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Bulgarien: Korruption mit EU-Geldern explodiert

02.04.2008 | 18:06 |  JUTTA SOMMERBAUER (Die Presse)

Während sich die Korruption zunehmend auf EU-Hilfen verschiebt, mangelt es der staatlichen Verwaltung an Kapazität zur Verwaltung der europäischen Finanzhilfen.

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SOFIA. Neue Entwicklungen im Skandal um Unregelmäßigkeiten mit EU-Geldern in Bulgarien: Gergana Beremska und Dimtscho Michalevski – hochrangige bulgarische Beamte und Leiter der Agenturen für die Phare-Gelder im Finanzministerium bzw. im Ministerium für Regionalentwicklung – gaben am Dienstagnachmittag ihren Rücktritt bekannt. Über die Motive war zunächst nichts zu hören. Anhaltender Druck aus Brüssel wegen Unregelmäßigkeiten bei den EU-Fonds dürfte aber zum Abtritt von Beremska und Michalevski geführt haben.

Anfang März hatte Brüssel die Phare-Gelder eingefroren – wegen fehlender Kontrolle durch die bulgarischen Organe und vermuteter Misswirtschaft in 25 Fällen. Vom Auszahlungs-Stopp sind nicht nur 75 Millionen Euro aus dem Phare-Topf, sondern auch Gelder aus den anderen beiden Vor-Beitritts-Programmen Ispa (300 Mio. Euro) und Sapard (82 Mio. Euro) betroffen.

Als Anlassfall für Brüssels Unmut gilt ein Betrugsskandal, der bereits 2006 ans Licht kam: Der Geschäftsmann Liudmil Stoikov – Unterstützer von Staatspräsident Georgi Parvanov bei den letzten Wahlen – hatte Sapard-Gelder im Wert von 7,5 Millionen Euro zum Ankauf von landwirtschaftlichem Gerät bezogen. Stoikov kaufte alte Maschinen – und zweigte den Großteil des Geldes ab. Die EU kritisiert, dass der Fall noch immer nicht vor ein bulgarisches Gericht gekommen sei.

EU-Fonds – ein Kanal für Korruption? Für Ruslan Stefanov ist das nicht verwunderlich. Der Anti-Korruptions-Experte des unabhängigen Sofioter Forschungsinstituts „Zentrum für Demokratiestudien“ (CSD) schätzt, dass in Bulgarien bei öffentlichen Aufträgen ein Fünftel der Gelder durch Korruption verloren gehen. Für ihn ist es nur zu logisch, dass auch die EU-Töpfe mit ihren für bulgarische Verhältnisse beträchtlichen Summen zum Ziel werden. „Es besteht die Gefahr, dass sich diese Praxen auch auf die Strukturfonds übertragen“, warnt Stefanov. Bulgarien soll in der Zeit von 2007 bis 2013 sieben Milliarden Euro an EU-Strukturhilfen erhalten.


Probleme auf höchster Ebene

Schlüsselsektoren der Fonds – wie etwa Infrastruktur, Regionalentwicklung, Umwelt und Energie – werden zur Arena von Machtkämpfen, heißt es dazu in einem Bericht des Zentrums. Denn hier gibt es finanziell einträgliche Projekte zu holen. Korruption verschiebt sich daher auf höhere politische Ebenen – dorthin, wo öffentliche Aufträge vergeben werden. Politische Kräfte und ihnen nahe stehende Geschäftsleute kämpfen um Gelder und Einfluss. Politiker wie Achmed Dogan, Chef der Partei „Bewegung für Rechte und Freiheiten“ (DPS) und einflussreicher Partner in der Dreier-Koalition, stehen gar offen zu dieser klientelistischen Praxis. Dogan erklärte vor einiger Zeit, dass Parteien mit einem „Kreis an Firmen“ vollkommen normal seien. „Da diese Firmen der Partei zur Macht verholfen haben, wird ihnen nun geholfen“, erklärt Stefanov den Mechanismus. Laut dem Experten ein „Teufelskreis“: Neben den finanziellen Verlusten für die Gesellschaft würden so häufig Firmen gefördert, die eigentlich nicht konkurrenzfähig sind. Rechtschaffene Player würden hingegen ausgeschaltet.

Ein weiteres Problem: Der bulgarischen Verwaltung mangelt es schlicht an Kapazität. Die staatliche Bürokratie sei auf die Administration derart großer Geldsummen nicht vorbereitet, sagt Korruptions-Experte Ruslan Stefanov. Und zwar sowohl was das Know-how als auch das Personal betrifft. „In Bulgarien wurde lange Zeit nicht in Humankapital investiert. Man kann nicht in kurzer Zeit eine Verwaltung aufbauen, die den hohen europäischen Standards entspricht.“ Problematisch sei auch die niedrige Entlohnung. „Ein junger Beamter erhält 200 Euro im Monat. So kann man kein gutes Personal anziehen.“ Doch die strukturellen Versäumnisse könnten sich als langfristiger Stolperstein bei der Mittel-Verteilung erweisen. Die Regierung hat nun ein kurzfristiges Maßnahmen-Paket verabschiedet, dass mehr Kontrolle sicherstellen soll. Für Stefanov nicht genug: Er fordert langfristige gesetzliche Maßnahmen für mehr Transparenz, Kontrolle durch unabhängige Institutionen sowie eine Veröffentlichung der Firmen, die EU-Ausschreibungen gewinnen.


Genug Geld im Staatsbudget

Nach dem 15. April wird die EU-Kommission über das weitere Vorgehen im Phare-Programm entscheiden. Das Einfrieren der Zahlungen ist für die bulgarische Regierung derzeit (noch) kein Problem. Der Grund: Die Projekt-Empfänger erhalten die Gelder weiterhin pünktlich – derzeit eben aus dem gut gefüllten bulgarischen Staatshaushalt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.04.2008)

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25 Kommentare
 
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Gast: StYl0r88
01.02.2009 15:46
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immer das gleiche

warum gekommen die überhaupt förderungen, wenn sie eine prall gefüllte staatskasse haben?
wo viel geld ist, wollen sich auch viele daran beteiligen, war schon immer so und wird auch so bleiben.

ohne eu würde das geld wenigstens in österreich bleiben! bzw bei unseren politikern, die damit unfug anstellen können....

Gast: StYl0r88
01.02.2009 15:45
0 0

tz....

warum gekommen die überhaupt förderungen, wenn sie eine prall gefüllte staatskasse haben?
wo viel geld ist, wollen sich auch viele daran beteiligen, war schon immer so und wird auch so bleiben.

ohne eu würde das geld wenigstens in österreich bleiben! bzw bei unseren politikern, die damit unfug anstellen können....

Gast: Stefanov
20.05.2008 23:20
0 0

Alles nur eine grosse Lüge

Die Mehrheit der Bürger Bulgariens wollte den EU-Beitritt nicht. Leider hat uns damals keiner gefragt. Die Osterweiterung und die damit verbundenen Ausgaben erfolgen nur aus geopolitischen und nicht aus wirtschaftlichen oder kulturellen Gründen. Die EU selbst ist eine Organisation, die eine pyramidale und totalitare Struktur aufweist. Warum redet man von der Korruption in Bulgarien, und verschweigt gleichzeitig die Vorfäle Helmut Kohl, Deutsche Bank Chef, Telekomchef, Postbankchef usw. - Korruptionsfälle um Milliardenhöhe?Warum verschweigt man die Lügen, die der Kommisar Günther Verhoygen vor dem bulgarischen Parlament vorgetragen hatte und die Expertengutachten zum Atomkraftwerk Kozlodui gefälscht hatte? Was ist mit den c.a. 12 Milllarden direkte Kosten nur für die ersten 4 Jahren, die Bugarien durch Schließung des Atomkraftwerks Kozlodui und durch die Exportkontingente aufgrund des Beitritts hinnehmen musste?

Gast: SLM2UND3
09.04.2008 22:55
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die bürde trägt der kleine mann

als jemand der sich professionell mit der politiklandschaft in bulgarien beschäftigt und auch das land einigermaßen kennt habe ich folgenden eindruck. die bürde der korruption, aber auch der eu-erweiterung trägt der kleine mann in bulgarien und den anderen staaten. während die politikerkaste dort durch den eu-beitritt zum fröhlichen "weiter wie bisher" ermuntert wurde, sind die lebensbedingungen für die bevölkerung schlechter als zuvor. die inflation beträgt 13% (vor dem beitritt unter 5%) und obwohl die arbeitslosichkeit praktisch weg ist, verdienen die leute einen hungerlohn - die preise hingegen sind europäisch. mein eindruck ist, dass die korruption den balkan-mafiosi, aber auch mitteleuropäischen wirtschaftsbossen gut bekommt und sich deshalb nicht ändert. auch ich denke die erweiterung fand zu früh statt, aber die suppe werden am ende die bulgaren auslöffeln - die (ohnehin sperrlichen) eu-gelder sind teilweise gesperrt, die preise galoppieren und journalisten werden erschossen...

Gast: Schweizer
08.04.2008 09:09
0 0

und das fehlende Geld kommt dann aus der Schweiz

und wenn Brüssel kein Geld mehr für Subventionen hat, klopft man einfach bei der Schweiz and und fragt dann nach weiteren 300 Millionen für Bulgarien und Rumänien.

Gast: grolli
06.04.2008 15:12
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dank der eu-bonzen

hier wird unser steuergeld welches wir zwangsläufig nach brüssel senden, verbraten. dank der eu-bonzen die diese ostländer viel zu früh in die eu aufnahmen.

Gast: gast
05.04.2008 21:59
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Schade..

Ich habe letztes Jahr 2 Monate in Bulgarien verbracht und dieses Land hat mir wirklich sehr gefallen.. es ist so schade solche Dinge zu lesen, weil die ordentliche Menschen, die ich getroffen habe, waren so warm und nett.. Auf jedem Fall, glaube ich, dass Korruption gibt es überall und wie wir es gut wissen, auch in Österreich..

harbard
04.04.2008 13:47
0 0

Korruption mit EU-Geldern explodiert

...was sonst?
...der balkan läßt grüßen!

Gast: sena
03.04.2008 21:29
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Kein Wunder

Das die Bulgaren den Brüsslern zeigen wies geht,die sind ja nur dem Brüssler Vorbild gefolgt.Aber gegen die Bulgaren sind die Brüssler halt nur Amateure

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Wenn ich an die 40millionen im zusammenhang mit den luftgegengeschäften denke, ist bulgarien das kleinere problem!


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Österreicher professioneller

Der Unterschied zwischen Bulgarien und Österreich ist, dass hier die "Förderansuchen" besser formuliert werden.

Den fragwürdigen EU-Geldausschüttungen wird ein seriöses, juristisch wasserfestes Mäntelchen umgehängt.

Der Schaden für die Steuerzahler ist mindestens genauso groß.

Im Grunde ist die primitive Kleinkorruption am südlichen Balkan sympathischer als die professionelle offizielle Vorgangsweise in Mitteleuropa

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Re: Österreicher professioneller -- Danke, die wahrheit gut getroffen!


Antworten dojon86
03.04.2008 09:23
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@Seismograph

Ich muß ihnen recht geben. Anbei zitiere ich einen Presseartikel vom 17.10.2007 der voll bestätigt, was sie über Balkankorruption geschrieben haben.

"Das öffentlich-rechtlichen Fernsehen strahlte ein Video aus, auf dem zu sehen ist, wie Remes in einem Bukarester Kaffeehaus von seinem Amtsvorgänger Ioan Avram Muresan ein Kuvert mit 15.000 Euro entgegennimmt. Die Bestechung erfolgte im Auftrag des Geschäftsmanns Gheorghe Ciorbs, der an einen öffentlichen Auftrag in der Stadt Baia Mare herankommen wollte. Neben den 15.000 Euro Handgeld gehörte zu dem Bestechungspaket auch 100 Liter Zwetschkenschnaps und üppige Mengen an Wurst- und Fleischwaren." Also über eine Bestechung (Tschuldigung ich meinte natürlich Provision) in dieser Form und in dieser Höhe würden unserer Korruptionisten nur mitleidig lächeln.

Gast: Peter
03.04.2008 07:41
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die wahren EU Gewinner

Ich parke in der Operngarage und gehe jeden Tag öfters beim Sacher vorbei. Da sieht man dann wer die wirklichen Nutznießer dieser Osterweiterung sind. Autos, die man in Österreich wahrscheinlich gar nicht bekommt, da zu teuer, 18 bis 20 jährige Burschen in Luxuskarossen und viele davon mit rumänischen oder bulgarischen Kennzeichen. Da sieht man wie schnell man in der EU zum Reichtum kommt - zahlen darf das alles wieder die schwer arbeitende Mittelschicht der Länder, die sich alles selber aufgebaut haben.
Ich glaube kaum, das dabei auch nur einer davon mit ehrlicher Arbeit binnen kürzester Zeit zu solchen Reichtümern gekommen ist.
Aber wir sind ja angeblich laut unser Politkaste die größten Nutznießer dieser ach so schönen Osterweiterung ! Hauptsache wir sind einer der höchsten Nettozahler ! Freundschaft !

Freundschaft !

Antworten dojon86
03.04.2008 09:30
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@Peter

Lieber Peter, darf ich Sie daran erinnern, daß es damals ein ÖVP Aussenminister war, der unter dem Jubel der Medien den Beitritt ausgehandelt hat. Ihr hämisches "Freundschaft !" ist daher unbegründet.

Antworten Antworten Gast: Barbara S.
03.04.2008 12:50
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Ederer-Tausender ist Realität! Nur das Vorzeichen sollte man halt auch dazusagen.

Die Ederer Gittl hat mit dem Alois gemeinsam gejubelt.

Heute jubeln aber die Österreicher nicht mehr ob des Tausenders weniger im Geldtaschl.

dr. philpp
03.04.2008 06:51
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Bulagrien 20 Jahre zurück,

die Türkei 200!!!!

Gast: Asylexperte
02.04.2008 21:30
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Hauptsache, diese Chaosländer sind in der EU.

1. Ausschluss aus der EU
2. Rückforderung der missbrauchten Fördergelder + Zinsen
3. Verheugen und unsere EU-Verräter haften zur ungeteilten Hand.

Gast: keiner
02.04.2008 20:24
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schade um mein Steuergeld

dieses korrupte Land hat die EU ja unbedingt gebraucht.
Es braucht wahrscheinlich drei Generationen, bis dieses kommunistisch-korrupte Denken weg ist.
Ich hätte dieses Land in frühestens 20 Jahren in die EU aufnehmen lassen.

Gast: Gast
02.04.2008 19:47
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schwierige Sache

Eine echt schwierige Sache. Streicht man nachhaltig alle EU Gelder für diese balkanesische (umgangssprachlich, der Balkan ist geographisch woanders) Bananenrepublik, dann wird das gewisse Folgen zeitigen. Die Abwanderung in nahrhaftere Länder wird sich wieder beschleunigen und gewisse "schwierige" Gruppen werden im Land wieder mehr Zulauf finden. Nicht gerade verlockende Aussichten. Das Dilemma der Wendestaaten wird am Beispiel Bulgariens schnell offenkundig: Die jeweilige Nomenklatura, deren (zumeist "nur" noch) Vorgeneration die einheimische Bevölkerung im Auftrage der bolschewistischen Besatzer drangsaliert hatte, durfte alle usurpierten Privilegien behalten und stellt heute den überwiegender Teil der "modernen" wohlhabenden Schichten. Durch den NATO Beitritt werden ausländische Söldner notfalls dafür Sorge tragen, dass es nicht erfolgreich zur "Nacht der langen Messer" kommen wird. Diese Henker werden die von den Bolschewiken Geknechteten wohl nicht so schnell los werden können!

Antworten Gast: Bulgare
03.04.2008 14:22
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Re: schwierige Sache

Wo genau ist der Balkan Ihre Meinung nach, in Ost Afrika vielleicht? In At oder De gibt es keine Korruption, da gibt es keine Hochrangige Regierungsbeamte die Geld unterm Tisch nehmen? Wirklich, wo leben Sie denn? Überall gibt es sowas, dass die Leute gekündigt und vorm Gericht gestellt werden ist eine Tatsache und gelauben Sie mir, die Österricheische Unternehmen setzten eine Menge Geld in BG um, daher sich zu beschweren und ständig zu meckern ist ein Witz. Es gibt ja genug österreicher mit teueren Autos, warum werfen Sie den nicht EU Fond Betrug vor? Wäre ja auch denkbar :)

Antworten Gast: gast
03.04.2008 10:36
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Re: schwierige Sache

Etwas mehr geographie Kenntnisse wären auch nicht schlecht, wenn man sich öffentlich beiweisen will. Sonst wird es ja peinlich. Ein nicht unwesentlicher Teil des Balkans verläuft quer durch GANZ Bulgarien.

Antworten Antworten Gast: Gast
04.04.2008 20:34
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Re: Re: schwierige Sache

Danke für Ihren Hinweis. Er ist völlig richtig! Wie ist das zustande gekommen? Alle Beiträge haben eine 1000 Zeichen Begrenzung. In der Klammer waren sowohl Rumänien als auch Bulgarien angeführt und weiter ausgeführt. Mutmaßlich auf Grund der Zeichenbegrenzung erschien nur ein Teil des in Klammer gesetzten Ausdruckes. Rumänien wird geographisch im Allgemeinen nicht dem Balkan zugerechnet (ausgenommen von den Verfechtern der Triest-Odessa Linie, die aber recht spärlich sein dürften). Darauf wollte ich hinweisen. Obwohl ich den Text sorgfältig redigierte, dürfte beim Absenden dieser Defekt aufgetreten sein. Nach gängiger Ansicht wird "der Balkan" (gemeint ist die Balkanhalbinsel) in etwa durch die Linie Kulpa-Save-Donau begrenzt. Vielleicht weniger hart im Urteil und etwas nachdenklicher warum solche Fehler zustandekommen können. Dennoch: Ein herzliches Dankeschön für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit!

Gast: gasterer
02.04.2008 19:34
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Kapazitäts- oder Mentalitäts-Manko?


Antworten Gast: NS
03.04.2008 13:49
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Geographie

Das gesamte Balkangebirge befindet sich ausschließlich in Bulgarien.
Im Übrigen, die einzige Chance für all diese Länder aus diesem elende Teufelskreis herauszukommen ist die EU. Von allein wird sich auch in 2000 Jahren dort nichts ändern.

 
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