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Cameron plant, Griechen an der Einreise zu hindern

04.07.2012 | 18:12 |  SIOBHÁN GEETS (Die Presse)

Sollte das Land die Eurozone verlassen, will Cameron den Griechen die Reisefreiheit entziehen. Zu diesem Zweck will Cameron strengere Grenzkontrollen einführen.

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London/Wien. Zwar hoffe er, dass es nicht so weit komme, sagte der britische Premier Anfang der Woche während einer Parlamentssitzung, aber falls doch, dann sei er „bereit für alles“. Wie der „Guardian“ berichtete, plant David Cameron, griechischen Staatsbürgern die Einreise in sein Land zu verwehren, falls Griechenland die Eurozone verlässt.

Zu diesem Zweck will Cameron strengere Grenzkontrollen einführen. Dieselben Regeln würden für Angehörige anderer EU-Krisenländer gelten, falls diese unter „außerordentlichen Druck“ gerieten. Das klingt es, als wären die krisengeschüttelten Griechen selbst eine Bedrohung für die Sicherheit Großbritanniens: „Ich bin bereit, alles zu tun, um die Sicherheit unseres Landes zu gewährleisten“, sagte Cameron. „Wir brauchen einen Notfallplan, wir müssen uns auf alles gefasst machen. Es gibt so viele Unsicherheiten in unserer Welt.“ Seine Minister hätten bereits Wege gefunden, das Vorhaben innerhalb des legalen Rahmens zu vollziehen. Wie genau das funktionieren soll, verriet Cameron nicht.

 

Vorhaben bricht EU-Recht

EU-Bürger genießen Visumfreiheit, sie dürfen in jeden Mitgliedstaat einreisen und sich dort aufhalten. Camerons Pläne würden also das EU-Recht brechen. Ende April hat die Europäische Kommission Großbritannien bereits einmal verwarnt und dazu aufgefordert, sich an die Abmachung der Reisefreiheit von EU-Bürgern zu halten. Andernfalls werde die Kommission den Fall vor den Europäischen Gerichtshof bringen.

Die britische Regierung arbeitet seit Mai an Plänen für eine Verstärkung der Grenzkontrollen. Dabei sieht es nicht danach aus, als würde das Land demnächst von griechischen Migranten überschwemmt werden: Während immer mehr Menschen aus Drittstaaten einreisen, ist die Zuwanderung aus Ländern der Eurozone zuletzt nicht angestiegen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.07.2012)

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24 Kommentare

Wenn dieser Beschluss

wegen dem Euro und der Eurozone bzw. der griechischen Schulden gefällt wird kann dies Camaron genauer genommen ohne EU problemlos durchsetzen.
Warum? Da der Euro von den Euro-Politikern und Euro-Experten ständig so behandelt wird als gehöre diese Währung nicht zur EU dann braucht auch Camaron eigentlich nichts von der EU zu fürchten.


Gast: sepplmair
06.07.2012 15:15
0 0

ups

also i find des arg!
das theater wird immer ärger

Gast: Be-obachter
05.07.2012 20:05
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Ich glaube,

für die Engländer wären die Griechen eher ein Segen, denn ein Fluch.

Gast: Gruftmaus
05.07.2012 13:59
0 0

pssst..

Weckt mich wenns soweit ist, bis dahin will ich weiterschlafen ok?

2 0

Ja, ja, das "Friedensprojekt EU"

Wenn aus dem Frieden ein "Projekt" gemacht wird (bzw. werden muss), ist der Unfrieden nicht weit.


Gast: topidee
05.07.2012 10:34
3 1

die griech Milliardäre, die sich teuerst niedergelassen haben, die hat er schon aufgenommen

den anderen sollen die restlichen EU-Staaten helfen.

Gast: soltankrakan
05.07.2012 10:30
3 0

Wenigstens ein Politiker, der seine Verantwortung noch wahrnimmt

Es ist ein Graus, wie Politiker sich wie ein Hühnerhaufen von den Finanzjongleuren herumjagen lassen... und dann warnen manche auch noch vor der direkten Demokratie und stehen selbst ziemlich blank da und müssen sie wieder von Finanzhaien die "notwendigen" Maßnahmen, in ihrem Sinn, erklären lassen.

Alles richtig gemacht, England!!

Ich wünschte, unsere Politiker wären so geschickt gewesen wie die der Briten. Heut sieht sich England bestätigt, kein Euro Land zu sein. Rosinenpicken aus dem EU Haushalt und der EU Politik ja! Aber keinen Eiro, nein! Schade, daß der gesunde Hausverstand der "wird schon gutgehen" Politik gewichen ist. Der Euro wurde einem politischen Wunschdenken hin eingeführt und das Gebilde niemals zu Ende diskutiert. Die "Worst Case " Ängste der Bürger wurden während der Einführungsdebatten mit Rosa Brillen ausgeblendet! Diese Scheinwährung Euro wird uns auf das Sozialniveau Rumäniens oder Griechenlands zurückschicken!!

tun sie das, herr cameron.

aber tun sie es richtig.
nicht indem sie verträge brechen und auf nicht-sanktionierung hoffen.

sondern indem GB endlich die union verlässt!

Gast: Jean Paul
05.07.2012 08:47
4 0

Nichts macht die Menschen vertrauter und gegen einander gutgesinnter als gemeinschaftliche Verleumdung eines dritten.


Gast: anderswo
05.07.2012 08:33
0 0

Warum denn?


Will Cameron arbeitssuchende Griechen aussperren, oder jene, die ihr Geld vorsorglich nach GB verbracht haben?

Re: Warum denn?

Das Geld kommt alleine, auf Knopfdruck, ohne persönliche Begleitung des Besitzers.
Ich jedenfalls schicke mein Geld ganz alleine auf den Weg, wenn ich eine Rechnung zu begleichen habe.

Gast: joseph
05.07.2012 08:20
3 1

arrogant

die briten sind weder bei schengen noch in der euro-zone, verlangen von merkel schnellere hilfen und koennen nur eines, das maul weit aufreissen.

Gast: waswardasdennjetzt
05.07.2012 07:07
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mutet schon seltsam an ..

.. wenn die briten die bürger der euro-länder aussperren wollen, wenn die länder die euro-zone verlassen .. die briten sind ja selbst nicht mal mitglied der euro-zone

Gast: goforce
05.07.2012 05:21
1 0

Grebzen Schliessen

Klar jetzt sind die armen Griechen und andere EU Länder schuld das in England so viele Probleme haben mehrheitlich durch Emigranten aus dem Osten, wie Pakistan, Indien und Araber.

Die Briten unterscheiden sich von uns Österreichern,

sie sind stolz, unabhängig, logisch und haben Mut!

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Re: Die Briten unterscheiden sich von uns Österreichern,

Also mit der Logik haben es die Engländer nicht so besonders. Die anderen drei Eigenschaft sind jedoch richtig.

Vielleicht noch eine kleine Bemerkung. Es schaut fast so aus, daß die Eigenschaft der Engländer, die sie über Jahrhunderten zu einem Weltreich gemacht hat (das allerdings schon wieder weg ist), das sture einhalten eines Weges und diesen bis zum Ende zu verfolgen, jetzt ihnen das Genick bricht. Wenn man die Diskussionen in BBC und SKY-News wegen Barclays anhört, dann schaut das nicht nach einer rosigen Zukunft für England aus!

Re: Die Briten unterscheiden sich von uns Österreichern,

Aja und Drucken sich ihre Pfund selber um damit Staatsanleihen zu kaufen...

Re: Die Briten unterscheiden sich von uns Österreichern,

und sind bei jedem krieg dabei!!

Gast: Die Drohung sollte Griechenland unbedingt ernst nehmen...
04.07.2012 23:45
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Für den Fall der Fälle...

Das grossteile von England für Jahrhunderte durch ein AKW unbewohnbar werden und nichts anderes übrig bleibt als im Rest Europa einen neues Standbein aufzubauen, wenn Engländer dann in Griechenland die Einreise verweigert wird, bin sicher England ist das erste Land ob deren Methoden man aufschreit, da kommt dann sicher das Rettungsargument, wir haben euch gerettet und ihr müßt, wetten!

Angesichts der Zustände in den AKWs ein sehr realistisches Szenario das eher früher als später passieren wird, die Frage ist ja nicht mehr ob, sondern nur mehr wann und wo, England ist ein Top Kandidat, Spanien hat gerade die Betriebsbewilligung verlängert, solange bis es auseinander fällt, gleiches gilt für so manches französisches AKW und England hat ja schon Erfahrung mit brennenden AKWs wie Windcastel, und die Kunst wie bis heute die Welt schweigt über diese Katastrophe....

Gast: Hohoho
04.07.2012 22:28
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Cameron plant, Griechen an der Einreise zu hindern

As the eurozone lurches from crisis to crisis and Greece teeters on the brink of default and exit from the euro, the number of wealthy European property buyers in London has surged. Greeks, Italians, Spaniards and even the French are desperate to convert their euros into bricks and mortar in the capital.
Upmarket estate agency Savills has seen web searches from Greece jump by 50% compared with six months ago. Searches from France are up 16%, from Spain 10% and from Italy 9%.
Prices for prime central London properties have risen nearly 50% since a post-credit crunch low in March 2009 and have just hit a record high – more than 12% above their previous peak in March 2008 – according to estate agency Knight Frank.
Even the falling value of the euro in recent weeks, hitting four-year lows against the pound and so making property purchases more expensive, has failed to put off wealthy Greeks and other euro buyers desperate to park their money somewhere safe.
London has always been popular for its liberal legal and tax regimes. Continued interest from Middle Eastern and Asian, in particular Chinese, investors in central London is also pushing prices higher. Gary Hersham, managing director of Beauchamp Estates, a specialist in luxury property, has had several inquiries from Greek buyers over the last six months. He expects a significant jump after the forthcoming Greek election.

Gast: tigerzahn
04.07.2012 22:18
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eu-recht brechen ist doch eh usus in der eu.


und solang die nobailout-verordnung nicht vom eugh beschützt wird, soll die kommssion sowieso besser die go.... halten.

Gast: Sueton
04.07.2012 21:46
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Fischkutter

Wen wirklich jemand aus der EU hinausgeworfen werden sollte, dann sind das die Briten. Überall mitreden, alles konterkarieren, nichts zahlen, aber alle Bonitäten genießen - das ist britische Politik im 21. Jahrhundert. Großbritannien ist nichts mehr als ein an der Westküste Europas auf Strand gelaufener alter stinkender Fischkutter mit einer anachronistischen Regierungsform, aber einer überaus präpotenten Mannschaft.

Gast: ich&du
04.07.2012 20:16
3 5

warum ...

.... schenken wir nicht jedem briten ein paddel, dann koennen sie ihre insel nach westen rudern und sich als 52 kolonie wieder anschliessen?!

immer noch sonderstati und trotzdem dauernd extrawuerste :(