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Österreicher fühlen sich in EU schlecht vertreten

16.07.2012 | 08:22 |   (DiePresse.com)

Nur jeder hundertste Österreicher bewertet die Bundesregierung als "sehr gut". Keiner Partei wird von einer Mehrheit eine durchsetzbare Politik zugetraut.

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Die Österreicher fühlen sich in der EU von der Bundesregierung nicht gut vertreten. Nur jeder hundertste Österreicher gibt der Bundesregierung ein "sehr gut" - "genügend" und "nicht genügend" addieren sich dagegen zu 50 Prozent, wie aus einer Umfrage des Market-Instituts hervorgeht. Die relativ höchste Zufriedenheit äußern die erklärten Anhänger der SPÖ, die niedrigste bekennende Freiheitliche, berichtete der "Standard" (Montag-Ausgabe).

"Wie werden von der Bundesregierung die österreichischen Interessen in Brüssel vertreten? Sagen Sie das bitte anhand von Schulnoten, wo 1 ,sehr gut' bedeutet und 5 ,nicht genügend'." Diese Frage legte das Linzer Institut Anfang Juli 403 Wahlberechtigten vor - und ermittelte eine Durchschnittsnote von 3,58. Das ist deutlich schlechter als bei einer Vergleichsumfrage im Jahr 2008, da lag die Note noch bei 3,27, so die Zeitung. 22 Prozent fühlen Österreichs Interessen überhaupt nicht vertreten, vor vier Jahren meinten das nur 16 Prozent.

Parteipolitik "nicht durchsetzbar"

Die Skepsis gegenüber der Europapolitik setzt sich auch in der Einschätzung einzelner Parteien fort. Keiner einzigen Partei wird von einer Mehrheit eine realistische und durchsetzbare Politik zugetraut: Die Linie von BZÖ und FPÖ wird von jeweils mehr als 60 Prozent der Befragten als nicht realistisch eingeschätzt. Die Europa-Ziele der Grünen werden von 58 Prozent abgelehnt, die der SPÖ von 49 und die der ÖVP von 47 Prozent. Jeweils 38 Prozent der Befragten erachten die Politik von SPÖ und ÖVP dagegen als realistisch und durchsetzbar.

Auf die Frage, ob sich die Befragten eher als Österreicher oder eher als Europäer fühlten, sagte nur eine kleine Minderheit von drei Prozent, sich ausschließlich als Europäer zu sehen. 35 Prozent als "Österreicher und Europäer", und 58 Prozent fühlen sich nur als Österreicher. Diese Anteile sind seit Jahren etwa gleich groß, die Gruppe der "nur Österreicher" sieht sich aber besonders schlecht in Brüssel vertreten.

Als größter Vorteil der EU-Mitgliedschaft wird - von 74 Prozent - das Reisen ohne Pass und Grenzkontrolle genannt. An zweiter Stelle kommt die gemeinsame Währung, auch wenn der Euro an Wertschätzung verloren hat: Im Mai 2009 hatten 77 Prozent bei einer ähnlichen Umfrage die Gemeinschaftswährung an den ersten Platz gereiht. Jetzt nennen 68 Prozent die gemeinsame Währung als Vorteil.

(APA)

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45 Kommentare
 
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Vermutlich ist der politischen Kaste die Vertretung Österreichs in der EU ganz einfach wurscht!

Geht es doch um ein großes Ganzes, um Europa, das Friedensprojekt! Das muss uns schon was wert sein! Und bequemer ist es so auch!

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Von wegen Mitbetimmung in der EU von innen!

Michael Spindelegger (ÖVP) forderte schon die Abschaffung der Regel, dass jedes EU-Mitgliedsland einen EU-Kommissar stellt. Bleibt zu hoffen, dass nicht ausgerechnet der österreichische EU-Kommissar abgeschafft wird.

Gast: Glühender Europäer
16.07.2012 10:15
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EU-Lobbys fühlen sich in Österreich bestens vertreten

... und bewerten die österreichische, äh, Regierung (pfff hahahaha) mit: römische Eins! Kaum Wünsche offen! Affengeil! Große Klasse!

Gast: Ende mit Schrecken
16.07.2012 10:15
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Das muss an unseren überbezahlten "Vertretern" liegen,

aber selbst wenn wir die Besten hinschickten, würde sich womöglich gar nichts ändern, weil wir als kleines Land ständig überstimmt und überfahren werden. Raus aus diesem Verein.

Was Wunder - bei diesen Abgeordneten:

Österreicher fühlen sich in EU schlecht vertreten?

Gast: Schlecht vertreten!
16.07.2012 09:55
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Das ist die Untertreibung des Jahrtausends!

Das was die EU macht ist Terror an 500 Million Einwohner in Europa, ACTA nachfolge CETE und jetzt Internetsperre! Und das sind noch die harmloseren Dinge mit denen die Völker Europas unterdrückt und terrorisiert werden!

Dank der EU sind wir momentan sehr intensiv beim letzten Akt der Zerstörung angekommen, Bürgerkriegsähnliche Zustände in Griechenland, Spanische Polizei schießt auf das Volk mit Gummigeschossen, die Unruhen in London vor einem Jahr, die brennenden Vororte von Paris, ein Olympiaveranstaltung die zur größten Militäroperation des EU-Raums wurde seit dem zweiten Weltkrieg!

Schlecht vertreten fühle ich mich von den Parteien in Österreich, von Europa vergewaltigt, und ersteres ist aktiv dabei das es munter weitergeht!

Antworten Gast: dsafsdff
16.07.2012 12:45
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Re: Das ist die Untertreibung des Jahrtausends!

Die Plünderungen in GB haben genau nichts mit der EU zu tun.

Alles

an Gutem verschissen, wegen ein bisschen Reisen ohne Pass. Der Tausch zahlt sich nicht aus - die Zukunft wird es zeigen.

Antworten Gast: Na und?
16.07.2012 15:13
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Sehe ich genauso...

Erstens das und zweitens die Sanktionen gegen Österreich anno 2000.

Damit hat ist die EU unten durch bei den Österreichern!!!

...und so Kleinigkeiten wie den gebrochenen Transitvertrag haben wir noch gar nicht beredet...

Re: Alles

Korrekt!

Mit der damals billigen Lira konnte man trotz Zoll-Schranken noch günstig in Tarvisio Lebensmittel einkaufen,aber jetzt regiert auch dort nur mehr das Abkassieren mit dem teuren Euro.

Ein NORMALER Lebensmittel-Einkauf diverser Produkte kostet dort heute mindestens 3 mal soviel wie vor 20 Jahren.

Nach den offiziellen Inflations-Berechnungen dürften es aber für 20 Jahre nur max. 50% Teuerung sein.

Gast: Kamenev
16.07.2012 09:21
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Kein Wunder ...

Bei einem SPÖ Hannes Svoboda - Ederer dessen einzige Leistung das Versagen als Verkehrsstadtrat und die Einführung von völlig schwachsinnigen Schwellen und Gehsteig- "Ohrwaschln" war....
Bald sind Wahlen! Denke wir daran!

Gast: Kleiner Hinweis
16.07.2012 09:10
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Kleiner Hinweis

Wenn 1 Sehr Gut und 5 Nichtgenügend ist, ist eine kleinere Note besser und daher der Notendurchschnitt 3,58 dieses Jahres besser als der Notendurchschnitt 3,7 aus 2008.
Entweder es gibt irgendwo einen Fehler bei den Zahlen, oder die Aussage "Diese Frage legte das Linzer Institut Anfang Juli 403 Wahlberechtigten vor - und ermittelte eine Durchschnittsnote von 3,58. Das ist deutlich schlechter als bei einer Vergleichsumfrage im Jahr 2008, da lag die Note noch bei 3,7" ist falsch.

MfG

Gast: Buffy441
16.07.2012 09:05
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Tja

da ich will der Großteil der kleinen Leute mir das Reisen seit der EU gar nicht mehr leisten kann, hab ich weder was von der wegfallenden Passkontrolle noch von der gemeinsamen Währung, da ich zur Zeit des EU Betritts noch nicht wahlberechtigt war, bin ich ohnehin dafür neu darüber abzustimmen, warum muss ich die Suppe auslöffeln die eine andere Generation gewählt hat, das setzt die EU einer Diktatur gleich, einmal drinnen gibts kein Entkommen.

Na ja!

Unsere Bauern kassieren massiv EU-Steuergelder!

Antworten Gast: sdfsdffs
16.07.2012 09:22
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Re: Na ja!

Die Bauern haben immer schon hautpsächlich von Förderungen gelebt, auch schon vor der EU. Ich habe mal gelesen, dass sie selbst nur 10% erwirtschaften und 90% Transferleistungen erhalten. Ich sehe das aber nicht so eng, sie leisten ja auch einiges für die Allgemeinheit, wie zb. Landschaftspflege. Und man darf auch nicht vergessen, dass Österreich einer der wenigen Nettozahler ist. Das heisst, es wäre billiger nicht in der EU zu sein, selbst wenn man die Förderungen an die Bauern gleich hätte.

Re: Re: Na ja!

Landschaftspflege?

Warum für das Abmähen von Bergwiesen noch Förderungen?

Dort sollte endlich wieder ein Bio-Öko- Berg-Urwald wachsen und das wäre kostenlos.

Adler,Bären,Wölfe,Steinböcke,Gämsen und Luchse hätten dann wieder ihre urspr. Biotope zurück.

Kühe auf der Alm sind ja absolut unnatürlich.

Re: Re: Re: Na ja!

in Wien laufen die Kühe (mit 2HAXEN) ja auf den Strassen!

Re: Na ja!

Immer die gleiche Suderei, gebens zu, Sie sind a Politiker^^

Re: Re: Na ja!

Nein!

Habe selbst einenen Mini-Bauernhof,aber ohne ÖFFENTLICHE Förderungen!

Antworten Gast: 2812
16.07.2012 09:12
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Re: Na ja!

Und wieder mal ein unnötiger Beitrag, eines Unwissenden mit gar keinem Bezug zu diesem Bericht.

 
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