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Bericht: Türkei verabschiedet sich von EU-Beitritt

01.08.2012 | 17:03 |   (DiePresse.com)

Ankara glaubt aber, dass eine Visafreheit funktionieren würde. 85 Prozent der Türken würden ohnehin nicht in Europa leben wollen, sagt EU-Minister Bagis.

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Die Türkei schlage in Sachen EU pragmatische Töne an und "verabschiedet sich vom EU-Beitritt". Das schreibt die der türkischen Regierung nahe stehende Zeitung "Zaman" in ihrer Österreich-Ausgabe. Eine künftige Visafreiheit für türkische Bürgerinnen und Bürger innerhalb der Europäischen Union würde nach Meinung Ankaras aber gut funktionieren. Der Grund: Türken würden gar nicht mehr in der EU leben wollen.

Laut dem türkischen EU-Minister Egemen Bagis hätten sich die Ambitionen seiner Landsleute hinsichtlich eines Aufenthaltes in Europa grundlegend geändert. Mittlerweile würden sie in europäische Hauptstädte reisen, um ihr Geld dort in Geschäften und Hotels auszugeben.

Gerne in Europa? "85 Prozent sagen Nein"

Früher, so der Minister, wäre der Reisegrund ein völlig anderer gewesen: "Wurden Türken in der Vergangenheit danach gefragt, ob sie gerne in Europa leben würden, hätten 80 Prozent mit Ja geantwortet. Heute sagen 85 Prozent Nein." Der Grund liegt für Bagis auf der Hand: Mittlerweile würden sich seine Bürgerinnen und Bürger in der Heimat bessere Chancen ausrechnen - vor allem auf dem Arbeitsmarkt.

Um den "Richtungswechsel" zu verdeutlichen, führte der EU-Minister auch einige Zahlen an. So seien im Jahr 2010 27.000 Türken nach Deutschland ausgewandert. Auf der anderen Seite gab es jedoch 35.000 Deutsche, die in die Türkei zogen. Und dieser Trend könne sich sogar noch deutlicher ausprägen. Bagis wies darauf hin, dass "viele der 5,5 Millionen in Europa lebenden Türken in Betracht ziehen, in die Türkei zu gehen, um dort ein besseres Leben für sich und ihre Kinder zu haben".

"Die Entwicklungen, die der türkische Minister beschreibt, kommen nicht von ungefähr", schreibt "Zaman". Während die Eurozone von einer Krise zur nächsten zu schlittern scheine, galoppiere das türkische Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt nach oben. In Regionen wie Ankara oder Istanbul sei man bereits auf Augenhöhe mit Griechenland, Teilen Spaniens und Großbritanniens sowie den ehemaligen kommunistischen EU-Ländern. Ganz anders sehe es jedoch in den ländlichen Regionen der Türkei aus. Hier lebten gut zehn Prozent der Bevölkerung von weniger als umgerechnet fünf Dollar pro Tag.

"Humane" Haftanstalten und "neue Zäune"

Als Gegenleistung für eine im Raum stehende Visafreiheit muss die Türkei ein so genanntes Rückübernahmeabkommen umsetzen. So soll der Migrantenstrom aus so entlegenen Ländern wie China und Pakistan in die EU gestoppt werden, die die Türkei bisher als Transitland genutzt haben. Wie Bagis dazu erklärte, plane die Türkei eine gut 50.000 Mann starke zivile Grenzpolizei einzurichten, daneben solle es "humane" Haftanstalten, aber auch "neue Zäune" geben.

Derzeit würden von den türkischen Behörden etwa 70.000 Personen pro Jahr gefasst, die über die Türkei nach Griechenland oder Bulgarien gelangen wollten. Diese Zahl könne sich leicht verdoppeln oder gar verdreifachen, bevor die neuen Maßnahmen überhaupt installiert seien, warnte Bagis. Derzeit befänden sich zudem etwa 30.000 syrische Flüchtlinge in acht türkischen Camps im Südosten des Landes. Dort würden bereits Armee und Gendarmerie für Ruhe sorgen und sicherstellen, dass keine Waffen hinein gelangten.

(APA)

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117 Kommentare
 
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Gast: globetrotterneu
14.08.2012 00:00
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danke türkei danke

die türkei brauchen wir genau so wenig wie die eu.

Gast: hk1190
09.08.2012 13:36
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Die Türkei ...

... "verabschiedet sich vom EU-Beitritt"! Wo bleibt die offizielle Rückziehung des Beitritts-Antrages?

Antworten Gast: Gast deusch-türkin
01.09.2012 19:09
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Re: Die Türkei ...

Ich habe nase voll mit solche rassistische Äußerungen. Es reicht..Keine Sorge, viele deutsch-Türken kehren zurück in die Türkei. Und glücklich....Ich bin die Nächste.. Nicht umsonst die Deutschen sind nicht beliebt in Europa.

Gast: otto100
08.08.2012 09:18
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Endlich einmal eine gute Nachricht!


Gast: gast45
06.08.2012 21:21
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na geh bagis

seit wann interessiert türkische politiker das volk ? solange ihr eure kinder auf teure privatschulen schicken könnt die von diversen industriellen der türkei finanziert werden, (z.b. die kinder vom erdogan), und die auch sonst grosszügig sind, ist doch alles in ordnung ..

euch hat halt die eu endlich wirklich unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass nach dem griechenlanddebakel ein land das ähnlich chaotisch ist, nur 10 mal so gross kein chance auf einen beitritt hat ...

Gast: HauDrauf
06.08.2012 18:23
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Nichts Perfekt

Leute es ist fakt das es noch einiges gibt was zu tun ist nur sie werden gemacht..

Ö hat auch 150 Jahre für ihren Jetztigen stand gebraucht !!

Die Geschichte Lehrt es die Lehrer werden am Ende zu denn Schülern !!!


Gast: wo ist der unterschied
06.08.2012 17:59
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es geht wirklich schnell--was ist da passiert

ich kann mir in österreich kein auto leisten -- mein schwester in istanbul hat ein auto -- und der sohn hat auch ein auto -- und ihr mann hat ein einkommen von ca 4,000 lira ... ca 2,000 eur ++eine eigentums wohnung --- EINE NORMALE ARBEITER FAMILIE ---- hoppola was ist den da plötzlich passiert ???????? -- und die griechen wandern nach türkei als gast arbeiter --- ehrlich was ist den da plötzlich passiert ??????++ arbeitlosen geld ++ sozial hilfe wurden die letzten jahren fast verdoppelt ???

Gast: eurorechner
06.08.2012 02:47
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"umgerechnet"

"Hier lebten gut zehn Prozent der Bevölkerung von weniger als umgerechnet fünf Dollar pro Tag."

ge was interessieren mich Dollar?!

ps: www.google.at/#hl=de&q=5+usd+in+eur&oq=5+usd+in+eur

Gast: Lesenbildet
05.08.2012 12:25
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%95 sind Dummheiten

Im Text wie in den Postings.
Ich bin mit einer Türkin verheiratet. Habe lange genug in der Türkei gelebt um das zu sagen. Der Großteil der Türken in Europa haben doch auch keine Ahnung von der Türkei. Im Urlaub fliegens für ein paar Wochen nach Hinteranatolyien wo sie herkommen und das sind dann die "Türkeikenner".
Viele von denen sprechen schlechter Türkisch als ich und von einer intellektuellen Unterhaltung kann gar nicht die Rede sein. Weder in Türkisch noch in Deutsch, English oder Französisch.
Es sind nicht die Türken/Kurden die das Problem sind. Es ist das nichtvorhandene intellektuelle Verständnis vieler Muslime. Das hat viele Gründe die ich hier nicht aufzählen kann weil sie nicht erlaubt sind zu erwähnen.
Doch eines kann ich sagen. Die Türken die wir in Europa kennen werden jedes meiner Worte unterschreiben. Die dem widersprechen sind jene von denen die Linken in Europa leben und die deren Macht erhalten.
Europa wird von Ausländern, Beamten und Seilschaften regiert. Der "Bürger" als solches ist nichts weiter als Arbeitstier und Geldesel.

Re: %95 sind Dummheiten

Was wollen Sie mit ihrem Posting erzählen ?

Ich bin Türke spreche gutes Türkisch gutes Deutsch auch spreche ich sehr gut Englisch und Französisch,

Das Problem sind nicht die Türken/Kurden haben Sie gemeint, auf was bezogen sind es nicht die T/K ? das Problem ?

Die T wollte zur damaligen EWR dazu gehören um die wirtschaftlichen Vereinbarungen zu bekommen damit Sie ein Teil dieser starken Marktwirtschaft werden aus der EWR wurde die EU mit gemeinsamen Grenzen und Ideologien + gemeinsamen Regeln und Wirtschafts-Kriterien dazu die Türkei in den letzten 40 Jahren noch nicht bereit war!

Nun sind viele Vereinbarungen getroffen mit der EU und mittlerweile sind EU und Türkei wichtige Handels- Wirtschafts- Partner dadurch ist das Ziel EU für die Türkei nicht mehr soviel von Bedeutung !

Natürlich die Denkweise und das vor der Türe warten lassen stieß nicht auf Freude bei den Türken in der Türkei folge dessen viele keine Sympathie mehr übrig haben für die EU (Verständlich).

Durch die Stärke der Wirtschaft bekräftigt wollen die meisten Türken auch nichts mehr von der EU wissen warum auch ? Vor der Tür warten lassen Türkei gehört nicht zu Europa sich anhören müssen und dann noch in diesen in Augen der Welt Pleite Verein beitreten wollen ? Natürlich winken viele ab ist auch selbstverständlich kein Mensch würde als Passagier sich auf ein sinkendes Schiff begeben wollen, woher warten auf ein Ticket aber wenn man sieht das Schiff geht unter warum sollte man noch ?

grüsse

Gast: benim
03.08.2012 16:54
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Die Türkei ist ein Teil Europas und seiner Geschichte und wird noch EU-Mitglied


Und das sind nun mal Fakten.

Daran gibts nix zu rütteln, Eu und die Türkei brauchen sich gegenseitig.

Schaut doch mal die gesamte Erdkugel an (in einem Atlas oder Globus):

Europa und die Türkei gehören zusammen.
Schliesslich liegt Zypern unterhalb der Türkei und die Türkei liegt näher an Europa als Zypern.

Ob nun in 8 Jahren oder 12 Jahren:
Die Türkei wird EU-Mitglied . daran zweifelt niemand von den Politikern in Europa und den USA.

Nur mit der Türkei kann die kriselnde und poilitsch sehr schwach dastehende EU zu einem Gegenspieler der Vereinigten Staaten werden. Das wissen alle Sicherheistexperten aller EU-Länder und bekunden dies auch immer wieder.

Ein bekannter Schriftsteller aus Frankreich vor einigen Tagen: "Die EU braucht die Türkei mehr als die Türkei die EU".

So ist es.

Re: Die Türkei ist ein Teil Europas und seiner Geschichte und wird noch EU-Mitglied

ie eu hat sschon genug probleme - sie braucht die türkei nicht mehr - zu spät.

Antworten Gast: Bonn
06.08.2012 17:16
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Re: Die Türkei ist ein Teil Europas und seiner Geschichte und wird noch EU-Mitglied

Ich brauche die Türkei nicht in Europa. Europa hat Probleme genug. Die Türkei wird in wenigen Monaten eine Immobilienblase nach dem Muster Spaniens haben. Da muß das Land mit fertig werden.

Antworten Antworten Gast: Gasti
06.08.2012 23:06
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Re: Re: Die Türkei ist ein Teil Europas und seiner Geschichte und wird noch EU-Mitglied

Das die EU keine Supermacht ist, liegt nicht am Beitritt der Türkei, ausser die Türkei würde eine weitere gesamteuropäische Vereinheitlichung und damit Verstaatlichung vorantreiben.
Damit ist realistischerweise nicht zu rechnen und deshalb bringt es höchstens kulturelle Vorteile die Türkei in die EU aufzunehmen.

Antworten Gast: BPN
03.08.2012 17:18
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Re: Die Türkei ist ein Teil Europas und seiner Geschichte und wird noch EU-Mitglied

So wie es aussieht, wären derzeit eh den meisten Europäern die Türken lieber als die Griechen...

Gast: gast alamdar
03.08.2012 14:25
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oje

Die einsige hofnung ossi ist pleite.. nein sagen möchten sie , kein beitrit Türkei, nein zu Türkei, ins EU möchten sie schreiben ( Ob sie was bewirken ist ein andre frage ) jetzt hofen sie wider bergab gehts in Tr.. wirtschaflich damit was zu reden haben.. die armen warten zeit jahren so ein negative nachrichten..

Antworten Gast: yakamaka
06.08.2012 09:58
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Re: oje

entschuldigung:ich habe kein wort verstanden.soll das deutsch sein?

Gast: volkan.yildirim
03.08.2012 14:05
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immer die selben witze !

Grüss Gott an alle mal ! 1.) EU und türkei brauchen einander in der wirtschaft aber da muss es nicht unbedingt ein muss sein das eben die türkei auch in die EU unbedingt aufgenommen werden muss ! 2.) warum ? weil die die türkei und EU (viele länder der EU) spezielle vereinbarungen haben besondere verträge haben die es so vor 40 jahren nicht gab ! 3.) das heisst? es wird in egal sein ob nun die türkei in 10 jahren zu EU aufgenommen wird oder nicht ! es stellt sich die frage wirtschaftlich nicht mehr es ist kein muss mehr ! aber diese anti türkischen gehässigkeiten sollten wir alle miteinander mal ablegen ! wir sollten wirtschaftlich leben ! die angst vor minareten sind sowas von unnöitg wie die angst vor den kirchenglocken läuten in der türkei ! !!!! aber eines soll mal klar sein ! die türkei hat nicht mehr ne lira von einem kurs 1 euro 1 million lira ! NEIN ! die wirtschaft ist stabil und wird immer besser die lira ist einer der stärksten währungen ! die türkische wirtschaft ist eines der interessantesten wenn nicht das interessante überhaupt ! die türken wollen wirklich nicht mehr in die EU nicht weil die EU angeblich pleite geht oder wegen den vorfällen von griechenland ! nein der punkt war schon vorher abgehackt ! warum wollte die türkei in die EU vor 40 jahren ? weil sie eben wirtschaftlich gemeinsam arbeiten wollten ! aber EU und türkei arbeiten seit immer her immer enger miteinander ob es nun EU verträge intern oder extern gibt ! EU - türkei spielt keine rolle mehr !

Antworten Gast: Gasti
06.08.2012 23:12
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Re: immer die selben witze !

Richtig!
Der einzige Grund für eine Aufnahme der Türkei in die EU wäre der weitere Versuch eine europäische Supermacht zu etablieren.
Da dies aber nur unter der Aufgabe der nationalen Identitäten gelingen könnte und die Türken wie die meisten anderen Europäer wohl eher kein Interesse daran haben, ist dieser Punkt wohl abgehackt.
Die ganze Debatte hat eigtl. eh nicht viel mit der Türkei als solcher zu tun, sondern mit den türkischen Einwanderergenerationen in Europa.

Antworten Antworten Gast: Be-obachter
10.08.2012 13:57
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Re: Re: immer die selben witze !

Es wäre tatsächlich ein Witz, wenn die EU im Betrittsfall der Türkei dann von dieser dominiert werden würde.

Und ich bin feldenfest davon überzeugt, dass und das Mitgliedsland Türkei die ganze Macht spüren lassen würde.
Alles würde fortan nach dem türkischen Willen laufen, vor allem politisch.

Man erkennt das ja bereits im Vorgeplänkel: die Türkei droht, die Türkei erfüllt demonstrativ keine der Vorbedingungen die ihr nicht in den Kram passt, die Türkei hält sich nicht an die Menschenrechte.

Welcher Europäer wünscht sich sowas?

Antworten Antworten Antworten Gast: Gasti
11.08.2012 00:58
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Re: Re: Re: immer die selben witze !

So schlimm ist es mit der Türkei nun auch wieder nicht!
Die Türkei widerspricht, weil sie andere Interessen hat.
Warum haut Deutschland in Europa nicht mit der faust auf den Tisch???
Weil die EU der wichtigste Exportmarkt ist und mit Kunden verscherzt man es sich nicht so gern.
Die Türkei hat im Gegenzug in Europa nicht viel zu gewinnen, dafür aber in Nahost...da könnten die türkischen Produkte evtl. auch höheren Ansprüchen genügen...anders als in old europe.
Ist doch merkwürdig wie sich die Grossmacht Türkei in Nahost verhält....wo ist das grosspurige Auftreten im Syrienkonflikt?
Es ist nicht da weil Syrien die schönen Wirtschaftsträume der Türkei in Nahost zu behindern droht, da schleimt man lieber hinten rum, ganz wie wir Deutschen, denn wir wollen ja Geschäfte machen....jawoll die neuen Grossmächte DE und Türkei....ist doch alles lachhaft

Gast: arthi
03.08.2012 00:39
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Österreich profitiert von der Türkei

Was viele nicht wissen: Österreich ist ausländischer Hauptinvestor in der Türkei - in absoluten Zahlen, noch vor Spanien, Deutschland und anderen Staaten. Neben den rund 2000 heimischen Unternehmern, die bereits in der Türkei aktiv sind (zB Baumax u.a.), tragen dazu v.a. OMV und der Verbund bei: Allein in Ankara hat der Verbund rund 5 Millionen Kunden. Und der OMV gehören tausende Tankstellen.

Während die österreichische Politik vor 10 Jahren sehr kurzsichtig war, als sie gegen den EU-Beitritt übermäßig gewettert hat, haben die österreichischen Unternehmer einen guten Riecher bewiesen, als sie ihre Anstrengungen in die Türkei verlagert haben.

Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Türkei und Österreich sind besser als je zuvor.
Übrigens wurde kürzlich auch eine Städtepartnerschaft zwischen Ankara und Wien unterzeichnet.

In Zeiten der Globalisierung bedeuten wachsende wirtschaftliche Beziehungen eine Win-Win-Situation.

Antworten Gast: Anne
03.08.2012 10:14
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Re: Österreich profitiert von der Türkei

Große Konzerne sind auch im arabischen Raum oder China gut aufgestellt, deswegen müssen wir nicht aus Saudi Arabien, Syrien, China, etc.... einen gemeinsamen EU-Raum machen.

Sie verwechseln da einige Dinge.

Antworten Antworten Gast: marianne kolwitz
03.08.2012 16:58
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Re: Re: Österreich profitiert von der Türkei

Es geht nicht um das Ferne China oder Saudi-Arabien.

Sondern um ein Teil Europas, der Türkei. EU und die Türkei werden noch zusammen kommen, das ist so sicher wie das Gelbe vom Ei.

Antworten Antworten Gast: arthi
03.08.2012 12:28
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Re: Re: Österreich profitiert von der Türkei

Ob am Ende die Türkei der EU beitreten wird, ist fraglich, obwohl die Türkei die Voraussetzungen für einen Betritt viel eher erfüllt als Bulgarien und Rumänien.

Also: Ich habe nicht von einem EU-Beitritt gesprochen, aber von vornherein so entschieden dagegen zu sein ist schon extrem dümmlich...


 
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