Afghanistan: Vier Nato-Soldaten getötet

27.05.2012 | 09:33 |   (DiePresse.com)

In Afghanistan kam es zu mehreren Bombenanschlägen auf die Nato-geführte Afghanistantruppe ISAF.

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In Afghanistan sind bei mehreren Bombenanschlägen vier Nato-Soldaten getötet worden. Wie die Nato-geführte Afghanistantruppe Isaf am Sonntag mitteilte, starben die Soldaten am Samstag bei verschiedenen Explosionen selbstgebauter Sprengsätze im unruhigen Süden des Landes. Zu Details und zur Nationalität der Getöteten äußerte sich die Nato wie üblich nicht.

Seit Jahresbeginn kamen damit laut der unabhängigen Internetseite icasualties.org insgesamt 169 internationale Soldaten in Afghanistan ums Leben. In dem Land am Hindukusch sind derzeit rund 130.000 ausländische Soldaten stationiert. Bis Ende 2014 sollen alle Nato-Kampftruppen abgezogen werden.

 

(APA)

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4 Kommentare

man hat dort nix verloren

daher hält sich das Mitleid in Grenzen...

"Werte" sind nicht teilbar, jedoch missbrauchbar

Eines der beliebtesten Argumente für den "Friedenseinsatz" in Afghanistan ist, dass wir unsere Werte auch in der Fremde zu verteidigen hätten, indem wir für demokratische Strukturen unsere Soldaten einsetzen.

Demnach hätten wir also auch Armut und Niedergang in Entwicklungsländern zu bekämpfen, indem wir Hilfstruppen dort zum Einsatz bringen????


Re: "Werte" sind nicht teilbar, jedoch missbrauchbar

Naja, das mit den Werten ist ja augenscheinlich nur Propaganda.

Wenn ich Soldaten in den Irak schicke, und das taktische Ziel ist "let's fuck 'em" (was viele wörtlich genommen haben), dann würde ich das jetzt nicht als "Demokratisierungsversuch" durchgehen lassen. Viel mehr Polarisierung und Radikalisierung. Und genau darin liegt das Problem unserer "Friedenssoldaten".

Gast: Ungläubiger
27.05.2012 12:31
4

Ohne Mitleid!

Wer Hass sät wird Hass ernten, oder so..

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