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Brutaler Angriff auf Hotel nahe Kabul - mindestens 23 Tote

22.06.2012 | 16:50 |   (DiePresse.com)

Eine Gruppe von mit Kalaschnikows und Raketen bewaffneten islamistischen Kämpfern drang in ein Hotel am Kargha-See westlich von Kabul ein.

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Bei einem Angriff radikaler Islamisten auf ein bei Ausländern beliebtes Hotel nahe Kabul sind mehr als 20 Menschen getötet worden. Nach Angaben der Nato und der afghanischen Polizei stürmten mehrere bewaffnete Aufständische in der Nacht auf Freitag das Hotel "Spozmai" am Kargha-See. Sie verschanzten sich dort mit Dutzenden von Geiseln. Die Belagerung konnte erst nach zwölfstündigen Kämpfen beendet werden. Dabei seien mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen, darunter alle vier Angreifer, sagte Kabuls Polizeichef Ayoub Salangi.

Laut Polizei attackierten die Kämpfer kurz vor Mitternacht das Hotel am Kargha-See, der rund zehn Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt. Mindestens einer der Angreifer habe eine Sprengstoffweste gezündet. Nach der Stürmung des Hotels hätten sich die Kämpfer mit den Gästen des Hotels im Inneren des Gebäudes verschanzt. Zwei Hubschrauber der Nato überflogen das Hotel.

Der "unausgesprochen brutale" Angriff trage die Handschrift des islamistischen Haqqani-Netzwerkes, sagte der Kommandeur der NATO-geführten Truppe in Afghanistan, John Allen. Das Netzwerk, das seine Verstecke in der unzugänglichen Grenzregion zu Pakistan hat, würde immer wieder "unschuldige Afghanen" töten und dadurch die afghanische Souveränität angreifen.

Rechtfertigung: "Wilde Partys" mit Alkohol

Nach Darstellung der afghanischen Regierung konnten etwa acht Stunden nach Beginn des Angriffs bis zu 40 Geiseln in Sicherheit gebracht werden, darunter auch Frauen und Kinder. Nach vier weiteren Stunden war der Angriff dann beendet. Unter den Opfern seien zwölf Zivilisten, drei Wachleute des Hotels und ein Polizist.

Ein Taliban-Sprecher erklärte, in dem Hotel würden ranghohe Mitarbeiter ausländischer Botschaften, ISAF-Vertreter und Mitarbeiter der Kabuler Verwaltungsbehörden "wilde Partys" mit Alkohol und Prostituierten feiern. Deshalb sei der Angriff verübt worden.

Ausflugsziel am Wochenende

Der Kargha-See ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Nähe von Kabul. Der See ist umgeben von Hotels, Restaurants und Hochzeitssälen. Das Spozmai-Hotel ist bei Ausländern und der afghanischen Elite angesagt - vor allem jeden Donnerstagabend, zum Beginn des Wochenendes in Afghanistan. In dem Hotel halten sich dann für gewöhnlich viele wohlhabende Familien aus Kabul auf.

Hotels, Regierungsgebäude, Botschaften und Militärstützpunkte in Kabul sind regelmäßig Ziel von stundenlangen Kommando-Angriffen, obwohl die Hauptstadt der am strengsten bewachte Ort des Landes ist. Die Belagerung des Spozmai-Hotels nährte die Befürchtungen, dass die Gewalt mit dem Abzug der internationalen Truppen bis Ende 2014 weiter zunehmen könnte.

 

(Ag.)

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13 Kommentare

Evolution ist keine Theorie sondern Tatsache


Atheisten kämpfen nicht gegen Götter, sondern wehren sich gegen Menschen, die Götter erfinden, in deren Namen sie andere Menschen terrorisieren.

Taliban-Angriff auf Hotel - 23 Tote

Das hat natürlich NICHTS mit dem Islam zu tun. Wer das behauptet ist ein rechter Hetzer.

Wir müssen lernen, falsche Ideen sterben zu lassen, bevor Menschen für falsche Ideen sterben müssen!!


Thora, Bibel, Koran, Baghawagita, Herr der Ringe usw. sind Märchenbücher für Erwachsene, das manche daraus ableiten einen Gott oder Allah schützen zu müssen ist mehr als absurd und gefährlicher als jede mir bekannte Droge!!

Antworten Gast: Teufelsaustreiber
22.06.2012 13:18
1 1

Re: Wir müssen lernen, falsche Ideen sterben zu lassen, bevor Menschen für falsche Ideen sterben müssen!!

Wie genau lassen Sie falsche Ideen sterben? Sind Sie einer der Feuerwehrleute aus Fahrenheit 451 ?

Durch Aufklärung und Bildung vielleicht?

Wär mal ein Ansatz.

Re: Durch Aufklärung und Bildung vielleicht?

WIR sind aufgeklärt und gebildet, DIE anscheinend nicht.

Gast: LegendIn
22.06.2012 12:21
1 0

Truppenabzug sofort, ganz im Sinne unserer "antiimperialistischen Pazifisten"

Tolle Sache, dieser "antiimperialistische Pazifismus", er verschenkt Freikarten für Terroristen und Menschenfreunde wie die Taliban.

Gast: k.u.k Feldmarschall
22.06.2012 08:27
2 2

Gäääääähnnnn! Heute ist Donauinselfest. Mein nur, weil das auch am Wasser liegt.

Wer war da jetzt eigentlich der Angreifer? Die zuerst geballert haben oder die später alle umgenietet haben?
Wo ist da der Unterschied?

Re: Gäääääähnnnn! Heute ist Donauinselfest. Mein nur, weil das auch am Wasser liegt.

".......sind mindestens 22 Menschen getötet worden."
Sie sind ja sehr abgebrüht, dass sie der Tod von 22 Menschen so kalt läßt. Natürlich ist es schwer bei den heutigen Nachrichten Betroffenhaiet zu zeigen, aber man muss ja nicht alles kommentieren!
Gehn sie lieber auf das Donauinselfest oder ins Wasser. Mir ist beides recht!

Antworten Antworten Gast: k.u.k Feldmarschall
22.06.2012 12:47
1 0

Re: Re: Gäääääähnnnn! Heute ist Donauinselfest. Mein nur, weil das auch am Wasser liegt.

Das echte Leben da draussen macht einen so hart.
Sie sollten auch mal ihren Allerwertesten aus der Wohnung wuchten, dann wären Sie nicht so Heulsuse.

Re: Re: Re: Gäääääähnnnn! Heute ist Donauinselfest. Mein nur, weil das auch am Wasser liegt.

und genau die gleichen "harten Hunde" haben unsere glorreiche Monarchie mit ihren verstaubten Vorstellungen zu Grunde gerichtet. Dem k.u.k Generalstab zum Dank sind wir nun eine kleine Republik! Die haben damals auch geglaubt, dass Menschenleben nichts zählen.
Leider gibt es heute anscheinend immer noch Leute von Vorvorgestern....

Re: Re: Re: Re: Gäääääähnnnn! Heute ist Donauinselfest. Mein nur, weil das auch am Wasser liegt.

ich weiß, dass es heute heiß ist und manches ev. nicht gleich checke. Aber Taliban und Monarchie...irgendwie verschließt sich mir dervZusammenhang

Re: Re: Re: Re: Re: Gäääääähnnnn! Heute ist Donauinselfest. Mein nur, weil das auch am Wasser liegt.

Das macht nichts!
Aber vielleicht lesen sie die Kommentare vom unserem k.u.k. Feldmarschall und bemerken, dass der Kommentar nicht den Artikel betrifft sondern den davor abegebenen Kommentar. Falls dies auch nocht hilft, einfach wieder zur Krone wechseln ;-)