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Ab dem Jahr 2014 schrumpft das EU-Budget

31.08.2012 | 18:32 |   (Die Presse)

Künftig wird es weniger Geld für Brüssel geben. Eine „EU-Steuer“ ist so gut wie sicher vom Tisch.

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Brüssel/Go. Die ungelöste Wirtschaftskrise und die wachsende Europa-Skepsis in zahlreichen Hauptstädten verringern die Unionsbudgets ab dem Jahr 2014. Zu dieser Einsicht ist Zyperns Regierung, die derzeit den Ratsvorsitz innehat und die Budgetverhandlungen leitet, nach Besprechungen mit allen anderen EU-Regierungen gekommen. Es sei „unausweichlich, dass die Gesamthöhe der Ausgaben, die von der Kommission vorgeschlagen worden ist, nach unten angepasst wird“, halten die Zyprioten in einem Dokument fest. Sie haben für 22. und 23. November einen Sondergipfel zu diesem Thema angekündigt.

Am 29. Juni 2011 hatte Kommissionspräsident José Manuel Barroso seinen Vorschlag für den „mehrjährigen Finanzrahmen 2014 bis 2020“ vorgestellt. Ihm zufolge sollte die EU 1025 Milliarden Euro an Verpflichtungen eingehen können. Das wären rund 1,05 Prozent der Wirtschaftsleistung der 27 Mitgliedstaaten. Für die Finanzperiode 2007 bis 2013 stehen der EU rund 994 Milliarden Euro zur Verfügung. Das sind 1,12 Prozent der Wirtschaftsleistung Europas.

Zudem ist nun klar, dass es vorerst keine EU-Steuer geben wird. Allen voran Deutschland, das rund ein Viertel des Geldes aufbringt, ist dagegen. Der EU-Haushalt solle vielmehr aus Außenzöllen und jährlich von den Regierungen nach einer klaren Formel beschlossenen Anteilen am Bruttonationaleinkommen gespeist werden. Jener Anteil, der bisher aus den Mehrwertsteuereinnahmen in den Etat fließt, solle abgeschafft werden, sagte ein deutscher Diplomat zur „Presse“. Dessen Berechnung sei zu bürokratisch. Im Wiener Außenministerium sieht man das ähnlich, ist aber „vorsichtig offen“ für eine Diskussion darüber, ob eine künftige Finanztransaktionssteuer ins EU-Budget fließen könnte. Das aber lehnt man in Berlin ab: „Ihr Aufkommen wäre nicht entsprechend des Wohlstandes der Mitgliedstaaten verteilt.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.09.2012)

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4 Kommentare

so ein blödsinn

die EZB druckt einfach geld... solange papier da ist...solange es wälder gibt.. und gibts keine bäume mehr, kein papier mehr... wir haben ja das plastik geld...
heute kapiert es noch niemand...frauen sind glücklich weil sie mit dem platikgeld kein haushaltsbuch mehr führen müssen... kontoauszug ist fertig... nur für schuhe da fließt noch schwarzgeld...

Gast: gast45
02.09.2012 07:48
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das geht doch nicht ..

wer soll denn dann das gehalt vom hahn, vom swoboda vom willi molterer zahlen ?
und wenn man sich überlegt, dass sicher schon wieder mindestens fünf demnächst abgehalfterte politiker auf einen job als frühstücks und brötcheness - banker mit einem gehalt jenseits der 300000 euro im jahr in bruessel spitzen, dann geht das auf keinen fall .....

Gast: mitgliederliste
01.09.2012 11:58
3 1

Welche Chaosstaaten sind denn im Jahr 2014 bei dem unnötigen Verein?

Die EUdSSR ist spätestens 2013 Geschichte.

Gast: Fprester
01.09.2012 09:32
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Statt der EU-Steuer haben wir nun den ESM

Wenn man auf ein Ausscheiden von schwachen Euro-Ländern verzichten will, muss der dann unvermeidliche Geldtransfer wie in normalen Staaten als Lastenausgleich gestaltet werden (Transferunion). Dazu braucht oder bräuchte es ein grosses Budget für Brüssel und entsprechende Steuereinnahmen. Da dies nun ausser Akten und Traktanden zu fallen scheint, muss eben der ESM als faktischer Lastenausgleich herhalten. Ob EU-Steuern oder ESM: es kommt letztlich aufs Gleiche heraus.