"Die Wehrpflicht ist absurd": Wenn die "Krone" mobil macht

07.01.2013 | 18:14 |  THOMAS PRIOR (Die Presse)

Die "Kronen Zeitung" kampagnisiert wie in alten Zeiten. In die Heeresdebatte schaltete sich Österreichs auflagenstärkste Zeitung spät ein - dafür aber umso deutlicher.

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Wien. Was kommt nach Hans Dichand?, fragten sich Politiker und Journalisten nach dem Tod des „Kronen Zeitung“-Herausgebers im Juni 2010. Wird das mächtige Kleinformat fortan milder? Politisch korrekter? Einige Kommentatoren schrieben (oder sehnten) in den Wochen danach schon eine kleine Revolution in der Redaktion herbei: Die „Krone“ sei auf dem besten Weg, ein ganz normales Boulevardblatt zu werden.

Lange hielt diese Erkenntnis der Realität jedoch nicht stand. Wie sehr sich Dichands Erben der alten Kampagnentradition verpflichtet fühlen, wird anhand der Wehrpflichtdebatte einmal mehr deutlich: „Beim Heer muss sich viel ändern“, titelte die „Krone“ vor drei Wochen, am 21.Dezember, verhältnismäßig zurückhaltend – um im Blattinneren Position für ein Berufsheer und gegen die Wehrpflicht („Zwang“) zu beziehen. Eindeutiger war die Botschaft neun Tage später: „Die Wehrpflicht ist absurd.“ Als Argumentation diente – immerhin – ein Rechenbeispiel des früheren FPÖ-Verteidigungsministers Friedhelm Frischenschlager.

Die vorläufig letzte Schlagzeile zum Thema – „Wehrpflicht ein Auslaufmodell“ – produzierte die „Krone“ am vergangenen Sonntag, gefolgt von einem Bericht über ein Geheimpapier der Industriellenvereinigung, das in seiner Berufsheertendenz der ÖVP zum Schaden gereichen werde. Dass diese geheime Industrie-Expertise seit Wochen in SPÖ-Kreisen kursiert, tat diesbezüglich nichts zur Sache. Daneben bekam Hannes Androsch, Vorsitzender des Berufsheer-Komitees, reichlich Platz für einen Gastkommentar. Den zweiten Teil durfte der Ex-Vizekanzler dann gestern, Montag, publizieren.

 

Volksbefragung – dank „Krone“

Dabei hatte sich Österreichs auflagenstärkste Zeitung lange zurückgehalten – was nicht nur die ÖVP-Spitze verwunderte. Denn die „Krone“ ist der eigentliche Urheber dieser Heeres-Volksbefragung. Im Herbst 2010, nach wochenlanger Stimmungsmache, hatte sie schließlich auch den wahlkämpfenden Wiener Bürgermeister, Michael Häupl, von einem Berufsheer überzeugt – und damit die gesamte SPÖ. Kanzler Werner Faymann, ein alter Freund des Hauses, knickte als Nächster ein. Widerwillig musste auch Verteidigungsminister Norbert Darabos, bis dahin ein Wehrpflichtverfechter, klein beigeben.

Kampagnenfähigkeit und (politische) Mobilisierung hielt Hans Dichand zeitlebens für das Erfolgsgeheimnis der „Kronen Zeitung“. Eine der ersten Kampagnen war jene für die Rettung des Wiener Sternwarteparks im 18.Bezirk. Bürgermeister Felix Slavik musste in der Folge zurücktreten. Seinen größten Triumph feierte Dichand, als er das Kraftwerk in der Hainburger Au verhinderte.

Doch der Mobilmache war nicht immer Erfolg beschieden: Die Eurofighter wurden gegen Dichands Willen angeschafft. Bisweilen wechselte die „Krone“ auch ihre Kampagnenlinie: Vor der Volksabstimmung im Jahr 1994 sprach sie sich für einen EU-Betritt Österreichs aus und leistete damit einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für den Ausgang (66 Prozent stimmten dafür). Später wandte sich Dichand immer mehr gegen Brüssel und führte am Ende einen erbitterten Feldzug, der in einer Kampagne gegen den Vertrag von Lissabon gipfelte.

Skurril war die Haltung der „Krone“ beim Semmeringtunnel: In der Niederösterreich-Ausgabe war sie dagegen, in der steirischen dafür. Dahinter verbarg sich kein ausgeklügeltes System. Dichand vertraute stets seinem „Gespür“ für den kleinen Mann, das sich auch aus den Leserbriefen speiste, denen er sich persönlich widmete.

Die Politik betrachtete der Herausgeber als Mittel zum Zweck. Wer Dichands Positionen öffentlich unterstützte, war in der Zeitung wohlgelitten – Bruno Kreisky etwa oder Erwin Pröll. Wer die „Krone“ ignorierte, erwarb sich eine lebenslange Feindschaft, der Dichand teils hemmungslos frönte. Wolfgang Schüssel zeigte im Jahr 2002, dass man trotzdem eine Wahl gewinnen kann.

Werner Faymann musste dem Vernehmen nach nicht lange überlegen – er ist der „Kronen Zeitung“ seit seiner Zeit in der Wiener Stadtregierung eng verbunden. 2008 verhalf ihm das Blatt ins Kanzleramt. Es war Dichands letzte Kampagne im großen Stil.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.01.2013)

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37 Kommentare
 
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Geschichte der Kronen Zeitung

Wie in Deutschland bekamen die Gewerkschaften Geld von der CIA via AFL-CIO (Am. Gewerkschaften), auf diesem Weg wurde auch der Kronen Zeitung Startfinanzierung gegeben. Die Kronen Zeitung vertritt Interessen der USA, wenn sie die SPÖ zum Kurswechsel (Herbst 2010) gezwungen hat und wenn sie gegen General Entacher und andere auftritt.

Wolfgang Schüssel zeigte ...

... naja, man hätte schon damals auf die Krone hören sollen.

Aber wieso denn?

Schüssel war einer der besten Kanzler der 2. Republik.
Und wenn man genau hinsieht dann war auch seine Regierungsmannschaft nicht die skandalträchtigste.

Als Faustregel kann gelten: Wogegen die Krone ist, ist das Richtige

"Die Wehrpflicht ist absurd": Wenn die "Krone" mobil macht

diese ganzen Kommentare befassen sich nur mit dem internen Österreichischen Problem und schauen nicht auf das Ganze, nämlich Europa.
Ein Berufsheer in Österreich kann nur als Kerntruppe des Heeres eingerichtet werden und nie als Berufsheer. Es scheint so, dass der Wunsch nach einem Berufsheer nicht unbedingt ein Wunsch der österreichischen Politiker ist. Wenn der Präsident der USA den unbedingten Wunsch äußert das der österr. Bundeskanzler an einer Sitzung in Chicago der Nato teilnehmen soll, dann gibt das zu Denken. Es ist denkbar, dass ein Berufsheer der erste Schritt ist zur Eingliederung in die Nato. Nur wer weiß was das genau finanziell für das kleine Österreich heißt, sollte hier eine ganz andere Rechnung aufstellen, die, wenn es tatsächlich so eintreffen sollte, ganz anders ausschaut. Die logistischen Waffensysteme der Nato müssen nachgerüstet werden.
Das kostet sehr viel Geld, weit mehr als jetzt im Raume steht.

Die Politiker müssen hier eine ehrliche saubere Antwort geben.
Österreich sollte seinen derzeitigen Status Quo so weit wie möglich beibehalten. Sie können durch ihre Neutralität mehr helfen, als wenn sie sich einem Bündnis anschließen.

Voltair:
Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.


Fortsetzung:

... Im Sinne der Gleichbehandlung von Frauen und Männern, wie sie ständig von bestimmten Ministerinnen und anderen Damen aller Farben gefordert wird, müsste das „neue“ (oder auch „alte“) Heer künftig für alle jungen Leute gelten, also auch für die „Töchter“!
Liebe Politiker sollten wir noch „neutral“ sein, muss sich unser Land natürlich entsprechend „verteidigen“ - mit oder ohne Wehrpflicht - jedoch darf Österreich nie und nimmer auf der Seite anderer Staaten in den Krieg ziehen, das steht im Neutralitätsgesetz von 1955, das von euren Vorgängern und unseren Vorfahren zusammen mit dem Staatvertrag „erkämpft“ worden ist. Anscheinend haben viele Politiker schon vergessen, was vor fast 75 Jahren passiert ist. Manche werden eben nie gescheiter…!

in den Krieg ziehen...

...würde ich sowieso nicht. Ich würde mich absetzen - die österr. Gesellschaft ist echt nicht verteidigungswürdig.

Absetzen?

Dann fangen Sie schon an zu planen. Erfahrungsgemäß (Wer will, lernt das beim Heer) lassen sich fast alle mit dem Absetzen so lange Zeit, bis es tatsächlich kracht. Wer verlässt schon alles hinter sich, wenn eh alles (noch) ruhig ist. Brechen dann aber alle gleichzeitig auf, dann sind die Straßen verstopft (Zu viele bleiben liegen, weil ihnen unterwegs der Sprit ausgeht). Die Eisenbahnen, sofern sie noch fahren, sind übervoll. Flugzeug? Vergiss es! Also wird das ganze ein langer Fußmarsch. Hoffentlich sind die Lieben, die man gerne mitnehmen wollte, auch alle gut zu Fuß. Meine sind es nicht. Bei weitem nicht. Und dann ist noch das Problem: Wohin? Andere Länder müssen einen aufnehmen. Fragen über Fragen.
Also ich bleib da. Je schlechter es meinem Land geht, umso eher. Das gilt auch geistig.

Auch in der „Krone“ war dazu nichts zu lesen!

Es wurden bisher weder Kostenberechnungen noch Begründungen für die Abschaffung oder der Beibehaltung der Wehrpflicht veröffentlicht. Eines wird uns ständig verschwiegen: Warum wird in diversen EU-Ländern derzeit das Heer umgebaut? Die EU als Friedenswerk kann es wohl nicht sein! Bei uns ist jahrzehntelang in dieser Hinsicht nichts geschehen, eine Ausnahme war nur die unverständliche „Aufrüstung“ durch den Kauf der sündteuren Eurofighter.
Sind wir vielleicht schon heimlich, still und leise ein Mitglied der US-dominierten NATO? Ist unsere Neutralität schon beendet worden? Seit der Unterzeichnung des Verfassungsvertrages von Lissabon, würde mich nichts mehr wundern.
Zur Wehrpflicht kann jeder stehen, wie er will. Immerhin ist zur Abschaffung der Wehrpflicht nun eine Volksbefragung geplant und man publizierte bereits die Fragestellung: „Sind Sie für die Einführung eines Berufsheeres und eines bezahlten freiwilligen Sozialjahres? Oder: Sind Sie für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und des Zivildienstes?"
Die Fragen müssten etwas konkretisiert werden und müssten etwa so lauten: Wollen Sie ein Berufsheer, nötig für EU und NATO, oder wollen Sie die Wehrpflicht, um unsere (Noch-) Neutralität zu verteidigen? Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob es ein Verteidigungsheer für das neutrale Österreich sein soll oder gar eine Einsatzarmee als Teil einer europäischen Streitmacht?

Re: Auch in der „Krone“ war dazu nichts zu lesen!

Es wurde auch in KEINER Zeitung die Frage beantwortet, wer die plötzlich wegfallenden Präsenzdiener ersetzen soll in allen Bereichen wie zB. Torwache, Bereitschaftsdienst (der ja in der Kaserne patrolliert und auch die Munitionsdepots und Waffenkammern bewacht), Krankenwagenfahrer, Sanitäter, Köche, Bürokräfte in den Schreibstuben, Mechaniker in allen Bereichen des Heeres und auch die Fahrer usw. usw. . Zaubert der Minister das sofort nötige Personal aus dem Hut ? Oder schickt er ein paar Brigadiere und Generäle auf Umschulung ? All diese Fragen danach und darauf bleibt uns die Krone und Darabos schuldig. Es ist ja noch dazu nicht so das alle GWD nach der GAB nur im Gatsch herum liegen, sondern für fast die ganze Systemerhaltung zuständig sind beim Heer. Auch die Kostenaufschlüsselung kann nicht stimmen. Denn ein Berufsheer kommt trotz aller Rufe weitaus teurer als die Wehrpflicht. Bestes Beispiel GWD ist billiger im Monat als ein extra neu aufgenommener Berufssoldat der ja einen höheren Sold hat plus Zulagen Beförderungen. Noch dazu geht in der heutigen Welt voller junger Egoisten (bin 36) doch keiner Freiwillig auch wenn man Geld bekommt, Sozial Helfen. In diesen Bereich muss man seine eigene Parteifarbe und Zugehörigkeit beiseite schieben, und beide Seiten mit ihren allen Vor und Nachteilen betrachten. Das sollte auch die Aufgabe der Politiker und Medien sein und keine Parteien und Medien Schlacht wie sie jetzt tobt !

Faymann ist der Krone-Hampelmann!

Eine Zeitung lenkt einen österr.Bundeskanzler!Weit haben's wir gebracht!Diese Handpuppe der Kronenzeitung verlautbart deren Thesen!Nach seiner Politkarriere wird er wohl deren Tierecke übernehmen.Schadet auch nicht,denn M.Entenfellner würde politisch glaubwürdiger sein(sollte sie tauschen wollen)!

Wenn wir schon über Journalismus schreiben ...

... frage ich mich, ob es korrekt ist, gemeinsam mit dem STANDARD, H.C. Strache aus der Berichterstattung auszunehmen.
Er repräsentiert immerhin 1/3 der Wähler dieses Landes.
Wie immer man zu ihm steht, ist eine nicht-Berichterstattung vollkommen indiskutabel, weil sie im Gegensatz zu unserem Demokratieverständnis steht (Bürger informiert sich über die Zeitungen und trifft dann seine Wahl).

Re: Wenn wir schon über Journalismus schreiben ...

welcher denkende Bürger Österreichs glaubt den Berichterstattungen der gekauften System-Medien???

Re: Re: Wenn wir schon über Journalismus schreiben ...

fast jedes Schmierblatt ist nicht einmal zum Reinigen eines gewissen Körperteils geeignet! Ich hoffe daas die Soldaten des Bundesheeres berücksichtigen! Mit dem eingesparten Euros kann man etwas besseres machen. Werde ich zensuriert?

Re: Re: Wenn wir schon über Journalismus schreiben ...

Richtig ! Bsp. die Kronen Zeitung, nennt sich " Unabhänig " und ist es aber nicht. Denn indem sie sich zu 200 % auf die SPÖ Seite stellt (übrigens nichts neues mehr seit dem großen Verlust von Dichand ) und die Leser schlecht informiert ( liegt vl daran das die Dichand Tochter eine stramme SPÖ Wählerin ist ) über dieses doch komplexe Thema als das es nichts wichtigeres gibt in Österreich ( wie Faymanns Gerichtsverweigerung, vermehrte Verbrechen in den Öffis, mehr Arbeitslose und ein unfähiges AMS das nur mit Kursen sich zu Helfen weiß ) ist sie für mich nur noch ein SPÖ Parteiorganszeitung.

Du meine Güte!

Da stimmen jetzt auch rund 3 Mio Frauen ab und stimmen dann womöglich dafür, dass auch Frauen wehrpflichtig werden.

Aber nein doch

Das mit der Frauenwehrpflicht ist ein Papiertiger, den die SP in ihrer Verzweiflung steigen hat lassen. Außer Schweden gibt es ja kein europäisches Land, das die Frauenwehrpflicht im Gesetz stehen hat. Allgemein in der EU ist das nicht durchzubringen, weil ja die meisten Länder die Wehrpflicht nicht abgeschafft haben sondern nur ausgesetzt.

Da hilft wohl auch der volle Einsatz von "Krone" und "Heute" nichts mehr...

Heißt das Wort „erbärmlich“?
Eine tragische Entwicklung, die da "unsere" SPÖ genommen hat.
Bis zur letzten Wien-Wahl aus guten Gründen überzeugte Verfechter der allgemeinen Wehrpflicht, hat sich dann die ganze Partei allein aufgrund eines Wahlkampfgags des Wiener Bürgermeisters um 180 Grad gewendet. Und da auch die ÖVP längst nicht mehr mit Hirn argumentiert und handelt, sondern rein als Reflexe aus dem Rückgrat, hat diese ihre Position ebenfalls um 180 Grad gewendet, dieses Mal absolut ungewollt und zufällig in Richtung Wehrpflicht und gegen ein Söldnerheer. So schaut die Ernsthaftigkeit unserer heutigen Politik aus, deren Proponenten noch immer meinen, wir, das Volk, sollten ihnen vertrauen!
Wie verkommen und verantwortungslos!
P.S.: Welche Zeitung wird uns endlich mit Infomationen darüber versorgen, wie unsere NR-Abgeordneten und Regierungsmitglieder sowie die Mitglieder der zahlreichen Proponentenkomitees (z.B. Herr Androsch, ...) ihre Zeit des verpflichtenden Wehrdienstes bzw. Zivildienstes verbracht haben? Wäre interessant, wie ernst wir die Äußerungen dieser Personen in Wirklichkeit nehmen dürfen.

Re: Da hilft wohl auch der volle Einsatz von "Krone" und "Heute" nichts mehr...

dem kann ich mich nur anschließen!
es ist mehr als peinlich fürwahr und zwar von beiden altparteien und das alles nur, weil sie irgendwann in den 90ern begonnen haben, sich vor einem gewissen jörg haider zu fürchten (zurecht) und seitdem ALLES nur erdenkliche unternehmen, um die hauptmeinungsmacher auf ihre seiten zu bringen, während die eigentliche regierungsarbeit (und da hätte es massiv zu tun gegeben) auf der strecke geblieben ist. das sind niedrige würmer!!
ehrlich, es wäre einfacher gewesen, sinnvolle politik zu machen, v.a. ohne dem nazigesox eine ihm sehr willkommene bühne zu geben.
heute ist alles zu spät. zwar ist die fpö -jetzt unter strache- immer noch, bzw. sogar noch mehr eine partei, die jederzeit von 25% auf 5% runterfallen kann und umgekehrt, was ja zeigt, dass die bürger im wesentlichen diese witzfiguren nicht wirklich ernst nehmen, aber sie verwenden sie um druck zu machen. druck, dem die wappler von spö und övp sichtlich nicht gewachsen sind. gar nicht nämlich.
deshalb ist jeder tag ein wahlkampftag, an dem man verzweifelt versucht, stimme für stimme (auch gegeneinander) zu sammeln, aber so etwas eignet sich halt schwer für die vorratskammer, wie vor allem jene dummköpfe bei der spö immer noch nicht begriffen haben, die heute, nach 30 jahren immer noch vom kreisky-bonus leben wollen.
ERBÄRMLICH!!!!

Dass die SP vom Kreisky-Mythos lebt

da pflicht ich Ihnen bei. Das Losgehen auf Sp und ÖVP zu gleichen Teilen ist aber nicht so meins.
Böse Ausreißer liefert immer nur die SP. Hält sich an kein Koalitionsabkommen, wenn es nützt. Wirft mithilfe der Medien anderen vor, was sie selber verpatzt. das war auch schon seit Kreisky so. Kreisky, der hatte insgesamt fünf ehemalige Nazis in seinen Regierungen. Darunter so schwere Kaliber wie den Otto Rösch. Das brachte Wählerstimmen. Und derselbe Wählerstimmensammelverein namens SP regt sich dann über Waldheim und Schüssel auf. Herzig.

In diesem schlimmen Sumpf der Politik, der alle schmutzig werden lässt, agiert die ÖVP um einiges sauberer. allemal

Die "Krone",

die Meinungsmacherin der Nation!

Re: Die "Krone",

Oder wie wär´s damit :

Kanzleramt = Kronehauptquartier

Re: Re: Die "Krone",

Ich würde eher sagen, die Kroneredaktion ist das Kanzleramt. Der gute Onkel Hans unseres Grinsekanzlers ist leider verstorben. Kein Problem, die Tradition wird, im Sinne des Verstorbenen fortgesetzt. Faygmann bekommt, nach wie vor, seine Anweisungen von dort und setzt sie flugs um.

Re: Re: Die "Krone",

Ich würde eher sagen, die Kroneredaktion ist das Kanzleramt. Der Onkel Dichand unseres verehrten Grinsekanzlers ist leider verstorben, die Tradition in Sinne von Onkel Hans wird nahtlos fortgesetzt.

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Bedrohung der wichtigen Medien durch Links

Auffallend ist, dass im ORF Interviews seitens der ORF-Reporter schwach vorbereitet sind. Außerdem werden Nichtsozialdemokraten (Ausnahme sind die Grünen) wie die größten Ungeheuer zynisch abgekanzelt.

Dass die Kronenzeitung eine ebenso klare Linie zugunsten der Roten verfolgt (BH), ist in einem kleinen Land wie Österreich demokratiepolitisch schwerstens bedenklich, da diese zwei Schlüsselmedien einseitig nur sozialistisches Gedankengut berichten und auch vehement verkaufen.

Re: Bedrohung der wichtigen Medien durch Links

Ja, ja, ganz richtig. Man erkennt das alles schon an der Art der Fragestellung. Die ZIB-2-Lady mit dem bösen Blick - Ihr wissz schon, die Frau von dem Kummerl - die fragt bei den 'anderen' Parteien wie eine Rasierklinge, aber bei der 'richtigen' Partei ist sie eine sanfte Hölzelwerferin. Gott sei Dank merken das die meisten nicht, glaubt sie...

Vielleicht bekommt nach der Volksbefragung die Krone einige Einschaltungen "vom Werner"

In Kärnten wir man wegen 6 Mio verurteilt, in Wien kommt man bei 7 Mio nicht einmal zum Untersuchungsausschuß.

 
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