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Auch Dänen drohen mit Veto gegen EU-Budget

25.10.2012 | 16:44 |   (DiePresse.com)

Kopenhagen will nicht länger für die Rabatte "anderer reicher Staaten" bezahlen - und verlangt deshalb seinen eigenen Rabatt.

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Nach Großbritannien hat auch Dänemark mit einem Veto gegen das Billionen-Budget der Europäischen Union für die kommenden Jahre gedroht. Ihr Land werde "nicht für die Rabatte anderer reicher Staaten bezahlen", sagte Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt am Donnerstag vor Abgeordneten des dänischen Parlaments. Sie wolle daher für einen eigenen Rabatt, wie ihn Großbritannien seit Jahren erhält, bei den Zahlungen an die EU kämpfen. Thorning-Schmidt nannte einen Betrag von umgerechnet rund 134 Millionen Euro.

Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder sollen im November zu einem Sondertreffen zusammenkommen, um den verbissen geführten Streit um das EU-Budget für die Jahre 2014 bis 2020 in Höhe von rund einer Billion Euro zu lösen. In der vergangenen Woche hatte Großbritannien mit einem Veto gegen das Budget gedroht, sollte dieses trotz der Schuldenkrise ein Ausgabenplus vorsehen.

EU muss Ausgaben "unter Kontrolle" haben

Großbritanniens Premierminister David Cameron erneuerte  dann auch am Donnerstag bei einem Besuch von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy in London seine umstrittene Forderung nach einem Einfrieren der EU-Ausgaben. Die Europäische Union müsse ihre Ausgaben "unter Kontrolle" halten, sagte Cameron.

Wie Österreich und Deutschland gehört Großbritannien zur Gruppe der Nettozahler, die eine Kürzung des Kommissionsvorschlags um mindestens hundert Milliarden Euro fordert. Die britische Regierung fährt auch sonst einen ausgesprochen EU-kritischen Kurs und gilt im Hinblick auf den Budget-Gipfel als größte Gefahr für einen erfolgreichen Abschluss.

Der "Briten-Rabatt"
Hintergrund der dänischen Forderung ist der sogenannte "Briten-Rabatt", den die damalige britische Premierministerin Margaret Thatcher 1984 für ihr Land ausverhandelt hatte, weil Großbritannein damals noch verhältnismäßig wenig von den EU-Agrarsubventionen profitierte. Nicht alle Länder beteiligen sich an der Finanzierung des "Briten-Rabattes" gleichmäßig, so gibt es einen "Rabatt auf den Rabatt" derzeit noch für Deutschland, die Niederlande, Schweden und Österreich.

(APA)

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55 Kommentare
 
12
Gast: xxxx
26.10.2012 16:01
0 3

Wow! Die vielen Dänen! Sind das mehr oder weniger als die Bergschuheuropäer aus Österreich?

Wird sich die EU ja richtig fürchten!
Heißen die Dänen "Dänen" weil das Substantiv zu "dämlich" "Däne" heißt?

Antworten Gast: yyyy
26.10.2012 20:21
1 0

Re: Wow! Die vielen Dänen! Sind das mehr oder weniger als die Bergschuheuropäer aus Österreich?

Ihr Beitrag richtet sich selbst.

Gast: Volksabstimmung
26.10.2012 14:07
1 0

Auch der Nettozahler Österreich verlangt kaufmännisch klug seinen eigenen Rabatt!


österreich

"unsere" haben sicher schon zugestimmt.

Gast: EUistshice
26.10.2012 12:11
4 0

WAs ich immer schon profezeit haben

das ganze EU-Kartenhaus wird am Geld scheitern.

So wie sich schon unzählige Verwandtschaften am Geld zerkriegt haben, werden sich auch die EU über das Geld zerkriegen.

Warum sollten die selber enorm verschuldeten Mittel-und Nordeuropäischen EU-Staaten sisch für die rückständigen Club-Med-EU-Länder noch mehr verschulden?

Dass wir mittelfristig alle untergehen?

Es ist eben eine völlig andere WElt im Süden, und Länder wie POrtugal oder Griechenland sind eben nix besonderes auf der Welt (wie immer getan wird), sondern völlig normale Süd-länder...

Patriarchalische Lebensformen, Subsistenzwirtschaft, Rückständigkeit, überbordender Nationalismus, Innovationsferne, Armut, schwache Produktivität, grassierende Korruption.

All das zieht sich in einem breiten Gürtel vom Balkan bis Jakarta, und ist in diesen Breiten überhaupt nix aufregendes.
Völlig normal, Alltag, da wird keine SChlagzeile deswegen verschwendet...

Aber dass WIR in "gemeinsamer solidarischer und alternativloser Gemeinschaft" mit solchen Ländern verbunden sind - das ist wohl die AUsgeburt eines kranken Gehirns...

Schweden, Finnland z.B. sind klimatisch benachteiligt, sind kleine Länder, haben auch wie Griechenland eine schwer zu erlernende Sprache, sind noch abgelegener wie die Club-Med-Staaten.
Gehören aber zu den fortschrittlichsten udn innovativsten Ländern der Welt.

Womit bewiesen ist dass die Saga von der "Unterdrückung und Benachteiligung" ein EU-Märchen ist...

Das Geld wurde verpulvert, für nix!

5 0

Warum

ist das so schlimm und einen derartigen Artikel Wert wenn ein Land wie Dänemark sagt , das geht zu weit mit uns nicht mehr ?? Da sollten sich einige Herrn in Österreich ein Beispiel nehmen !!

Re: Warum

Wernerle, der große Wirtschaftsexperte, hat sicher schon dämlich lachend zugestimmt. Er zahlt's ja nicht!

Gast: Sozialhilfeempfänger "Bank" -Spenden Sie. Bitte.Bitte.
26.10.2012 09:50
1 0

EU muss Ausgaben "unter Kontrolle" haben

EU-Budget für die Jahre 2014 bis 2020 in Höhe von rund einer Billion Euro
- weitere Bankenrettungen schon eingeplant?

Gast: gast:1
26.10.2012 09:43
2 0

altes Sprichwort

"Beim Geld hört sich die Freundschaft auf" - stimmt, wie wir sehen...

7 2

Die EU-Freaks können gerne bezahlen.


Gast: Hamlet
26.10.2012 07:09
1 4

Da koennt ja jeder daher kommen und einen Rabatt verlangen.

Die Daenen verstehen halt nicht wieso die Briten mit ein paar faulen Ausreden einen Rabatt erhalten und Andere nicht.

Am besten man gibt den Briten einen 100 Prozent
Rabatt und wirft sie aus der EU!

Re: Da koennt ja jeder daher kommen und einen Rabatt verlangen.

Und wer zahlt dann den britischen Anteil, wenn die Briten draussen sind? Wir?

0 1

Re: Re: Da koennt ja jeder daher kommen und einen Rabatt verlangen.

Also ich würde sagen, daß ein Austritt für die EU eher positive Auswirkungen hätte. Einmal fallen all die Schwierigkeiten weg, die nun mal die Engländer immer wieder hineinreklamieren.
Die Spekulationsblase würde in der Zukunft nicht mehr so schnell anwachsen, weil dann das Zentrum der Zockerei in London draußen wäre.
Außerdem so viel tragen die Engländer wirklich nicht bei, daß all die o.a. Nachteile dies nicht ausgleichen würden.

Re: Da koennt ja jeder daher kommen und einen Rabatt verlangen.

siehe den allerletzten ABSATZ des Artikels:

" "Briten-Rabatt"

>> Österreich, Niederlande, Deutschland und Schweden haben das offenbar bereits getan.

Dänemarkt fordert nur das, was Ö, D, NL und S schon haben: einen Rabatt auf den Rabatt...

Daher völlig verständlich, die Dänen!

Gast: m1315
26.10.2012 06:46
6 0

Untergang

Das Gezerre um das Geld für die EU zeigt, dass es nie was wird mit dieser Union. Verständlich, dass kaum noch jemand diese "Steuerzahler-Abzocker" in der Brüsselerbürokratie bezahlen will.
Die EU wird untergehen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Wert?

Es ist doch so, daß man die EU Mitgliedschaft wie vieles Andere auch als Gesamtes bewerten soll. Also, seit ca 10 Jahren sinken die Nettoeinkommen der Österreicher, Sozialleistungen werden permanent gekürzt. In allen Bereichen wie Bildung, Wissenschaft, Forschung, Sicherheit und Gesundheit sind Die Geldmittel zu gering. Die Leute haben Angst um ihr Geld und Sparbuch. Die Folge. Gold und Immobilien steigen wahnsinnig im Preis. Dann die Lüge, ohne Euro hätten wir Tausende Arbeitslose mehr. Bitte nachlesen, weder die Schweiz,Dänemark, Schweden, Norwegen, Polen , Tschechei haben deshalb mehr Arbeitslose. Dazu die sündteure Eurorettung, ESMVertrag führt uns finanziell in den Abgrund. Und Krieg hätten wir ohne EU auch nicht. Verbrecherisch ist, daß unsere Regierungen die immerwärende Neutralität verraten haben. In vielen Dingen, so bei direkter Demokratie sollte die Schweiz ein Vorbild sein.

Re: Wert?


also die grössten Sparpakete gab es in den Jahren 1995 bis 2000.

(waren auch nötig,mit und ohne EU).

Das problem bei dieser Diskussion: KEINER kann wirklich mit Gewissheit sagen, wie Österreich heute OHNE EU-Mitgliedschaft aussehen würde.

Klar zahlen wir, aber wir exportieren auch ohne Hindernisse in einen 500 Mio Markt, den grössten Markt der Welt.

Und Österreich ist (geographisch wie wirtschaftlich) mitten drinnen, in diesem Markt. Das hat einen hohen Wert, den man kaum beziffern kann.

Aus diesem austreten, ist meines Erachtens HARAKIRI - wobei mit die massive Subventionierung der PIIGS, ESM und die hyper-locker inflationäre EZB Politik so richtig ankotzt.

0 0

Re: Re: Wert?

schon was von VERTRÄGEN (siehe zB Schweiz) gehört ??

Re: Re: Wert?

Die Schweiz hat ja auch enorme Exporthindernisse in die EU. ;-)

wozu nennen sich presse-mitarbeiter 'journalisten', wenn sie dürre und tw. desinformierende apa-artikel nicht mal mit fakten ergänzen?

die basis für eu-hasser sind mangelnde information und greuelpropaganda.

letztere hier: ein wahnsinn, wie ö via eu-budget ausgenommen wird.
die fakten aus http://www.wien-konkret.at/politik/eu/eu-budget/):
Österreichs EU-Beitrag / Finanzierungsanteil Ö am EU-Budget
1995: 1.541 2,9%
1996: 1.610 2,8%
1997: 1.856 3,0%
1998: 1.844 2,7%
1999: 1.809 2,6%
2000: 1.824 2,5%
2001: 1.862 2,8%
2002: 1.658 2,4%
2003: 1.769 2,4%
2004: 1.871 2,3%
2005: 1.956 2,3%
2006: 2.014 2,3%
2007: 2.017 2,2%
2008: 1.993 2,1%
2009: 2.159 2,3%

in kürze: ö's beitrag ist in 15 jahren um 40 % gestiegen. das entspricht einer jährlichen steigerung von 2 bis 2,5% = weniger als die inflationsrate!
wessen mitgliedsbeitrag im fitness-studio oder sonstwo ist in diesen jahren ebenfall nur in höhe der inflationsrate gestiegen?

das sinken des ö-anteils von 2,9% auf 2,3% widerspricht der behauptung, ö werde immer stärker ausgenommen und andere kassieren immer mehr.

letztlich:
"Seit dem Beitritt Österreichs am 1.1.1995 zur EU hat Österreich um 4,9 Milliarden Euro (67,4 Milliarden Euro Schilling) mehr an die EU bezahlt, als über Rückflüsse nach Österreich zurückgekommen sind. "
das sind 330 millionen pro jahr.
und diesen lächerlichen betrag soll uns die eu nicht wert sein?
allein hypo oder kkk haben uns ein vielfaches gekostet!
auch: das BH kostet uns jedes jahr 2 milliarden. aber die eu trägt ein tausendfaches für unsere sicherheit bei!

Antworten Gast: The Crown
26.10.2012 10:13
1 1

Re: warum nennen Banker nicht mehr Wissen, wenn diese doch solch Experten sind?

Sie scheinen ja ein flinker Zahlenjongleur und betreff genannter Banken ein wahrer Bankenlandschaftsexperte, ein wahres Finanzgenie zu sein - daher kurze Frage an Sie:

Haben Sie die Krise vorausgesagt und davor gewarnt? - wenn ja- in welcher Form? gar irgendwo etwas (Blogposting, Zeitungsartikel) oder ähnliches zu finden?

- müsste ja ziemlich banal für Sie sein, wenn Sie sich so gut auskennen.
Unser Geldsystem ist ja auch ganz banal. Dieses bricht alle paar Jahrzehnte mathematisch immer zusammen.
Was meinen Sie als Experte zum Thema?
- sagen wird grob geschätzte Zeiträume ca 3- eher 4 Jahrzehnte global (je nach Skalierung) weitergeführt mit selbem Geldsystem: 1890-1900er Jahrzehnt-> 1.WK, 1930er (1929)->2.Wk, um 1970 (->Goldstandard), 2007 -> ~ 2047*
wobei die Zeiträume mit mehr Globalisierung und größerer Geldmengenfokusssierung bei wenigen nun enger werden


Re: Re: warum nennen Banker nicht mehr Wissen, wenn diese doch solch Experten sind?

was soll diese seltsame polemik mit zahlenjongleur, experte und finanzgenie?

ich habe kurz gegoogelt und die entsprechenden DATEN kopiert.

ich habe ein paar schlüsse daraus gezogen. falls sie zu anderen folgerungen kommen, dann bitte her damit. (aber bitte nicht in form der vorhersage von zusammenbrüchen. dazu sind weder sie noch irgendwer sonst auf der welt in der lage. anhänger davon sollten vor allem die nächsten 6 wochen voll genießen, denn am 12. dez. geht ja die welt unter...!)

schon klar, manche in diesem forum haben eine heidenangst vor dem zitieren von zahlen. da könnte man sich ja selbst dabei ertappen, welchen lügnern mit billigen phrasen man bisher aufgesessen ist.

Re: wozu nennen sich presse-mitarbeiter 'journalisten', wenn sie dürre und tw. desinformierende apa-artikel nicht mal mit fakten ergänzen?

Aufsatz gut, jedoch Thema verfehlt, so würde wohl mein ehemaliger Deutschlehrer urteilen. Hier geht es um das Thema Wirtschaftskrise, wo die EU das Gegenteil von dem tut und plant, was sie von ihren Beitragszahlern fordert.

Also am Beispiel Hausverwaltung (EU) mit 27 Mietern (Mitgliedsländer): Die Hausverwaltung fordert von den Mietern Einsparungen und von einigen davon sogar Hilfen für in Not geratene andere (Gründe für Not einmal ausgeklammert). Gleichzeitig fordert sie jedoch eine nicht gerade kleine Aufstockung der eigenen Bezüge und des Volumens des von ihr verwalteten Umverteilungstopfes, ebenfalls von diesen Mietern.

Antworten Gast: Erweitern Sie Ihr Mitdenken selbst
26.10.2012 09:35
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Seien Sie nicht so naiv. Die EU bringt den Banken(besitzern) am meisten was.

Nur folgende Fragen - wenn Ihre Zahlen denn stimmen:

1) Wie kann "Österreich" diese Summen an die EU bezahlen und fast gleich viel "zurückbekommen", was ich nicht ganz glaube, schliesslich kostet die Verwaltung, Vermarktung und und und dieser Institution auch viel und auch wird Geld in diverse Förderregionen verteilt- wo nicht Österreich Hauptförderregion immer ist.
-

2) Wer ist "Österreich"? - ja, zahlen tun schon eigentlich alle- nur bekommen alle was retour- oder ist die EU nicht eher eine Umverteilung nach oben? Bringt die EU nicht den Banken und deren Besitzern am meisten?

Wie funktioniert denn Wirtschaftswachstum in unserem Geldsystem?-
denken Sie einmal nach- müssen Banken in unserem Geldsystem nicht konstant wachsen? - drängen Banken daher nicht konstant auf EU Erweiterung?
Rechnen Sie bei den Rückflüssen also auch BankenProfite als "EU bringt uns allen was" ein?
- dann bitte auch: Euro-und (spanische) Banken-Rettungen- oder rechnen Sie diese nicht zur EU?

Seien Sie nicht so naiv.
Es gibt kein "wir" in Österreich, wie nirgendwo. Es besitzt nicht jeder eine Bank und kann Geld aus Luft schaffen lassen.

Kurz zu Ihrem unintelligenten ~"Hurra! Eh der Inflation angepasst"- Inflation ist dem vorhandenen Geldsystem wesensimmanent und deren Zahlen stimmen ohnehin nicht. Inflation hat mit der Erhöhung der Geldmenge, nicht gleich großer paralleler Waren(etc)Menge zu tun-> siehe Geldmengenerhöhung der letzten Jahrzehnte -> verbreitete Inflationsrate stimmt sicher nicht

Antworten Gast: TI36
26.10.2012 08:28
2 0

Re: wozu nennen sich presse-mitarbeiter 'journalisten', wenn sie dürre und tw. desinformierende apa-artikel nicht mal mit fakten ergänzen?

Haben Sie die Zahlen auch für GB - mit und ohne Rabatt?
Wäre wichtig zu sehen, wie sich die Zahlungen in Relation zum Budget der Staaten verhalten.

Antworten Gast: habedudl
26.10.2012 07:55
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Re: wozu nennen sich presse-mitarbeiter 'journalisten', wenn sie dürre und tw. desinformierende apa-artikel nicht mal mit fakten ergänzen?

die absoluten zahlen zeigen aber doch eine recht deutliche steigerung.
(prozentsätze sind immer ein wenig irreführend.......)

 
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