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Wen kritisiert EU-Waffenembargo gegen China scharf

20.09.2012 | 11:21 |   (DiePresse.com)

Chinas Premier fordert bei einem Gipfeltreffen mit der EU mehr Anerkennung für sein Land. Dann bricht die Fernsehübertragung plötzlich ab.

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Chinas Regierungschef Wen Jiabao hat zu Beginn eines Gipfeltreffens mit der EU deren Waffenembargo gegen Peking kritisiert. Zugleich forderte er am Donnerstag in Brüssel Fortschritte bei der Anerkennung Chinas als Marktwirtschaft. "Wir haben zehn Jahre lang hart daran gearbeitet, aber eine Lösung war nicht zu erreichen. Ich bedaure das zutiefst", sagte er.

Bei seinen folgenden Worten brach die vom EU-Fernsehen verantwortete Fernsehübertragung der Eröffnungsworte plötzlich ab. Zu verstehen war lediglich noch: "Ich hoffe, dass die EU-Seite die Gelegenheit nutzt und bald eine größere Initiative zur Beseitigung von..." Journalisten waren zum Gipfel nicht zugelassen. Auch eine Pressekonferenz gab es nicht. Die EU-Kommission hatte Reporter auf die Übertragung der Reden verwiesen. Warum die Fernsehübertragung abbrach, war zunächst unklar.

Die EU hatte nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens von 1989 ein Waffenembargo gegen China verhängt. China dringt auf die Anerkennung als Marktwirtschaft durch die EU, weil dies Peking vor Anti-Dumping-Verfahren schützen würde.

(APA/dpa)

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5 Kommentare
Gast: einBeobachter
04.10.2012 15:49
0 0

Sun Tsu - Die Kunst des Krieges

In diesem wirklich lesenswerten Buch gibt es einen Hinweis, den Feind doch mit eigenen Waffen zu schlagen ...
Irgendwer von den Verantwortlichen muß das Buch gelesen haben und er hat blendend reagiert LOL ! Hut ab !

Gast: Ausguck
20.09.2012 14:55
1 0

Ein Land

wie China, dass mit fast allen Nachbarn "aneckt", den halben Pazifik beansprucht und mit seinen Militärmanövern ständig provoziert wundert sich über ein Waffenembargo?
Da kann man den TV ruhig abstellen!

Gast: Mr.
20.09.2012 12:47
0 0

Tja technische Schwierigkeiten bei

Fernsehübertragungen.

Ich weis nicht wie dass mit den anderen EU-Staaten ist aber in Österreich kennt man dass nach Wahlen wenn Rot wieder viele Stimmen verloren hat.

Kann schon mal passieren.

Gast: Hudriwudri
20.09.2012 12:36
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"das EU-Fernsehen"

Was ist denn das? Jetzt wird's langsam gruselig.

Antworten Gast: Flagende
23.09.2012 22:38
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Re: "das EU-Fernsehen"

Walum