Eurozone rüstet sich für Ausstieg der Griechen

24.05.2012 | 18:51 |   (DiePresse.com)

Eurogruppenchef Juncker bestätigt die Prüfung eines Griechen-Ausstiegs aus der Eurozone. Im Hintergrund wird offenbar schon an Notfallplänen gebastelt.

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Die Regierungen der 17 Euroländer sollen offenbar nationale Notfallpläne für den Fall eines Ausstiegs Griechenlands aus der Eurozone ausarbeiten. Das ist Medienberichten zufolge am Montag während einer Telefonkonferenz der Arbeitsgruppe, die aus Vertretern aller 17 Euro-Länder besteht und die Treffen der Finanzminister vorbereitet, verabredet worden. Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker sprach von einer "Arbeitshypothese" der Eurogruppe. Man gehe jedoch davon aus, dass Griechenland weiterhin ein Euro-Währungsmitglied bleibe, sagte er am Donnerstagmorgen nach dem EU-Sondergipfel in Brüssel.

"Ich habe die Mitgliedsregierungen der Eurozone nicht beauftragt, nationale Notfallpläne auszuarbeiten", so Juncker. "Aber selbstverständlich ist es so, dass wir uns auf alle Szenarien einstellen müssen, weil wir sonst unserer Aufgabe nicht gerecht würden." Juncker betonte: "Unsere Arbeitshypothese und unser politischer Wille ist, dass Griechenland Mitglied der Eurozone bleibt. Darüber sollten überhaupt keine Zweifel entstehen."

Nationale Notfallpläne für Hellas-Abschied

Das griechische Finanzministerium dementierte am Mittwoch entsprechende Berichte, wie das "Handelsblatt" schreibt. "Das Ministerium dementiert kategorisch Veröffentlichungen, nach denen im Rahmen der Telekonferenz der Eurogruppe (Euro Working Group) von den Mitgliederstaaten gefordert wurde, Pläne für einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro auszuarbeiten", teilte das Ministerium schriftlich mit.

Derartige Pläne hätten nichts mit der Realität zu tun, sie schadeten lediglich den Bemühungen des Landes, "sich mit seinen Problemen zu befassen", hieß es.
Ein Vertreter der Eurogruppe sagte laut dem Zeitungsbericht aber: "Die Arbeitsgruppe vereinbarte, dass jedes Euro-Land einen Notfallplan vorbereiten sollte für die möglichen Folgen eines griechischen Abschieds vom Euro." Auf Ebene der Euro-Zone würde noch nichts vorbereitet - aus Angst, dass dies durchsickern könnte. Ein zweiter Vertreter bestätigte dem "Handelsblatt" zufolge die Angaben.

Auch EZB wappnet sich

Nach Informationen der "Zeit" wappnet sich auch die Europäische Zentralbank (EZB) bereits für eine mögliche Eskalation der Lage in Griechenland. Auch dort sei eine Arbeitsgruppe unter Vorsitz von Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen eingerichtet worden, die sich mit dem Thema Griechenland beschäftigt. Dem Bericht zufolge gibt es auch in der deutschen Bundesbank einen entsprechenden Krisenstab.

Dennoch spricht EZB-Chef Mario Draghi weiterhin davon, dass ein Verbleib der Griechen in der Eurozone die Präferenz seiner Institution sei.

"Das ist wie eine brennende Lunte"

Auch Bill Gross, Gründer des weltgrößten Anleihenhändlers Pimco, richtet sich auf einen Austritt der Griechen ein. Er hat den Bestand an US-Staatsanleihen beim Total Return Fund - mit 259 Milliarden Dollar Volumen der größte Anleihenfonds der Welt - im vergangenen halben Jahr kräftig aufgestockt. Ihr Anteil im Portfolio lag Ende April bei 31 Prozent. Ende Oktober waren es nur 19 Prozent. "Die USA sind nicht frei von Makel, aber es scheint, das ist die beste Wahl unter einer Reihe von schlechten Varianten", sagt der Investor laut "Wall Street Journal Deutschland".

Gegen den Markttrend hat Pimco im April aber auch die Anlagen in deutschen Schuldverschreibungen zurückgefahren. Wenn Griechenland die Eurozone verlassen würde, könnten sich die Auswirkungen auf den ganzen Kontinent erstrecken. "Das ist wie eine brennende Lunte. Griechenland mag nur ein kleiner Böller sein, aber selbst der kann zu einer großen Explosion führen."

VIDEO: EU-Sondergipfel endet ohne politische Beschlüsse

EU-Sondergipfel / Bild: (c) REUTERS (FRANCOIS LENOIR)

Ein inoffizielles Abendessen der europäischen Staatenlenker sollte es werden, diskutiert wurde schließlich bis 5 Uhr morgens.

Stepic: "Dann droht ein heißer Sommer"

Der Chef der börsenotierten Raiffeisen Bank International (RBI), Herbert Stepic, sieht die Wahrscheinlichkeit eines Griechen-Austritts aus dem Euro bei 50 zu 50, wie er am Donnerstag bei seiner Quartalspressekonferenz in Wien sagte. Sollte es dazu kommen, drohe Europa ein heißer Sommer. Das heiße starke Volatilitäten auf den Finanzmärkten, extreme Schwankungen an den Börsen. Jede Bank werde auf die andere schauen, ob sie nicht "periphere Risiken" in ihren Bilanzen habe.

In Griechenland selbst würde sich die Situation nochmals drastisch verschlechtern, Schuldner gerieten in existenzbedrohende Zahlungsschwierigkeiten, Firmen in Konkurs. Bei den griechischen Banken würden Einlagen abgezogen. "Wovor sich die Banken am meisten fürchten müssen, ist die Verunsicherung der Sparer", sagte Stepic für die gesamte Bankenbranche in Europa. "Das führte dann automatisch dazu, dass die Leute sagen, ich will mein Geld sehen."

Ernstfall heute von Banken besser verkraftbar

Um im Fall der Eskalation der Griechenlandkrise gegen Kunden- und Marktunsicherheiten bei Osttöchtern gewappnet zu sein, hält die RBI als Konzern aktuell einen so genannten Liquiditätspuffer von 25 Milliarden Euro bereit. "Für den Ernstfall", wie Stepic und sein Finanzchef Martin Grüll sagten. Diese Summe habe man in den letzten 18 Monaten aufgebaut. Sie liegt um einige Milliarden "über normal". Stepic räumte ein, er sähe ein Griechenland-Austrittsszenario jetzt "relaxter" als vor zwei Jahren. Die Banken hätten diese zwei Jahre auch gebraucht, hieß es heute bei Raiffeisen.

Ähnlich sieht das der deutsche Bankenverbandspräsident Andreas Schmitz. Für deutsche Institute wäre ein Ausscheiden des kriselnden Mittelmeerlands verkraftbar, sagte Schmitz. "Der unmittelbare Griechenland-Effekt ist überschaubar." Einen dramatischen Einbruch an den Finanzmärkten fürchtet er im Falle eines Hellas-Austritts nicht. "Ich glaube, dass das schon ein bisschen in den Märkten eingepreist ist." Die Ansteckungsgefahr für andere kriselnde Euro-Staaten habe ebenfalls abgenommen. "Ich hoffe, dass es gelingen kann, negative Effekte von Spanien, Italien, Irland und Portugal wegzuhalten."

(Ag.)

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168 Kommentare
 
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Gast: bbc
25.05.2012 12:39
2 0

Selbstverstümmelung

"Selbstverstümmelung" ist das einzige Wort, dass mir zu der derzeitigen Euro-Diskussion einfällt.

Mit immer groteskeren Ideen werden "reiche" Länder dazu gedrängt für die Schulden anderer aufzukommen.
- Gute Idee - wir zahlen, um korrupte und ineffiziente Regierungen in anderen Staaten an der Macht zu halten.
- Blendgranaten wie eine gemeinsame Wirtschaftspolitik und "verbindliche" Regeln, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Mechanismen schon in der Vergangenheit x-fach bewiesen haben, dass sie nicht funktionieren.
- Als Beispiel muss man sich nur das Spitalswesen in Österreich ansehen - die Republik zahlt, die Länder bestimmen und ineffizienten sind vorprogrammiert.
- Auch Ideen - wie jene - "unartige" Länder unter EU Aufsicht zu stellen, können nicht funktionieren, solange die Bevölkerung in diesen Staaten die Möglichkeit hat ihre Regierung selbst zu wählen.

Die EU pervertiert jene Ideale, die ursprünglich Motivation für ihre Gründung waren - Freiheit, Demokratie und höherer Wohlstand durch effizientes Wirtschaften.

Kampf gegen die Eu als Transferunion

Die Eurokrise hat gezeigt, dass man eine gemeinsame Währung nicht ohne gemeinsame Wirtschaftspolitik erfolgreich erhalten kann. Für die Vergemeinschaftung von Schulden in Form von Eurobonds gilt naturgemäß das Gleiche. Ohne zwingend gemeinsame Wirtschaftspolitik mit entsprechender Zentralisierung von Entscheidungsmacht kann man die bisherige Verhaltensweise gewisser Länder ("Club Med") nicht unterbinden. Die Verhandlungen über den inzwischen beschlossenen Stabilitätspakt haben jedoch gezeigt, dass die Länder nicht bereit sind, auf Ihre Souveränität in Wirtschafts- und Budgetfragen zu verzichten. Daher kommt meines Erachtens die Einführung der Vergemeinschaftung von Staatsschulden nicht in Frage.
Ich verstehe nicht, warum die Medien fortwährend nur Frau Merkel als Bremserin mit negativem Unterton darstellen. Es ist doch sicherlich im Interesse aller Steuerzahler in den weniger verschuldeten Ländern incl. Österreich, ihr den Rücken zu stärken und zu verhindern, dass Leute wie Hollande oder Tsipras recht bekommen, die nur auf Kosten anderer Länder gemütlich leben wollen.

Gast: Na und?
25.05.2012 09:02
1 0

Es geht doch nicht (nur) um Griechenland!

In Wahrheit versucht Hollande, gemeinsam mit anderen konkursreifen Staaten, Merkel/ die BRD sturmreif zu schießen für Eurobonds.

Ein Armutszeugnis für die deutschen Sozialisten/ Grünen, daß sie das eigene Land verraten und verkaufen.

Warum aber die Konservativen in der BRD Wahlen verlieren, ist mir ein Rätsel. Ohne Merkel wäre Deutschland der Zahlesel der EU, hätte aber keine Mitspracherechte. Das sollte den Wählern schon auch klar sein.

Da kommen interessante Zeiten auf uns zu...

Gast: VictoriaII
25.05.2012 08:50
2 0

Nebenschauplatz

Diese Bonds wird es nicht geben können, weil die nordischen Länder und die osteuropäischen Länder strikt dagegen sind. Wer also glaubt, es sei nur Angela Merkel bzw. Deutschland, das sich dagegen stemmt, irrt.
Wesentlich spannender wäre es mal zu erfahren, wie die Positionierung der einzelnen österr. NR-Abgeordneten zum ESM ist. Dieses Konstrukt widerspricht jeglichen demokratischen Grundsätzen und soll sogar eine Bankenlizenz erhalten. Aber das scheint die Bevölkerung nicht zu interessieren.

Diese Bonds wird es nicht geben können

Gefährliche Formulierung. Die Erfahrung zeigt uns, dass es nichts gibt, was es nicht gibt.
Was den ESM betrifft können Sie getrost davon ausgehen, dass das "supersauber" ist. Vor jeder Aufstockung der Haftungssumme wird selbstverständlich der NR damit befasst, wenn nicht gar eine Volksabstimmung abgehalten wird. Es könnte jedoch sein (aber das ist natürlich eine Unterstellung), dass dieser Prozess dann ein wenig langwierig ist und man ihn abkürzen muss. Mehrheitsbeschluss der Regierungschefs wäre eine solche Abkürzung. Wer´s nicht für möglich hält, möge sich den Vertrag von Maastricht zu Gemüte führen. Steht nicht viel Wesentliches drin, was in der Praxis eingehalten wurde.
Im ESM steht wenigstens schon von vornherein drin, dass sich dessen Spitze ausserhalb normalen Regelwerks befindet: Kontrolle, Immunität, Steuerbefreiung. Artikel 5 ist einfach nur geil.

Die Bevölkerung interessiert´s übrigens nicht, weil´s noch immer Schnitzel am Teller gibt. Und Song-Contest im Fernsehen.

Gast: Unbeteiligter
25.05.2012 08:00
4 0

Ein Verfassungsbruch jagt den...

Anderen;wie immer wird man das Volk um seine Mitsprache betrügen. Die Eu ist der Hiltler des 21.jahrhunderts und wird auch so enden,

Tod der Eu!

Die Verpfändung der Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder geht weiter

Und wieder sollen die Steuerzahler der Geberländer für die selbstverschuldete Situation der maroden Staaten zur Kasse gebeten werden. Die Demokratie wird ausgehöhlt und sukzessive zu Grabe getragen und das Volk zum Stimmvieh degradiert.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/455425_Der-groesste-Betrug-bzw.-Selbstbetrug-in-der-Geschichte-der-2.-Republik.html

Gast: Gustav12
24.05.2012 22:26
3 0

Raus aus der EU! SOFORT!

Österreich raus aus der EU Diktatur! Sofort! Solange es nicht völlig zu spät ist! Gemeinsame Bonds (egal wie sie genannt werden) bedeuten eine enorme zusätzliche Zinsenlast für Staaten wie Österreich oder Deutschland, da dadurch die Zinsen stark ansteigen! Eurobonds führen zu einer zunehmenden massiven Verschuldung SÄMTLICHER EU-Staaten.

Die EU ist ein neoliberales Konstrukt des Großkapitals und einzig und allein das Großkapital profitiert, während die EU Staaten (und damit die Bevölkerung) immer mehr verarmt, weil ihnen die Schulden übergewälzt werden, während einzig und alleine das Großkapital profitiert. Mit den angeblichen Rettungsmaßnahmen wurde nämlich nicht den Staaten geholfen sondern einzig und alleine den Superreichen!!!! Eurobonds verschärfen die Situtation um ein Vielfaches!

Die EU wurde geschaffen, um Superreiche & Megakonzerne noch reicher und übermächtiger zu machen, während die Bevölkerung in den Ruin getrieben wird. Sie sehen es als ihr Projekt, den Mittelstand zu zerstören und die breite Masse sämtlicher Sicherheitsnetze (Sozialabbau, Lohnkürzungen, ...) zu berauben. SCHLUSS MIT DIESEM RAUBZUG. ÖSTERREICH RAUS AUS DER EU!

Gast: Luzifer
24.05.2012 22:15
2 0

Eurobonds - für EU od. nationale Ankurbelungsprogramme?

Vermutlich werden die Wachstumsprogramme national umgesetzt. Und dabei wären wir wieder da, wo wir schon einmal waren: das Geld wird unsinnig verwirtschaftet und alle Europäer zahlen mit.

Oder es werden die Bonds für EU-Projekte aufgenommen: dann schaffen die jene Staaten, die schlecht wirtschaften und in der Mehrzahl sind, wieder an, was mit den Bonds geschieht, für die auch die ordentlich Wirtschaftenden haften!

Mit einem Wort: ein tolle Programm für brave Zahler!

Vielleicht kann mir das jemand erklären:

Variante 1: Gemeinsame Anleihen, jeder haftet nur für den eigenen Teil:
Nehmen wir theoretisch an, ein Pleitekandidat verschuldet sich mit diesen Papieren jenseits von Gut und Böse: Was genau ist der Unterschied zu jetzt? Theoretisch haftet ja nur dieser Staat ?
Warum sollte man als Steuerzahler annehmen, dann praktisch nicht erst wieder einzuspringen?

Die Frage zu Variante 2 kann ich mir selbst beantworten: In welchem Vertrag schonmal von 60% zu lesen war, ist mir inzwischen wieder eingefallen. Aber Anschlussfrage: Wer glaubt´s diesmal immernoch?

Gast: UKW
24.05.2012 21:03
2 0

Es besteht kein Grund zur Panik! - und falls doch - kein Problem

Zumindest für all jene, die jetzt bereits ihre Euros in den Dollar-, Yen- und Pfundraum transferiert haben. Sobald die Herde zu laufen beginnt und es diesen Leuten gleichtut, umso stärker werden Dollar, Pfund und Yen gegenüber dem Euro.

Die EUDSSR liegt in den letzten Zügen. Jetzt fehlen nur noch Eurobonds, dann hat es die Mega-Kolchose EU überstanden. Aber ich bin überzeugt davon, die Genossen vom Zentralkomitee im Brüsseler Glaspalast werden bis zu Letzt ausrufen, dass sie alles in Griff haben und alles wieder gut wird.

Ich möchte nicht wissen, in welche Währung die EU-Abgeordneten ihre Euros getauscht haben.


Ich möchte nicht wissen, in welche Währung die EU-Abgeordneten ihre Euros getauscht haben.

Ich schon. Obwohl - den bisherigen Aktionen nach zu Urteilen, verstehen diese Leute von Geld jetzt auch nicht so umwerfend viel.

Antworten Gast: RA
24.05.2012 22:03
1 0

Re: Es besteht kein Grund zur Panik! - und falls doch - kein Problem

In Gold

Banken raus

Ist doch klar, dass die EU und die Großbanken Griechenland so lange wie möglich im Euro haltet woll(t)en.....

Wenn die Griechen das Zepter wieder selbst in der Hand halten, zur Drache zurückkehren und möglicherweise auch die Großbanken aus dem Land werfen, wird's bergauf gehen!

Siehe Beispiel Island: Seit sie sich vom internationalen Großkapital gelöst haben, die marodesten Banken einfach pleite gingen ließen und vieles wieder VERSTAATLICHTE, ging's bergauf. Das Land ist mittlerweile wieder auf Wachstumskurse, nachdem es das Gesindel des Landes verwiesen, einige dieser Kriminellen ins Gefängnis gesteckt und wieder selbst die Kontrolle über sich zurückerlangt hat.

Und der wichtigste Punkt für das kleine Land war eben, dass sie eine eigene Währung hatten. Dadurch konnten sie massiv abwerten und sofort wieder konkurrenzfähig werden.

Und nicht anders sieht es mit Griechenland aus, Gemeinschafts"währungen" sind letztendlich der wirtschaftliche Tod. PUNKT.

Am Ende werden sich Spanien, Portugal, Italien und zu guter Letzt wohl auch Österreich für den Staatsbankrott anmelden, das Projekt "EU" war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Die Drahtzieher dahinter wussten und wissen es, nur der dumme Pöbel fällt/fiel auf die uns angepriesenen Vorteile dieses Konstruktes rein. Europa ist fein säuberlich unter Kontrolle der Globalisten während sich die Leute, wie man hier bestens beobachten kann, gegenseitig zerfleischen anstatt an einem Strang zu ziehen. Der Plan geht auf.

Gast: Wir haben in der Eu die Kriese und alle haben die Kriese
24.05.2012 19:23
0 1

Die Schlagzeilen EU und Griechenland!

Das kann ich ehrlich gesagt nicht mehr hören/lesen! Nur Kriese und BLA BLA BLA...

Stimmt das alles was die Zeitungen schreiben?

Re: Die Schlagzeilen EU und Griechenland!

nein

Gast: b754
24.05.2012 19:20
6 0

schon vor zei jahren hat der hausverstand gewußt dass griechenland nicht zu retten ist

hätten sie damals eine geordnete pleite zugelassen hätten wir hunderte milliarden gespart aber merkosy und ackermann mussten ja die banken versorgen mit unserem geld und ddie griechen haben davon ohnehin keinen cent gesehen und die reichen griechen zahlen eh keine steuern und haben ihr geld längst in sicherheit wer ist also wieder einmal der dumme der ehrliche steuerzahler

Ohne...

...ein Negativgenie zu sein, nur seinem Hausverstand und seiner Intuition fogend, hat jeder halbwegs seine sieben Sachen beieinander habende Mitteleuropäer schon vor Jahren gewusst, dass die Aufnahme der Balkanländer in die EU und der Demokratisierungsversuch des Westens Afghanistan zu zivilisieren in die Hose geht, bzw. gehen musste. So gesehen, keine Überraschung!

Gast: b754
24.05.2012 18:48
1 0

österreich hängt mit 9 milliarden drin

das ist ja weniger als uns der pröll mit der hypo alpe adria ans bein gehängt hat und der hat einen versorgungsposten bekommen

Gast: Angespeister
24.05.2012 18:07
3 0

Bankenrettung


Als ob man es nicht geahnt hätte, der ESM soll zur Bankenrettung eingesetzt werden.

http://www.bankingportal24.de/finanzredaktion/920/esm-wird-unter-der-hand-zum-bankenrettungsfonds/

Und wiederum sollen die Steuerschafe geschoren werden, um sich noch etwas Zeit zu kaufen.

Statt die Bevölkerung auf das Kommende vorzubereiten, wird weiter Kasperltheater gespielt, bis zum Schluss.


Re: Bankenrettung

Für was denn bitte sonst? Der ESM kann nur Staaten refinanzieren. Auf Deutsch: Alte Schulden mit neuen rückzahlen. Wo haben sie die Schulden? Bei Banken.
Und in welchem Zustand diese Banken plötzlich sind, wenn nur ein kleines Land einen Huster macht, hat man ja recht eindrucksvoll gesehen.

Antworten Gast: asfsdaf
24.05.2012 18:52
0 0

sein's ma net bös

aber Beim Unterberger Blog stand das schon längst

Austritts-Vorbereitungen

EU schreibt Griechenland ab. Aber was kommt danach? www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/05/42922/

Antworten Gast: cvwer
24.05.2012 18:56
0 0

ebenda II

"Zugleich hofft man bei der Troika, dass der ESM rasch kommt" -> dieselben die es in der Griechenlandpleite geschafft haben dass private Bankenschulden die des Steuerzahlers wurde fühlen sich jetzt zu höherem berufen.

Antworten Gast: cvwer
24.05.2012 18:54
0 0

ebenda

"Einen Austritt sehen die EU-Verträge ebenso wenig vor wie einen Rausschmiss."

Aktuelle Zahlen:

Österreichs Anteil an den griechischen Schulden laut Standard:

Staat Euro 9,1 Mrd.
Private Euro 1,8 Mrd.

Das nächste Sparpaket ist somit so sicher wie das Amen im Gebet.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/455425_Der-groesste-Betrug-bzw.-Selbstbetrug-in-der-Geschichte-der-2.-Republik.html

 
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