blockieren sich gegenseitig und alles bleibt beim alten.

Antworten Antworten Gast: Gast23
20.05.2012 12:21
0 0

Re: Re: Der Jörgl hat gesagt, dass Österreich der Nato beitreten und in die EU soll

Ja, das ist wohl der Vorteil der ÄVP. Sie sehen sich die Erfahrungen der Berufsarmeen objektiv an und kamen daher zum einzig logischen Schluß, die Einführung einer Berufsarmee wäre der größte fehler den österreich machen könnte.
Nur die SPÖ ignoriert jegliche Realität und will unbedingt die Fehler anderer nachmachen.

Unser armer Verzweiflungsminster ...

... kann sich nicht einmal mehr einen Urlaub in Afrika leisten. Damier er trotzdem seinen Horizont über Wien udn dem Burgenland hinausgehend erweitern kann, muss also das Bundesheer in den Tschad und nach Mali, dmait er im Zuge seiner Funktion auch einmal hinaus kommt.

Wahrscheinlich wird er auch garantieren, dass alle Soldaten wieder heil nach Hause kommen, weil ein derartiger Einsatz in seinen Aussagen ja völlig risikolos ist.

Gast: BKM
19.05.2012 11:44
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Auslagerung

Wenn ich mir "Stärke" und Zustand des Heeres so anschau - der Herr BM plant also die komplette Auslagerung. Dann ist Österreich endlich eine entmilitarisierte Zone und er hat sich seinen Traum erfüllt.

Antworten Gast: KW 20.
19.05.2012 14:20
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Re: Auslagerung

Noch nicht behirnt?: Wer nicht Nato-Mitglied ist, ist sowieso entmilitarisierte Zone. Das ist Fakt schon seit langem.

Der Herr Zivildiener

soll doch selbst eine Waffe in die Hand nehmen und in Afrika Krieg spielen.

Gast: Grieg, Liszt & Händel
19.05.2012 10:32
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Mali besteht aus 2/3 Wüste.

Genug Platz für Sandkistenspiele.

Gast: ehschowurscht
19.05.2012 10:17
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Werner Faymann und Norbert Darabos beim NATO-Gipfel

...(übersetzt Tschigaggo)...
ND: Du Werner....
WF: Ja.......was ?
ND: Gfallts dir da....?
WF: Na....net wirklich...
ND: Mir a ned....
ND: Du Werner....?
WF: Norbertl i versuch dem Übersetzer da zu folgen. Des Englische versteh i eh net, der Übersetzer nuschelt, und die ganzen Kürzel sagen mir a nix...stör mi net....
ND: I hab Angst.....
WF: Die ganzen Uniformen, grauslich gell...
WF: Komm geb ma uns die Hand....
ND: OK......Besser so....
ND: Vielleicht...wenn ma ganz ruhig san.....fall ma net auf und wir kommen da wieder raus...
WF: Da, scho wida...SM-3....Norbert wos is des...?
ND: Werner, ich kenn die Pornokanäle da net, ich hab im Hotel die ganze Zeit Burgenland heute gsucht aber net gfunden....250 Kanäle und nix ausn Burgenland....schluchz...i wü ham.....
WF: Jo, i a. Oba do miass ma durch. Und ausserdem sollt ma schon a bissl aufpassn, weil wanns uns was fragen daheim sollt ma ja was wissen auch...
ND: Wieso, gibst da an Test drüber...?
WF: Also Norbert du bist....da ORF, oder Krone oder da Fellner....de wern uns was fragen...
ND: Aso de. Mach dir kane Sorgen, des hat die Laura scho fertig bei die Redaktionen.
WF: Wow, echt? Wir san jo do no gar net fertig - was wird denn da gschrieben?
ND: Na was...."Fayman und Darabos verhindern NATO Raketen in Europa und marschieren in Mali ein"
WF: Pfau, echt? Wie willst denn das machen?
ND: Gor net, so stehts in der Zeitung...
WF: Jo oba Norbertl, des stimmt doch net...
ND: Is doch egal. Glaubst

Antworten Gast: Gast r.z.f.
19.05.2012 19:35
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Re: Werner Faymann und Norbert Darabos beim NATO-Gipfel

Genialer Dialog. ich bezweifle allerdings, dass Herr Norbertl Ziwidi und Herr Werner Laurasogsma soviel Witz ausstrahlen. Ich befürchte, solchene Sachen wie die wirklich von sich geben, die kann man ganz einfach nicht erfinden, so schlicht sind die. Deshalb verzweifeln Kabarettisten ja regelmäßig, wenn sie die beiden karikieren wollen.

Antworten Gast: PASS4568976
19.05.2012 14:24
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Re: Werner Faymann und Norbert Darabos beim NATO-Gipfel

Was soll das sein? Zwei Österreicher im Ausland? Faymann und Darabos? Nein, nicht wirklich. Das Ganze trifft eher auf zwei von den die vielen nabelguckenden Kommentatoren zu, die sich dort verirrt haben... Da passt es dann sogar wie der Hammer auf den Nagel.

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Super!!!

:-D

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GENIAL!

Danke!

Antworten Antworten Gast: B.A.D.K.
19.05.2012 14:38
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Re: GENIAL!

Du hast das "T" zwischen dem I und dem A vergessen, gelle?
Wusste ich es doch :-))

Gast: ehschowurscht
19.05.2012 09:59
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Darabos erwägt Einsatz in Mali

Das österreichische Volk erwägt ein Flugticket (ohne Rückflug) für Darabos(cher) zur Klärung der Lage in Mali - Bewaffnung: 5 Reservedesignerbrillen, Wattebäuschchen und ein Wörterbuch Burgenländisch - Bambara zur effektiven Selbstverteidigung und Völkerverständigung!

Gast: gsta r.m.p.
19.05.2012 09:57
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Ist dieser Darabos völlig übergeschnappt? Zuerst zerstört dieser Zivildiener das Bundesheer, und dann will er unsere Soldaten ins Ausland schicken? RÜCKTRITT !!!!!


Gast: ein Held
19.05.2012 09:27
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ich schlage Darabos für die Tapferkeitsmedaille vor

denn "..wir haben im Tschad Kompetenz aufgebaut..." WIR!

 
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