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UN-Beobachter in Syrien setzen Mission aus

16.06.2012 | 17:08 |   (DiePresse.com)

Wegen der zunehmenden Eskalation ziehen sich die UN-Beobachter aus Sicherheitsgründen zurück.

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Zwei Monate nach Beginn ihrer Mission haben die UN-Beobachter ihren Einsatz in Syrien vorerst abgebrochen. Der Einsatz werde wegen "der Verstärkung der Gewalt" und der damit verbundenen Risiken für die Beobachter ausgesetzt, teilte der Missionsleiter, der norwegische General Robert Mood, am Samstag mit. "Die Beobachter stellen ihre Patrouillen bis auf weiteres ein." Die Mission werde wieder aufgenommen, wenn es die Situation erlaube.

Mood warf den Konfliktparteien vor, keinen Willen zu zeigen, "zu einem friedlichen Übergang zu kommen". Regierungstruppen und Aufständische wollten offenbar eine militärische Lösung des Konflikts erzwingen. Dadurch steige die Zahl der Opfer: "Unschuldige - Männer, Frauen und Kinder - werden jeden Tag getötet", erklärte Mood. "Das erhöht auch die Risiken, die von den Beobachtern eingegangen werden." Die UN-Mission werde aber nun täglich überprüfen, ob ihre Arbeit wieder aufgenommen werde könne.

Beobachter nur "Zeugen von Morden"

Bereits am Freitag hatte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London die UN-Beobachter im Land zum Handeln aufgefordert. Sie müssten sich für einen sofortigen Waffenstillstand und die Umsetzung des Friedensplans des internationalen Syrien-Gesandten Kofi Annan einsetzen - andernfalls könnten sie nach Hause fahren. Denn gegenwärtig seien die Beobachter nur "Zeugen von Morden".

Der UN-Sicherheitsrat hatte am 14. April die Entsendung von Beobachtern nach Syrien beschlossen. Tags darauf traf das erste Vorausteam in Syrien ein, nach und nach wurde die UN Supervision Mission in Syria (UNMIS) auf 300 Beobachter aufgestockt. Ihre Aufgabe ist es, die Einhaltung einer durch den internationalen Syrien-Gesandten Kofi Annan geforderten Waffenruhe zwischen den Aufständischen und den Sicherheitskräften von Präsident Bashar al-Assad zu überwachen. Die Mission konnte jedoch nicht verhindern, dass das Blutvergießen weiterging.

Nach Angaben der Opposition wurden in der Nacht auf Samstag bei Schusswechseln und Artilleriebeschuss in Syrien erneut 18 Menschen getötet. Zudem sollen in den Vierteln Masse und Kafar Susse in Damaskus, die als Oppositionshochburgen gelten, mehr als hundert Menschen festgenommen worden sein. Seit Beginn der Protestbewegung im März 2011 würden laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte landesweit mehr als 14.400 Menschen getötet.

 

(APA)

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21 Kommentare

Hilfe für Syrien


Das Ein-Mann-Unternehmen in London, konkret Herr Abdurahman, beordert also die Beobachter zurück.
Das böse Schauspiel und die menschenverachtende Inszenierung verschiedenster Schein-Kombattanten gehen weiter.
Dabei kann dem armen Volk nur mehr eine starke internationale UN-Friedenstruppe Hilfe bringen. Eine Truppe, ohne Führungspersonen aus NATO-Staaten, Saudi-Arabien, Katar oder Israel.
Russland währe gemeinsam mit seinen OVKS-Verbündeten dazu in der Lage und bereit.
Die bewaffneten Einheiten gehören sofort getrennt. Verantwortliche wie Täter der Übergriffe auf unbewaffnete Zivilisten vor ein Gericht gestellt. Die Abhaltung freier Wahlen und ein Interessensausgleich der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Syrien am Verhandlungstisch – mündend in einer neuen Verfassung – wären eine Mindestgabe der zivilisierten Welt.
Stattdessen üben sich viele Staaten darin, mit Waffen- u. Geldlieferungen, dem Einschleusen von Söldnern und Geheimagenten und einer mächtigen und wirkungsvollen Medienkampagne die Souveränität des Staates zu zerschlagen. Friedensbemühungen sehen vollkommen anders aus!

http://de.ria.ru/politics/20120606/263732175.html

Den Mainstream-Medien

glaube ich kein Wort mehr. Sieht man sich im Internet neutrale Berichte über die Kämpfe in Syrien an, dann weiß man, dass vieles, was diese Medien berichten, nicht wahr ist.

Sebrenica

Es hat sich seit Sebrenica nichts geändert, die UNO schaut dem Völkermord nur zu und hat daher Mitschuld !!!

Nach Angaben der Opposition .....

... immerhin trauen sie sich schon nicht mehr , "den Londoner Pommesbudenbesitzer mit Sonderschulabschluß" als Informationsquelle anzugeben ... Gratuliere !

Gast: PPPC
17.06.2012 08:31
1 0

Die Wahrheit,die die Zitronenpresse nicht schreibt

findet man in diese Kollektion.

http://www.net-news-global.de/index.php?lang=de&PHPSESSID=435501c352bbf1d7f37bb07293cf2e82

Gast: russiafan
17.06.2012 00:32
5 0

tz

Die Demütigung der für die Lobby als politische Freudendame dienenden Merkel ging aber noch viel weiter.

Das zweite Projekt Israels, den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu stürzen, um den Iran damit ins Wanken zu bringen, wurde bislang nicht nur durch China vereitelt, sondern auch von Russland. Aber Merkel, die im Auftrag USraels mehrere Male im Kreml anrief, um Präsident Putin auf usraelische Linie im Fall Syrien zu bringen, erhielt von Putin noch nicht einmal eine Antwort: "Vor einigen Wochen rief sie Putin an, um ihm klarzumachen, dass Russland mit seinem Verhalten in der Syrien-Krise den eigenen Interessen schade. Sie beschwor ihn, seine Haltung zu überdenken. Es passierte nichts."
Viel schlimmer noch: Russland stationiert nicht nur zusätzliche Seestreitkräfte im syrischen Hafen Tartus, sondern hielt darüber hinaus auch Seemanöver mit der iranischen Kriegsmarine dort ab. Und als ob diese Hiebe als Antwort auf Merkels anmaßenden Einmischungsversuche nicht genug wären, unterzeichneten Ende Mai 2012 Syrien und Russland ein Verhandlungsprotokoll über einen weitreichenden Wirtschaftspakt der beiden Staaten.

"Russland und Syrien haben in Moskau ein Abschlussprotokoll über die wirtschaftliche, wissenschaftliche und technische Zusammenarbeit der beiden Länder unterzeichnet. Sie haben darüber hinaus die Perspektiven zur Schaffung einer Freihandelszone zwischen der Zollunion (Weißrussland, Russland, Kasachstan) und Syrien erörtert.

Beobachter un Kofi

sind seit mehreren Monaten dort und nichts haben sie getan.
Die Wahrheit ist, wenn Amerika und den anderen Ländern etwas am Frieden in diesem Land liegen würde, dann hätten sie schon längst etwas unternommen.
Wenn aber irgendwo ein Alqaida oder was auch immer ,,Terrorist" in Pakistan oder irgend einem anderen Land da unten auf der Straße spazieren geht schicken sie eine Drohne hin, die ihn, in wenigen Minuten eleminiert, so schnell kann man nicht einmal schauen.
Fakt ist, dass es den USA und Europa egal ist. Da unten werden Frauen vergewaltigt und anschliessend umgebracht, Kinder mit Messern massakriert und die reden noch von ja wir wollen Frieden. In Wirklichkeit ist Assad eigentlich nur eine Marionette von den USA, den wenn wir uns fragen wer Assads Vater an die Macht gebracht hat, kommen wir sehr schnell darauf, dass die USA(CIA) dahinter steckt, und das weiss jedes kleine Kind.

Antworten Gast: Dirk123
17.06.2012 20:30
2 0

Re: Beobachter un Kofi

Sie sind so ziemlich auf beiden Augen blind. Gerade die Opposition in Syrien ist nachweislich von Al-Quaida unterstützt und organisiert und wird vom Westen als "die Guten" angesehen. Hier finden sie ein interessantes Bild das dies eigentlich schlüssig beweist: Paul Conroy umnarmt seine lieben Verbündeten der Al-Quaida

Antworten Antworten Gast: Dirk123
17.06.2012 21:55
0 0

Re: Re: Beobachter un Kofi

...vielleicht haben Sie recht damit, dass der Vater Assads ursprünglich eine Marionette der USA war, heute ist aber nicht gestern. Assad ist im Westen in Verruf geraten weil er es wagte eigenständische Politik zu betreiben.
Nun muss er weg, genauso wie es im Irak und Lybien gemacht wurde. Nur hat sich der Westen bei der Rektion von Russland und China verrechnet.

was ist mit unseren UN Soldaten

wir haben an die 400 Soldaten im Land, da hört man nichts. will wohl keine Leute verunsicherten zu Hause. das Camp ist zwar weit weg von der ganzen Angelegenheit aber trotzdem mitten in einem Militär Gebiet, da es ja die Grenze zu Israel ist. sind sie in Gefahr ? das ist die frage die sich mir stellt ...

Das Foto sagt doch schon alles!


Gast: Go Assad
16.06.2012 17:41
4 2

Beobachter nur "Zeugen von Morden"?

Stimmt nicht. Diese Beobachter haben Waffen für die Nato/Alqaida Terroristen transportiert, die Terroristen unter UN Flagge Gleitschutz gegeben und vermutlich auch selbst Bombenanschläge gegen syrische Zivilisten durchgeführt.

Das sind keine UN-Beobachter, das sind Täter die sich am Massaker an syrische Zivilisten und Beamte beteiligen. Den größte Fehler war diese Verbrecher in Syrien rein zu lassen.

Antworten Gast: Zions UN
17.06.2012 11:38
1 0

Re: Beobachter nur "Zeugen von Morden"?

Zustimmung!
Erst als diese UN-Heinis "Beobachter" in Syrien ankamen, haben die Mossad/CIA/Nato/al-Qaida Terroristen und Kinderschänder mit dem Massenmorden an der syrischen Zivilbevölkerung richtig begonnen.

Ich vermute auch, dass die UNZionphädofilen die Massaker mindestens durch Logistik ermöglicht haben.

Antworten Gast: Gefängis für Assad
16.06.2012 19:41
3 5

Re: Beobachter nur "Zeugen von Morden"?


Leider müssen die UN-Beobachter zu sehen, wie Assads Mord-Einheiten weiter im Land ein Gemetzel durchführen.

Die Knasttür steht bereits offen für Bashar al-Assad, damit sein krankhafter Zustand endlich behandelt werden kann.

Antworten Antworten Gast: Israels Gemetzel
17.06.2012 11:41
4 0

Re: Re: Beobachter nur "Zeugen von Morden"?

Und wer immer noch dumm ist und noch glaubt, Assad würde da wild um sich schießen lassen und die Rebellen seien die Guten, der soll mal diesen Beitrag lesen:

http://tinyurl.com/crouzs3

Re: Re: Beobachter nur "Zeugen von Morden"?

im Westen dürfen auch Al Kaida Sympathisanten zu Wort kommen ...

Re: Re: Beobachter nur "Zeugen von Morden"?

im Westen dürfen auch Al Kaida Sympathisanten zu Wort kommen ...

Gast: gfg
16.06.2012 17:34
3 1

Gut so, dann können diese Verbrecher wenigstens keine Waffentransporte oder Bomben gegen die syrische Zivilbevölkerung legen.

-

Zeugen?

Wären die UN "Beobachter" Zeugen von irgendwas, hätten wir schon längst Material in den Medien, das sich nicht widerlegen lässt.
Diese "Beobachter" sind nichts als bessere Touristen, die jeweils von der einen oder anderen Partei an der Nase zu den Tatorten geführt werden und deren Sermon wiederkäuen.

Sollte einer dieser Beobachter persönlich zur Zeit eines dieser Massaker vor Ort gewesen sein, diese wortlos beobachtet haben und vielleicht sogar persönlich(!) mit Augenzeugen gesprochen haben, fresse ich einen Besen mitsamt Putzfrau.

Die glorreichen USA heben doch gerade erst "Kommunikationsmittel" an die sogenannten Rebellen gesandt. Wie wäre es, die damit geführten Gespräche zeitversetzt, ungeschnitten und mit den zugehörigen GPS Daten versehen online zu stellen?

Geht nicht? Wegen Datenschutz oder Copyright? Dachte ich mir schon...

Gast: felchen
16.06.2012 17:14
1 3

UNO

Grosse Klappe, keinen Mumm ! As usual.

Antworten Gast: Tarek Farid Hussein
16.06.2012 20:59
2 0

Re: UNO

Warum sollten die sich auch in Gefahr begeben? Jobs bei der UN sind super bezahlt, ganz egal ob man Resultate liefert oder nicht (ja, ähnlich wie im Parlament).
Daher: alles abnicken und weiter gehts.