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"Großer Wurf": Spindelegger für EU-Regierung

27.06.2012 | 08:53 |   (DiePresse.com)

Österreich werde noch "einige Kompetenzen" an Brüssel abgeben müssen, sagt der ÖVP-Chef. Er plädiert für einen EU-Regierungschef und -Finanzminister.

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VP-Vizekanzler Michael Spindelegger fordert vor dem bevorstehenden EU-Gipfel "einen großen Wurf". Nun sei die Zeit eine "wirklich große Lösung" zu starten, sagte der Außenminister am Mittwoch im Ö1-"Morgenjournal" .

Die EU brauche "eine Architektur, die ein klares Signal in Richtung eines stärkeren und stabileren Europas ist, das nicht alle paar Monate zusammenkommen muss, um Europa zu retten". Dazu forderte er einen gemeinsamen europäischen Regierungschef, "der direkt gewählt wird und sein Team selbst zusammenstellt". Auch einen Finanzminister solle der Regierungschef bestellen.

Natürlich sei ein gemeinsamer Finanzminister "ein massiver Eingriff", räumte Spindelegger ein. Das Beispiel Griechenland habe gezeigt, dass man die Möglichkeit brauche einzugreifen, wenn sich ein Staat nicht an die Regeln halte. Ein gemeinsamer Euro-Finanzminister bedeute aber nicht, dass Österreich seine Budgethoheit aufgeben müsse.

Spindelegger für Volksabstimmung

Dennoch werde Österreich in Zukunft noch "einige Kompetenzen" an Brüssel abgeben müssen, so Spindelegger, "sonst werden wir die Konstruktionsmängel in der EU nicht beseitigen können." Am Ende einer derartigen großen Lösung hin zu einer stärkeren Union müsse es auch eine Volksabstimmung geben. 

Spindelegger gehört einer Gruppe von zehn EU-Außenministern an, die einen Vorschlag für eine neue demokratische Struktur für die Europäische Union erarbeitet haben. Ihre Vorschläge gehen in Richtung eines aufgewerteten politischen Bundesstaats mit mehr gemeinsamen Kompetenzen.

(APA/Red.)

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715 Kommentare
 
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Gast: Warth
02.07.2012 17:05
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traurige Zukunft

Diese dumme Geschwätz der Politiker wird die Grundlage für den nächsten Waffengang in Europa bilden. Die jetzt entschiedenen Maßnahmen bilden die Grundlagen zu einem Krieg. Haben wir einfachen Menschen nicht ein wenig Recht auf Frieden. Ich will die Party in Südeuropa nicht bezahlen. Die Süddeuropaer ziehen uns das Fell über die Ohren.

Gast: Schwarze Bretter
02.07.2012 14:59
3 0

Außenminister Spindelegger will Kompetenzen an Brüssel abgeben

Mir persönlich wäre ein Außenminister der mehr Kompetenzen (Eigenständigkeit) für Österreich einfordert, vertrauenswürdiger.
Verantwortung geben Führungspersönlichkeiten in der Regel nur dann ab, wenn sie mit ihrer Aufgabe ( Situation) heillos überfordert sind.

Gast: xanthipe
02.07.2012 14:06
1 0

Selig, selig, selig


sind die Unwissenden (Politiker), denn sie kennen nicht die wahren Beweggründe, sondern nur das als Vorwand Forgegebene .

Die freimaurerische Hochfinanz unter der Leitung der 13 satanischen Familien haben die USA und die EU fest im Griff.


Gast: pan-tora
02.07.2012 13:55
1 0

aber jetzt!

ich denke seit kurzem ernsthaft darueber nach das land zu verlassen (ist mit familie nicht so einfach) - die frage ist nur wohin?

Gast: Typisch für die ÖVP:
02.07.2012 13:37
3 0

Man will mit einem A auf zwei Hochzeiten tanzen!

Lieber Spindelegger!

Du wirst mir und Millionen Österreichern nicht ernsthaft erzählen, daß wir "Kompetenzen" abgeben und trotzdem selbständig handeln?!

Für wie dumm hältst Du die Leute?

Genauso wie die ÖVP auf der einen Seite Wirtschaftspolitik für die Großen betreibt und bei jeder Wahl so tut, als hätte man etwas für die Familie übrig. Deshalb auch ein superchristlicher Häuptling. Die Fäden ziehen aber andere...

Diese ganzen Märchen glaubt doch kein Mensch mehr!!!

der lenkungseffekt wird der sein, dass

alle transaktionen mit x% besteuert werden. dh auch die die wir alle machen, wenn wir anleihen oder fonds kaufen oder verkaufen. diese lenkung ist eine umlenkung vom vermögen der bürger in die taschen derer die die steuergelder verschleudern: lobbyisten, skandalbauer und politiker.

Gast: xanthipe
02.07.2012 12:30
0 0

Posten


Die überbezahlten Posten wollen wir doch nicht hergeben, oder !!!

Gast: Ausguck
02.07.2012 12:28
1 0

Wenn die ÖVP

kein ordentliches Personal mehr in die 1. Reihe bringt soll sie sich auflösen!

Unfähige stammeln Unsinn vor sich hin, ...

Spindelegger das Nachtlicht der ÖVP!

Gast: Eleonora K.
02.07.2012 11:43
2 0

Stabilitätsunion

Es heisst doch, wer zahlt schafft an. Und wie wäre es, wenn man die zahlenden Bürger fragen würde, ob sie damit einverstanden sind?
Es ist schmerzhaft, zusehen zu müssen, wie die Leistungsträger in Österreich ausgesaugt werden von einer Gruppe von Leuten, die sich Volksverteter nennen aber Volksvernichter sind.Pfui Deibel.

Gast: anleger
02.07.2012 09:52
2 0

tuts doch die leute nicht für dumm verkaufen ..

"Die Finanztransaktionssteuer ist nicht nur eine linke Position", sagte Spindelegger. Es sei eine Fehlentwicklung, wenn die Wirtschaft nicht mehr genug Geld bekomme, weil stattdessen in einträglichere Finanzprodukte investiert werde, so der Minister.

also ich gebe mein geld einem österreichischen unternehmen, sagen wir mal der EVN, der KAPSCH und soll dafür zusätzlich ein prozent steuer zahlen. und wenn das österreichische unternehmen einen verlust hat, und ich verkaufe mit verlust, soll ich wieder ein prozent steuer zahlen ..... das ist ÖVP-Position ????, eine vermögenssteuer von 2% ?, dabei hat es noch vor monaten von euch geheisen , keine vermögenssteuern .. sorry .. ihr seid nicht mehr glaubwürdig ..

a

Kompetenzen an Brüssel abgeben

Herr Dr. Spindelegger, Sie sind soeben dabei , mit den Handlangern aus SPÖ und Grünen, Österreich einer anonymen Oligarchie auszuliefern.

Wer die Finanzhoheit an nicht demokratisch gewählte Mächte abgibt, begeht Hochverrat am eigenen Volk. Das erinnert fatal an das Ermächtigungsgesetz vom März 1933. Wollen Sie, Herr Spindelegger, als der Vizekanzler in die Geschichte eingehen, der Österreich an eine EU Diktatur ausgeliefert hat?

Haben Sie vielleicht den ESM Vertrag gar nicht gelesen um nicht in die Verlegenheit zu kommen, sich dagegen stellen zu müssen?

Hier eine kleine Erinnerung an die Punkte 3, 5, und 6 dieses Vertrages:

3. Der ESM, sein Eigentum, seine Finanzmittel und Vermögenswerte genießen unabhängig von ihrem Standort und Besitzer umfassende gerichtliche Immunität ...
5. Die Archive des ESM und alle ihm gehörenden oder in seinem Besitz befindlichen Dokumente im Allgemeinen sind unverletzlich.
6. Die Räumlichkeiten des ESM sind unverletzlich.

Auch die Organe des ESM, die nicht durch demokratische Wahl legitimiert sind, sind unverletzlich. Das heißt, niemand darf den ESM kontrollieren und bei Missbrauch Anklage erheben.

Herr Spindelgger, Sie und Ihre Politkumpane führen Österreich sehenden Auges in die Diktatur. Allerdings ist das nichts Neues, denn Ihr Parteikollege Mock hat seinerzeit die Weichen dafür gestellt. Sie sind nur sein Exekutor mit Unterstützung von Rot und Grün.

Gast: mysterium
02.07.2012 09:22
3 0

Da kommt er sich groß vor, unser Herr Spindelegger.

Bereits viele kam sich groß vor und sind dann als Verbrecher in die Geschichte eingegangen.

Gast: gast45
02.07.2012 09:19
1 0

ach ja ?

Aber "Österreich bleibt ein Land, das von Wien aus regiert wird".

und drum dürfen die österreichischen gesetze, die fordern, das leute die sich bei uns niederlassen deutsch lernen sollen, das importbräute zumindestens volljährig sein muessen auf anordnung brüssels nicht mehr vollzogen werden ?

Gast: mysterium
02.07.2012 09:01
5 0

Einer der sein ganzes Leben von Steuergeldern bezahlt wurde,

verkauft Österreich. Dasselbe gilt für Faymann & Co.

Was die europäische Politik hier betreibt ist das schürren von Terrorismus wie seinerzeit RAF!

man hat für die einfachen Bürger nichts mehr übrig, es wird nur mehr für die sogenannte "Elite" Politik betrieben. Es geht umm Milliardenbeträge aber nichts kommt beim Bürger an, siehe Arbeitslosen in den Südstaaten, auch bei uns ist ja kein Geld vorhanden-siehe Bericht zB. Pflege, aber Haftungen über Milliarden können wir übernehmen!

zum Demokratiedefizit:

exkurs: welche Legitimation hat das Europaparlament für mich, wenn ich über 19 von 754 Sitzen mitbestimmen kann? Nicht mal die Abgeordneten selber kann ich wählen, sondern nur die ewig gleichen Parteien. und eine europaweite Parlamentswahl? wie soll die aussehen? wen bzw was darf ich dann wählen? Personen oder Parteien? und wie soll ich mich vernünftig über deren Positionen informieren können?
beim Kommissions- oder ratspräsidenten wäre es genau das gleiche. ein demokratiemäntelchen umgehängt, dort wo es keine demokratie gibt, reicht leider nicht!!

Gast: Hastalavista
02.07.2012 08:26
1 0

Ungleichgewichten werden verstärkt, Regulierungen sind dringend notwendig!

Joseph Stiglitz (Demokratie wird beschädigt, Wirtschaft wird beschädigt, Ungleichgewichte werden größer, ...):

http://video.cnbc.com/gallery/?video=3000099914&play=1

Ich bin nicht immer der Meinung von Hr. Stiglitz, aber in diesem Video trifft er den Kern!

Gast: Hastalavista
02.07.2012 08:18
4 0

Nein zu mehr EU! Nein zur Plünderung Österreichs!

Spindelegger will Finanzkompetenzen nach Brüssel abgeben und will uns trotzdem glaubhaft machen "Österreich bleibt ein Land, das von Wien aus regiert wird".

Ohne Budgethoheit gibt es aber keine eigenständigen Entscheidungen mehr, Herr Spindelegger! Die freie Entscheidung über die Bugetmittel ist das urgeigenste Instrument einer eigenständigen Politik. Gibt man das auf, hat man nichts mehr zu sagen! Wenn in Brüssel entschieden wird, wieviel Budget Österreich wofür verwenden darf, ist der Ofen aus! Hinter der EU-Zentralisierung (und auch hinter dem Fiskalpakt) steckt in Wahrheit eine neoliberale Ideologie. Denn von Brüssel kann dann beinhart Soziallabbau, Lohn-, Pensionskürzungen, Arbeiten bis zum Umfallen und bis ans Lebensende. Man kann schon jetzt sehr anschaulich an Griechenland, Spanien, Irland, ... erkennen, welche desaströsen Auswirkungen das hat.

Nein zu so einer Politik! Nein zu Zentralisierung und Abbabe der Kompetenzen nach Brüssel!

Nein zu ESM und Fiskalpakt. Der ESM ist der größte Raubzug der Geschichte. Wenn SPÖ, ÖVP mit Hilfe der Grünen kommende Woche den ESM (und Fiskalpakt) beschließen, dann Öffnen sie die Schleusen für eine hemmungslose Plünderung Österreichs. Gerettet werden die Spekulanten. Die Ungleichgewichte werden noch stärker. Der ESM ist eine riesige Umverteilungsmaschine: der Bevölkerung und der realen Wirtschaft wird das Geld entzogen und in die Taschen der Supermilliardäre und Spekulaten verschoben!


Wenn SPÖ, ÖVP mit Hilfe der Grünen kommende Woche den ESM (und Fiskalpakt) beschließen

gibts da Zweifel, ich glaub nicht. Was aber noch schlimmer ist, wie der ESM in allen österreichischen Medien nichtmal erwähnt wird. Man will den Bürger gar nicht aufklären, und die meisten haben wirklich keine Ahnung, hab in meinen Bekanntenkreis mal so rumgefragt, schlimm das Ergebnis!

Antworten Antworten Gast: Hastalavista
02.07.2012 08:54
1 0

Re: Wenn SPÖ, ÖVP mit Hilfe der Grünen kommende Woche den ESM (und Fiskalpakt) beschließen

Es ist empörend, was gemacht wird! Skandalös, wie die Bevölkerung im Dunkeln gelassen wird.

Ich bedanke mich für die Zensur. Soweit ist Österreich schon gekommen?


was wir brauchen und was wir nicht brauchen

liebes presse team, lieber hr. spindelegger!

wir reden immer nur über euro, über wachstum, über positionen gegenüber china und co. wieso reden wir immer um den brei herum?

wie soll ein gemeinsamer euro funktionieren, wenn die menschen, die ihn verwalten sollen immer nur an ihren persönlichen vorteil denken? - siehe die ganzen polit-affairen, die nur die spitze des eisberges sind.

wieso reden wir immer von "demokratie", wir haben eine verkrustete parteienpolitik, die nun ausgelagert werden sollen nach brüssel - und wie soll das besser werden? nur weil man neue namen erfindet? dann reden wir halt nicht mehr von den kommissaren in moskau, von planwirtschaft, sondern halt von "stabilitätsunion in europa."

wieso reden wir nicht offen darüber was ist - solange wir nicht unser denken ändern, ändert sich nix, denn von oben herab kann man nichts ändern, dass hat uns ja die geschichte schon gezeigt. jeder kann nur für sich was ändern - was wäre das z.b. bei presse und bei der övp im detail?

die övp soll so wie all die anderen parteien aufhören an ihre vorteile zu denken und wirklich für die menschen was tun, das würde bedeuten, dass sie sich als partei auflöst und eine tatsächliche demokratie ermöglicht - digital umsetzbar und möglich.

die presse sollte so wie alle anderen medien die dinge offen anreden und nicht an schwarze zahlen denken ...

so wäre vieles möglich - dinge, die man nicht in geld messen kann!

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ich glaub ihm nicht,

schon gar nicht, dass er gescheiter ist als die Mehrheit

Lieber Steuerbürger!

Für den bald zum Abschluss kommenden ESM wird Österreich mit

mind. 20 Mrd. Euro haften, im Worst Case mit 386 Mrd. Euro, bei einer heutigen Staatsverschuldung von 210 Mrd. würde Österreich schlagartig zahlungsunfähig.

 
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