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Hahn warnt vor Stronach und Strache

16.10.2012 | 18:09 |  WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

EU-Kommissar Johannes Hahn will sich einen Erfolg der Euroskeptiker nicht ausmalen, sieht Europa auf dem Weg zu einem Staatenbund und verteidigt Pläne für ein größeres EU-Budget.

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Die Presse: Die EU hat den Nobelpreis erhalten. Hätten den nicht eher die Gründungsväter verdient als die heutige politische Führung der EU-27?

Johannes Hahn: Die Auszeichnung gebührt allen: sowohl den Gründungsvätern, die die Vision von einem in Frieden vereinten Europa hatten, als auch jenen, die in den letzten 60 Jahren daran gearbeitet haben, diese Vision zu verwirklichen. Wir stehen heute vor Herausforderungen, die ohne Weiterentwicklung der ursprünglichen Union nicht bewältigt werden können. In diesem Sinne verstehe ich die Auszeichnung als Auftrag.

Die Schuldenkrise hat dazu geführt, dass viele Regierungen derzeit sparen müssen. Nun fordern die Regierungen – darunter auch die österreichische –, dass auch die EU 100 Milliarden in der nächsten siebenjährigen Finanzperiode einsparen soll. Die EU-Kommission wehrt sich dagegen, warum?

Weil die Gleichen, die sagen, wir sollen mit dem Budget herunterfahren, Beschlüsse fassen, die etwas kosten. Es wird von uns verlangt, dass wir etwas für das Wachstum, für Jobs in Europa tun. Das EU-Budget ist ein ausgesprochenes Investitionsbudget, von dem circa 95 Prozent wieder an die Mitgliedstaaten in Form von Aktionen und Projekten zurückgegeben werden. Die reinen Overheadkosten für Infrastruktur, Personal aller EU-Institutionen machen gerade fünf bis sechs Prozent aus. Da können wir es mit jeder Administration der Welt aufnehmen. Wir bieten einen Budgetrahmen bis 2020. Das bringt auch eine Verlässlichkeit, dass Geld für Investitionen da ist – für Infrastruktur, Forschung, Energieeffizienz. Das löst in Folge auch private Investitionen aus.

 

Vergangene Woche fanden in Brüssel die Open Days statt. Eine Veranstaltung, bei der die Erfolge der Regionalpolitik präsentiert wurden. Wenn es diese Erfolge tatsächlich gibt: Warum kann dann das Budget nicht nach und nach gesenkt werden?

Die Arbeit ist ja noch nicht abgeschlossen. Um eine nachhaltige Wirkung zu erreichen, müssen innovative regionale Entwicklungen weiterhin gefördert werden. Dies geschieht in der neuen Förderperiode durch eine Fokussierung auf die Ziele der Europa-2020-Strategie, wie etwa die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energiequellen, die Armutsbekämpfung und Investitionen in Bildung. Ich war kürzlich in Polen, dort machen die EU-Förderungen 55 Prozent der öffentlichen Investitionen aus.

 

Bei den Budgetverhandlungen geht es ja auch darum, dass einige Länder – etwa Großbritannien – künftig weniger EU-Kompetenzen haben wollen.

Ein Budget ist eine in Zahlen gegossene Politik. Früher musste das Geld lediglich finanziell korrekt verwendet werden. Jetzt geht es zusätzlich darum, gemeinsam vereinbarte Ziele zu erreichen. Meine oberste Priorität ist es deshalb, mit jedem Land eine Vereinbarung über quantifizierbare Ziele abzuschließen. Die Länder können im Rahmen der Europa-2020-Strategie eigene Schwerpunkte setzen. Dann müssen sie aber klotzen und nicht kleckern.

 

Wenn Sie sagen, dass ein Budget eine in Zahlen gegossene Politik ist, dann möchte Österreich offenbar weniger EU-Politik.

Ich weiß nicht, wie das funktionieren soll. Denn die Regierung will ja, dass es in den wesentlichen Bereichen keine Kürzungen gibt – etwa in der Landwirtschaft, in der Strukturpolitik, in der Forschung. Das macht insgesamt etwa 85 Prozent des Budgets aus. Das wird nicht ganz zusammengehen.

 

Neben dem Sparen muss Ihrer Ansicht nach also auch investiert werden. Gilt das auch für Länder wie Griechenland?

Unser Ansatz ist zweigleisig: Konsolidierung und Wachstum. Im Memorandum of Understanding zwischen Athen und der Troika wurde vereinbart, dass in den Jahren 2010 bis 2012 im Durchschnitt 3,5 Milliarden Euro EU-Strukturhilfen verwendet werden müssen, um in Projekte zu investieren, die Arbeitsplätze schaffen. Das geschieht auch.

 

In der derzeitigen Krise gibt es zwei Strömungen: Die eine verlangt mehr Europa, die andere sieht die Währungsunion als gescheitert und fordert nun weniger gemeinsame Politik. In Österreich versuchen FPÖ, BZÖ und nun Frank Stronach in diese Richtung zu mobilisieren. Glauben Sie, dass sich diese Strömung durchsetzen wird?

Nein, und ich will mir das auch nicht ausmalen. Wir können ja nicht ins Mittelalter zurückfallen. Es gibt einen unumkehrbaren Weg zu einer weiteren Integration. Das heißt aber nicht, dass wir nationale Selbstständigkeiten, gewachsene Traditionen über Bord werfen müssen. Wir müssen ein vernünftiges Miteinander entwickeln. In den Krisenjahren ist etwa völlig untergegangen, dass wir eine gemeinsame Außenpolitik brauchen.

 

Was halten Sie vom Vorschlag des Schriftstellers Robert Menasse, die Nationalstaaten überhaupt aufzulösen?

Ich bin froh, dass es solche radikalen Denker gibt. Es ist die Aufgabe der Kunst, eine solche bedingungslose Radikalität aufzuzeigen. Ich hoffe, dass sein Buch eine Diskussion auslöst. Derzeit überlagert ja der ökonomische Diskurs die Debatte über die Zukunft Europas.

 

Sie haben jetzt aber nicht gesagt, wie Sie zu solchen Vorschlägen stehen.

Ich halte die Auflösung von Nationalstaaten momentan nicht für aktuell. Wichtig ist jetzt, dass wir die Errungenschaften des Lissabon-Vertrags gut umsetzen. Viele Instrumente der gestärkten Demokratie werden bisher überhaupt nicht wahrgenommen.

 

Wie ist denn Ihre eigene Vision?

Am Ende des Tages steht so etwas wie ein Staatenbund. Wir müssen uns da konsequent heranarbeiten. Es geht darum, dass auch die großen europäischen Staaten erkennen, dass es für uns alle besser ist, wenn wir gemeinsam agieren. Wir haben 500 Millionen Einwohner, das sind gerade einmal sieben Prozent der Weltbevölkerung.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.10.2012)

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140 Kommentare
Gast: Desillisioniert
17.10.2012 14:15
1 17

..

..

also wenn die Postings hier die österreichische Intelligenz darstellt, dann ist es um dieses Land wohl sehr schlecht bestellt.

Hat dich wenigstens einer der Psoter schon mal überlegt, was die Konsequenz eines alleinigen Österreichs für uns selbst (für den Rest macht es keinen Unterschied, ob 8 MIo mehr oder weniger da sind 1,6 % von 500) darstellen würde?

Ein einsames kleines Land, das fast zu 100 % in die EU exportiert (wenn exportiert).

Da werden sich viele weitere Firmen in Ö ansiedel bzw in Österreich investieren. ...Ganz sicher...

Ich frage mich welche Firmen, die sich in Wien als CEE Zentralen angesiedelt haben, dann noch in Ö sein werden? Mit allen Konsequenzen.

Was macht ihr dann mit der grössten Gastarbeitergruppe in Ö? Das sind übrigens die Piefkes. Über 200 000.

Schmeißt ihr diese da raus?

Wacht doch auf und denkt etwas nach.

Österreich aus der EU heißt der Kampf ums eingene Überleben hat begonnen. Viel Spass dabei....

..und kommt mir nicht mit der Schweiz, das ist billig. Die Schweiz hat allein heuer schon 360 Mrd Euro zur Stützung des CHF ausgegeben. Wenn der Euro scheitert ist die Schweiz wohl auf der Stelle bankrott.

10 0

Re: ..Wenn ich soviel/wenig Vertrauen in mein land hätte

,sofern es mein Vaterland ist. würde ich mich aus dem Staub machen . Exitiert Österreich erst seit der EU ?
Erst mal die geographische Lage Österreichs ansehen
Von da her kann man uns schon nicht boykottieren oder als Handelspartner ausschliesssen. Ausserdem warum sollen die auf unsere Qualitäten verzichten/können. Wer hat Dir den Komplex u. Angst eingeredet wir wären nur ein kleines unwichtiges Land u würden ohne EU verhungern. Und auf die 200 000 Deutschen können wir ganz gut verzichten oder sag mir eine Arbeit die ein Österreicher nicht besser erledigen könnte. Wieviele davon. Sind Saisonarbeiter die das halbe Jahr stempeln.?,sofern es mein Vaterland ist. würde ich mich aus dem Staub machen . Exitiert Österreich erst seit der EU ?
Erst mal die geographische Lage Österreichs ansehen
Von da her kann man uns schon nicht boykottieren oder als Handelspartner ausschliesssen. Ausserdem warum sollen die auf unsere Qualitäten verzichten/können. Wer hat Dir den Komplex u. Angst eingeredet wir wären nur ein kleines unwichtiges Land u würden ohne EU verhungern. Und auf die 200 000 Deutschen können wir ganz gut verzichten oder sag mir eine Arbeit die ein Österreicher nicht besser erledigen könnte. Wieviele davon. Sind Saisonarbeiter die das halbe Jahr stempeln.?

10 0

Re: ..

Wenn ich soviel/wenig Vertrauen in mein land hätte ,sofern es mein Vaterland ist. würde ich mich aus dem Staub machen . Exitiert Österreich erst seit der EU ?
Erst mal die geographische Lage Österreichs ansehen
Von da her kann man uns schon nicht boykottieren oder als Handelspartner ausschliesssen. Ausserdem warum sollen die auf unsere Qualitäten verzichten/können. Wer hat Dir den Komplex u. Angst eingeredet wir wären nur ein kleines unwichtiges Land u würden ohne EU verhungern. Und auf die 200 000 Deutschen können wir ganz gut verzichten oder sag mir eine Arbeit die ein Österreicher nicht besser erledigen könnte. Wieviele davon. Sind Saisonarbeiter die das halbe Jahr stempeln.?

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Re: Die Schweiz auf der Stelle bankrott

Lieb - dass sich die allergrößten EU-Bücklinge immer die meisten Sorgen um die Schweiz machen.
Die Schweiz hat zwei Weltkriege überlebt und wird auch den Zusammenbruch des Euro wegstecken.
Das verträgt sich natürlich mit dem gekränkten Ego eines EU-Bücklings nicht.

Antworten Antworten Gast: bleeeeed
17.10.2012 15:43
0 11

Re: Re: Die Schweiz auf der Stelle bankrott

...und dann flüchten alle in den Franken - und dann? Steigt es und steigt es... Export bye bye

Antworten Antworten Gast: Desillisioniert
17.10.2012 15:39
0 15

Re: Re: Die Schweiz auf der Stelle bankrott

..oh, sehr gut....EU-Bückling....

Ich kann auch in anderen Ländern arbeiten, aber wie sieht es mit Ihresgleichen aus??

Antworten Antworten Antworten Gast: hahaaaaa
17.10.2012 15:44
2 2

Re: Re: Re: Die Schweiz auf der Stelle bankrott

hahah, des san de, de wos no nia aus eanam dorf aussekumma san

Antworten Gast: gast45
17.10.2012 15:07
13 1

Re: ..

also ich frage mich wirklich was das arme österreich so ganz alleine zwischen 1950 und 2000 gemacht hat ...eine grausliche zeit, wo man in der u-bahn und im kindergarten noch deutsch gesprochen hat, wo die meisten leute das wort mietzinsbehilfe, sozialhilfe, heizkostenzuschuss nicht gekannt haben, wo die steuern noch im land verwendet worden sind, anstatt nach griechenland, spanien und wo immer hin zu verschwinden .

Antworten Antworten Gast: Desillisionierter
17.10.2012 15:37
0 15

Re: Re: ..

- 1995 (und wie kommen sie auf 1950?? Österreich war bis 55 besetzt)

davor Efta => nur noch die Schweiz über

Irgendwie hat sich die Welt in der wir leben, wohl etwas verändert.

Ein Weg zu " damals war alles besser" hilft uns in keinster Weise für die Zukunft.

Derzeit werden mehr Steuern in Österreich für ein heruntergewirtschaftetes Kärnten verwendet als für Griechenland.

..und zum Thema verschwinden. Rechnen sie mal aus, wieviel Geld an Förderungen wir wieder aus Brüssel zurückbekommen und wieviel Zinsen wir für das Geld und die Garantien allein an Griechenland.

..von Kärnten bekommen wir nix.. außer selten dumme Kommentare der dortigen Politikintelligenzia.


Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
17.10.2012 19:16
5 0

Re: Re: Re: ..

Rechnen sie mal aus, wieviel Geld an Förderungen wir wieder aus Brüssel zurückbekommen

.. ich schlagen ihnen eine geschäft vor .. sie geben mir 100 euro ... und dann gebe ich ihnen 50 Euro als förderung zurück .. und weil ich natürlich prüfen muss ob sie wirklich förderungswürdig sind, kassiere ich von den 100, die sie mir geben, 10% als überprüfungshonorar, und für die restlichen 40 da werden wir schon noch eine verwendung finden .....

und jetzt ganz vorsichtig das hirn einschalten .... was stimmt bei dem geschäft nicht :-):-):-)???

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Desillisionierter
18.10.2012 10:52
0 2

Re: Re: Re: Re: ..

..

ich kenne da ein südliches Bundesland, da werden mit Steuergelder solche Rechnungen veranstaltet.

..dumm und dümmer...

Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
17.10.2012 16:17
8 0

Re: Re: Re: ..

schönen gruss an die laura rudas :-)
wann macht ihr eigentlich schluss in der löwelstrasse ?

Antworten Gast: Antiradler
17.10.2012 14:35
9 1

Re: ..

Es ist sehr schön, dass Personen wie Sie, sich anmaßen, festzustellen, wer intelligent ist oder wer nicht.

Ich hoffe für Sie, Sie sind intelligent genug.

Antworten Antworten Gast: Desillisioniert
17.10.2012 15:19
1 12

Re: Re: ..

..na, zu ihnen habe ich wenigstens die chance dazu....

..es ist nicht genug, nur dem kurzfristigen Mainstream zu folgen und alles unbedacht nachzuplappern..

Kant hat etwas sehr schönes zum Thema Aufklärung gesagt, das auch hier sehr schön passt.

AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

..ist wohl wieder sehr aktuell....

..es ist nicht genug, nur dem kurzfristigen Mainstream zu folgen und alles unbedacht nachzuplappern..

Wer garantiert, daß Sie nicht "nachplappern"?

Antworten Antworten Antworten Gast: gast45
17.10.2012 15:45
4 0

Re: Re: Re: ..

.... ist jetzt griechenland oder portugal im kantschen sinn selbstverschuldet unmündig ? ... oder liegt es doch am mangel des verstandes dieser länder ?

Gast: Gastastast
17.10.2012 14:09
11 1

Soso,

EU-Kommissar warnt vor EU-Kritikern und will dabei glaubwürdig sein.

Gast: lukas2
17.10.2012 14:07
11 1

Es

wird Zeit das diese Besserwisser in Brüssel vom Wähler abgestraft werden.

Gast: Wirtschaftler
17.10.2012 13:16
17 1

Klare Sprache:

Ohne einen Stronach oder Strache zu bevorzugen muss ganz klar gesagt werden:
Die bisherigen politischen Kräfte haben ihre Chancen lange genug gehabt. Und sie haben versagt !
Das nächste Jahr wird eben anderen eine Chance geben, für die Altvorderen ist es jetzt bereits zu spät. Und Tschüs mit diesen !

Gast: sepperldepperl
17.10.2012 13:04
12 1

Nach dem kräht kein Hahn

Hahn oder nicht Hahn. Lieber 183 Hennen im eigenen Land als 754 arrogante Hähne in Brüssel, die mir sagen wollen, was gut und was schlecht ist !

Mittlerweile ist der Grundgedanke der EU schon längst tot, getötet durch die Geldmacher der Wirtschaft, die nur den Profitmaximierung durch, mit und in der EU sehen.

Diesen Leuten interessiert doch ein friedliches Europa genau NÜSSE !!

Gast: PÖHSE
17.10.2012 12:26
12 1

Vor der EU und ihren Mittätern kann man


nur warnen ! Wenn solche Hendln selbst Warnungen losschicken, sind sie klare Empfehlungen !

Wer für eine fremde Macht, und GEGEN Österreich, arbeitet, ist ein - Kommissar !

14 1

Hahn warnt vor Stronach und Strache

an seiner Stelle hätte ich auch Angst vor den nächsten Wahlen. Tut´s brav SPÖVP Wählen sonst gibt´s haue von der EU.

16 1

also wenn ich das richtig verstehe

will mir hier einer der ohne die EU in der Politik gar nicht wäre erklären wer oder was gut ist. Stronach der es mit Ehrgeiz u. Hirn von ca. Null zum Milliardär gebracht hat muss als Unternehmer u. zig facher Arbeitgeber seinen Job auch noch mitfinanzieren nur damit der da sitzen u. Lästern kann

Wo hat der das denn wieder

abekupfert?

7 0

Jö, den gibts auch noch!


Re: Jö, den gibts auch noch!

Wie bei all den anderen Unfähigen hat man auch für ihn ein Plätzchen gefunden.

Wieso eigentlich sprechen alle von "Schuldenkrise"?

Man vergleiche doch einmal etwa mit den USA oder Japan....

19 0

Ungeheuerlich, dass sich die EU...


... in demokratische Parlamentswahlen einmischen.

Auch das ist eine offensichtliche Parallelität zur UdSSR.

Wird man irgendwann damit beginnen, unliebsame Parteien per EU-Dekret zu verbieten?

Allein der Begriff Kommissar ist ja entsetzlich. Aber er beschreibt die Funktion eines nicht durch demokratische Wahlen zur Macht gekommenen Bürokraturen treffend.

Wer kräht schon nach dem Hahn...:)


vereinigte Staaten von Europa

ist das der Wille der Bürger oder der Bilderberger?!?!

19 0

Leider ist Hahn ein wenig weit weg von der sogenannten Basis, nämlich dem Volk.

Schon die Verwendung des Begriffs Staatenbund ist eine Täuschung. In Wahrheit soll nach den Ideen Schäubles im Feld der Finanz-, Währungs-und Wirtschaftspolitik ein partieller Bundesstaat errichtet werden. Mir ist unerklärlich, wieso der Vertreter des größten Zahlerstaats sich den Nehmern unterwerfen will, denn die haben die Mehrheit. Beispiel gefällig, jetzt schon wird Deutschland in der EZB überstimmt. Das gilt natürlich auch für Abstimmungen- so diese gemäß Schäuble für die Eurozone gesondert erfolgen - auch für diese. Frankreich und die ClubMedStaaten haben die Mehrheit.
Ich freu mich ja wirklich auf einen italienischen, französischen oder spanischen EU Kommissar, der Durchgriffsrechte hat, die zwar in Deutschland,Österreich und Finnland funktionieren, aber bei weitem nicht in Griechenland oder SPanien. Dort genügt der Aufmarsch der extremen Linken und die gesamte Eurozone samt Merkel erbebt.

26 0

Leute wie Hahn..

...sind zu einem großen Teil mitschuldig an der herrschenden Europaskepsis.
In Österreich war er sogar für einen Ministerprosten unterqualifiziert, daher kam er auf die politische Sondermülldeponie in Brüssel.
Zur Erreichung einer Schadensbegrenzung wäre es wünschenswert wenn er den Mund hielte und nach Möglichkeit auf Tauchstation geht, um im kollektiven Gedächtnis zu verlöschen.

Gast: wir sind Nobelpreis
17.10.2012 10:00
30 0

Gänsehaut


Man hat den Eindruck, das EU - Personal verabschiedet sich immer mehr von der Realität.

Die bekundete Sympathie mit der Auflösung der Nationalstaaten folgt inhaltlich einer Agenda, die gerne in den Bereich der Verschwörungstheorie geschoben wird, der New World Order.

Die Probleme der PIGS hätten wir ohne EU nicht, und am Beispiel Griechenland ist erkennbar, dass bei der nun jahrelangen Konkursverschleppung praktisch nichts erreicht wurde, außer dass jede Menge Geld verbrannt wurde.

Souverän sein heißt selbstbestimmt sein, und wie viel Blut ist schon geflossen, dieses Recht zu erkämpfen. Dieses Recht, und vieles andere, soll nun von "oben" ausgehebelt werden. Institution erklären sich für "supranational", also keinem nationalen Recht unterstehend, und die Errichtung des ESM in seiner selbsternannten Unantastbarkeit ist eine Ohrfeige für die Demokratie.

Europa ertrinkt heute in Schulden, mit den Steuergeldern der Nettozahler als Köder wurden für "Projekt" massiv Schulden aufgenommen, und über diese Schulden wird nun Politik gemacht im Sinne der "Investoren", die Menschen Verschubmasse, deren Anliegen mit Worthülsen abgefertigt werden.

Ich bin weder ein Fan von Stronach oder FPÖ oder dieser Austrittspartei, aber dieser EU muss ein Stop - Schild aufgestellt werden. Wir sind nicht die Sklaven der Banken, die Geld aus nichts schöpfen. Und Politiker, die deren Interessen vertreten, brauchen wir nicht.

Re: Gänsehaut

Jackpott. Es geht nicht mehr um Strache, Stronach oder die KEP.

Es geht um unsere Freiheit

Antworten Gast: hk1190
17.10.2012 12:40
4 0

Re: Gänsehaut

In dem Zusammenhang wird meist von "Skepsis" gesprochen: Ich nehme nicht an, daß das so ist, denn Skepsis steht für Mißtrauen, Bedenken, Zweifel. Das was ich bei mir selbst erkenne geht eher in Richtung Ablehnung.
Und noch eines zur "Demokratie". Wir sollten nicht diesen Begriff der einen bloßen Mechanismus beschreibt zur Religion erheben. Es genügt, sich auf dem Pfad der Rechtsstaatlichkeit und der Freiheit zu bewegen. Der Rest ist bloßer Ausfluß dieser.

Gast: schreker
17.10.2012 09:59
22 0

Wahlwerbung

Na servas, wenn so jemand nachgewiesenermaßen Durchblicksloser wie der Hahn vorn Stronach und Strache warnt, dann grenzt das ja schon an Wahlwerbung.

12 0

Warum?

Warum haben Parteien, die gegen die jetzige Form der EU-sind, so viel Zulauf?
Die EU-Politiker müssen sich der ehrlichen Antwort, auf die Frage stellen.

15 0

Lieber Herr Dr.plag.c. !


Falls ich Herrn Stronach wählen sollte, dann geschieht dies nicht aus überschwenglicher Begeisterung, sondern weil ich Ihre und Ihresgleichen Unfähigkeit und Charakterlosigkeit satt habe.

Gast: HelleOlga
17.10.2012 09:36
12 0

Schön, was der Plagiator Hahn da von sich gibt...

"Wir können ja nicht ins Mittelalter zurückfallen".

Die erzkonservative, ultra-altmodische, stinkfade und jede reform verweigernde övp ist da nie rausgekommen und glaubt immer noch, die Welt ist eine Scheibe.

die övp ist nur mehr ein jämmerlicher haufen

Re: Schön, was der Plagiator Hahn da von sich gibt...

Irgendwie erinnert mich diese EUrokratie und deren Ausgeburzen eher an die Feudalherrschaft des Mittelalters als die freiheitsliebenden Gegner wie Nigel Farrage und Co.

Gast: Ihr bekommt 2013 den Hahn
17.10.2012 09:35
10 0

Kikerikiiiiiiiiie

Die EU is schon so hi wie noch niiiiiiie. Da kräht kein Hahn mehr danach.

Gast: Pozor
17.10.2012 09:27
29 1

Mich braucht keiner mehr zu warnen

ich bin genug gewarnt vor Merkeln,EU Mitzis, faygen Inserateuren und sonstigen EU Jubelpersern. Danke, ich renne gerne in EU loses Unglück.

Gast: GastGastGast
17.10.2012 09:23
23 1

"Wir können ja nicht ins Mittelalter zurückfallen."

Ich wußte gar nicht daß das Mittelalter so weit ins 20. Jahrhundert gereicht hat.

Und den EU-Kritikern wirft man Panikmache vor...

Gast: Bump
17.10.2012 09:23
22 1

Jessas, den gibts a no?

Tod der EU!

Hahn warnt vor Strache und Stronach?

Wenn diese Figur davor warnt, dann ist das eine klare Kaufempfehlung.

Gast: Gast Omega
17.10.2012 09:15
17 1

besondere politische Fähigkeiten

meinen sie mit besonderen politischen Fähigkeiten
-Lügen
-Betrügen und
-Korrumpieren

Dann haben sie recht, dass Herr Stronach diese Fähigkeiten nicht hat. Andere aber schon und in nicht gerade kleinem Ausmass. Wie viel Schaden am Steuergeld wird eigentlich durch die Korruption (= Diebstahl)verursacht? Es geht sicher in die 100te Millionen. Angeblich sind es lt. externen Schätzungen Milliarden pro Jahr. Was glauben sie wie man sich fühlt wenn einem durch die Steuern mehr als 40% abgenommen werden. Mit der Mehrwertssteuer sind es dann bald an die 60%. Und dann erfährt man mit welcher Unverschämtheit auf das hart verdiente Steuergeld zugegriffen wird.

Gast: sisterle
17.10.2012 09:02
17 1

Ho, ho, ho

der Futtertrog ist so schön angefüllt. Das soll in Zukunft bitte auch so bleiben. Unsere Gier ist unersättlich.

Gast: Zyni
17.10.2012 08:59
7 3

Wenn Hahn warnt

dann sehe ich das GRUNDSÄTZLICH als Empfehlung! Allerdings Stronach-Zausel macht mir grausel!

Gast: tc_t
17.10.2012 08:34
30 2

man sollte die bevölkerung vor menschen ala hahn warnen....


3 32

an alle Stronach-Fans hier:

Was zahlt euch denn der Frankie pro Posting?

Re: an alle Stronach-Fans hier:

gegenfrage:

welchen nutzen hatte zb. novomatic vom engagement johannes hahns?

is einen sachliche frage, keine billige unterstellung wie ihre