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Faymann gegen Rausschmiss aus Eurozone

17.08.2012 | 11:55 |   (DiePresse.com)

Der Kanzler warnt vor negativen Folgen für ganz Europa, sollten Länder aus der Währungszone gedrängt werden. FPÖ-Chef Strache wirft Vizekanzler Spindelegger vor, "von seinem Versagen ablenken" zu wollen.

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Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) gab seinem Vize Michael Spindelegger am Freitag einen Korb. Er könne einen "Rauswurf" von Euro-Mitgliedsländern aus dem gemeinsamen Währungsraum nicht empfehlen. Der VP-Außenminister hatte sich in einem Interview mit dem "Kurier" dafür ausgesprochen, einzelne Länder, die sich nicht an Verpflichtungen halten, auszuschließen. "Die EU muss Zähne zeigen dürfen", argumentierte er. "Ein Investor muss sehen, dass eine andere Art der Union auch Konsequenzen tragen kann, dann gibt es wieder Vertrauen in den Euro."

Faymann räumte am Freitag ein, wollte man die Möglichkeit schaffen, ein Land gegen dessen Willen aus der Währungszone zu drängen, bedürfe es einer EU-Vertragsänderung mit Volksabstimmung. Spindelegger hatte dazu erklärt, er sei "fest davon überzeugt", dass eine solche in fünf Jahren "durchzubringen ist".

"Folgewirkungen für ganz Europa"

Aus Sicht von Faymann haben die EU- und Eurozonen-Staaten bereits eine Reihe von Maßnahmen gesetzt, um den gemeinsamen Währungsraum zu schützen und zu stabilisieren. "Würden die Regierungen der Eurozone sich entscheiden, einem Mitgliedsland keine Hilfe mehr zu gewähren, wäre es de facto bereits jetzt gezwungen, aus der Währungszone auszuscheiden. Ein Staatsbankrott eines Eurolandes hätte aber unabsehbare Folgewirkungen für ganz Europa, damit auch für Österreich, und liegt nicht in unserem Interesse", so der Kanzler.

Der Kanzler hält daher "weitere gemeinsame Maßnahmen zur Stabilisierung der Eurozone sinnvoll, vor allem eine strengere Bankenaufsicht mit Durchgriffsrechten, die weitere Regulierung der Finanzmärkte sowie die Finanztransaktionssteuer und Schritte zu einer gemeinsamen Schuldenbewirtschaftung".

Strache ortet "Versagen" Spindeleggers

Für FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache ist Spindeleggers Vorstoß "unglaubwürdig". Dieser versuche lediglich, "von seinem Versagen abzulenken", meinte Strache am Freitag. Der EU-Vertrag würde von ihm geforderte Möglichkeiten bereits vorsehen, man hätte diesen nur "leben müssen". Der Freiheitliche sieht sich nun durch den finnischen Außenminister Erkki Tuomioja bestätigt, der gemeint hatte, sein Land habe bereits Vorbereitungen für das Ende der Währungsunion getroffen: "Da gebe ich ihm Recht."

Abermals plädierte Strache für einen Ausstieg Österreichs aus der Euro-Zone, es sei möglicherweise bald Zeit, von der "Euro-Titanic" ins "rot-weiß-rote Rettungsboot" zu springen. Auch die Rückkehr zum Schilling sei dabei eine Möglichkeit.

"Keine Aufteilung der Eurozone"

Die EU-Kommission betrachtet den Euro trotz der gegenwärtigen Schuldenkrise als "unumkehrbar". Sie arbeite "nicht an einer Aufteilung der Eurozone oder an Notfallplänen oder an einem Grexit (Griechenland-Exit, Anm.) oder daran, dass irgendein anders Land die Währungsunion verlässt", sagte EU-Kommissionssprecher Olivier Bailly am Freitag.

(APA)

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118 Kommentare
 
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9 rote Finanzminister in Serie die Staatsverschuldung 1980-1995 nachhaltlos von 29% auf 68% des BIP getrieben (heute 72%) also bitte wo bleibt die Solidarität?


Und das muss man sich von Leuten sagen lassen die in ihrem ganzen Leben noch nie eine Leistung erbracht haben, nur von Steuergeldern und Staatsvermögen grosszügigst gelebt und umverteilt haben, jegliche Volksinteressen unterwandert haben, Staatsvermögen in Mrd. Höhen einfach mit guten Freunden verzockt haben, und jetzt alle dafür bestrafen wollen weil sie noch immer keine hochrangigen EU - Politiker in lukrativen, korrupten Ämtern geworden sind?! 9 SPÖ Finanzminister in Serie haben es zusamengebracht in nur 15 Jahren von 1980 - 1995 die österreichische (BIP) Staatsverschuldung von 29% auf sagenhafte 68% hoch zu schrauben. Wären wir anständig regiert worden, würden wir jetzt rein-weiß da stehen Herr Faymann! Verantwortung?

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Schweizer Studie: Österreicher zählen zu den grössten EU Verlierern


Es gibt es eine Studie der Schweizer Bank UBS, die die Österreicher zu den grössten EU Verlierern zählt! http://www.wien-heute.at/p-64245.php


Gast: Be-obachter
29.08.2012 20:24
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Wir werden es nie erfahren, wenn wir es nicht ausprobieren

Momentan probieren wir ja aus, wie lange unsere Brieftaschen den Verbleib Griechenlands aushalten.

Aber mit dem stolzen griechischen Anteil von 2,5% an der europäischen Wirtschaftsleistung kann der Ausstieg Griechenlands wohl nicht so derart tragisch sein.

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Faymann

ein Garant für:
Dümmer gehts immer !

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Was er wirklich will:

...hat alle Österreicher und deren Privat- und Volksvermögen zu seinen Feinden erklärt. Er ...versteht Volkssozialismus dann als Idealzustand wenn am besten keiner mehr irgendetwas hat, sich keiner mehr an das verantwortungslose Verschulden einer Republik für billigsten Wählerkauf einer Partei erinnert und alle Bürger gleich blöd wie die Kuh vorm Gatter stehen. Keine Leistungs bestrafende Maßnahme ist ihm zu doof, keine finanzielle Unterstützung von Unfähigkeit, Verantwortungslosigkeit und Versagen zu hoch und dass 9 SPÖ Finanzminister in Serie es zusamengebracht haben in nur 15 Jahren von 1980 - 1995 eine österreichische (BIP) Staatsverschuldung von 29% auf sagenhafte 68% hoch zu schrauben kehren wir gleich unter den Tisch. Wären wir damals anständig regiert worden, würden wir jetzt rein-weiß da stehen und eventuell einen gebildeteren Bundeskanzler haben und nicht nur einen Herrn Faymann, dem die Interessen der Österreicher und demokratische Werte und eine gerade Linie aber sowas von A.... egal sind und der nun offenbar noch immer Ideen zur Veruntreuung unserer Staatsvermögen und gelder haben darf! Am besten wir integrieren noch schnell einige 100T Analphabeten und zukünftige Sozialempfänger, damit seine Partei auch künftig genug Wähler hat.

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Der durchschnitts Österreicher hat seit der Euro Einführung 35% weniger

Laut einer Studie der UBS Bank zählen die Österreicher zu den grössten EU Verlierern
Somit unsere Politelite wieder einmal erfolgreich auf der Top-Loser Seite! http://www.wien-heute.at/p-64245.php

Faymann

meinte ja auch, dass wir sehr wohl für andere Mitgliedsstaaten Eurolands haften, aber nicht ohne Boden!

Das ich nicht lache!

Wie wenn uns Österreicher danach jemand fragen würden, wir haben sowohl den ESEF (Rettungsschirm) wie auch den ESM ratifiziert und können uns bestenfalls brausen, wenn wir noch genug Wasser haben!

Unsere Kinder und Kindeskinder werden uns wegen diesen schweren Rucksack, den wir ihnen umhängen, noch über das Grab hinaus verfluchen!

Volksabstimmung a la Faymann

... ich musste auch Lachen, als ich das gelesen habe, alles bisher Unterschriebene und Versprochene war einer Volksabstimmung nicht wert - aber da befragen wir dann die Mitbürger!!!

Wahrscheinlich wird es dann verknüpft mir irgendwas sein, was alle ablehnen müssen, eventuell wie:

Ich bin unterstütze, dass man vertragsbrüchige Staaten aus dem EURO-raum auschließen kann/ darf UND kriege für meine JA-Stimme 4 überlebensgroße Portaitfotos von Faymann (natürlich grinsend) die ich im Schlafzimmer, am Klo, im Bad (anstatt des Spiegels) und an meiner Haustüre (außen) anbringen muss!

O ja O NEIN

Gast: antisozi
19.08.2012 11:04
3 0

Faymann

Faymann räumte am Freitag ein, wollte man die Möglichkeit schaffen, ein Land gegen dessen Willen aus der Währungszone zu drängen, bedürfe es einer EU-Vertragsänderung mit Volksabstimmung.****Aber einen ESM Knebelvertrag für Österreich dazu braucht es keine Abstimmung Gellle.****Diese Heuchelei ist kaum auszuhalten.

Gast: gast rzbt
18.08.2012 11:14
9 0

Dieses politische Nicht-Gewicht hat also wieder einmal etwas gesagt . . . . eine Nullmeldung.


Bum, der kann ja neben Grinsen, auch

wirklich dumm schauen. Hätte ich nicht für möglich gehalten.

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Konrad Adenauer

Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.

Konrad Adenauer

Gast: total crash
18.08.2012 07:40
5 0

[..]Kanzler warnt vor negativen Folgen[...].

Ich warne von einen Bundeskanzler der unfähigen Art und all seinen anderen Spießgesellen ;o)

Gast: eurochaosway
18.08.2012 05:38
9 0

faymann und die SPOE betreiben lieber eine sozialabbaupolitik bei den asvg pensionen und asvg arbeitnehmern/ und durch diese massiven einsparungen beim volk koennen sie wieder viele mrd. in den sueden und in die banken stecken. faymann und die SP bankenlobbypolitik ist schon sowas von unsozial und durchschaubar geworden.


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fuer ihn gilt...

Die Unfaehigkeitsvermutung...

Es kostet Mühe, den Strandkorb hinter sich zu lassen. Nicht die lange Autofahrt nach Hause schreckt und auch nicht die Angst, von einer grünen Spitzengeschwindigkeitspolitikerin auf Fotofahrradtour, auf die Rechte Spur zurückgedrängt zu werden.



Es ist die nagende Gewissheit, geordnete hiesige Verhältnisse - die bald nur mehr verschwommene Urlaubserinnerungen sein werden - gegen den korrupten Alltag der immer südlicheren Heimat eintauschen zu müssen.

Dorthin zurück, wo das Alte immer rigider seine Macht, seinen Einfluss, seine Geschäfte gegen alles und jeden zu verteidigen bereit ist. Dorthin, wo Verleumdung und Verdrehung durch das Geflecht, das Netz der gegenseitigen Abhängigkeiten und der gegenseitigen Nützlichkeit, herrscht. Dort, wo alles Neue, jede Möglichkeit zur Verbesserung, ausgerottet wird. Als wären Veränderungen ein Virus, der ansteckend ist.

Kennst du das Land, wo die Netzwerke blühen? Dann fürchte dich, denn du kehrst in totes Land zurück. Das nur noch in den Systemmedien, ähnlich gefakten Intensivstationen in billig produzierten Fernsehserien, mit ihren manipulierten Kontrollmonitoren, stumpfes Auftragsleben darbietet.

Also, ich habe nie viel von Gruselbauer

gehalten, aber gegen den schleimigen Feilmann war der eine Leuchtrakete von Intelligenz!

ich will ihn auch zurück...

... wenn ich damals gewußt hätte, was nachkommt, hätte ich mich über seinen Abgang nich gefreut...

Antworten Gast: Wumpus3
18.08.2012 07:50
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Re: Also, ich habe nie viel von Gruselbauer

Faymann ist wie eine Maus die versucht eine Faust zu machen.

Gast: Die unheimlichste aller Erfindungen ist der Spiegel. Woher nehmen die Politiker nur den Mut, da hineinzuschauen?
17.08.2012 22:34
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Ich glaube......

...dass dem seine Machenschaften die des Holec Helmut um ein VIELFACHES übersteigen.....mir persönlich kommt er in Österreich wie EIN FREMDKÖRPER vor!

Gast: Der Herzmayr
17.08.2012 22:32
21 0

Lieber heute als morgen

Ich bin für Rausschmiss von Faymann aus Österreich

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Volksfeind

Ja, für unser Steuergeld ist den Sozial-"demokraten" keine Ideologie zu minder.....

Gast: b745
17.08.2012 22:24
2 11

wer ein gemeinsames europa will muss auch für eine gemeinsame finanzpolitik sein

wer das nicht will der soll es offen sagen aber nicht so heucheln wie die övp die jetz die kleinen stracvhes abwerben will erbärmlich der zustand dieser partei

Antworten Gast: globetrotterneu
17.08.2012 23:43
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Re: wer ein gemeinsames europa will muss auch für eine gemeinsame finanzpolitik sein

heuheln ist reine spö domäne ich sage nur zeit für gerechtigkeit die verar... des jahrhundert.

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Steuer

Ja, wir freuen uns, für die Politiker noch mehr Abgaben, Steuer, zu zahlen. Wir Idioten!

 
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