Darabos im Chat: "Wehrpflicht kaum reformierbar"
08.01.2013 | 13:57 | (DiePresse.com)
live-chatNachlese: SP-Verteidigungsminister Norbert Darabos über Emotionen in der Heeres-Debatte, die umstrittene Parteilinie und seinen Zivildienst.
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Tja,..
Wehrdienstverweigerer,...reformiert die österr. Armee. Bravo!
Die österr. Post,- wurde auch seit der Privatisierung wesentlich "billiger" wie überhaupt in der gesamten Europäischen Union alles billiger wurde.
Eine Armee hat kein Privatverein zu sein! Vielleicht noch mit Sponsoring by Red Bull??
Re: Tja,..
wird überrragt von der Innenmisterin die nie so einen Dienst leistete aber ganz für die Beibehaltung ist
diese Frau bettelt richtig darum Sie zu diesem Dienst nachträglich zu verpflichten
Objektiv zu sein schadet nicht
Ein Berufsheer ist kein "Privatverein". Das ist nur ein dummes Schlagwort.die ÖAAB-ÖVP ist eben traditionsbewußt:
Frondienst für das gemeine Volk (=Wehrpflicht, Zehent, ZwangsZivis);Dienstbefreiung, Privilegien für ADEL UND KLERUS ?
Wie bitte?
Bei Nichtzustandekommen einer 2/3 Mehrheit im Parlament würde de Wehrpflicht ab 2014 ausgesetzt???Da passierte gar nichts, die Verfassung sieht die Wehrpflicht vor - ohne irgendwelche schwindligen Ausstiegsszenarien!
Nur nach Änderung dieser wäre die Wehrpflicht Geschichte!
Re: Wie bitte?
Ich habe das auch nicht verstanden, daraufhin Verfassungsrechtler Theo Öhlinger um seine Erklärung gebeten, hier seine Antwort:möglicherweise denkt der Bundesminister daran, die Einberufung durch eine einfachgesetzliche Regelung vorübergehend – bis zum Zustandekommen einer verfassungsgesetzlichen Regelung – aufzuschieben, was verfassungsrechtlich wohl für einen begrenzten Zeitraum zulässig wäre.
Die Form der Wehrpflicht
ist nirgendwo festgeschrieben. Könnte auch auf ein zweiwöchiges Seminar reduziert werden, ohne Verfassungsänderung.erst durch einen AZUBI ruinieren und dann abschaffen
und dann eine Privatarmee auf unsere aller Kosten anheuern, die die Parteilokale und Bonzen vor dem Volkszorn der sich in den zu erwartenden Aufständen entladen wird, schützt.Das tät Euch so passen, ihr Bluzer!
Wehrpflicht ist nicht reformierbar
entweder es gibt sie oder es gibt sie nicht. Abläufe innerhalb des Heeres sind hingegen jederzeit reformierbar.Darabos-Bashing
Ich bin kein SPÖ-Fan und vom Darabos erst recht nicht, aber: dieser Mann hat Rückgrat bewiesen. Er hatte den Mut seine Meinung (öffentlich!) zu ändern!Zeigen Sie mir einen anderen von diesen schmierigen Politikerlappen!
Darabos hat sich meinen Respekt verdient!
Aber das is typisch Österreicher: zuerst auf wem hinhacken weil die Meinung nicht passt, dann hinhacken weil die Meinung jz passt aber nicht mehr die gleiche ist!
Re: Darabos-Bashing
Nicht er hat seine Meinung geändert, sondern seine Meinung wurde geändert.Mit dem "öffentlich geändert" ist es so eine Sache ...
Am 3. Juli 2010 behauptete der Minister noch in der "Tiroler Tageszeitung", die Wehrpflicht sei für ihn "in Stein gemeißelt". Zwei Monate später kündigte er dann die Reduzierung der militärischen Kernkompetenzen des Heeres auf Polizeiaufgaben an. Als dann am 4. Oktober 2010 Häupl eine Volksbefragung forderte, ordnete Darabos gleich am Tag darauf die Ausarbeitung von Wehrsystemmodellen an - damals noch mit dem Argument "Es gibt ja verschiedene Varianten, wie man Wehrpflicht, Miliz- und Berufselemente mischen kann. Diese sollen dann offen diskutiert werden.". Schon zwei Tage später bezeichnete der Bundeskanzler das Berufsheer plötzlich als "gute Variante" und den Umstieg nur noch als "Kostenfrage". Nach einer Präsentation diverser internationaler Modelle in Wien beglückte Darabos die Österreicher am 5. Jänner 2011 mit dem Argument der "Panzerschlacht im Marchfeld", dass man doch so eine tolle "Sicherheitsstrategie" habe und das Bundesheer über "so oder so große Sparpotenziale" verfüge würde, weil man ja nie wieder eine Landesverteidigung benötigen würde (Dieser Meinung war man auch in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Dann kam in Deutschland ein österreichischer Postkartenmaler an die Macht und löste den Zweiten Weltkrieg aus.).oh doch
Militär oder Zivildienst für alle - keine Ausnahmen und ausreden. 4 Monate für den Zusammenhalt der Gesellschaft!gebrauchte untaugliche eurofighter, ein desolates ausgehungertes BH; keine psoitiven reformen usw.. - die SPÖ u darabos haben das Bundesheer kaputtgespart und nun will sie eine elitearmee zur verteidigung der geld- u machteliten.
Ein Söldnerheer für die Nato kostet Österreich viel mehr und macht es viel unsicherer!
Verschwinde !
SPö kaum reformierbar
Deshalb weg damit....Zivi
Du menschlicher Burgenländerwitz go Home und komm nie mehr wieder.Ab wann wäre keine Wehrpfllich mehr ?
Ich bin 1995 geboren, ist die Abstimmung bei mir noch ausschlaggebend, oder musst ich die Wehrpflicht abhalten? Sehr wichtig bitte um AntwortRe: Ab wann wäre keine Wehrpfllich mehr ?
Sie meinen für den Fall, dass die Wehrpflicht abgeschafft wird?mE würden Sie dann noch eingezogen werden, wenn Sie dieses Jahr maturieren.
Also entweder einmal durchfliegen oder ab zum ÖBH :) (Wobei ich zweiteres empfehlen würde)
MfG
Re: Re: Ab wann wäre keine Wehrpfllich mehr ?
bin ein Oktober 95 Kind und besuche eine 5-Jährige Höhere Schule also habe ich eh noch 2 Jahre Schule, danke für diese Information :)Re: Re: Re: Ab wann wäre keine Wehrpfllich mehr ?
Wobei ich die Information aber nur aus dem Interview habe: "Man kann davon ausgehen, dass die allgemeine Wehrpflicht mit 1.1.2014 abgeschafft oder ausgesetzt werden kann."Also bitte nicht bei mir aufregen, wenn Sie dann trotzdem eingezogen werden ;)
MfG
Re: Ab wann wäre keine Wehrpfllich mehr ?
Bis zum zarten Alter von 35 kann sich das BH Dich krallen!So will's das Gesetz.
Darabos ist sein Ministeramt angetreten mit der Absicht, das Heer so zu demolieren, daß es nur mehr abgeschafft werden kann!
Re: Darabos ist sein Ministeramt angetreten mit der Absicht, das Heer so zu demolieren, daß es nur mehr abgeschafft werden kann!
Leider treffen Sie den Nagel auf den Kopf. Bei allen regierungsinternen Budgetverhandlungen ging es so:Alle Minister außer Darabos: "Wir wollen mehr Geld, wir können nicht einsparen."
Minister Darabos: "Ich hätte hier etwas frei. Will jemand?"
Darabos: ''Das hat nichts mit der Krone zu tun''
Norbert Darabos Norbert Darabos (SPÖ) ist seit dem 1. Februar 2009 Bundesminister für Landesverteidigung und Sport. Bereits von Jänner 2007 bis Jänner 2009 hatte er die Verteidigungs-Agenden inne, damals aber noch ohne das Sport-Ressort. Darabos wurde am 31. Mai 1964 geboren und wuchs im burgenländischen Dorf Kroatisch-Minihof auf. Nach der Matura begann er ein Studium der Geschichte und der Politikwissenschaft an der Universität Wien, das er 1988 abschloss. 1987/88 absolvierte er seinen Zivildienst. 1998 übernahm er die Landesgeschäftsführung der SPÖ Burgenland und war von Dezember 2000 bis März 2003 Klubobmann des SP-Landtagsklubs. Vom 16. Juni 2004 bis Jänner 2007 sowie von Oktober bis Dezember 2008 war er Abgeordneter zum Nationalrat. Darabos ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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