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„EU-Beitritt hat nichts verändert“

01.01.2008 | 17:31 |  Von unserem Korrespondenten THOMAS ROSER (Die Presse)

Nach einem Jahr in der EU stocken in Rumänien die Justizreformen, innenpolitische Krisen dominieren. Korruption und organisierte Kriminalität bleiben in Bulgarien nach wie vor das Grundübel Nummer eins.

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Sofia/Belgrad. An hoffnungsfrohen Sonntagsreden gab es beim EU-Beitritt der beiden Balkan-Staaten am 1. Jänner 2007 keinen Mangel. In der Union selbst dominierte allerdings schon damals die Skepsis angesichts zweier Staaten, die weder politisch noch wirtschaftlich reif für den Beitritt waren. Ein Jahr später dürfen sich diese Kritiker bestätigt fühlen. Zwar boomt die Wirtschaft in den beiden EU-Staaten. Doch trotz Sanktionsdrohungen hinken sie bei der Erfüllung wichtiger Reformen weiter hinterdrein.

Rumänien hatte die Reorganisation des Justizwesens vor dem EU-Beitritt noch vorangetrieben. Doch seither ist der Reformelan in Bukarest spürbar erlahmt. Justizministerin Monica Macovei, die als Garant für die Verwirklichung zugesagter Reformen galt, musste wenige Monate nach dem Beitritt ihre Aktenkoffer packen. Der innenpolitische Dauermachtkampf zwischen Präsident, Regierung und Opposition scheint alle Energien zu absorbieren.


Schlechtes Image

Das Land habe die Chance verpasst, mit dem EU-Beitritt sein schlechtes Image aufzubessern, klagen Bukarester Bürgerrechtsgruppen. Vom Ideal einer unabhängigen Justiz scheint sich Rumänien eher entfernt zu haben. Laura Stefan von der „Initiative für eine saubere Justiz“ macht einen „Mangel an politischem Willen“ aus: „Wir sind noch lange nicht da, wo wir sein sollten.“

Auch in Bulgarien scheint der Kampf gegen die organisierte Kriminalität auf der Stelle zu treten. Die Auftragsmorde der letzten Jahre und Abrechnungen im Mafia-Milieu sind immer noch nicht aufgeklärt. Nichts habe sich in Bulgarien mit dem EU-Beitritt verändert, poltert Sofias Bürgermeister Boyko Borrisov, Chef der oppositionellen Rechtspartei Gerb: Das Land habe bisher noch kein einziges Kriterium des Beitritts erfüllt.

Zumindest in einem Punkt aber können sich die EU-Neulinge mit den alten Staaten messen: beim geringen Interesse an EU-Wahlen. Trotz nach wie vor überwiegend positiver Bewertung der EU nahmen in beiden Ländern weniger als 30 Prozent am ersten europäischen Urnengang teil.

Obwohl die EU-Kommission in ihrem Fortschrittsbericht im Juni die geringen Strafen für Korruptionsdelikte und die willkürliche Ablösung von Schlüsselbeamten geißelte, verzichtete sie auf mögliche Sanktionen wie die Einbehaltung von Fördermitteln. „Die EU-Kommission kneift – und erweist den Neulingen einen Bärendienst“, ärgerte sich Bayerns Europaministerin Emilia Müller. Das Ausbleiben von Konsequenzen sei „für unsere Politiker eine Aufforderung, sich auf die faule Haut zu legen“, bemängelte die Bukarester Zeitung „Gandul“.

Die Möglichkeiten für Sanktionen gegen die neuen Mitglieder sind für die EU aber begrenzt. Da das Balkan-Duo bisher nur einen Bruchteil seiner Fördermittel abruft, hätte deren Kürzung ohnehin kaum Effekt – und würde die Wirtschaft und die Normalbürger am stärksten treffen.

Optimisten meinen, die hohe Zahl veröffentlichter Korruptionsskandale sei „eher positiv als negativ“ zu bewerten: als Beleg, „dass die Institutionen langsam zu funktionieren beginnen“, so Emil Tsenkov, der Korruptions-Experte beim unabhängigen „Zentrum für Demokratie-Studien“ in Sofia. Tsenkov sieht auch andere Vorteile: „Die Abdankung korrupter Staatsanwälte und Politiker ist ganz klar mit dem EU-Beitritt verbunden.“

Meinung von Doris KrausSeite 27
AUF EINEN BLICK

Seit 1. Januar 2007 sind Bulgarien und Rumänien in der EU. Obwohl beide Staaten wirtschaftlich aufgeholt haben, kommen sie bei Reformen im Justizwesen und im Kampf gegen die Korruption nicht weiter. Bisher sah Brüssel von Strafen ab.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.01.2008)

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32 Kommentare
 
1 2
Gast: Lola
18.01.2012 14:24
0 0

.......

hui

Gast: Wolfgang F.
04.01.2008 20:58
0 0

Pauschaljournalismus allüberall..

Und das schöne ist, dass sich solche Artikel noch international vervielfältigen, weil ja diePresse so einen seriösen, gut recherchierten Ruf hat. Siehe diesen link:

http://europe.courrierinternational.com/eurotopics/article.asp?langue=de&publication=02/01/2008&cat=POLITIK&pi=2

Antworten Gast: Crusader
05.01.2008 12:27
0 0

Re: Pauschaljournalismus allüberall..

Die Wahrheit und deren Überbringer haben schon immer eine "schlechte Nachred" gehabt...
Aber bestraft nicht den der die Botschaft überbringt - in diesem Fall die Presse.
Die Wahrheit ist vertretbar, wie auch immer sie ist, nur die internationale politische Korrektheit will dies nicht hören. Folgen sind bekannt - islamischer Terrorismus, Ausländerkriminalität, Ende des Sozialstaats usw.

Gast: Wolfgang F.
02.01.2008 22:15
0 0

Wozu solche Pauschalartikel?

Ich war für eine grosse Firma fast 4 Jahre in Rumänien und kann diese Art des Pauschaljournalismus über Rumänien samt den damit verbundenen Kommentaren kaum mehr ertragen. Übrigens sind Belgrad und Bukarest ("Sofia/Belgrad") zwei verschiedene Städte.

Fahren Sie doch nach Rumänien, vergleichen Sie das Land vor ein paar Jahren und jetzt, schauen Sie sich an, was (auch durch die seriöse Arbeit vieler ausländischer Investoren inkl. den Banken) durch die Arbeit der Rumänen geschaffen und verändert worden ist. Natürlich ist in einem Land dieser dramatischen Transformation schön und hässlich, sehr arm und sehr reich ganz nahe nebeneinander und natürlich ist es eine Herausforderung für Politik und Wirtschaft die Lage im Lot zu halten.
Aber durch Artikel, die wie der obige, die Rumänien und Bulgarien in einen Topf werfen, Mafia und Korruption als schöne, immer funktionierende Schlagworte herzaubern, wird gar nichts besser.

Antworten stefania
09.01.2008 19:06
0 0

Re: Wozu solche Pauschalartikel?

Sie haben völlig recht.
Ich war diesen Sommer in Rumänien und man spürt dort Optimismus und eine große Aufbruchsstimmung.
Siebenbürgen z.B. ist absolut westlich,der Hauch von Monarchie, der dort spürbar ist , hat einen großen Charme.
Den schlechten Ruf Rumäniens machen die Migranten, die zu ub¿ns kommen aus, die nicht gerade zu der (übrigens sehr gebildeten)Durchschnittschicht gehören.
Über Bulgarien kann ich leider nicht sagen, dort war ich nicht.

Antworten Gast: Rufus
03.01.2008 12:28
0 0

Re: Wozu solche Pauschalartikel?

und noch etwas..
Wärend die Österreicher so heuchlerisch sind und für ihre eigene ernste Probleme, wie Rassismus, nicht sorgen, weil sie glauben, dass sie keine Probleme haben (das ist was unsere hoche wirtschaftliche Lage verursacht- eine Blindheit), die Bulgaren, die ich getroffen habe, wissen, dass es gibt noch Fortschritte und Verbesserungen, die da gemacht werden sollen und sie sind vollig bescheiden. Nur für Hinweis- die Österreicher sind in allen Länder in Ost- und Westeuropa die ich besucht habe, während ihre Arroganz vollig ungeliebt.. nur sie und ihre Brüdern, die Deutschen, können solche Artikeln schreiben. Warum?!

Antworten Antworten Gast: Crusader
03.01.2008 14:38
0 0

Re: Re: Wozu solche Pauschalartikel?

Ob die Österreicher im Osten "ungeliebt" sind ist ihnen milde gesagt "wurscht". Nicht wurscht ist ihnen die Zwangsbeglückung mit all den Gestalten die aus diesen Ländern kommen plus den Kosten die ebendiese verursachen. Und ob die Österreicher als Rassisten bezeichnet werden ist ihnen spätestens seit den Sanktionen gegen dieses Land (mit freundliche Unterstützung der heutigen EU Erweiterungsabkassierer) mehr als gleichgültig.
Und die Deutschen sind nicht unsere "Brüder" ebensowenig wie sie und ihresgleichen.
Große Klappe nichts dahinter, Ostblock halt, da hat sich außer dem politischen System nicht viel geändert.

Antworten Antworten Antworten Gast: Kodiac
06.01.2008 12:47
0 0

Tja und schon findet sich ein...

..."Herrenmensch" der genau diese Aussagen bestaetigt, aber woher oesterreich seine hoechsten wirtschaftlichen Wachstumsraten realisiert, ist Ihnen hoffentlich klar, naemlich im Ostblock. Auch ich als Oesterreicher finde die hierzulande weitverbreitete Einstellung ala ihr Geld sollen Sie schon da lassen, aber dann sollen Sie sich schleichen, absolut unertraeglich...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Crusader
06.01.2008 20:24
0 0

Re: Tja und schon findet sich ein...

Die "Österreicher" die im "Ostblock" verdienen sind Bankbonzen, dubiose Baufirmen (wissen eh wer..) und Firmen die Arbeitsplätze in Billiglohnländer verlagern plus deren politischer Rattenschwanz. Die alle sollen ihr Geld nehmen und dort bleiben und wenn`s geht die österreichischen Schönfärber gleich mitnehmen. Die EU plus Osterweiterung hat dem Arbeitnehmer nur Nachteile gebracht da können`s Märchen erzählen so viel sie wollen.
Gestalten wie sie sind unerträglich zuerst die Menschen belügen und dann noch die Chuzpe haben alles schönreden...
Respekt, sind wohl Beamter, Politiker oder Bonze!

Antworten Antworten Antworten Gast: Marta
03.01.2008 15:15
0 0

Re: Re: Re: Wozu solche Pauschalartikel?

Österreicher sind nicht nur in Osten, sondern auch in Westen unbeliebt.. Ich habe einige Jehre in Frankreich un Spanien verbracht und Österreich ist da als ein sehr konservatives Land gesehen.. in allen Aspekte.. selber bin ich kein Österreicher, aber viele von meinen Freunde sind..

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Wien ist anders
05.01.2008 18:44
0 0

Re: Re: Re: Re: Wozu solche Pauschalartikel?

Jessas na! Schmerz laß nach! Also die Serben, Tschechen, Franzosen usw. mögen uns Ösis nicht? Ist das wirklich wahr? Wenn Ja, dann Halleluja, gepriesen sei der Herr für dieses Göttergeschenk! Wenn's umgekehrt wäre, müßten wir uns ernste Sorgen machen und uns fragen, was wir falsch gemacht haben. Zu einigen Ländern kann unser Verhältnis gar nicht schlecht genug sein. Im Grunde kann uns nur die Meinung in zwei Hauptstädten mit "B" interessieren. Nein, nicht das Steppenkaff Berlin, sondern Bern und Budapest. Der Rest kann uns wurscht sein. Und das ist gut so!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Crusader
04.01.2008 11:26
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Re: Re: Re: Re: Wozu solche Pauschalartikel?

Die "Beliebtheit" im Westen hat in den Sanktionen gegen eine gewählte Regierung gegipfelt. Und auch dies betrachtet man als gelernter Österreicher mit Gleichgültigkeit.
Wenn Konservativ bedeutet keine Anbiederung mehr an die politische Korrektheit eines verlogenen Europas so haben sie absolut recht...- gilt natürlich nur für seine Bürger und nicht für deren politisch korrekt heuchelnde Vertreter in Amt und Würden!
Die Österreicher sind lahm und geduldig und bis sie sagen jetzt ist Schluss vergeht leider immer eine zu lange Frist.

Antworten Gast: Rufus
03.01.2008 12:07
0 0

Re: Wozu solche Pauschalartikel?

Warum spricht man nie über organisierte Kriminalität in Italien? Es ist da die Mafia noch schlimmer und tiefer in der "kultur" als in Rumänien und Bulgarien, aber niemand schreibt so unapetitische Artikeln über sie. Ich habe bulgarien dieses jahr besucht- ein sehr schönes land- und die ökonomische Lage hat mir da über die andere osteuropäische Länder erinnert, also etwas wie Ungarn oder Slowakien, aber es ist interesant, dass man nur über diese zwei Länder spricht.. eine neue sucht vielleicht?! immer über diese länder böse zu schreiben.. die journalisten sollen fescher sein.. die droge für die süchtige nicht immer zu liefern..
Es gibt da viele Probleme, aber viel mehr Fortschritte. Rumänien kenne ich nicht, aber nach meiner nicht professionele Meinung sind die Menschenrechte in Bulgarien so gut wie in Österreich, vielleicht besser- es gibt da 15% Türken und andere Mosleme und noch viele Juden, die keine böse Artikeln wie die Mosleme und die Juden (indirekt) in Österreich bekommen.

Gast: www.rettet-österreich.at
02.01.2008 19:48
0 0

www.rettet-österreich.at

...die ganze Wahrheit über den EU-Vertrag auf:

www.rettet-österreich.at

Gast: Gast
02.01.2008 13:00
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einmal anders betrachtet

Der Nutzen Rumaeniens und Bulgariens fuer die EU liegt vorwiegend im bereitwilligen Ausblutenlassen dieser Laender durch die impotenten "nationalen Nomenklaturen". Wer wischt denn in Italien, z.B., den alten Weibern den Hintern aus? Na, zumeist jemand aus Rumaenien. Aehnliches spielt sich bereits in den burgendlandkroatischen Doerfern Ostoesterreichs, wo es kaum noch Kinder gibt und die wenigen Juengeren schon sehr oft staendig in Wien oder sonstwo weit weg wohnen, ab. Dort kommen die Frauen aus den kraschowener Doerfern. Sowohl Rumaenien als auch Bulgarien wurde auf lange Sicht nichts Besseres als der Status des Rekrutierungsgebietes fuer die billige und willige industrielle EU-Reservearmee geboten. Dazu ein bisserl Almosen, das sich die Kleptokraten dieser beiden Staaten mit wohlwollender Duldung aus Bruessel unter die gierigen Krallen reissen. Fuer die armen Teufeln dort bleibt da nicht viel zum Lachen ...

atcreate
02.01.2008 12:06
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Rumänien und die Menschenrechte...

Die Rechte der Minderheiten in Rumänien werden immer noch nicht erfüllt.
Dafür kann man sich überzeugen wenn man durch die von der ungarischen Minderheit bewohnten Gebiete fährt.
z.B. die Straßenbahnen in Oradea sind alle in den Farben der Nationalfahne....Rumänisch-Orthodoxe Klöster werden in diesen gebieten gebaut, obwohl die Mehrheit Katholisch oder Protestanten sind, damit die rumänisch-sprachige Bevölkerung dort ansiedelt. Die von der ehemaligen kommunistischen Regierung eingeführten Minderheitsdiskriminierende Bräuche und Anlagen sind immer noch da.
Es sei schon richtig daß, wie pennpatrik erwähnt, die Union strategische Grenzen braucht. Aber ist das wirklich wichtiger als die rechte der Menschen um ganz einfach zu existieren?
Wird man in Zukunft im interesse der Union sogar über Leichen gehen?

Gast: Fritte
02.01.2008 11:11
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neue Weltordnung?

Komisch, uns Bürgern hat man immer gesagt wie toll Europa ist und welche "Chancen" wir haben - Wir werden alle Händchen haltend ums Feuer tanzen, aber ohne Zigarette, denn zum Europäische Reich gehört nicht nur grenzübergreifendes Rauchverbot, sondern auch totale Überwachung und Kontrolle. Im Gegenzug kann man dann schon mal einen Zöllner nach Hause schicken und schwadroniert sich seine Argumente zusammen. Denn die Europäischen Gutmenschen haben Visionen die durch das Volk nicht gestört werden dürfen. Man hat sich selbst für etwas höheres erklärt und die Demokratie bewußt erst einmal vor der Tür gelassen. Bis das einer merkt ist das neue Europäische Reich fertig. Nur wozu ist Europa gut wenn es den Bewohnern Europas nicht nutzt? Der Fall eines Reiches kann schneller kommen als so mancher Diktator dachte!

pennpatrik
02.01.2008 08:25
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Sind die Brüsseler Idioten?

Die Beschimpfung Brüssels kommt den Brüsselern entgegen, da dadurch die Diskussion über die Ziele Brüssels nicht aufflammt.
1. Bulgarien und Rumänien mussten beitreten, damit die EU ein geschlossenes Gebiet wird und der Verkehr nach Griechenland direkt durchgeführt wird.
2. Hat das im Bereich der militärischen Logisitk unbestreitbare Vorteile
3. Länder, die sich national geben, werden nicht aufgenommen, obwohl sie weit mehr die Kriterien erfüllen (Kroatien).
4. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die Aufnahme der Türkei ein logisch nachvollziehbarer Vorgang.
Letztlich gilt als Aufnahmekritierum, dass man sich der globalisierten Wirtschaft unterordnet
PS: Es wäre an der Zeit, die Frage zu stellen, warum sich die USA die Mühe machen, auf jeden Dollarschein (JEDEN!) den Satz: NOVUS ORDUS SECLORUM zu schreiben. Wenn er - wie mir Menschen, die sich politisch sehr korrekt verhalten versichern - eh nix bedeutet.
Er bedeutet: Neue Weltordnung

Antworten ginka
02.01.2008 11:24
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Re: Sind die Brüsseler Idioten?

du sprichst mir aus der seele. eines jedoch hast du vergessen und zwar usa haben die eu gedraengt, bulgarien und rumänien rasch aufgenommen zu werden, damit russland von nato-staaten umzingelt wird. ich habe keine ahnung wie in rumänien ist, aber in bulgarien ist die lage schlimmer als bevor das land der eu beigetreten hat. schwindende kaufkraft und und märchenhafte energiepreise richten uns zugrunde. dabei hat uns niemand gefragt, ob wir zue eu wollen. ein beispiel: das bankwesen in bulgarien ist seit jahrzehnten in ausländischen händen und iwf. jeder bulgare zahlt 10% gebuehr wenn er eine summe auf sein eigens konto einzahlt. in der ganzen welt gibt es so eine praxis nicht, aber bei uns ist sie intakt und die reichen banken schämen sich sogar nicht. diese art von erpressung ist in bulgarien legaliesiert, aber keiner schreibt darueber, denn das land ist arm und hat keine einständige meinung zu den problemen.

Antworten Antworten Sisyphus
02.01.2008 15:36
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Re: Re: Sind die Brüsseler Idioten?

in rumaenien nicht wirklich anders. Der Beitritt Ihres Landes und Rumaeniens wurden von den Banken durchgepushed. Auch KLAR. Die verdienen sich DUMM UND DEPPERT an diesen armen Menschen. Die Raika kauft, verkauft, gibt Darlehen. Zerstoert den Finanzmarkt um dann VOLLMUNDIG 2stellige Gewinnzuwaechse zu vermelden. Der "General" des Unternehmens wird "Banker des Jahres" in OE. EINE SCHANDE wie diese Laender und deren Bewohner zu Ader gelassen werden. Ganz nebenbei bekommen wir auch die VOLL BREITSSEITE verabreicht. In Pkto Kriminalitaet (der EINZIGE Vorteil fuer diese beiden Staaten..Sie werden einen guten Teil ihrer Verbrecher "beraubt"..die sind alles in OE...) duerfen WIR die Zeche bezahlen..Wird denen die sich Haeuser am Meer und in "Bester Lage" kaufen DERART WURSCH sein!

Keine Sorge.Wenn ALLES den Bach runter geht..Der Heinz F. wird ein gutes Wort bei seinen Freunden einlegen.Vielleicht duerft ihr dann ja wieder in die "lieblichen" Arme des Kommunismus zurueck? (SCHERZ!!)

Gast: AEIOU
02.01.2008 06:38
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Der Herr Kommentatore hat sich wohl verschrieben.

Nicht aus Sicht der Balkantschuschen heißt es Grundübel, sondern Pragmatismus. Was wir so alles noch mit unserer Wertvorstellung messen, und aus Tschuschensicht verwechseln werden wir noch verspüren.

also ich bin

total überrascht, wie kann das sein?
die eu bringt doch segen und goosey hat g'sagt dass alles besser wird und sicherer und schöner und roter und dann diese meldung! ist das vielleicht eine z.ente?
ein lancierter bericht des pösen h.c. oder von noch pösereren menschen, von rumänen/bulgaren hassern vielleicht?

Antworten pennpatrik
02.01.2008 08:26
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Re: also ich bin

Ich will nur testen, obs einen Filter gibt, der -politisch korrekt- ausfiltert.

Antworten Gast: AEIOU
02.01.2008 06:42
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Re: also ich bin

Also daß der BUKA ein Gooseyaner ist, das ist mir neu.Sind die Ortsansässigen auch mit ihrem neuen Bürger einverstanden? Vielleicht könnten Sie ihm Logis geben?

Gast: Blitzky
01.01.2008 20:41
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In beiden Ländern hat die Mafia also ein absolut sicheres Rückzugsgebiet...

.. von wo sie dann nach Bedarf in die mitteleuropäischen EU-Länder zur Arbeit pendeln kann. Gerade unlängst wurde wieder ein wiener Juwelier von fremdländisch sprechenden Tätern fast zu Tode geprügelt...

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Hat jemand etwas wirklich anderes erwartet?

Ich jedenfalls nicht! Belohnt mit dem EU-Beitritt wurden Rumänien und Bulgarien schließlich NICHT aufgrund des ERREICHENS der EU-Kriterien auf wichtigen Sektoren, sondern bloß, weil sie den Beginn einer positiven Entwicklung auf diesen Gebieten nachweisen konnten. Der Punkt, ab den diese positiven Aspekte aufgrund der bis dahin entwickelten Eigendynamik unumkehr schienen, lag zum Zeitpunkt der Beitrittsunterzeichnung noch in sehr weiter Ferne; mit Betonung auf "sehr weit"!

Doch nun sind diese beiden notorischen Sorgenkinder eben "voll dabei" und jetzt wird man sie halt leider nicht mehr los! Und wieder einmal hat sich Brüssel in der selbst gezimmerten Zielsetzungsfalle gefangen, wonach die ständige Erweiterung der eigentliche Daseinszweck der Gemeinschaft sei!

In Anbetracht der hier geschilderten Zustände in Rumänien und Bulgarien kann man sich ungefähr vorstellen, wie "sicher" die Außengrenzen der EU im Osten tatsächlich sind. Allen schönen Sonntagsreden zum Trotz...


 
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