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Parlamentswahl: "Griechen zeichnen Weg zur Hölle vor"

16.06.2012 | 17:54 |  von Corinna Jessen (Die Presse)

Viele Griechen sind ratlos, wie es weitergehen soll. Vor der Parlamentswahl versuchte die linksradikale Syriza die Verzweifelten mit der Illusion zu ködern, alles könne wieder so werden wie früher.

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Jannis Gkovas ist unterwegs, jeden Tag, unermüdlich. Er kämpft für die Hoffnung. Für die Hoffnung, die für ihn „nur Syriza bringen kann“, die radikale Linksallianz, die bei der Wahl vom 6.Mai erdrutschartig zur zweitstärksten Kraft geworden ist.

Die Kraft, die die Verträge mit den Kreditgebern aufkündigen, die Hilfszahlungen und den Euro aber dennoch beibehalten will. Die Kraft, die die sozialistische Pasok fast zerschlagen hat. Auch Gkovas, 57, hat ihr den Rücken gekehrt – nach mehr als dreißig Jahren Parteizugehörigkeit. „Wie Glücksritter hat die Pasok-Spitze habgierig die ganze Gesellschaft in die Katastrophe geführt“, kritisiert er seine Kampfgefährten von gestern. Im Wechsel mit der konservativen Nea Dimokratia hätten sie das Land mit ihrem Klientelsystem in die Schuldenkrise geführt und dann an die Kreditgeber verkauft: „Das Ergebnis ist Verzweiflung, Verelendung, Depression und eine zerstörte Zukunft für die Jugend“, sagt Gkovas.

Seine Heimat Patras, eine Hafen- und Industriestadt, war eine Pasok-Hochburg. In den Arbeitervierteln erzielten die Sozialisten zu besten Zeiten 80 Prozent. Am 6.Mai rutschten sie auf Platz drei, Syriza kam auf Platz eins.

Das Land stürzt immer weiter in die Rezession, Gehälter und Pensionen sind bis zu 30 Prozent gekürzt worden, die Arbeitslosigkeit ist über die 20-Prozent-Marke gestiegen, bei der Jugend gar auf mehr als die Hälfte. Täglich schließen Geschäfte und Kleinfirmen.

33 Betriebe hat Steuerberater Gkovas im vergangenen Halbjahr abgewickelt. In Taraboura, dem Arbeiterviertel von Patras, wissen viele Menschen nicht ein noch aus. Ihnen versprechen Syriza und ihr junger Chef Alexis Tsipras vor allem Hoffnung. Hoffnung, dass es irgendwie wieder besser wird. Hoffnung, dass es wieder so wird wie früher.

Nicht zuletzt das dürfte der Grund dafür sein, dass führende Gewerkschafter der Pasok scharenweise überlaufen. Gerade die, die dreißig Jahre in einem Filz von Seilschaften den Staatsapparat aufgebläht, jede Reform verhindert und vom Klientelsystem gelebt haben: „Ein Rettungsversuch“, mutmaßt Adonis Karakousis, Chefredakteur der Zeitung „To Vima“: „Sie denken, dass sie so eine neue Pasok schaffen können. Damit verweigern sie die Mitverantwortung an dem, was passiert ist.“

Diese im Grunde rückschrittlichen Kräfte seien es, die alle Warnungen, eine Aufkündigung der „Memoranden“ mit den Kreditgebern führe in den Staatsbankrott und damit zur Rückkehr zur Drachme, als „verlogene Erpressung“ in den Wind schlagen.


Rückfall um 50 Jahre. „Diejenigen, die von einer Aufkündigung sprechen, sind wie Kinder, die mit Streichhölzern in einem Munitionslager spielen“, sagt Antonis Samaras, Chef der konservativen Nea Dimokratia. Er hat versucht, den Wahlkampf auf die Formel „mit uns im Euro oder mit Syriza zurück zur Drachme und in die Katastrophe“ zuzuspitzen. Der Lebensstandard würde um zwei Drittel fallen, das Land 50 Jahre zurückgeworfen, warnte er eindringlich am Freitagabend zum Abschluss des Wahlkampfes.

Tatsächlich werden wohl viele, die um den Euro besorgt sind, für Samaras stimmen. Jene Unternehmerin etwa, die „diesen unfähigen Opportunisten“ wählen wird, weil sie die „gefährlichen Positionen“ der Syriza nicht unterstützen kann. Samaras hatte aus taktischen Gründen erst die Unterschrift unter die Memoranden verweigert, im November 2011 aber eine Kehrtwende gemacht. Bei der Wahl im Mai brach seine Nea Dimokratia ein, es kam nicht einmal eine Regierung zustande. Deshalb wird heute nochmals gewählt. „Samaras hat weder eine Vision noch ein wirkliches Programm“, meint die Unternehmerin: „Aber er verschafft uns vielleicht eine Atempause.“

Ohne milliardenschwere Hilfskredite wäre Griechenland bereits Ende Juni zahlungsunfähig. Die Folge wäre der Zusammenbruch des Bankensystems, Gehälter und Pensionen könnten nicht mehr bezahlt werden, die Versorgung mit Energie, Treibstoff, Medikamenten, aber auch Nahrungsmitteln wie Fleisch wäre nicht mehr garantiert. Am Samstag kündigte die deutsche Pharmafirma Biotest an, Griechenland wegen ausstehender Zahlungen in Millionenhöhe nicht mehr zu beliefern. Auch die Gewalt nimmt rapide zu. Von Überfällen bedrohte Bürger greifen immer öfter zur Selbstjustiz, wie ein Student, der einen Einbrecher mit dem Messer an der Kehle seiner Mutter ertappte und erschoss.

Lukas Tsoukalis, Leiter der griechischen Stiftung für europäische Politik war immer ein Verfechter der Strukturreformen: „Aber was können die Reformen, die ohnehin erst mittelfristig greifen, ausrichten, wenn kein Geld mehr da ist, wenn nichts mehr produziert werden kann? Wenn das BIP bis Ende 2012 um 20 Prozent im Vergleich zum Beginn der Krise eingebrochen sein wird?“ Wenn diese Entwicklungen so weitergingen, „wird Griechenland den Weg in die Hölle vorzeichnen, auch für das übrige Europa“. Unabhängig davon, wer heute die Wahl gewinnt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.06.2012)

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115 Kommentare
 
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Gast: Messalina-X
17.06.2012 19:20
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AUFWACHEN.....

„Wir befinden uns am Anfang einer globalen Umwälzung. Alles, was noch fehlt, ist eine große weltweite Krise, bevor die Nationen die ‘Neue Weltordnung’ akzeptieren.” (David Rockefeller 2005 auf der Bilderberger-Konferenz in Rottach-Egern) Quelle Wikipedia. Die gleiche Aussage machte er 1994 vor dem Wirtschaftsausschuss der Vereinten Nationen

etc., etc., etc.

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Der Dramatiker Dimítris Dimitriádis glaubt,...

dass die griechische Krise das Ergebnis eines mehrere Jahrhunderte anhaltenden Verfalls im Zeichen der Auflösung des Staats und des Verlusts von moralischem Sinn ist. Für ihn ist sein Land tot, und um neu aufzuleben, muss es diesen Tod akzeptieren.

Auszüge:

http://www.presseurop.eu/de/content/article/2184131-wir-leben-im-licht-eines-toten-sterns

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Ohne milliardenschwere Hilfskredite wäre Griechenland bereits Ende Juni zahlungsunfähig. Die Folge wäre der Zusammenbruch des Bankensystems

allein die Sorge um die Banken ist es, warum nicht nur GR als erstes Land pleite gehen wird, und der Flächenbrand von dem manche "Experten" sprechen, betrifft ebenso nur Geldhäuser samt deren gieriger Manager samt Inhaber welche keinen Centime verlieren wollen solange die Chance besteht, diese von den Bürgern abppressen zu dürfen.

Dazu kommen Wettbüros wie Hedgefond, welche mit dafür verantwortlich sind- das dieser Heissluftballon wegen sehr bald fehlender Energie abstürzen wird müssen.


Antworten Gast: gasti
17.06.2012 19:01
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Re: Ohne milliardenschwere Hilfskredite wäre Griechenland bereits Ende Juni zahlungsunfähig. Die Folge wäre der Zusammenbruch des Bankensystems

stimme vollkommen zu

es geht nur darum es den banken vorn und hinten....

es geht weder der euro unter, noch droht die apokalypse falls griechenland bankrott anmeldet

Antworten Gast: Messalina-X
17.06.2012 18:31
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Re: Ohne milliardenschwere Hilfskredite wäre Griechenland bereits Ende Juni zahlungsunfähig. Die Folge wäre der Zusammenbruch des Bankensystems

so ist es

Gast: Nordlicht
17.06.2012 12:29
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Parlamentswahl: "Griechen zeichnen Weg zur Hölle vor"

... welchen? Unseren oder ihren?

Gast: Konrad44
17.06.2012 12:28
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So wie es den Weg von der 3. Welt in die 1. Welt gab

so bahnt sich hier der umgekehrte Weg an. Von der 1. zurueck in die 3. Welt. Das ist furchtbar fuer Griechenland und fuer die Griechen aber es sind Griechen, die nach der Militaerdiktatur in demokratischer Wahl ihre Repraesentaten gewaehlt haben. Es ist doch etwas dran, dass jedes Volk die Regierung hat die es verdient. Das ist bitter einzusehen und noch bitterer die Konsequenzen dafuer zu tragen. Und trotzdem: einem Land wo die Gehaelter im Staatssektor (und nicht nur dort) hoeher sind als in Spanien obwohl es pleite ist bringt z.B. ein 3. Welt Land wie Indonesien oder Peru nur wenig Sympathie entgegen. Dort wird man eher sagen: warum soll es Griechenland wirklich besser gehen als uns obwohl sich die Griechen Jahr auf Jahr schlechte und unfaehige Regierungen gewaehlt haben ? Was wir sehen ist die europaeische Attituede immer einen Anderen fuer seine eigene Situation verantwortlich zu machen. Zum Schluss soll "der Staat", in diesem Falle die "EU" in anderen "die internationale Staatengemeinschaft" das ausbuegeln was man selber offenen Auges und trotz Warnungen verbockt hat. Wo bleiben Einsicht und Wille fuer die eigenen Taten und Versaeumnisse selbst die Verantwortung zu uebernehmen und sich als Nation zusammenzureissen ?

Eine viel größere Gefahr wäre doch

wenn die Griechen ihre Drachme wieder bekommen und dann doch wieder !auferstehen.

Dann wollen alle! ihre alten Währungen zurück und die EU ist Vergangenheit.
Das kann weder der Wirtschaft noch den Banken gefallen!

Re: Eine viel größere Gefahr wäre doch

sicher werden die wiederauferstehen. allerdings kommen zuerst: 1 jahr rezession, 3 jahre bürgerkrieg, 10 jahre humanitäre hilfe der eu (und da gehts nicht mehr um bankenrettung sondern weizenlieferungen) und dann wird eine sicherstellung der verhältnisse wie sie am 1.1.1950 waren als "wiederauferstehung" gefeiert.

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Re: Eine viel größere Gefahr wäre doch

genau so ist es !

Denn niemand anderer als Konzerne und Banken hatte etwas davon in dieser Union zu sein, obwohl unsere Politiker ständig versuchen dem Volk eizureden, "wir" waren ja die grössten "Gewinner" !?

Leider lässt das Volk sich aber mittels Brot und Spielen weiterhin davon ablenken sich mit Politik ernsthaft zu befassen, weshalb eben auch die Nationalrats- sowie Gmeindewahlen zumeist auch so ausgehen !

Die wenigsten verstehen auch einfache Zusammenhänge; wie selbst bezahlte und später teurere Wahlgeschenke und Versprechen zu durchschauen, weshalb man ja auch die Bildung (neue Mittelschule...) nicht wirklich reformieren, sondern noch weiter absinken lassen will.

Gast: ESM_001
17.06.2012 12:02
0 0

"Griechen zeichnen Weg zur Hölle vor"

Wir befinden uns doch bereits in der Hölle! Wenn die Zocker/ESM) durch die neuen Gesetze das Recht besitzten über das Geldbörsel/Steuereinahmen eines anderen(Landes) zu verfügen um weiter zocken zu können!
Was kann da noch schlimmer sein? Wenn auf ein anderes Geldbörsel/Steuereinahmen kein Zugang erfolgt? Folgt dann ein Krieg/Überfall?

Foto

Seit wann darf Hans-Werner Sinn in Griechenland wählen?

„Wie Glücksritter hat die Regierungs-Spitze habgierig die ganze Gesellschaft in die Katastrophe geführt“

"Gerade die, die dreißig Jahre in einem Filz von Seilschaften den Staatsapparat aufgebläht, jede Reform verhindert und vom Klientelsystem gelebt haben"

warum nur, kommt mir das sooo bekannt vor....??

Gast: vassilaku
17.06.2012 11:53
1 0

und die Geschichte wiederholt sich doch

Griechenland war schon im 19./20. Jh. bei der lat. Münzunion und bereits damals wurde dieser Beitritt aufgrund der in Griechenland herrschenden Misswirtschaft und Korruption als grundlegende Fehlentscheidung bezeichnet.

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Marshall - Plan für Griechenland !

Die Sache ist doch relativ simpel: Ein Land, welches - überspitzt formuliert - außer Oliven und Schafskäse nichts produziert, hat absolut KEINE Existenzgrundlage für eine nachhaltige Wirtschaft, Sparpaket hin oder her.

Dass in den letzten Jahrzehnten fast mantra-artig propagiert (und leider auch umgesetzt) wurde, Industrieproduktionen in Billigproduktionsländer zu verlegen, erweist sich nun als der größte Fehler.

Griechenland muss die Löhne massiv senken, um als Produktionsstandort attraktiv zu werden. Die Deutschen haben das anfangs der 2000er gemacht, und offensichtlich fruchtet es.

Bitter? Keine Frage. Nachhaltig und Zukunftsweisend? Absolut.

Re: Marshall - Plan für Griechenland !

Zitat:
Die Deutschen haben das anfangs der 2000er gemacht, und offensichtlich fruchtet es. Zitat Ende!

Genau deshalb, weil De sich zum Billiglohnland entwickelt hat, geht es der übrigen EU so übel.
Das wurde De schon vor Jahren vorgeworfen, auch von Portugal und Italien. Aber man dient dort noch mehr der Wirtschaft und der Industrie als seinem eigenen Volk und EU.
Ich habe damals schon gesagt:"Wenn der Hundt* durch den Schröder bellt!"
* Sollt ja bekannt sein wer das ist!

Antworten Gast: ESM
17.06.2012 12:23
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Re: Marshall - Plan für Griechenland !

Wo nehmen sie ihre abstrusen informationen?

Griechenland besitzt öl,gas,gold,kupfer,bauxit,seltene erden,....

70% der einnahmen österreichs sind aus dem turismus.Informieren sie sich bei der statistik austria.

Vo zypern und kreta liegen vorräte von gas und öl in billionen euro.

Könnte sein das mann sie gerne geschenkt haben möchte?

Was den marshall-plan nach dem 2.wltkrieg bertrifft sah griechenland keinen cent davon.Es floß alles nach deutschland um deren industrie neu aufzubauen.Mann hätte auch die eigene industrie neu aufbauen können weil neu anfangen musste mann überall.Nachzulesen an der seiten des deutschen bundestags 1952.

Nicht die deutsche billiglöhne(sind 3000€ monatgehalt billig?)sondern deutsche bestechungen,korruption hat die heimische industrie vernichtet.


Gast: Saiffenstayn
17.06.2012 11:51
7 1

Viele Griechen sind ratlos, wie es weitergehen soll. Vor der Parlamentswahl versuchte die linksradikale Syriza die Verzweifelten mit der Illusion zu ködern, alles könne wieder so werden wie früher.

Woher wissen SIE das Frau Jessen ????

Geblabber im Sinne der Finanz-Haie,
der Pyramidenspiel sowieso einmal ztu Ende geht, ...

Raus aus der Euro-Welt ist doch zumindest ehrlich,
wenn schon teuer

das Weiterlügen ist nur TEUER !!

Gast: atheneneu
17.06.2012 11:34
6 0

zurück zur eigenen passenden drachmewährung - adäquate steuern zahlen- und schon scheint die sonne wieder in GR. natürlich wollen die banker und eu politiker nicht, dass es den eu völkern besser geht;- die wollen übe die banken nur die billionen für die reichen absichern.


Hades nicht Hölle

Für die Alt-Griechen gab es kein Paradies und keine Hölle, sondern nur den Hades, wo alle toten Seelen hinkamen.
Dort sind in den letzten zwei Jahren tausend von Griechen gelandet, die sich das Leben aufgrund der Krise nahmen. Diesen Weg haben auch viele Spanier und Italiener gewählt. Es ist der Weg des Euros um jeden Preis, es ist der Weg der Finanzhaie.

Antworten Gast: Gruftmaus
17.06.2012 11:52
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Re: Hades nicht Hölle

Wir müssten ihnen (Griechenland) sogar noch das Fährgeld über den Styx geben.
Sehen wir dann aber eh alles im Hades wieder....gutes Geschäft.

Re: Re: Hades nicht Hölle

Nein Danke, denn das Geld wird bei mir nicht ankommen und trotzdem müssen meine Kinder und meine Enkelkinder bluten um es zurückzuzahlen.

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Re: Hades nicht Hölle

Und was ist ihre Alternative?

Österreich und Deutschland könnten es schaffen, eine eigene Währung wieder einzuführen, vor allem wenn sie dies gemeinsam tun. Dies liegt daran, dass wir noch eine Industrie haben welche diese Währung tragen könnte.
Aber Griechenland hat das nicht mehr. Im Falle eines Bankrotts könnten keine Waren mehr importiert werden! Das bedeutet: Kein Treibstoff, Keine Medikamente, Wenige Lebensmittel. So etwas bringt ein Land um!

Re: Re: Hades nicht Hölle

Erstens geht es um die Wuerde eines stolzen Volkes, die von den eigenen Politikern und den Finanzhaien mit den Fuessen zertreten wurde.
Auf ihre Frage, wie es weitergehen soll, wird es bestimmt fuer einige Zeit bestimmte Engpässe geben. Der Weg aus dem Euro ist aber die einzige Möglichkeit auf eigenen Füssen zu stehen, sobald als Alternative diese sinnlose Sparpolitik von Seiten der EU betrieben wird. Wenn ich mich nicht irre, war es ein Österreichischer Politiker, Androsch glaube heisst er, der sagte, dass die sogenannten Hilfspakete nicht die Griechen, sondern die Banken retten.
Ich lebe in Griechenland seit 1996, also 5 Jahre vor der Euro- Einführung. Ich kann mich nicht entsinnen, dass es einen Mangel an den Guetern, die Sie hier erwähnen gab. Zum Teil waren sie für den Durchschnittsgriechen im Vergleich zu heute billiger oder leichter zu haben.

Antworten Antworten Antworten Gast: nestbeschmutzer
17.06.2012 12:32
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Re: Re: Re: Hades nicht Hölle

AHMMMM
"Zum Teil waren sie für den Durchschnittsgriechen im Vergleich zu heute billiger oder leichter zu haben."
Ja, weil sie von mir und anderen Steurzahlern subventioniert wurden.
Denke, die Grichen sollten mal eines: Ärmel aufkrempeln, und schaffe. Muss nicht High Tech sein, denn lokale Arbeit gibts immer genug. Überall. Aber wer nur Geld vorm und übern PC scheffeln will, wird durch die Finger schauen. Die haben ein wunderschönes Land, und die Leute sind normal äußerst freundlich. Das sind schon mal super Vorraussetzungen für einen Neuanfang; Auch ohne EU und ohne EURO, sollte das kommen. Vielleicht schaffen die es in ihrem Chaos, mal was ganz, ganz Neues in der Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen; wer weiß? Pessimismus und Depressionen sind keine gute Startbedingung. Und unsere Altforderungen haben noch viel grimmigere Situationen gchafft (etwa 1945)

Gast: Get
17.06.2012 11:13
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Ja zur Hölle mit EU und Euro samt ihrem rattenschwanz aus Politik, Wirtschaft und Medien.

Besser gestern als heute.

 
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