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Warum zog es Saddams Neffen nach Österreich?

22.06.2012 | 18:35 |   (Die Presse)

Ein Verwandter des irakischen Ex-Diktators stellte in Traiskirchen einen Asylantrag. Warum aber ist N. ausgerechnet nach Österreich gekommen?

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Wien. Als die Beamten die Fingerabdrücke des Mannes mit der irakischen Personenfahndung verglichen, hatten sie Gewissheit. Der Mann, den Polizisten am Donnerstag auf dem Bahnhof Traiskirchen bei einer Zivilfahndung aufgegriffen hatten, war tatsächlich der Neffe des getöteten irakischen Diktators Saddam Hussein.

Bashar N. ist 42 Jahre alt und wird seit 2006 im Irak wegen der „Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation“ gesucht. Er hat nun in Österreich einen Asylantrag gestellt; nach Informationen des Innenministeriums hat er als Fluchtgrund die „Verfolgung im Irak“ angegeben. Die Behörden überprüfen nun zunächst die Details von N.s Einreise. Wenn der Iraker tatsächlich – wie er selbst angibt – mit einem falschen Pass auf dem Luftweg von Istanbul nach Wien eingereist ist, ist die formale Zuständigkeit Österreichs für das Asylverfahren gegeben.

Warum aber ist N. ausgerechnet nach Österreich gekommen? Eine klare Antwort auf diese Frage steht noch aus. Manche Austro-Iraker vermuten, N. könnte hier über Kontakte zu einstigen Vertretern des irakischen Regimes verfügen. In Österreich sollen sich einige Anhänger des gestürzten Baath-Regimes aufhalten. Diese würden Österreich als kleines neutrales Land wahrnehmen, das sich als Aufenthaltsort besser eigne als etwa ein Nato-Mitgliedstaat, heißt es.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 23.06.2012)

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58 Kommentare
 
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Die perfekte Asylindustrie, was sonst!


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na die saddam milliarden was sonst!!! duh!!!


Gast: Hernalser H
24.06.2012 10:51
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warum wohl

na weil in Österreich korrupte Politiker anderen korrupten Politikern die Türe öffnen - nach dem Motto gemeinsam sind wir stark

Gast: jessasnaxp
24.06.2012 08:55
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super sache

... weil es in österreich die beste soziale versorgung und die liberalste justiz der welt gibt. alles klar ?

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Re: super sache

... und wenn es in Österreich wider Erwarten nicht funktioniert - ab in die Botschaft Equadors. In Equador kann er mit Assange dann eine Wohngemeinschaft gründen.

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Gibt es wieder Sippenhaftung wie vor 60 Jahren?

das wäre mir neu - oder hab ich was versäumt.
Was wird dem Mann vorgeworfen, außer einer Verwandtschaft, die er sich nicht ausgesucht hat?

Das ist ja wohl der Punkt in einem Rechtsstaat oder leben wir bereits in einer Volksdemokratie mit politischen Volksgerichtshöfen? Oha - stimmt...

Antworten Gast: bärle
24.06.2012 09:26
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Re: Gibt es wieder Sippenhaftung wie vor 60 Jahren?

Ja, die gibt es teilweise. Weil wir "Nachkriegsgenerationen" zahlen heute noch für etwas, wofür wir nichts können.

Gast: globetrotterneu
23.06.2012 17:10
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Zeit für Gerechtigkeit

Weil er weiß das die SPÖ im mit offenen Armen aufnimmt natürlich auf kosten der Allgemeinheit.

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Warum aber ist N. ausgerechnet nach Österreich gekommen?

weil es für alle Verbrecher aller Couleurs ein ideales zweites Standbein ist. So eine Art Leo von der aus man eine solider zweite Karriere in aller Ruhe mit staatlicher Unterstützung planen kann.

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Re: Warum aber ist N. ausgerechnet nach Österreich gekommen?

Als Verbrecher hat man es in Österreich am Besten.

Egal ob Banker, Terrorist, Vergewaltiger, Räuber, Einbrecher, Schläger und auch Totschläger!

Bei uns in Österreich sind sie alle schön versorgt und fast immer auf freien Fuß!

Rot-Grün, Gutmensch und Amnesty schauen schon darauf, dass es ihnen gut geht.

Re: Re: Warum aber ist N. ausgerechnet nach Österreich gekommen?

Ahso, gemo, deswegen wohnen sie in Österreich!

Antworten Antworten Gast: canaris
24.06.2012 18:45
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Re: Re: Warum aber ist N. ausgerechnet nach Österreich gekommen?

Mörder haben Sie noch vergessen; auf die treffen Ihre Ausführungen nämlich leider genauso zu. Mit extrem wenigen Ausnahmen.
Und wenn man als Ö einen ausländischen Kapitalverbrecher versucht, zur Rechenschaft zu ziehen, sagen einem die Bullen hierzulande: "Wenn Sie keine Ruhe geben, machen wir Sie fertig!" Das war übrigens ein Originalzitat. Und Kapitalverbrecher mein ich wörtlich. Ergänzend dazu noch ein Zitat, das ich mir diesbezüglich x-mal anhören konnte: "Gegen den kann man nichts machen, denn ER wird ja VON GANZ OBEN geschützt!" Das mit einer Ehrfurcht und Freude an der Kollusion vorgetragen, die man erlebt haben muss, um's glauben zu können. Widerlich & erbärmlich. Deshalb werden die Ös von der internationalen Verbrecherschaft ja auch grenzenlos verachtet. Aber natürlich umso komfortabler benutzt - das eine bedingt ja das andere. Schade, dass sich daran nie was ändern wird.

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Nona part of the game. Ganz klar warum der bei uns gelandet ist. Das liegt am veralteten Informationsstand.

2006 wurde Saddam Hussein gestürzt
und seit dem ist auch sein Neffe auf der Flucht.

Damals gab es im kleinen orientalischen Bundesland im Süden Österreichs
noch Pässe für "ehrenwerte" "Investoren".

Seit 2007 jedoch ist dem nicht mehr so.

Dumm gelaufen Bashar.

Gast: M. Wolf
23.06.2012 15:19
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Warum aber ist N. ausgerechnet nach Österreich gekommen?

Er hat sich evtl. in Frau Ute Bock verkuckt.

Antworten Gast: fpoe
23.06.2012 16:44
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Re: Warum aber ist N. ausgerechnet nach Österreich gekommen?

das hat wohl eher gruende in der fpoe - haider war ja als saddam freund bekannt und es gab so einige ausfluege der blauen buberl partie in den irak

Antworten Antworten Gast: qaywsx
24.06.2012 19:35
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Re: Re: Warum aber ist N. ausgerechnet nach Österreich gekommen?

Und der Fischer fährt nach Nord Korea ist sicher besser.

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Di ebesucher in Gadaffis Zelt lesen sich wie das who is who der politischen creme de la creme der Weltwirtschaft

um das mal klarzustellen

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Da war er aber in bester Gesellschaft

von Sarkozy über Blair bis Schröder haben sich alle die Hand in Gaddafis Zelt gegeben - vom SPÖ altgrandscherm Charlie Blecha abgesehen - damit man mal die Kirche im Dorf lässt.

Antworten Antworten Antworten Gast: jfjf
23.06.2012 18:08
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Re: Da war er aber in bester Gesellschaft

wie kommen Sie jetzt bloß auf gaddafi?

Gast: Get
23.06.2012 15:11
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Weil man sich bei unserer Politmafia alles kaufen kann.

So wie es bei ihm zuhause war.

Antworten Gast: no nick no fun
24.06.2012 18:50
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Re: Weil man sich bei unserer Politmafia alles kaufen kann.

GENAU SO ISSES. Nur leider gibt's hierzulande nicht mal den Versuch, was dagegen zu tun ...

Die alte Jörg Haider-Connection

wurde eben tätig!

Möchte nicht wissen,wieviele Ghadaffi- Verwandte

sich hier mit viel Raubgeld des libyschen Volkes verstecken!?

Wird eigentlich Claudia Haider observiert?

Re: Die alte Jörg Haider-Connection

Weil sie gerade bei der Haider-Connection sind, vor ein paar Tagen sah ich im TV die Story über Lutz Eigendorf, von dem seine Familie behauptet er hätte nie viel Alkohol getrunken.
Teile Österreichs verfügten auch über gute Beziehungen zu DDR und Stasi.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Eigendorf

Antworten Gast: Get
23.06.2012 15:12
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Re: Die alte Jörg Haider-Connection

Lieber mal die SPö fragen die hat die ganzen Beziehungen zu Lybien während der Ära Kreisky aufgebaut.

Gast: rununcle
23.06.2012 13:30
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Partei?

was für eine frage. eine mögliche antwort:

welche mitglieder der irakischen baath-partei sind in österreich? schon länger? mit familie?

 
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