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Rumänien: EU-Neuling schlittert ins Chaos

30.03.2007 | 18:22 |  Von unserem Korrespondenten THOMAS ROSER (Die Presse)

Drei Monate nach dem Beitritt gefährdet eine Regierungskrise den Reformkurs, der Vorzeige-Ministerin droht das Aus.

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Bukarest/Belgrad. Drei Monate nach dem EU-Beitritt brummt Rumäniens Wirtschaft auf vollen Touren. Doch politisch schlittert der EU-Neuling immer tiefer in die Krise. Das bürgerliche Bündnis der nationalliberalen PNL mit der Demokratischen Partei (PD) scheint nicht mehr zu retten, Premierminister Clin Popescu Triceanu und Staatspräsident Traian Bsescu überhäufen sich öffentlich mit Korruptionsvorwürfen. Und auch der parteilosen Justizministerin Monica Macovei, die in Brüsseler Kreisen als Vorzeige-Reformerin gilt und entscheidend zum EU-Beitritt Rumäniens beigetragen hat, droht das Aus.


Brüssel besorgt

In Brüssel reagierte man bisher offiziell zurückhaltend auf die Entwicklungen in Rumänien. Man werde die Situation in Bukarest im Auge behalten, heißt es diplomatisch. Inoffiziell aber wird sehr wohl die Sorge geäußert, dass das jüngste EU-Mitglied vom Reform-Kurs abkommen könnte. Die EU-Kommission arbeitet derzeit an einem Fortschrittsbericht.

Am Donnerstag veröffentlichten die Bukarester Gazetten bereits Kabinettslisten für die von ihnen erwartete Regierungsumbildung: Eine neue Minderheitskoalition der PNL mit der Partei der ungarischen Minderheit soll auf die Unterstützung der Sozialdemokraten rechnen (PSD) können.

Der Kapitän von Rumäniens schlingerndem Regierungsschiff, Premier Triceanu, spricht bereits offen vom „Tod der Allianz“ seiner PNL mit der PD. Die Schuld für die drohende Scheidung im bürgerlichen Lager lastet Triceanu der PD an, die seinem Dauerrivalen Präsident Bsescu nahesteht. Der Premier suche nur einen Vorwand, um mit der PSD zu „kollaborieren“, glaubt indes PD-Chef Emil Boc.

Nicht nur die eskalierende Dauerfehde zwischen den ehemaligen Duz-Freunden Bsescu und Triceanu schürt in Bukarest die Endzeitstimmung. Immer stärker gerät im „Krieg der Paläste“ ausgerechnet die Frau unter Druck, die mit ihrem Kampf gegen den Korruptionssumpf die entscheidende Bresche für den planmäßigen Beitritt Rumäniens zur EU schlug: Die parteilose Justizministerin Monica Macovei steht bei der bevorstehenden Kabinettsumbildung auf der Abschussliste.

Macoveis Fehler: Sie machte ihren Job zu gut. Entschlossen machte sich die frühere Staatsanwältin und Menschenrechts-Aktivistin nach ihrem Amtsantritt 2004 daran, das von alten Seilschaften des Geheimdienstes Securitate durchwirkte Rechtswesen umzukrempeln. Sie nahm die von der EU angemahnte, aber immer wieder verschleppte Justizreform in Angriff. Dutzende von Richtern und Staatsanwälten mussten ihren Posten räumen, über 50 Korruptionsverfahren gegen Politiker und Spitzenbeamte wurden eröffnet. Der Druck Brüssels auf den damaligen EU-Anwärter – die Korruption galt als größtes Handicap für den Beitritt – unterstützte den Reformkurs der Juristin.

Doch inzwischen scheint sich Macoveis Befürchtung zu bestätigen, dass nach dem Beitritt der Kampf gegen die Korruption „erlahmen“ könnte. Schon um eine Strafrechtsreform zur Offenlegung von Politiker-Einkünften mühte sich die Ministerin vergeblich.


Streitpunkt Securitate-Archive

Offiziell begründet Premier Triceanu seine Absicht, die Justizministerin abzusetzen, mit deren Weigerung, seinen umstrittenen Beschluss zur Verschiebung der Europa-Wahlen mitzutragen. Triceanu hatte die Verlegung damit begründet, dass die innenpolitische Krise europapolitische Wahlkampfthemen überlagern würde.

Doch Macovei ist auch aus einem anderen Grund ein Störfaktor geworden: Die Annäherung der Triceanus an die postsozialistische PSD, die am wenigsten an einer Öffnung der Securitate-Archive interessiert ist, hat den Reformeifer der Regierung gebremst. Bereits die Einstellung des Korruptionsverfahren gegen den sozialdemokratischen Ex-Premier Adrian Nastase Mitte März wegen vermeintlicher Formfehler bewerteten Beobachter als Beginn einer „Konterrevolution“.

ZUR PERSON: Monica Macovei

Wer fürchtet sich vor Monica? lautet ein gängiger Spruch in Rumänien. Die 1959 geborene parteilose Juristin und Menschenrechts-Aktivistin kümmerte sich vor ihrer Ernennung zur Justizministerin um die Rechte von Randgruppen in Rumänien, darunter die Roma.

In EU-Kreisen wird ihr Kampf gegen die Korruption als entscheidend für Rumäniens Beitritt gesehen. [AP]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.03.2007)

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40 Kommentare
 
1 2
ujvar
03.04.2007 15:03
0 0

EUROPA versus EU

1. Zu Europa gehören Länder wie Ukraine, Weissrussland, etwa ein Drittel Russlands. natürlich der gesamte Balkan ungeachtet der Religion, als einheitlicher historischer Raum, einheitlich auch in der Abwehr von Tataren, Hunnen, Türken u.a.m. Ein Teil der Ukraine, Galizien, war eine Weile Österreich.

2. Die EU entwickelt sich zu einem opportunistischem, zeitgeistvermähltem politisch-wirtswchaftlichem Zweckbündnis. Deshalb das Gerede um die Türkei, "Erzfeind" Europas, Zentrum für einen freundschaftlich nachbarlichen, zivilisierten Bund muslimischer Mittelmeerstaaten u. Israels.

Gast: grubenhund
01.04.2007 13:29
0 0

abstinenz weiterhin aufrecht,

möchte nur darauf hinweisen, daß Namen mit Sonderzeichen (polnische, tschechische, jetzt rumänische) entstellt erscheinen. Der Premier heißt cAlin P.-tAriceanu, der Präsident bAsescu. Nicht so wichtig wie der EU-Austritt, aber immerhin.

Gast: Lunaris
31.03.2007 21:19
0 0

So schlimm?

Also ich bin weder von der EU bezahlt, noch kenne ich jemanden auf den das zutrifft, aber grundsätzlich stehe ich dem Projekt EU positiv gegenüber.

Ich gebe allerdings zu, daß einige Fehler gemacht wurden, darunter auch die verfrühte Aufnahme der beiden neuesten Mitgliedsstaaten. Soweit mir bekannt gibt es für Probleme bei den beiden Ländern aber Sicherheitsklauseln, deswegen glaube ich nicht, daß sich das dramatisch auf den Rest der EU auswirken wird.

Was den Austritt betrifft: Ich bin sehr skeptisch was dieses Szenario betrifft, da ich nicht davon überzeugt bin, daß es dann besser werden würde.

Prinzipiell fnde ich es besser, wenn wir mir den Bürgern der anderen Mitgliedsstaaten eine sozialere Grundlage dieser Union ausarbeiten und das nicht den Regierungen überlassen.

0 0

Brüssel war lange genug gewarnt...

Als Österreich seinerzeit ans EU-Tor klopfte, wurden wir erst einmal auf Herz und Nieren geprüft, ob wir denn überhaupt die entsprechenden Beitrittskriterien erfüllen wollen und können. Und das, obwohl wir von Haus aus n ciht als "Nehmer", sondern als "Geber" vorgesehen waren. Später gab es die Mitgliedskarten gratis. Was Bulgarien und Rumänien betrifft, war Brüssel hinreichend von seriösen Experten gewarnt worden: Die beiden Staaten sind noch lange nicht so weit! Leider begnügt sich die Zentrale bereits mit vagen Absichtserklärungen. Wenn dann auch noch die EINZIGE PERSON, die ernsthaft gegen die Korruption ankämpft, in die politische Bedeutungslosigkeit abgeschoben wird, so zeigt das deutlich, wohin die Reise wirklich geht! Das wirklich Schlimme aber ist, daß WIR mit UNSEREN Steuergeldern diese Schmarotzer unterstützen, nur damit sich die EU rühmen darf, jetzt bis auf 27 Mitglieder angewachsen zu sein. Aber die meisten schwächen sie nur; keine Klasse, bloß Masse und Parasiten!

Antworten Gast: österreicher
31.03.2007 13:40
0 0

Re: Brüssel war lange genug gewarnt...

richtig, magnana, die eu ist ein verband von hilflosen, eine koalition der sozialfälle, bezahlt von ein paar trotteln, die dazu verurteilt wurden !
österreicher

Antworten Gast: Barbara S.
31.03.2007 12:22
0 0

Bitte nicht raunzen!

Man kann zwar jetzt auf gut österreichisch raunzen, oder aber der Realität ins Auge sehen: Die EU ist zum Scheitern verurteilt, Österreich muß die EU-Titanic noch rechtzeitig verlassen.
Es gibt für Österreich schließlich die Möglichkeit des EU-Austrittes.
Nicht ohne sondern mit einer fortgesetzten EU-Mitgliedschaft würde Österreich untergehen.

Antworten Antworten The Dude
14.04.2007 14:57
0 0

Re: Warum?

Warum ist die EU zum scheitern verurteilt?

Antworten Antworten The Dude
14.04.2007 14:56
0 0

Re:


Antworten Antworten Gast: Graf Gudenus
03.04.2007 14:03
0 0

Dieser Untergang,

ein Verlust?

Antworten Antworten Antworten ujvar
03.04.2007 20:51
0 0

Osterhase

... wie, und alle Vorteile des Wirtschaftsclubs EU, ohne die Opfer aus Solidarität für die Schwachen? Nein. Schade um Diskussionen, die über den Biertisch hinaus keinen Sinn machen.

Einen einzigen Grund gäbe es die EU aufzukündigen und es den cleveren Eidgenossen gleich zu machen, wenn die TÜRKEI, ein nach allen Kriterien UNeuropäisches Land, per Brüssler Taufschein zu Europa erklärt wird, das^wäre nicht mehr das Europa unserer Vaterländer.

Antworten Antworten Cicero
31.03.2007 13:15
0 0

Die Urangst der Fr. Barbara S:

Frau Barbara S., sagen Sie uns doch endlich, warum Österreich untergehen würde, wenn es Mitglied der EU bleibt.
Auch könnten Sie endlich sagen, worin Sie Ihre persönlichen Nachteile sehen, die Ihnen aus der Mitgliedschaft Österreichs bei der EU erwachsen.
Mehrmals habe ich Sie schon danach gefragt, aber niemals eine Antwort bekommen. Im Gegenteil, sowie man Sie derartiges fragt, verschwinden Sie aus dem Forum und kommen Wochen später mit demselben Holler wieder. Und wieder ohne nähere Erklärung, warum das so sein muß, wie Sie voraussagen.

Antworten Antworten Antworten Gast: österreicher
31.03.2007 13:41
0 0

Re: Die Urangst der Fr. Barbara S:

cicero= bezahlte einschaltung der eu, bitte keine bedeutung beimessen !
österreicher

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Barbara S.
31.03.2007 16:02
0 0

Niedere Instinkte

Keine Angst lieber Österreicher! Weder ich noch sonst jemand mißt diesem EU-fundamentalistischen Dampfplauderer Bedeutung bei. Jeder, der diesen etwas ominösen Presse-Cicero von seinen vielen elendslangen Meldungen her kennt, weiß daß er panische Angst vor dem EU-Austritt hat. Warum er diese große Angst hat, konnte ich bis heute noch nicht von ihm erfahren. Er fürchtet sehr wahrscheinlich, daß ihm persönlich durch den EU-Austritt so manche EU-bedingte Pfründerl abhanden kommen werden. Er argumentiert also offenbar aus rein egoistischen Motiven (=niedere Instinkte) heraus. Aber nachdem ihm eh niemand bis kaum mehr wer Glauben schenkt, braucht uns das nicht zu stören.
---- Ausnahmsweise einmal eine Reaktion auf seine fundamentalistischen EU-Ansichten zu schreiben, kann nicht schaden - solange es beim ausnahmsweise bleibt, weil sonst wär' schad um die Zeit.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Graf Gudenus
03.04.2007 15:36
0 0

Angst,

panische? Panonische?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
31.03.2007 22:11
0 0

Ja, ja, die niedrigen Instinkte, die uns alle treiben!

Jetzt muß ich wohl froh und glücklich sein, Barbara S. diagnostiziert bei mir „niedrige Instinkte“!
Aber natürlich würde mir etwas entgehen, wenn Österreich die EU verlassen würde. Ich könnte mich nicht mehr in Europa niederlassen, wo ich will. Zwei Wohnsitze habe ich schon in Österreich und in England. Wenn ich, so wie vor drei Tagen, nach Prag fahre um mit Freunden zu Mittag zu essen, hätte ich wieder mehrfachen umständlichen Grenzübertritt und Geldwechselspesen. Alles vorbei! Mein Auto, irgendwo in Europa zugelassen, automatisch auch in Österreich zugelassen. D.h. das mobilitätsverlängernde Garantieservice muß ich nicht mehr nur zu Hause machen lassen, nein, wo immer ich gerade in Europa bin mit gleichem Effekt. Die Verbilligung der Telefonie um 90 % würde wieder verloren gehen.
Na ja, und arbeiten als beratender Ingenieur dürfte ich wieder nur zu Hause und nicht irgendwo in Europa ohne zusätzliche Zulassung.
Lauter niedrige Instinkte, die mich treiben!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Barbara S.
31.03.2007 22:51
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Uns alle??????

Es sind nicht alle so blind egoistisch.
Umständlicher Grenzübertritt? Fällt dem Herrn Cicero denn ein Stein aus der Krone, wenn er seinen Paß herzeigen muß?
Das Gros der Österreicher betrifft die vom Cicero angesprochenen Punkte reichlich wenig. Die paar wenigen wollen halt auf diese Bequemlichkeit nicht verzichten, so schaut die Realität aus.
Für diese Bequemlichkeit einiger weniger sollen wir Österreicher unsere Neutralität aufgeben, uns die Gentechnik aufs Auge drücken lassen, müssen wir mit dem Teuro blechen usw. Was für eine RELATION!
Sobald Österreich aus der EU austritt, sollte das für Herrn Cicero & Co kein Problem sein, er kann sich ja dann nach England begeben. Also alles unnötige Aufregung von Seiten des Cicero.


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
01.04.2007 22:22
0 0

Hinter dem Ofen ist es schön warm, das Leben findet vor dem Ofen statt!

Nachschlag für Barbara S.: Nichts war es mit nur Herzeigen des Reisepasses.
Was wurde ich an der Belgisch-Französischen Grenze gefilzt – Waffen und Munition, sowie Rauschgift suchte man bei mir – wenn ich nach England unterwegs war mit dem Auto.
Der österreichische Zoll am Grenzübergang Kufstein-Kiefersfelden baute seine Kontrolle nach Lust und Laune oft bis zur Schikane aus. Bei meinen Dienstreisen hatte ich dafür kein Verständnis.
Gleiches in Drasenhofen. Die polnische Botschafterin in Wien beschwerte sich sogar einmal im Außenamt deswegen. Alles vorbei seit Österreich und Tschechien in der EU sind.
Lediglich die Briten waren immer schon human. Die Fragen bei der Paßkontrolle: „Was machen Sie in UK?“ „Wie lange bleiben Sie?“ und schon war die Sache vorbei. Dann und wann ein 10-Sekunden-Blick in den Kofferraum und schon lag freie Fahrt nach London vor mir!
Gerne gebe ich zu, wer hinter dem Ofen nicht hervorzubringen ist, kann das nicht verstehen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
01.04.2007 18:14
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Ein Österreicher wohnt und arbeitet in Österreich, aber auch in der BRD.

Von Darmkrankheiten der Bienen habe ich keine Ahnung, darum rede ich darüber auch nicht!
Vor der EU sah für einen Österreicher das einfache Herzeigen eines Reisepasses an der Grenze wie folgt aus, wenn dieser Österreicher – einer davon war ich – z.B. in Deutschland als beratender Ingenieur tätig werden wollte:
1) Es war eine deutsche Zulassung notwendig.
2) Dafür war ein Wohnsitz in der BRD notwendig.
3) Dafür wiederum brauchte man eine Aufenthaltsgenehmigung, die ich dreimal hintereinander für jeweils ein Jahr und dann auf Dauer erhielt.
4) Mit Wohnsitz in Berlin mußte ich einen Deutschen Führschein benutzen, also mußte ich eine deutsche Führerscheinprüfung ablegen.
5) Mit meinem österreichischen Auto durfte ich aber nur 6 Monate pro Jahr in der BRD fahren. Das galt umgekehrt für mein später deutsches Auto in Österreich genau so. Bei jedem Grenzübertritt mußte die Ein- bzw. Ausreise bestätigt werden.
Niedrige Instinkte? Alles vorbei seit es die EU für mich gibt!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten heduda
01.04.2007 16:35
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eloquenten starrsinn

zeichnet cicero wie die anderen wirtschaftlichen kriegsgewinner aus, ihren tunnelstandpunkt konsequent verteidigend.
vollgedröhnt mit internationalem globalen schwachsinnargumenten(die telefonie!.die autoanmeldung!GELDWECHSELSPESEN!!(solche probleme sind typisch für leute denen es finanziell gut geht),).
das immer mehr "einfache" menschen gar kein geld zum wechseln haben,umweltzerstörung,luftverschmutzung,verhehrsinfarkt,arbeitslosigkeit.ausufernde kriminalität,zunahme psychischer erkrankungen,teilzeitjobs statt vollzeitarbeit,um nur einiges zu nennen,interessieren herren vom schlage "CICERO"nicht.da wünsch ich mir vom ganzen herzen(wie Barbara:S:) der herr soll sich doch bitte ins superneoliberale england(IST wahrscheinlich sein steuersparwohnsitz)verdünnisieren.
p.s.nicht euland schweitz gehts ja nicht so schlecht und treibt sehr wohl handel mit der eu .ohne die brüsseler faust aufs auge.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
01.04.2007 18:31
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Die Darmkrankheiten der Bienen

Vor der EU kostete ein Telefongespräch von Wien nach Innsbruck ATS 6,--, d.s. € 0,44 pro Minute. Jetzt kostet dasselbe Gespräch € 0,03, d.s. 93,18% Ersparnis. Diese Ersparnis hat jeder, weil jeder ein Telefon hat und telefoniert. Die Sandler natürlich ausgenommen! Das also sind die „globalen Schwachsinnargumente“, na ja, dann!
Meine oben beschriebene Tätigkeit in der BRD, die reichlich umständlich für mich war, führte zu Arbeitsplätzen in Österreich. Offensichtlich auch „globaler Schwachsinn“!
Wie war das mit den Darmkrankheiten der Bienen? Wer davon nichts versteht, sollte nicht darüber reden. Das gilt uneingeschränkt auch für die EU.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: österreicher
01.04.2007 20:57
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Re: Die Darmkrankheiten der Bienen

ok,ok, cicero, sie sind ein profiteur, gratuliere, aber wenn sich ganz normale menschen sorgen machen, nachteile in existenzgefährdender dichte feststellen, dann ist das kein ort, um schleckerbatzlbutterbrot zu rufen.
an kriegen profitieren ja auch immer welche,
und an verbrechen erst recht. das muß man sich deshalb aber nicht wünschen.
österreicher

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02.04.2007 10:04
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Die „existenzgefährdenden“ Nachteile der EU?

Na ja, österreicher, auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen, Sie profitieren ja auch von der EU. Nützt ja nichts! Das Telefon wurde auch für Sie billiger, ob Sie wollen oder nicht.
Meine Auslandstätigkeit führte nur zu einigen wenigen Arbeitsplätzen im Inland. Das Nein der Schweizer zum EWR brachte in Vorarlberg 40.000 Arbeitsplätze, weil die Schweizer Industrie sich in der EU etablieren mußte, um zu überleben. Sagte mir der Schweizer Botschafter in Wien!
Österreich im Alleingang hätte bei den jeweiligen GATT-Verhandlungen keine Chance gehabt. Die EU, in der Österreich voll entscheidungsfähig mitredet, aber schon. Nutznießer sind Sie, ob Sie wollen oder nicht!
Aber bitte, vielleicht sind Sie wirklich benachteiligt. So nennen Sie doch ein paar von jenen „nachteilen in existenzgefährdender dichte“, die Sie orten.
Kommen Sie mir aber nicht mit dem „Teuro“, das ist längst und mehrfach widerlegt. In der „existenzgefährdenden dichte“ wird’s noch was anderes geben!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: österreicher
03.04.2007 04:19
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Re: Die „existenzgefährdenden“ Nachteile der EU?

es fängt damit an, daß am ende der punkt fehlt. unseriöses zitat, weil ich nicht weiß,von wem, aber es trifft den kern.
die alte ewg begann als, durchaus vernünftig
gedachte, wirtschaftsgemeinschaft.entwickelte aber in praxi bald einen fürchterlichen bürokratismus,der sich verselbständigte.
dann wurden die ziele verrückter,man wollte ein einheitsbrei-europa, nahm staaten auf, zu denen die westlichen europäer keinerlei
positive beziehungen hatten,in die das kapital und der politische einfluß hineinverwässert wurden.ruinierte die währungen durch schwindler,die arbeitsplätze, die sozialsysteme.und die perspektive?türkei, israel, irak,marokko?
sie und ihre pipivorteile sind kurzsichtig.
österreicher

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Cicero
03.04.2007 16:42
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Na ja, mit „existenzgefährdenden Nachteilen“ ist also nichts!

1) Ich weiß nicht, wo ein Punkt fehlt. Ich habe Sie zitiert und Sie sagen jetzt, das stammt nicht von Ihnen, auch gut, aber dann plappern Sie nur etwas nach, was so nicht ist. Sie können auch tatsächlich keinen „existenzgefährdenden Nachteil“ der EU nennen. Denn sonst täten Sie es ja.
2) Was Sie jetzt, wieder nur global anführen, ist schlicht unhaltbar. Kein einziger Punkt trifft auch nur annähernd zu.
3) Welche Schwindler haben welche Währung ruiniert? Mit welchen Staaten haben westliche Europäer keinerlei positive Beziehungen? Sie vielleicht nicht, ich schon! Was wäre z.B. die europäische Kultur ohne die tschechischen Komponisten Smetana, Dwořak, Janacek? Was wäre die österreichische Walzerseligkeit ohne den Ungar Franz Lehár? Welche Arbeitsplätze und welche Sozialsysteme wurden ruiniert?
4) Die Stadt Wien hat für 1,6 Mill. Bürger doppelt so viel Beamte als die EU-Kommission in Brüssel für nahezu 500 Mill. Europäer. Bürokratismus?
Zitieren Sie da auch nur andere?

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03.04.2007 21:03
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Besser ohne EU ?

Soweit mir bekannt, weisen alle Berfragungen, insbesondere auch bei Menschen die Arbeitsplätze anbieten (!!!) darauf, darauf hin, dass die deutliche Mehrheit der Österreiche für die EU-Mitgliedschaft sind. Wozu das Gerede vo Egoismus, wo jeder so abstimmt wie es seinen Interessen u. Werten entspricht ? Wozu persönliche Untergriffe, um den eigenen Standpunkt edler erscheinen zu lassen. Das Gegenteil ist der Fall ...

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: österreicher
03.04.2007 17:51
0 0

Re: Na ja, mit „existenzgefährdenden Nachteilen“ ist also nichts!

weil nicht sein kann, was nicht sein darf, weil cicero nicht sieht, was er nicht sehen will,und weil er sich dummstellt(in dubio pro reo).
kleiner vorkauen kann ich es ihnen nicht, dann erigiert der pressezensor wieder, aber
augen auf, helmi, und schon verstehen sie.
und noch einmal-für ihre kinkerlitzchenvorteile nehmen wir den wahnsinn nicht in kauf.
österreicher

 
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