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Südkorea: US-Truppen fordern mehr Waffen

12.06.2012 | 14:57 |   (DiePresse.com)

US-Streitkräften haben beim Pentagon mehr Kampfhubschrauber und die Verstärkung der Flugraketenabwehr angefordert. Nordkorea hatte zuletzt mit einem "heiligen Krieg" gedroht.

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Der Befehlshaber der US-Streitkräfte in Südkorea hat beim Pentagon mehr Kampf- und Aufklärungshubschrauber sowie eine Verstärkung der Flugraketenabwehr angefordert. Er habe unter anderem mit dem Generalstabschef der US-Armee über die Struktur der Streitkräfte in Südkorea gesprochen und "welche Änderungen vorgenommen werden sollten, um unsere Gefechtsfähigkeiten zu verbessern", sagte General James Thurman am Dienstag laut Redemanuskript bei einem Forum in Seoul. Der General äußerte sich zuversichtlich, dass seine Bitten in Washington erfüllt werden.

Thurmans Forderungen erfolgten zu einem Zeitpunkt erhöhter Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Nordkorea hatte zuletzt seinen Ton gegen Südkorea wieder verschärft und wiederholt mit "heiligem Krieg" gedroht. Zuletzt drohte die Volksarmee des kommunistischen Landes damit, Medienhäuser in Seoul zu bombardieren. Hintergrund war die kritische Berichterstattung südkoreanischer Medien über eine Massenveranstaltung in Pjöngjang für Schulkinder.

Am Montag hatten die südkoreanischen Streitkräfte eine unangekündigte Bereitschaftsübung durchgeführt. Zugleich warnte Südkoreas Militär den Norden vor neuen Provokationen. Die USA haben gegenwärtig 28.500 Soldaten in Südkorea als Abschreckung gegen Nordkorea stationiert. Die Rüstung könnte freilich auch den Anrainerstaat China aufschrecken.

(Ag.)

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5 Kommentare
Gast: G.D.
12.06.2012 16:23
0 0

Mich dünkt

Schön langsam kommt jetzt Nordkorea dran

Antworten Gast: alatheus
12.06.2012 17:12
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Re: Mich dünkt

Das wird schon seit über zehn Jahren vermutet und behauptet - und nichts ist geschehen. Nordkorea hat die Atombombe und dadurch beinahe Narrenfreiheit.

Die "Pearl Harbor" Station in Südkorea

Die in Südkorea stationierten US-Einheiten stellen im Verteidigungsfalle bestenfalls die Kriegseintrittskarte für die Vereinigten Staaten dar.
Als kämpfende Einheit in einem realen Kampfszenario mit den Truppen des Nordens sind sie bedeutungslos.
Bleibt ihnen also nur die strategische Aufgabe zugedacht, einen "Pearl-Harbor-Brückenkopf" für die US-Marine zu bilden.

Antworten Gast: Willkommen in der Gegenwart
12.06.2012 16:25
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Re: Die "Pearl Harbor" Station in Südkorea

Falsch. Sie sind den Nordkoreanern total überlegen. Aus der Luft wird alles kontrolliert und platt gemacht. So einfach ist das und nicht das von Ihnen angedachte Szenario, als würden sie kämpfen wie vor 50 Jahren. Diese Zeiten sind längst vorbei.

Re: Re: Die "Pearl Harbor" Station in Südkorea

Ja, ich glaube auch, dass diese Meldung nur Symmetrie und Bedrohung durch den Norden suggerieren soll.

Wer sich ein wenig mit Waffen und Ausrüstung von Nord- und Südkorea auseinandersetzt (und da sind die stationierten US-Truppen noch nicht einmal eingerechnet), wird erkennen, dass sich eher der Norden bedroht fühlen kann.

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