19.06.2013 06:44 Merkliste 0

Russland will Kriegsschiffe nach Syrien entsenden

18.06.2012 | 12:52 |   (DiePresse.com)

Laut Berichten sollen die Schiffe russische Staatsbürger und Material im Hafen Tartus sichern. Die UN bemühen sich indes, Zivilisten aus Homs zu evakuieren. Keine Seite sei jedoch bereit, das Feuer einzustellen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Russland bereitet angeblich die Entsendung zweier Kriegsschiffe in den syrischen Hafen Tartus vor. Dabei soll es sich um die Landungsschiffe "Nikolai Filtschenkow" und "Zesar Kunikow" handeln. Die zahlreichen Marinesoldaten an Bord könnten im Notfall die Sicherheit russischer Bürger gewährleisten und einen Teil des russischen Materials aus dem Hafen abtransportieren. Das meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf einen Offizier im Generalstab der russischen Marine.

Der stellvertretende Kommandant der russischen Luftstreitkräfte, Wladimir Gradussow, hatte am Wochenende erklärt, sollten Schiffe zur Rückholung russischer Bürger aus dem Konfliktgebiet nach Syrien entsandt werden, stünden Flugzeuge zu ihrem Schutz bereit. Der Hafen Tartus ist seit der Sowjetzeit ein Stützpunkt der russischen Marine. Russland gilt als enger Verbündeter Syriens.

UNO evakuiert Zivilisten

Die UNO bemüht sich weiter um eine Evakuierung von Zivilisten aus Homs. Der Leiter der UN-Beobachtermission in Syrien, Generalmajor Robert Mood, forderte die Konfliktparteien nachdrücklich auf, dies endlich zu ermöglichen. Frauen, Kinder, ältere Menschen und Kranke in Homs und anderen umkämpften Regionen müssten in Sicherheit gebracht werden, erklärte er am Sonntag. Keine Seite sei jedoch bereit, das Feuer einzustellen, beklagte er.

Die UN-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay sagte vor dem Menschenrechtsrat in Genf, die Angriffe der syrischen Armee mit schweren Waffen auf bewohnte Gebiete seien "Verbrechen gegen die Menschlichkeit und mögliche Kriegsverbrechen". Pillay rief dazu auf, die Verantwortlichen für die Gewalt in Syrien und die Angriffe auf UN-Beobachter vor Gericht zu bringen.

Die rund 300 UN-Beobachter zur Überwachung eines von Anfang an brüchigen Waffenstillstands hatten ihre Mission angesichts der anhaltenden Gewalt am Wochenende ausgesetzt. Die UN-Mitarbeiter sollen bis auf weiteres nicht auf Patrouille gehen und in ihren Unterkünften bleiben. Das Land verlassen sollen die Beobachter aber nicht. Die Entscheidung, ihre Arbeit vorübergehend einzustellen, soll täglich neu bewertet werden.

(Ag.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

7 Kommentare
Gast: da
19.06.2012 01:38
2 1

Söldner und Terroristen

Söldner und Terroristen aus Libyen, Jordanien, Irak, Saudi-Arabien, Kuwait, usw…ermorden Zivilisten  im Namen des Jihad in Syrien...wird zeit dass die Russen das Blutbad da beenden!

Gast: Hehehe
18.06.2012 19:11
0 0

Task Force 76 2.0


Gast: Ho-Chi-Minh
18.06.2012 19:10
0 1

Südvietnam

die russische Evakuierung

Aus einem Blog:

Courage: The UN observers sent to #Syria to help stop the violence are leaving because. . . there's too much violence.

Passend dazu dieses Bild: http://diepresse.com/images/uploads/1/d/3/766419/unbeobachter_syrien_setzen_mission_un20120616151340.jpg

Gast: Hammvieh
18.06.2012 14:13
8 2

CIA-Agentin Pillay?

Man getrost davon ausgehen, dass die "Evakuierung durch die UN" nur der Sicherung des Nachschubs und der Rotation von Soeldnern und Terroristen dienen soll.

0 0

Re: CIA-Agentin Pillay?

Selten so einen Schwachsinn gelesen!!!!!

Antworten Gast: Nahost
18.06.2012 17:05
0 1

Re: CIA-Agentin Pillay?

..war ma schon mal in Syrien?

Nein, dann halt enfach deine G.....n

Im Fadenkreuz der Terroristen