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Spindelegger für rasche Beitrittsgespräche mit Mazedonien

10.07.2012 | 16:03 |   (DiePresse.com)

Spindelegger spricht sich dafür aus, noch heuer mit den EU- Beitrittsgesprächen zu beginnen. Die Verhandlungen sollten vom Namensstreit mit Griechenland abgekoppelt werden.

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Mazedonien hat nach Ansich von VP-Außenminister Michael Spindelegger "lange genug im Vorzimmer der EU gewartet". Das erklärte er am Dienstag nach einem gemeinsamen Treffen mit seinen mazedonischen und slowakischen Amtskollegen, Nikolai Poposki und Miroslav Lajcak in Skopje. Mazedonien ist seit 2005 Beitrittskandidat, allerdings ohne konkrete Verhandlungen. Diese werden bisher, aufgrund eines Konflikts mit Griechenland, blockiert. Spindelegger fordert eine Lösung des Namensstreits auf bilateraler Ebene.

Gemeinsam mit Lajcak werde er innerhalb der EU Lobbyingarbeit betreiben, um einen Start von Beitrittsverhandlungen noch dieses Jahr zu erreichen, so Spindelegger. Das Land könne auf das, was es erreicht habe, stolz sein, lobte der österreichische Außenminister. Weitere Fortschritte seien aber dennoch nötig.

Namensstreit mit Griechenland

Nach griechischer Interpretation impliziert der Landesname "Republik Mazedonien" einen territorialen Anspruch auf die nordgriechische Region Makedonien. Auch wenn Spindelegger die beiden Punkte separat behandeln will, müsse diese Frage bis zu einem Beitritt Mazedoniens geklärt sein. Dabei sollte Mazedonien auch aktiv einen Beitrag dazu leisten, erklärte Spindelegger.

Der mazedonische Außenminister Poposki gab sich gesprächsbereit und betonte, sein Land sei bereit mit jeder griechischen Regierung einen offenen Dialog zwecks Lösung aller Fragen zu führen. Am Namensstreit scheiterte bisher auch die von Mazedonien angestrebte Mitgliedschaft bei der NATO.

(APA)

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24 Kommentare
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wieder ein...

... richtiges Nettobeitragsland. Die Einheit Europas zu stärken ist das eine, aber die ökonomischen Voraussetzungen dafür sollten halt auch gegeben sein und da schaut's in Europa bekanntlich derzeit nicht so rosig aus.

Gast: Österreichische Geschäftsmann
13.07.2012 12:49
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Österreich, größste Investor in Mazedonien

Österreich ist der größte Investor in Mazedonien. Alle österreichische Firmen da arbeiten mit hohen Profiten. Das Land ist seit 2005 ein Kandidat für EU geworden, mit sehr gute Bedingungen für Business-Entwicklung. In Österreich gibt es keine Asylanten aus diesem Land, das GDP ist höher als 9.000 USD mit guter Infrastruktur und gute wirtschaftlichen und Luftfahrt Verbindungen (zwei mal pro Tag Österreichische Airline fliegt nach Skopje). Das sagt: GUTE BEWEGUNG HERR SPINDELEGGER. DANKE ÖSTERREICH!

MAZEDONIEN ALLES GUTTE IHR SCHAFT DAS

weiter so mazedonien ihr schaft das daumen hoch wünsche ich euch und alles gutte danke aussenministsr österreich .

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Warum jetzt?

Spindelegger ist naiv. Mitten in der größten Krise der Union, haben die Mitgliedstaaten andere Sorgen als einen weiteren Beitritt. Wer weiß, ob es die EU überhaupt noch gibt, wenn ein Beitritt Mazedoniens relevant wird. Warum erkennen unsere Politiker nicht, dass die Bevölkerung sich zunehmend von der EU abwendet? Das ist wirklich arrogant.

Gast: Spindelegger spricht sich dafür aus
11.07.2012 11:36
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Europol-Report 2011 Balkan: Boomregionen der Organisierten Kriminalität

Die Organisierte Kriminalität profitiert von der Wirtschaftskrise, von der Visaliberalisierung und von der Schengen-Erweiterung. Das geht aus einem aktuellen Europol-Report hervor. Besonders effektiv arbeiten demnach die litauische Mafia, albanische und kosovarische Banden. Der Westbalkan ist das aufstrebende Zentrum für illegale Aktivitäten in der EU.
"Die Ausweitung der Visaliberalisierung für Bosnien-Herzegowina und Albanien könnte zu umfassendem Missbrauch führen, so wie es geschah, als die Visa-Beschränkungen für Serben, Montenegriner und Mazedonier aufgehoben wurden. "Zweifellos ergeben sich damit neue Möglichkeiten für Gruppen der Organisierten Kriminalität, die in illegale Einwanderung und in Menschenhandel verwickelt sind", heißt es weiter.
Europol zeichnet insgesamt ein düsteres Bild. So bringt die Wirtschaftskrise offenbar bis dato unbescholtene Bürger dazu, sich zur Geldwäsche bereitzuerklären, 'normale' Druckereien nehmen auch Geldfälschungsaufträge an und der Heimanbau von Cannabis wird ein beliebter Nebenerwerb - selbst bei älteren Menschen.

Antworten Gast: humantrafficking
13.07.2012 14:20
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Re: Europol-Report 2011 Balkan: Boomregionen der Organisierten Kriminalität

Den modernen Sklavenhändlern wird das schmutzige Handwerk erleichtert.

Gast: Messalina-X
11.07.2012 10:55
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dieses unfähige Politiker-Pack

sollte endlich zurück treten

Gast: weber80
11.07.2012 09:07
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klein österreich

Da könnte ja dder kloheinzi BP werden in Mazedonien!

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durchgeknallte EU-Blasen-Politik


Gast: UKW
10.07.2012 20:17
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Wenn Spindi nur ein bisserl den Weltpolitiker spielen darf

In seinem Überschwang würde auch die Elfenbeinküste und Mexiko als Nettoempfänger in die EU aufnehmen.

Da die EU-Blase

ohnehin früher oder später uns allen um die Ohren fliegen wird bin ich den Mazedoniern zu liebe gegen einen Beitritt um ihnen ein Schicksal wie anderen EU-Mitgliedern zu ersparen.

Gast: walti
10.07.2012 19:33
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Mazedonien zur EU

Herr Spindelegger !

Haben Sie bis HEUTE noch nichts dazugelernt ?
Reicht Ihnen das jetzige Schlamassel noch nicht ?
Haben wir noch die finanziellen Mittel um sich diesen Schwachsinn leisten zu können ?
oder ist das Ihre Einstellung: Nach MIR (ab 2013)
die Sindflut ?
Warum MUSS die Bevölkerung für Ihre Fehler
büßen ?

Die Antwort kennen nur Sie selbst !!!!

Gast: super
10.07.2012 19:05
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dieser mann


arbeitet wirklich hart daran österreich und der övp zu schaden.

wer soll diese partei noch wählen ??

Macht die Zensi wieder Überstunden?


Der wird von Tag zu Tag

seniler!

Gast: Schlauberger
10.07.2012 18:04
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Au weia


Jetzt hat's ihn komplett erwischt.

Spindeleggers nächster Fehler

Man kann doch kein Land in die EU holen, das erwiesener Maßen die Hand aufhalten wird. Die EU ist schon bald ein Armenhaus, das nur mehr von einigen wenigen finanziert werden kann. Die Krise setzt der EU dermaßen zu, dass sie selbst bald zwischen sein und nicht sein stehen wird. Und jetzt auch noch das. Ist sich der Außenminister nicht klar darüber, dass es unmöglich ist, weitere arme Länder mitzuziehen, weiteres Geld in marode Länder zu investieren und dabei selbst bald auf der Nase zu liegen? Was soll diese alberne Anbiederung anlässlich eines Besuchs in diesem Land? Es gibt wichtigere Themen in diesem Land, z.B. die Differenzen zwischen Mazedoniern und Albanern, die immer wieder zu Streitigkeiten führen. Unser Außenminister ist in diesem Amt überfordert und sollte sich einen neuen Job suchen. So wie er jetzt "arbeitet", so geht das nicht.

mazedonien ist anscheinend ein vorzeigestaat,

spindi, überleg dir gut, was du da FÜR UNS machst!

dass das FÜR DICH und deine AMBITIONEN gut ist, wissen wir!

in der EU wird es spätestens nach der nächsten WAHL in AUT ein schönes Platzerl für dich geben!

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Ist der jetzt völlig übergeschnappt?


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"Spindelegger für rasche Beitrittsgespräche mit Mazedonien"

Ist der völlig übergeschnappt? Was soll das Armenhaus Ex-Jugoslawiens in der EuDSSR?

Gast: Fürst Metternich
10.07.2012 16:41
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Auslandsgeplänkel

Was österreichische Politiker im Ausland sagen und dann später im Inland sind zwei Paar Schuhe

Gast: Teufel K
10.07.2012 16:28
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Mazedonien zur EU?

Na immer noch gescheiter, als die Türkei!

Antworten Gast: hk1190
12.07.2012 12:33
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Re: Mazedonien zur EU?

Der Herr Spindelegger wird sich sicher noch für den Beitritt der Türkei einsetzen.

Re: Mazedonien zur EU?

oder Uganda, ja ....