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Gusenbauer für "Vereinigte Staaten von Europa"

09.08.2012 | 13:59 |   (DiePresse.com)

Der ehemalige Bundeskanzler liebäugelt mit dem Umbau der EU in einen Bundesstaat nach Vorbild der USA: "Europa wird einen Präsidenten mit eigener Regierung bekommen."

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"Für einen so großen heterogenen Raum wie Europa gibt es noch kein besseres Modell als die politische Grundstruktur der USA", zeigte sich der frühere SPÖ-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer überzeugt. Er trete daher dafür ein, Europa nach dem Vorbild der Vereinigten Staaten von Amerika umzubauen. Das sagte der Altkanzler in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Format" in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Gusenbauer ist der Ansicht, dass an der Spitze Europas ein direkt gewählter Präsident mit einer europäischen Regierung stehen soll. Daneben soll es, wie in den USA, zwei Kammern geben: "Einerseits die direkt gewählten Abgeordneten, das heutige EU-Parlament; andererseits das, was heute der europäische Rat ist, also die Vertreter der Mitgliedsstaaten - ähnlich dem amerikanischen Senat."

"Gemeinsame Wirtschaftspolitik nötig"

Ein Zentralstaat würden die Vereinigten Staaten von Europa aber seiner Ansicht nach nie sein. Aufgrund der unterschiedlichen historischen Traditionen gebe es weiterhin viele regionale Unterschiede. "Eine gemeinsame Wirtschaftspolitik brauchen wir in jedem Fall, weil sonst eine gemeinsame Währung, wie man sieht, schwerlich funktioniert", so Gusenbauer.

Die Sorge des italienischen Ministerpräsident Mario Monti, der dieser Tage vor einem Auseinanderbrechen Europas gewarnt hat, hält Gusenbauer für berechtigt. "Wer nicht blind durch die Gegend geht, bemerkt, dass die inneren Spannungskräfte in Europa zunehmen", sagt der 52-jährige.

Umbauplan der EU-Außenminister

Damit solidarisiert sich Gusenbauer mit dem Vorstoß der sogenannten "Zukunftsgruppe", die vom deutschen Außenminister Guido Westerwelle (FDP) initiiert wurde. Sie besteht aus den EU-Außenministern, die im Juni einen Entwurf für ein bundesstaatliches Modell der Union präsentierten. Demnach soll der Präsident der Kommission zum direkt gewählten Regierungschef aufgewertet werden, der sich sein Regierungsteam selbst zusammenstellt. Da bei ihm die Entwicklung von neuen Gesetzen und deren Umsetzung zusammenliefen, wäre er künftig der einflussreichste Politiker Europas.

--> Umfrage: Sind Sie für einen "EU-Staat"?

In Österreich wurde dieses Modell bereits in den 1990er-Jahren vom damaligen Bundesrat und mittlerweile verstorbenen Manfred Mautner-Markhof entwickelt. Er fand aber bei dem damaligen Außenminister Wolfgang Schüssel (ÖVP) kein Gehör.

(Red./APA)

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261 Kommentare
 
1 23 4 5 6
Antworten Antworten Gast: Messalina-X
10.09.2012 16:39
1 0

Re: Re: Wenn schon denn schon

Farage, der einzig erfreuliche Mensch unter dem ganzen Gesoxe

Gast: joseph
10.08.2012 12:03
5 0

als kind

als kind träumte er vom bundeskanzler.
jetzt träumt er wieder, bitte wecken !

Antworten Gast: Huch
11.08.2012 13:25
0 0

Re: als kind

"...träumte er vom bundeskanzler.")

wieso? wer war denn damals bundeskanzler, von dem er träumte?

7 1

Ein abgehalfteter Ex...

meldet sich zu Wort und gibt von sich, was die derzeit an der Macht befindlichen Dämonen auch verkünden. Vielleicht winkt irgendein neuer, fett dotierter Posten in der Unterwelt, oder die Senftube war fast leer und der letzte rest mußte rausgequetscht werden. Oder ist es einfach nur fad in Kasachstan? Wos wahß a Fremda!

221 Kommentare, wenn der Gusenbauer geistig rülpst...


....man kann sich nur mehr wundern.

Schade dass sich Gusenbauer

absägen hat lassen. Heute hätte er beste Chancen etwas voran zu bringen.

Er hat sich zur falschen Zeit zum Bundeskanzler machen lassen.

Bitte nicht auf den Gusenbauer schimpfen, das bringt doch nichts!

Diese Aussagen sind ja nicht auf seinem Mist gewachsen. Er deutet nur - medial gut in Szene gesetzt - an, wohin die Reise in Zukunft gehen wird. Mehr Integration und Aushöhlung der nationalen Verfassungen. Somit noch mehr Regierungsarbeit und Gesetzgebungskompetenz in Richtung Brüssel. Das wird kommen, wie das Amen im Gebet (.... darf man beim Altkanzler ja so sagen, ist ja praktizierender Katholik ...). Wenn man sich die Agenda des Rates bis 2014 auf http://www.eu-infothek.com/article/agenda-des-europaeischen-rates-bis-2014 ansieht, kann man das ja alles "zwischen den Zeilen" herauslesen!
Im Interview im Format spricht er ja auch angeblich über das Wiener Parkpickerl, also bitte keine Aufregung!

http://www.format.at/articles/1232/524/337843/europa-praesidenten-regierung

Gast: Hardliner 1
10.08.2012 11:20
9 0

Grottenfalsch

Masse bedeutet nicht zwangsläufig auch Klasse. Wer glaubt, man müsse nur möglichst viele Staaten unter einem Dach vereinen, um einen konkurrenzfähigen Wirtschaftsraum zu haben, der irrt gewaltig.
Wenn in eine vergleichsweise wohlhabende Familie immer mehr Habenichtse einheiraten, dann ist es bald vorbei mit dem Wohlstand. Oder wenn man für ein Profi-Fußballmannschaft nur vier gute Spieler hat und sieben Amateure einsetzen muss, dann sind die Erfolgsaussichten sehr gering.
Nicht die Größe (Zahl der Länder und Einwohnerzahlen) ist der entscheidende Wert für die Konkurrenzfähigkeit eines Wirtschaftsraumes, es ist die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der einzelnen Staaten. Im Fall EU gibt es deutlich mehr Schwachmatiker als Leistungsträger. Da Argument, nur ein gemeinsames Europa könne etwas gegen China, Indien, USA ausrichten, ist daher grottenfalsch. Die EU verbraucht viel zu viel Energie, Geld und Ressourcen, um die schwachen Mitgliedsstaaten zu unterstützen. Da bleibt nicht mehr viel übrig, um den großen Konkurrenten die Zähne zu zeigen. Will heißen: Gusenbauers Vorschlag geht völlig an den Realitäten vorbei.

Gast: Haselnuss
10.08.2012 10:03
7 0

Gusenbauer der Träumer

Ich habe auch einmal von den Vereinigten Staaten von Europa geträumt.
Dann hab ich Bücher über Bücher rund um das Thema Europa gelesen und bin nun geläutert.

Rauskommen würde, egal, wie demokratisch das Gebilde wird, ein neues Österreich-Ungarn.

Am Ende führt das zu noch mehr Hass unter den Völkern. Europa ist einfach zu verschieden, um einen Staat bilden zu können. Das war immer so und wird wohl noch länger so bleiben. Deshalb macht es schlicht keinen Sinn, die USE zu fordern.

Weiters würden die USE zu noch mehr Umverteilung führen.

Wenn, dann bin ich für eine stärkere Zusammenarbeit Österreichs und Deutschlands. DAS macht Sinn.

Vielleicht könnte man auch noch die Niederlande, Dänemark, Finnland, Schweden irgendwie miteinbauen, alles andere wäre Humbug.

Gast: Abdisu
10.08.2012 08:41
6 0

Kann der nicht einfach

weiter Heuschreckenfirmen beraten und in Südamerika für österreichische Spielhöllenbetreiber lobbyieren? Offenbar hat er sich unter dem Schock seiner Entsorgung als Kanzler komplett gewendet und will jetzt Herrn Standard als Euro-Kanzler und Herrn Poor als Euro-Vizekanzler. „Standard poor" war schließlich auch das Kürzel für seine politischen Leistungen und Erfolge.

Gusi

schon eigenartig das es in linken Gehirnen nicht hineingeht. Die Völker Europas wollen Freiheit und nicht Diktatur.

Antworten Gast: Hardliner 1
10.08.2012 11:43
3 0

Re: Gusi

Vollkommen richtig: Es darf doch niemand glauben, dass die Deutschen, Engländer, Franzosen, Spanier ode Italiener von einem belgischen Kaff aus regiert werden wollen. Da gibt es Metropolen wie London, Rom, Berlin oder Madrid und die Vereinigten Staaten von Europa werden von Brüssel aus regiert. Ein Unsinn sondersgleichen.
Gusi sei auch noch ins Stammbuch geschrieben, dass es in den USA keinen Finanzausgleich zwischen den 50 Einzelstaaten gibt. Diesen müsste man dann in der EU auch abschaffen. Ein Heulen und Wehklagen wäre die Folge. Wie homogen die USA sind, zeigt die Tatsache, dass einige Staaten die Todesstrafe haben, andere nicht.

7 0

Gusi

Gusi wurde in seiner Regierungszeit verspottet, aber das dicke Ende kam erst mit dem Faymann Werner und seinen Bundespräsidenten Havara.

Dann soll er auch finanziell bezahlen dafür - wer jetzt

noch bedingungslos für die EU ist, hat in den letzten Jahren nicht eine Zeitung gelesen.

Antworten Gast: LLMMKK
10.08.2012 07:50
0 9

Re: Dann soll er auch finanziell bezahlen dafür - wer jetzt

Ich denke mal, Ihnen persönlich geht das auch so, das mit dem Zeitung lesen.

Antworten Gast: LLMMKK
10.08.2012 07:50
0 9

Re: Dann soll er auch finanziell bezahlen dafür - wer jetzt

Ich denke mal, Ihnen persönlich geht das auch so, das mit dem Zeitung lesen.

Gast: Fleming
10.08.2012 02:41
0 15

..next generation...

egal, von wem diese Strategie des Eu Bundesstaates forciert wird, es ist Europas letzte Chance in der Wirtschafts-und Weltpolitik zu bestehen.
Diese Frage dürfte man eigentlich nur von den unter 30 jährigen abstimmen lassen, denn die werden die Hauptlast der zukünftigen Entwicklung tragen müssen- ein Hauptteil der Schulden Europas sind die Renten und Pensionen eines völlig überalterten Kontinents.

Und die großen globalen Herausforderungen stehen erstmal an--das wird sehr bald unangenehme Überraschungen geben für das alte
Europa. Die Welt bleibt nicht stehen---nur weil ein paar satte Österreicher den Heurigen und das Kaffeehaus geniessen wollen.

Re: ..next generation...

schon interresant, dass es noch immer Menschen gibt, die eine europäische Diktatur als Zukunftsmodell veherrlichen.

Antworten Gast: Hutbürger
10.08.2012 06:56
11 0

Sie haben das beliebte Wort "alternativlos" vergessen,

mit dem wir alle ständig vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen. Alle paar Tage kommt irgendeine andere Marionette daher und fordert mit oft den gleichen Worten wieder mal die "Vereinigten Staaten von Europa". Aber den "normalen" Leuten gehen solche Utopien mittlerweile am A. vorbei. Die haben ganz andere Sorgen, die ihnen die EU eingebrockt hat.

Gast: Hubertus
10.08.2012 02:23
8 0

Wer bisher noch unsicher war

Wenn Gusenbauer für etwas ist, kann man sicher sein, daß es Unsinn ist. Der Ex-Bundeskanzler Schröder (Armani Modell) auch eine Sozialist, ist auch dafür. Die Sozialisten können Österreich nicht schnell genug entsorgen. Ich verstehe das. Nur im europ. Ausland, insbesondere im Süden finden sie Liebhaber der Politik des Verschwendens von anderer Leute Gelder.

Gast: Leo1234
10.08.2012 00:16
0 11

der gusi hat recht...

,,,nur so kann's mit der Gemeinsamkeit gelingen. Ich schätz ihn, is einfach ein visionaerer Politiker von denen wir mehr bräuchten!!!!!!!

Antworten Gast: Hutbürger
10.08.2012 06:58
5 0

bezüglich seiner "Visionen"

sollte sich Gusenbauer von seinem Amtskollegen Vranitzky beraten lassen.

Gast: EU-entwöhnter Demokrat
10.08.2012 00:07
8 0

Schwanengesang der EU-Nostalgiker

Gusi, im Dienste der Superreichen und der USA inzwischen realitätsfern-reich und abgehoben hinter den rosaroten Wölkchen der Illusion entschwunden, hat anscheinend noch nicht mitgekriegt, daß die diktatorisch den Pleite-Euro aufgezwungen bekommen habenden EU-Bürger inzwischen für die nächsten mindestens 100 Jahre irreversibel total genug vom bürgerfeindlichen Brüsseler Zwangsregime haben!!!

Wird alle wollen den sofortigen Austritt aus dem Pleite-Euro und eine Währungsallianz mit einer starken DM bzw. einen sofortigen geordneten Rückzug auf einen starken Nord-Euro mit Deutschland. Eure Lügen glauben wir nicht mehr!

Ebenso fordern wir den raschen Austritt aus dieser EUdSSR und die Rückkehr zu souveränen, demokratisch regierten Nationalstaaten, eventuell in einem regionalen Verbund der deutschsprachigen Gebiete.

Die Journalisten zufolge von George Soros und Joschka Fischer plus Verheugen forcierten, öfters durch die Medien irrlichternden "Vereinigte Staaten von Europa" will niemand, außer ein paar machtgeile Politiker und profitsüchtige Konzernchefs, unterstützt von einigen wenigen bezahlten Lobbyisten, Ewiggestrigen, EU-Profiteuren und Entmündigten. Doch diese wenigen sind demokratiepolitisch/wahlstrategisch kaum relevant.

Man erkennt unschwer, Gusi war zu lange zu weit weg und hat keine Ahnung mehr von der Volksmeinung.


Gast: so was, der Gusi ist schon aus Marbella zurück?
09.08.2012 22:09
12 2

Aha, die Roten sind nun urplötzlich Lobbyisten der geopolitischen, monetären und profitmaximierenden Interessen des bisherigen Klassenfeinds Wallstreet. Faymann & Gusi ist demzufolge keine pekuniären Interessen dienende Pirouette zu windig. Parteienfinanzierung? Oder nur wundersame Bekehrung zur wundervollen Fluchtgeldideologie der privat gar nicht so grauslichen Superreichen? Hat man die beiden einer Gehirnwäsche unterzogen? Oder ließen sie sich im Urlaub ein neues (Kapitalisten-)Gehirn implantieren? Leiden sie an Halluzinationen oder werden sie gar erpreßt?


WER HAT UNS SCHON IMMER VERRATEN?
NA KLAR, DIE GELDGIERIGEN SOZIALDEMOKRATEN...

JÖ, SCHULDENMACHEN, DAS IST FEIN,
DENN MIT SOZIALTRANSFERS LULLEN SIE IHRE WÄHLER EIN.

IMMERZU STEUERN ERHÖHEN IST IHR MANTRA,
MIT ENTEIGNUNG DER BÜRGER SIND SIE FLUGS DA!

DOCH BIETET MAN IHNEN DOLLARS VIA STEUERPARADIES,
FINDEN SIE MILLIARDÄRE & KAPITALISMUS NICHT MEHR MIES...

DIE EU IST IHR GEMEINSAMER FUTTERTROG,
DIE BÜRGER DÜRFEN ROBOTEN BIS SIE SIND ARM ODER TOT.

Damit will sich also der Wendehals im Brüsseler Lobbyisten-Paradies ein fettes EU-Pöstchen sichern!?

Dafür läßt sich der Superrote sogar vor den Karren der FDP & Brutus Westerwelle spannen!

Die Roten demaskieren sich selbst.


realitätsfremd

Wie kann man nur Europa mit den USA vergleichen? Das ist in jeder Beziehung ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die einzelnen Unterschiede hier aufzuführen, dürfte den Rahmen sprengen.

Ein vereinigtes Europa wäre höchstens nach dem Muster der UdSSR möglich, die sich ja bekanntlich in Luft aufgelöst hat.

Man arbeitet zwar verzweifelt am UdSSR-Modell, aber es ist genauso wenig realisierbar wie das amerikanische.

Dafür gibt es einfach zuviele freiheitsliebende Völker in Europa...... und das ist gut so.

Antworten Gast: Skydings
10.08.2012 00:41
0 8

Re: realitätsfremd

Es gibt viele Unterschiede zwischen EU und der fruehen USA aber es gibt auch erstaunlich viele Ähnlichkeiten.

Der Vergleich mit der UdSSR ist weit hergeholt. Schon alleine die Tatsache, dass die Sovietunion nie ein Parlament hatte, dass nicht nur unabhängig agiert von der Exekutive sondern auch reale Kompetenzen hat die es auch einsetzt macht den Vergleich lächerlich.

Gast: werbistdu
09.08.2012 21:59
6 0

Ist den bei den Gusenbauers

schon die Faschingszeit angebrochen?

Gast: gast45
09.08.2012 21:50
5 0

jö schau der gussi

zuerst hat er für die medicifonds vom madoff geworben. (übrigens noch als bundeskanzler mit adler usw. wurde er übrigens schon mal dazu vernommen, bzw hat er das überhaupt dürfen ?)
dann für einen kasachischen dikator

jetzt fehlt noch der androsch, und das ungeheuer von Loch Ness .. tja das sommerloch :-):-)

Gast: EU-Fan
09.08.2012 21:01
3 7

Bravo, Herr Dr. Gusenbauer

♫.......Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium!
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, Dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
was die Mode streng geteilt,
alle Menschen werden Brüder,
wo Dein sanfter Flügel weilt.......♫

Antworten Gast: EU-Fan
10.08.2012 07:52
0 2

Re: Bravo, Herr Dr. Gusenbauer

Und weil es so schön ist, singen wir es heute gleich noch einmal:
♫.......Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium!
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, Dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
was die Mode streng geteilt,
alle Menschen werden Brüder,
wo Dein sanfter Flügel weilt.......♫

Gast: Hardliner 1
09.08.2012 20:51
7 1

Ein Tollhaus

Und dann bekommen wir einen französischen, polnischen oder spanischen Präsidenten, der kluge Reden hält, die wir im deutschsprachigen Raum gar nicht verstehen. Toll! Oder besser ein Tollhaus. Schon jetzt beschäftigt Brüssel rund 2500 Übersetzer. In Gusis Europa muss die Zahl verzehnfacht werden.
Ich denke, Gusi ist in der Versenkung verschwunden und wollte mit dieser Provokation wieder mal in die Schlagzeilen kommen. Man sollte ihm die alte Weisheit zurufen "Hättest du geschwiegen . . . ."

Antworten Gast: 3w4
09.08.2012 21:03
1 5

Re: Ein Tollhaus

diese alte weisheit solltest du dir eher für dich selber einprägen!!!

Antworten Antworten Gast: Hardliner 1
10.08.2012 00:14
5 0

Re: Re: Ein Tollhaus

Wollen Sie etwa bestreiten, dass in der EU 25 Sprachen gesprochen werden? Wollen Sie rumänische Löhne und polnische Sozialleistungen? Ohne Nivellierung bei Löhnen und Sozialleistungen kann es keine Union geben, sonst gibt es eine unionsinterne Völkerwanderung, wie wir sie in ersten Ansätzen jetzt bereits erleben. Auf welchem Niveau sich Löhne und Sozialleistungen einschließlich Pensionen bewegen würden, kann man sich leicht ausmalen.

Re: Re: Re: Ein Tollhaus

na ja, das würde aber dem Sozenmodell "alle sind gleich"schon sehr nahe kommen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Klartext-
10.08.2012 07:55
0 3

Re: Re: Re: Ein Tollhaus

Das mit der Völkerwanderung erzählen Sie mal den Vorarlbergern, "die fürchten sich seit Jahrzehnten" vor dem Massenansturm der Burgenländer.
Und Simultanübersetzungen sind heutzutage überhaupt kein Problem mehr. Aber auch da scheinen sie was dagegen zu haben, weil Sie halt nicht wollen, dass sich Europa weiterentwickelt, weil Sie alles beim Alten lassen wollen, weil Sie Angst haben vor der Zukunft, also das genaue Gegenteil eines "Hardliners" sind.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Hardliner 1
10.08.2012 11:30
1 0

Re: Re: Re: Re: Ein Tollhaus

Europa ist ein geografischer Begriff, mehr nicht. Europa kann sich daher auch nicht weiterentwickeln. Entwickeln oder rückentwickeln können sich die Staaten Europa. Und dies geschieht auch, alllerdings nicht im Gleichschritt, sondern die einen verschulden sich immer mehr, die anderen haben die Sparbremse angezogen. Die einen Staaten verzeichnen eine steigende Arbeitslosigkeit, die anderen eine sinkende. In Rumänien beträgt der Stundenlohn umgerechnet 2,50 Euro, in Deutschland 25 Euro. Wie soll man solche Divergenzen unter einen Hut bringen. Warum reisen so viele Angehörige des fahrenden Volkes in die westlichen Länder und sorgen dort regelmäßig für Ärger? Sind das die positiven Errungenschaften der EU?

Ein Schnappschuss vom Ende des letzten Versuch eines Vielvölkerstaates in Europa

Sind diese Menschen umsonst gestorben?

http://www.arbeiterfotografie.de/galerie/kein-krieg/hintergrund/af88-bild05.jpg

Antwort:
Nein. Wir haben gelernt, dass ein Vielvölkerstaat in Europa nicht funktioniert.

PS: Auf korrumpierte Politikermeinungen kann ich verzichten - es zählen die historischen Fakten - jeder Tote zählt!


Antworten Gast: Guckst du
09.08.2012 20:42
0 8

Re: Ein Schnappschuss vom Ende des letzten Versuch eines Vielvölkerstaates in Europa

Wer ist wir? Wie kannst du dir annmaßen für andere zu sprechen? Du kannst von mir aus schreiben "ich habe gelernt", aber doch nicht "wir"! Und ob das richtig ist, was du denkst "gelernt" zu haben, ist eine weiderum eine andere Sache.
Und die Aussage "jeder Tote zählt" ist doch ein bisschen abgeschmackt.

Re: Re: Ein Schnappschuss vom Ende des letzten Versuch eines Vielvölkerstaates in Europa

Wer sind sie. Ich bin sich nicht per du mit einer Person die ein derartig abgeschmacktes und überhebliches Posting ablässt. Ein Bild sagt mehr wie tausend Worte!

Antworten Antworten Antworten Gast: Niveauplus
10.08.2012 07:57
0 0

Re: Re: Re: Ein Schnappschuss vom Ende des letzten Versuch eines Vielvölkerstaates in Europa

"mehr als tausend Worte" wäre korrektes Deutsch.

Antworten Gast: Zenzine
09.08.2012 20:33
0 0

Re: Ein Schnappschuss vom Ende des letzten Versuch eines Vielvölkerstaates in Europa

Wie oft stellen Sie das bitte noch online?
Einmal reicht doch wohl.

Antworten Antworten Gast: Pain is weakness leaving the body
10.08.2012 00:01
0 0

Re: Re: Ein Schnappschuss vom Ende des letzten Versuch eines Vielvölkerstaates in Europa

Halleluja, Sie kennen ja nicht einmal den Unterschied zwischen Spaming und Flooding. Sie sollten besser in der Spatzenpost kommentieren.

So viel Realität muss man aushalten!

Wer immer dieses Bild zensuriert oder meldet, hat offenbar ein Problem mit der europäischen Geschichte!


Antworten Antworten Gast: Zenzine
09.08.2012 20:34
0 2

Re: So viel Realität muss man aushalten!

Wenn Sie dasselbe Bild mit demselben Kommentar doppelt und dreifach posten, wundert mich das nicht. Das ist Spam!

Gast: 1. Parteiloser
09.08.2012 19:47
4 1

Der Präsident der EU wird dann die gleiche Anerkennung bekommen wie der Kanzler Gusenbauer im Bezirk Melk genießt!

Der Präsident der EU wird dann die gleiche Anerkennung bekommen wie der Kanzler Gusenbauer im Bezirk Melk genießt!

Die Anerkennung ist genauso so hoch wie der Hr. Strasser in Österreich hat. Als Strabag Lobbyist und Korruptionist steht der Gusenbauer mit dem Strasser auf der gleichen Stufe. Die geplante Tunnelbauorgie, welcher der Gusi mit der lieben Doris ausgemauschelt hat ist doch der gleiche Wahnsinn.

Da kann doch Nichts mit Regieren sein, da kann dich Nichts mit Führung sein, da kann doch nichts mit einer guten Zukunft für Österreich sein.

Nur Blinde können nicht erkennen, dass es die EU nicht geschafft hat aus einer tollen Idee einen Schaden über die Menschen in Europa zu bringen. Nur Blinde können nicht erkennen, dass diese EU schon gescheitert ist. Es erinnert an die UdSSR der 80er Jahre. Damals hat ein junger Gusenbauer die russische Erde geküsst und deren Niedergang auch nicht erkennen können.

Gast: Beide Seiten-Betrachter
09.08.2012 19:41
0 0

Betreff EU-Staat und EU-Entwicklung

Dieser Vortrag über die Entstehung der EU, dessen auch nicht ganz im Vordergrund transportierte Entstehungsgeschichte, ist recht interessant und hilft die momentane EU und was manche in der EU sehen, wohin diese sich entwickelt, besser zu verstehen.

Eine tiefergreifende Betrachtungsweise der EU-Entstehung. Diese zeigt, wie es zu dieser Ausformulierung der EU gekommen ist und wer eigentlich die EU lenkt.
Sehenswert.
http://www.youtube.com/watch?v=wK2udC65Nls

1 5

Nicht die USA als Vorbild

Die USA werden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt, weil sie dem Namen nach der gegenwärtigen europäischen Situation zu entsprechen scheinen.

In Wirklichkeit ist dieses Bild aber falsch und irreführend. Europa braucht zwar eine Staatlichkeit, aber kann keine Kopie der USA sein. Die EU steht für die Überwindung des Nationalismus, der Europa und die Welt in zwei verheerende Kriege gestürzt hat. Die USA verherrlichen hingegen die Nation und den nationalen Chauvinismus.

Europa und auch ein Staat Europa müssen daher neu gedacht werden. Wir wissen nicht, wie der Staat Europa ausschauen wird, er darf jedenfalls nicht ein aufgeblähter Nationalstaat des 20. Jhdts. sein. In diesem Punkt haben die Kritiker hier nämlich Recht.

Wenn Europa allerdings weiter organisiert bleibt wie seit der Nachkriegszeit, dann werden China, USA, Indien usw. ein leichtes Spiel haben.

Antworten Gast: Gastastast
10.08.2012 10:28
0 0

Re: Nicht die USA als Vorbild

Die USA steckt selbst tief in der Schuldenkrise und die wirtschaftliche Macht Chinas steht und fällt mit der amerikanischen Kaufkraft.

Antworten Gast: Hutbürger
09.08.2012 20:51
2 0

von wegen leichtes Spiel...

diese aufgebauschten Nationen krachen selber wie die Kaisersemmeln.

Gast: Gedankenerweiterung für Sie
09.08.2012 19:23
1 0

Sozialismus und Kapitalismus - Gegensatz und Verbindungen

Kapitalismus lässt wenigen Personen die Masse über das Kapital steuern. Auch der Sozialismus wird über den Kapitalismus gesteuert. Denn in unserem Geldsystem steuert das Kapital über Banken die Staaten, die Unternehmen und so auch die Arbeit.

Sozialismus hält die Masse unter Kontrolle.
Die Idelogen der Bewegung und dessen Anführer lassen die Masse glauben, dass alle möglichst "gleich" sind. Dies ist aber mit dem Kapital und der Ausführung des Geldsystemes schon nicht möglich- denn nicht jeder hat die Macht über die Geldschöpfung inne. Das Geldsystem funktioniert ähnlich einer Pyramide, Politik in der Ausführung ebenso.

Der Sozialismus hilft nicht nur der Masse, dass diese durch Umverteilung des Staates wie sozialen Leistungen länger im System bleibt, sondern auch den Kapitalisten, sodass deren System überhaupt funktioniert bzw. Veränderungen nur schrittweise sind, sodass die Masse nicht zu sehr auf einmal aufbegehrt, manche Bankbesitzer und deren Geldsystemmodell gar brutal entfernt.

Sozialismus hilft, dass die Pyramide des Geldsystemes nicht ganz schnell zu spitz wird, das Geldsystem, das mathematisch durch den exponentiellen Wachstum nur eine einzelne Person mit allem Kapital übrig lassen würde, (-alle anderen für diese eine Person nur zu arbeiten hätten-), wird über den Sozialismus und dessen Umverteilung abgeschwächt.

Die Masse glaubt dabei, sie hätte eine Wahl. Aber in diesem vorhandenen Geldsystem macht Sozialismus über die Staatsschulden die Reichen sogar reicher.

Gast: Ostküstenonkel
09.08.2012 19:10
11 1

Völlig entrückt

Der Herr Gusenbauer hat wohl jetzt endgültig einen transzendalen Entrückungszustand erreicht, worin ihm wohl nur noch die EU-Yogis Faymann , Spindelegger, Fischer folgen können.

Auch die Einnahme kolumbianischer Substanzen wäre noch eine mögliche Erklärung.

Mein Gott Gusi, hör auf !! Es ist vorbei. Niemand der bei klarem Verstand ist glaubt noch diese schändliche Propaganda !!

 
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