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Nordkorea droht Südkoreas Medien mit Raketenschlag

04.06.2012 | 08:54 |   (DiePresse.com)

Wegen der Berichterstattung über eine Massenveranstaltung für Schulkinder ist Pjöngjang verärgert. Südkorea betreibe eine "Schmierkampagne". Genau Positionsangaben von Zeitungen wurden veröffentlicht.

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Nordkorea setzt weiter auf kriegerische Töne gegen Südkorea. Diesmal droht die Führung in Pjöngjang mit der Zerstörung südkoreanischer Medien. Der Generalstab des Nordens warf am Montag den Medien im Nachbarland wegen ihrer Berichterstattung über eine Massenveranstaltung für Schulkinder in Pjöngjang eine "Schmierkampagne" vor. Es seien Raketen auf die Mediengebäude in Seoul gerichtet, hieß es in der von den staatlichen nordkoreanischen Medien veröffentlichten Erklärung.

Die Regierung in Seoul und die südkoreanischen Medien wurden beschuldigt, die Veranstaltung in Pjöngjang als reine Propagandashow beschrieben zu haben. In der Erklärung wurden zugleich die genauen Positionsangaben der Zeitungen "Chosun Ilbo" und "JoongAng Ilbo" sowie des Fernsehkanals der Zeitung "Dong-A Ilbo" und der Sender KBS, CBS, MBC und SBS veröffentlicht.

Ähnliche Drohgebärden bereits im April

Am Sonntag hatten sich nach nordkoreanischen Medienberichten zum 66. Gründungstag der Koreanischen Kinderunion (KCU) 20.000 Kinder in Pjöngjang versammelt. Dabei hätten sie ihre Treue zum neuen Machthaber Kim Jong Un bezeugt.

Bereits im April hatte Nordkorea gedroht, die Regierung und Seoul und "konservative" Medien im Süden binnen weniger Minuten zu vernichten. Die Drohung war unter anderem eine Reaktion auf internationale Kritik auf einen Raketenstart in Nordkorea. Während Pjöngjang von einem Satellitenstart sprach, sahen die USA, Südkorea und Japan darin den Test einer Interkontinentalrakete, die einen Atomsprengkopf tragen könnte.

(Ag.)

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11 Kommentare
Gast: Gastinger
05.06.2012 04:57
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"konservative" Medien

Warum steht das unter Anfuehrungsstrichen? Diese Medien sind mehr als erzkonservativ und unterstuetzten ein System das zwischen harter Demokratie und Diktatur anzusiedeln ist. Natuerlich verteidige ich hier in keinster Weise Nordkorea, moechte aber aufzeigen, dass hier der Diktion der Amerikaner gefolgt wird, Freund ist demokratisch und Feind auf jeden Fall undemokratisch. Als vor ca. 1 Monat Wahlen waren und die Regierungspartei in Suedkorea gewonnen hat, wurden diese auch in der Presse und dem Standard als sehr konservativ bezeichnet, doch anscheinend hat sich das schnell veraendert....Es ist aufallend, dass Suedkorea in Artikeln, die Nordkorea behandeln, zumeist als sehr demokratisch dargestellt wird. Schwarz weiss ist halt einfach besser zu verstehen, nicht. Was waeren unsere armen Leser wohl verwirrt, wenn sich ploetzlich bei einem Konflikt zwei undemokratische Systeme gegenueberstehen wuerden (es geht mir hier nicht um eine Abstufung, natuerlich ist Suedkorea weitaus demokratischer, aber halt eben nur im Vergleich mit Nordkorea, es wuerde keinem Vergleich mit einem westeuropaeischen Land standhalten koennen.

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Wahrscheinlich braucht Nordkorea wiedereinmal

Finanzhilfe. Anders konnten und können sich die Kims nicht artikulieren. Gemeingefährliche Irre halt, die allerdings in gewisser Hinsicht durchaus berechenbar sind. Beim Waffenverkauf an den Iran und ähnliche Despotien wird wesentlich diskreter vorgegangen.

Gast: Slavko
04.06.2012 12:24
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Und was....

...sagt der NordkoreaHeinzi dazu ???


Gast: L.W.
04.06.2012 12:16
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Na hoffentlich bleibt der dicke Bub bei seiner Playstation.

Andere Knöpfe würde ich ihm nicht anvertrauen.

bitte fragt Herrn Freud

Irre mit Atomwaffen - das letzte was wir brauchen - Irre

Gast: Andi B.
04.06.2012 10:50
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Raketen?

es ist nur zu hoffen, daß sie nicht besser sind als die letzte "Satelitentransportrakete"

Gast: ROTFRONT
04.06.2012 10:31
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Da würden sich die Österreicher auch echauffieren

wenn sowas wie die Anti-Waldheim-Kampagne sich wiederholen würde.

Antworten Gast: BKM
04.06.2012 15:30
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Re: Da würden sich die Österreicher auch echauffieren

Na und ob. Und wir würden sofort alle unsere Raketen auf - na, gleich fällts mir ein - wurscht, auf irgendwas richten. Sobald wir welche hätten. Sie sollten ihre Pillen wirklich regelmäßig nehmen.

Nuke 'em northlings


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