19.06.2013 00:17 Merkliste 0

Spindelegger: "Noch eine EU-Vertragsänderung"

15.10.2012 | 17:29 |   (DiePresse.com)

Der Außenminister strebt weitere Änderungen an, etwa ein Initiativrecht des Europäischen Parlaments, die Abgabe von nationalstaatlichen Kompetenzen und die Direktwahl eines EU-Präsidenten.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Vizekanzler und VP-Außenminister Michael Spindelegger will ab Jahresende 2012 die nächste große Vertragsänderung der Europäischen Union vorbereiten, "bei der wir uns über alles unterhalten werden müssen"- etwa über ein Initiativrecht des Europäischen Parlaments, die weitere Abgabe von nationalstaatlichen Kompetenzen in der Währungspolitik und die Direktwahl eines EU-Präsidenten: "Es hat alle paar Jahre eine Vertragsänderung gegeben - warum nicht auch jetzt?", fragte Spindelegger beim Sozialpartnergipfel in Bad Ischl. Ein europäischer Konvent solle über all dies befinden.

Besonders erwähnte Spindelegger auch die EU-Kampfgruppen (EU Battle Groups), die "wir seit 2004 haben, die aber noch nicht eingesetzt worden sind, obwohl es nicht wenige Krisen gegeben hat, wo sie notwendig gewesen wären". Wann man die Battle Groups nicht einsetze, solle man sie abschaffen, weil sie Kosten verursachten, sagte der Außenminister. Es gehe ihm bei der Aussage aber "gar nicht darum, die Battle Groups in alle Weltgegenden zu schicken", das sei ein Missverständnis, erklärte Spindelegger auf eine Frage aus dem Publikum.

Ländern "eine Perspektive geben"

Spindelegger sprach sich ferner für die Aufnahme zusätzlicher Staaten in die Union aus, weil man den noch auf die Mitgliedschaft wartenden Ländern "eine Perspektive geben muss". Die Sozialpartner sprechen in ihrem EU-Papier dagegen von einer "Erweiterungsmüdigkeit" der Wahlbevölkerung und fordern einen Aufnahmestopp bis nach dem Zeitpunkt einer "Vertiefung" der Union.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

36 Kommentare
 
12
0 0

Macht schluss mit den Berufspolitikern

Alle vor ein Volksgericht und fuer die Schuldigen folgendes Urteil:
Aberkennunung der Staatsbuergerschaft und sofortige Abschiebung.
Verlust des Vermoegens zu Gunsten des Staates
Bildung einer Regierung mit Fachleuten, die Charakter und Verantwortungsbewustssein haben.
DAS IST DIE LOESUNG UND WAHLTAG IST ZAHLTAG.

Gast: kein EU-Fan
17.10.2012 16:59
1 0

unser Spindi im Dienste der EU

verkauft die Interessen der Österreicher ohne diese selbst zu fragen. Wie abgehoben und eingebildet muß man sein um solche Gedankengänge zu haben - ist er einfach nur dumm oder gekauft?

Gast: kein EU-Fanatiker
17.10.2012 16:38
1 0

die abgehobenen Typen von SPÖVP

verkaufen Österreich an die EU und denken nicht einmal daran die Bürger vorher zu fragen. Weg mit dem Verräter-Pack!

Gast: hk1190
17.10.2012 12:48
1 0

Nun reichts

Dieser Mann verkauft Österreich scheibchenweise in Eintracht mit der SPÖ. Wiederum ist kein Wort davon gefallen, daß das Volk zu befragen ist. Wie lange wird es noch dauern, bis das unterworfene Volk aufsteht?
Und eine Erweiterung - koste es was es wolle - möchte er auch! Kapiert dieser arme Tropf nicht, was z. B. der Deutsche Lammert gesagt hat. War doch einfach und verständlich und kann dem Tropf nicht entgangen sein!
Ich werde die kommenden Wahlen dazu benützen, nicht um zu wählen, sondern um mich zu rächen. Zu rächen an den Parteien, die dieses Verhängnis heraufbeschworen haben.
Denn insbesondere das letzte Jahrzehnt hat mich vom Europa-Skeptiker zum Europa-Ablehner gemacht.

Spindl auf Kamikatse-Kurs !!


Gast: Gast 2012
16.10.2012 22:46
1 0

den Spindi brauchen wir nicht mehr

er verkauft Österreich mit Haut und Haaren und will noch weiter sein Ministergehalt?

Gast: Lukas
16.10.2012 22:44
1 0

wenn sie Österreich an die EU verkaufen

dann können wir uns das Gehalt für Spindelegger & Co ersparen - die sind dann ja arbeits- und nutzlos...!

Gast: PÖHSE
15.10.2012 20:59
0 0

Das habts aber SCHNELL und gut versteckt,


das Artikerl !!

Gast: jö-schau
15.10.2012 20:40
2 0

Jaja lieber Spindi

Die Bestrebungen einer Abgabe von österreichischen, nationalstaatlichen Kompetenzen müsste eigentlich den Verfassungsschutz auf den Plan rufen.

Aber weiter so, damit verschwindet die ÖVP ganz sicher in der absoluten Bedeutungslosigkeit.

2013 wird bitter werden......

Gast: fu hu
15.10.2012 20:34
0 0

lebenslang kerker

und jeden tag 1000 mal den boden küssen
ist das mindeste was für die zerstörung von österreich gebührt.

Diese Aussage zeigt von großer Weitsicht....

nämlich über den nächsten Wahltermin hinaus....
Wenn nämlich die ÖVP hinter die Grünen zurückfällt, wird Spindelegger dringend einen EU-Posten brauchen. Dazu muss er zuerst Österreich möglichst vollständig an Brüssel verschachern. Von dort könnte er dann als EU-Ärmelschoner wieder nach Österreich hereinregieren, selbst wenn er hierzulande bei Wahlen keine einzige Stimme mehr kriegen würde.

Gast: entlebucher
15.10.2012 20:22
0 0

Spindi for president


Gast: DMDGS
15.10.2012 20:12
3 0

In einem Jahr ist der Spuk vorbei


ÖVP = dem Österreichischen Volke zum sPott


"Wir sind ja keine Selbstmörder",

hat der Michl aus Wien kürzlich gesagt. Damit grenzt er sich schon einmal recht deutlich von der derzeitigen ÖVP-Führung ab... ;-)

Der Spindi und sein Team werden doch nicht wirklich annehmen, dass der fortwährende, pentrante Versuch, Österreich abzuschaffen, von sooo vielen Wählern goutiert wird. So abgehoben kann doch niemand sein - oder?

Gast: UKW
15.10.2012 19:59
3 0

Die ÖVP sollte ihrem eigenen Totengräber endlich die Schaufel aus der Hand schlagen

Würde mich echt interessieren, wie viele Nuullen der Scheck hat, den dieser Typ von der SPÖ bekommt.

Gast: PÖHSE
15.10.2012 19:54
0 0

Wer sich absichtlich in den shitstorm stellt



kriegt a gsunde Farb' !!!!

Gast: PÖHSE
15.10.2012 19:53
3 0

Nachdem die VP-ler so gemein waren, besorgt


er es ihnen nun RICHTIG !

Nimm DAS ,und DAS, DU gwinnst mir keine Wahl mehr, DU nicht !!!

Mehr EU und noch mehr, Österreich auflösen, Bilderberger, kriechen......

Wenn DEN der Figl einmal erwischt, dann aber.....

Gast: ff7
15.10.2012 19:49
2 0

die weitere Abgabe von nationalstaatlichen Kompetenzen

Der Herr Vizekanzler ist offensichtlich derzeit nicht besonders gut drauf.

Gast: Hans Berger
15.10.2012 19:48
2 0

Damit wird die ÖVP unwählbar!

Gerade eben hat Frankreich beschlossen, kein Gramm Kompetenzen an die EU abzugeben.

All diese Großeuropa-Machtträume sind nichts als hirnrissige Illusionen, die uns ins verderben führen.

So lange die EG das tat, wofür sie geschaffen wurde, nämlich Handelshemmnisse abbauen, Zölle streichen, Normierung und Vereinheitlichung, freien Güter- und Warenverkehr, so lange funktionierte Europa gut. Und friedlich.

Dann aber kam die perverse Idee, man müsse aus der Gemeinschaft eine UNION machen. Und plötzlich wurde aus der Wirtschaftsgemeinschaft ein gigantisches Fehlkonstrukt, das bis heute nicht funktioniert. Ein völlig sinnloses EU-Parlament streitet mit einer halbwegs sinnvollen Kommission um die Macht, während die echten Entscheidungen die Staatsoberhäupter treffen.

Mit Schengen hat man aus der Wirtschaftgemeinschaft eine "freie Fahrt für europäische Verbrecher" gemacht, mit der Erweiterung bis in den tiefsten Balkan hat man balkanische Zustände zu europäischen Zuständen gemacht.

Und die Krönung allen Übels, der EURO, ist schon heute Hauptgrund für unvorstellbare Misswirtschaft sowie Streit und Hass zwischen den Ländern!

Alfred Nobel, schau oba!

Da bekommen wir wohl bald einen Europäischen Reichskanzler!

Hauptsache die ÖVP fordert das Ende des Staates. Naja, Österreich hat noch immer ohne Widerstand sich jeder Diktatur angeschlossen!

Gast: fi ha
15.10.2012 19:26
0 0

NEIN. wollen wir nicht.


Gast: Macht nur so weiter aber wundert euch nicht hinterher
15.10.2012 19:10
10 0

Er will

einen guten Preis für uns erzielen und glaubt als Dank werden die bescheuerten Österreicher auch noch die ÖVP wählen. Genauso unwählbar wie die SPÖ und die Grünen, aus schon anderen reichlich bekannten Gründen.Was bleibt uns anderes über, als doch noch Strache oder Stronach zu wählen.

Gast: badbankermacht
15.10.2012 19:09
7 0

arbeiten die alle schon an der auflösung der freien demokratischen länder in der eu? unsere politiker sind vom eigenen volk gewählt worden und nun wollen sie das eigene volk nicht mehr;zu teuer und zuwenig einträglich oder was?- daher weg mit dem souverän volk


Das klingt nach hoffentlich

baldiger Abwahl dieser unsinnigen Partei!

Gast: PÖHSE
15.10.2012 18:57
9 0

Wenn er nicht gewählt werden will,


soll er sagen- die ÖVP tritt nicht an. Fertig.

Aber doch nicht so einen Quargel reden !

Mehr Kompetenz nach Brüssel ........

 
12