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Merkel verspricht Erdogan "ehrliche Verhandlungen"

31.10.2012 | 14:56 |   (DiePresse.com)

Die deutsche Kanzlerin will weiter über einen EU-Beitritt der Türkei diskutieren. Auch plant sie, das Land im Kampf gegen die PKK zu unterstützen.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan "ehrliche Verhandlungen" der Europäischen Union über einen Beitritt der Türkei zugesichert. "Diese Verhandlungen werden weitergehen unbeschadet der Fragen, die wir grundsätzlicher Art zu klären haben. Deutschland steht zu diesem Prozess, dass diese Verhandlungen fortgeführt werden", sagte Merkel im Kanzleramt.

Die Tatsache, dass die CDU nur eine "privilegierte Partnerschaft" zwischen der Türkei und der EU favorisiere, sei "eine Frage, in der wir nicht übereinstimmen", sagte Merkel an Erdogan gerichtet. "Aber damit haben wir gelernt zu leben." Ankara will nämlich Vollmitglied der EU werden, erkennt das EU-Mitglied Zypern aber nicht an. Dies ist einer der Streitpunkte in den Verhandlungen. 

Vor dem Treffen mit Merkel hatte Erdogan vor den Folgen einer zu langen Verzögerung des EU-Beitritts seines Landes gewarnt. Dieser müsse auf jeden Fall vor dem Jahr 2023 stattfinden. "Wenn sie versuchen, uns bis dahin hinzuhalten, dann wird die EU verlieren, zumindest werden sie die Türkei verlieren", sagte Erdogan. 

Unterstützung im Kampf gegen PKK

Merkel sagte der Türkei am Mittwoch zudem intensive Unterstützung im Kampf gegen die als terroristisch eingestufte Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu. Deutschland werde alles tun, um terroristische Aktivitäten der PKK zu unterbinden, sagte Merkel nach dem Treffen mit dem türkischen Premier in Berlin. Dies gelte gerade auch dann, wenn es um mögliche Planungen der PKK von deutschem Boden aus gehe.

Die Kanzlerin kündigte an, es werde in diesem Zusammenhang häufigere Treffen der Innenstaatssekretäre beider Länder geben. Erdogan hatte Deutschland und Frankreich vorgeworfen, nicht entschlossen genug gegen Anhänger der PKK vorzugehen.

Syrien-Konflikt ist "echte Belastung für Türkei"

Die Gewalt in Syrien bezeichnete Merkle als großes Problem für die Türkei. "Die Situation in Syrien ist für die Türkei eine echte Belastung", sagte sie und hob hervor, dass sich Ankara offen für Flüchtlinge aus Syrien zeige. Merkel dankte Erdogan für Besonnenheit im Umgang mit dem syrischen Konflikt und sicherte ihm gemeinsame Verantwortung als Nato-Partner zu.

Erdogan betonte seinerseits: "Wir brauchen unbedingt Unterstützung und Beistand von Deutschland." Merkel kündigte eine Türkei-Reise 2013 an.

Erdogan für doppelte Staatsbürgerschaft

Erdogan setzte sich unterdessen bei seinem Deutschland-Besuch dafür ein, den rund drei Millionen Menschen mit türkischen Wurzeln in Deutschland eine doppelte Staatsbürgerschaft anzubieten. Er wünsche sich, dass türkische Bürger oder deutsche Bürger mit türkischen Ursprüngen in Deutschland diese Möglichkeit bekommen. Zugleich ermunterte er die rund 50.000 Deutschen in seinem Land, die türkische Staatsbürgerschaft zu beantragen. Dies sei auch im Hinblick auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern zu betrachten.

(APA/Reuters/dpa)

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68 Kommentare
 
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hk1190

Ich gebe somit die Verlustanzeige auf!

Gast: hans.joachim.ringelpietz
04.11.2012 16:27
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doppelstaatsbürger

ok.wenn die piefkes dann auch die türkische staatsbürgerschaft bekommen ist es o.k.

Antworten Gast: Guckst du, wenn nix wissen
04.11.2012 19:49
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Re: doppelstaatsbürger

Sie denken wohl mit Ihrem "Ringel.......", sonst würden Sie nicht so einen unbedarften KOmmentar daraus absondern. Am besten also wieder husch, husch zurück in die häusliche Schlucht und eifrig dem Nabelgucken frönen. Das dürften Sie gerade noch schaffen (ohne "Ringel.......chen"

Gast: gasr erdi
02.11.2012 03:48
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Ziel 2023


Dieser müsse auf jeden Fall vor dem Jahr 2023 stattfinden.;)))) hahha Ösi werden jetzt panik kriegen..

http://www.youtube.com/watch?v=JdAO4PdlDe0

Antworten Gast: levon.hagopian
04.11.2012 16:26
0 1

Re: Ziel 2023

besonders die antiarmenischen postings
zum video untermauern den türk-faschismus und rassismus.

Antworten Antworten Gast: gast Er
04.11.2012 21:15
1 0

Re: Re: Ziel 2023

Nicht neidisch sein.. gebe genug gg Türken.faschismus. Ihre ösi leste soll mensch auf erde sein darüber schreibt und redett..


Antworten Antworten Gast: gast Tolu
04.11.2012 21:09
0 0

Re: Re: Ziel 2023

Themen verweckselt!.:))) hahhha

Antworten Gast: gast Er
02.11.2012 22:35
0 0


Gast: E.T.
01.11.2012 17:45
1 0

Nun ja

Berlin Kreuzberg, München Schiller/Goethestrasse oder Wien 15.
Ich freue mich auf den Beitritt der Türkei.

Antworten Gast: gast sie
04.11.2012 16:29
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Re: Nun ja

berlin alexanderplatz nicht vergessen-
bitte liebe türken,liefert onur aus!
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article110605784/Anwalt-der-Familie-von-Jonny-K-appelliert-an-Verdaechtigen.html

Gast: andromedan
01.11.2012 15:21
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Die Türkei - die Supermacht ihrer Region

Jetzt seid doch ihr ein paar nicht-Österreicher, die hier immer die bekannten schwachsinnigen Kommentare abgeben, nicht so EIFERSÜCHTIG.

Die Türkei ist stark wie nie zuvor, eine Tatsache die niemand leugnen kann.

Damit wird und muss man leben, die Welt ändert sich gerade und die Türkei strebt da an ihr verdientes Platz hin: Der neue Globalplayer. In 20 bis 30 Jahren wird die Türkei längst zu einem der wichtigsten Globalplayer der Welt.

Die USA weiß es heute schon und hat die Türkei schon so oft zu einem der wichtigsten Partnern der USA deklariert. Und auch die EU akzeptiert so allmählich diese sich neu entwickelnde Weltordnung. Die EU und die Türkei werden in der Welt gemeinsam noch unschlagbar.

Gast: doppelstaatsbürger
01.11.2012 13:30
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der Forderer

Erdogan warnt - wünscht -fordert, und hat in der EU eigentlich noch gar nichts zu sagen. Wie wäre das, wenn die islamistische TK mit einer islamistischen Demokratie in der EU das Sagen hätte?

Die Türkei tut für die EU gut!

Wenn es um die EU-Mitgliedschaft der Türkei geht, vergessen die Österreicher zumindest für kurze Zeit, dass die EU schon pleite ist...

Gast: Be-obachter
01.11.2012 11:49
6 1

Was gibts da "ehrlich" zu verhandeln?

Wenn doch eh jeder die "ehrlichen" Fakten kennt?

Was will die mit ihrem Reichtum prahlende Türkei vom armen Europa?

Geld! Unterstützung & Beistand! Ein Ausgedinge für in der Türkei unerwünschte Underdogs!

Die Türkei tut für die EU gut!

Wenn es um die EU-Mitgliedschaft der Türkei geht, vergessen die Österreicher zumindest für kurze Zeit, dass die EU schon pleite ist...

Antworten Gast: rettungsaktion
01.11.2012 13:33
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Re: Die Türkei tut für die EU gut!

Der tk EU-retter ist angekommen, unsere Zukunft ist gesichert!

Auf in´s Ende

Seifenblasen hat die EU ja schon genug aufgeblasen - leider sind sie dann alle geplatzt.
Blöd das wir aber die Seife bezahlen müssen.

Gast: PÖHSE
01.11.2012 11:31
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Ganz ehrlich ?


Nein ! Paßt nicht .

Gast: muraene
01.11.2012 11:25
4 0

gegen die als terroristisch eingestufte Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu.

Wie jetzt? Einmal sind es Terroristen, das andere mal sind es Freiheitskämpfer gegen die Unterdrücker. Zumindest in Österreich. Denn bei uns bekommen sie Asyl. Der Großteil der in Graz lebenden Türken sind Kurden. Leben bei uns jetzt Terroristen oder Freiheitskämpfer. Also wie jetzt?

Erdogan tritt wegen eines EU-Beitritts

der Türkei den Deutschen auf die Füße, doch in Wahrheit hat die Türkei andere Sorgen und das Thema spielt in der Türkei innenpolitisch kaum eine Rolle. Vielmehr will Erdogan international mehr Aufsehen erregen und nimmt den Mund wiedereinmal ziemlich voll. Die CDU und Merkel wissen das, nur die Grünen, allen voran ihr Vorzeige-Türke Özdemir wollen das nicht wahrhaben. http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/kommentar-tuerkische-werte-11945184.htm

Gast: Lecter
01.11.2012 11:11
4 1

Verhandlungen

..sind denen die Grichen nicht genug - muss man da noch eines draufsetzen???

Wegen des kleinen Zipfels auf europäischem Boden

sollen wir uns den Ärger mit der Türkei aufhalsen?
Die Türken arbeiten bei uns und überweisen Geld in die Heimat - ist zwar verständlich aber da das Geld nicht bei uns ausgegeben wird ist es für uns verloren.

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Re: Wegen des kleinen Zipfels auf europäischem Boden

Na ja, aber wenn jemand hier arbeitet, Steuern zahlt und ja auch Lebenserhaltungskosten hat, dann geht es absolut niemanden was an, was der mit seinem verdienten Geld macht.
Und was ist eigentlich mit denen, die mal schnell über die Grenze fahren um billiger zu tanken und/oder Zigaretten zu kaufen?
Ist doch dann auch für Österreich verlorenes Geld.

Antworten Gast: Guckst du genau
01.11.2012 11:18
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Re: Wegen des kleinen Zipfels auf europäischem Boden

Immerhin hat der "kleine Zipfel" Österreich auf europäischem Boden um fast weniger als die Hälfte weniger Einwohner als der türkischen auf europäischem Boden. Wer spukt denn da nun andauernd laute Töne?!

Presse

ihr seid langweilig liebe Presse !

 
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