Serben rücken Richtung Europa

12.05.2008 | 18:17 |  THOMAS ROSER UND WIELAND SCHNEIDER (Die Presse)

Boris Tadics prowestliches Bündnis besiegt überraschend die Nationalisten. Doch Tadic braucht einen Partner. die Milosevic-Partei wird zum Zünglein an der Waage.

BELGRAD/WIEN. In den Hauptstädten der EU-Staaten atmete man am Montag auf. Das befürchtete Horrorszenario ist ausgeblieben, der befürchtete Erdrutschsieg der Nationalisten blieb Serbien und Europa erspart. Im Gegenteil: Die EU begrüßte den „klaren Sieg“ der proeuropäischen Kräfte rund um Serbiens Präsidenten Boris Tadic. Wichtig sei nun die „rasche Bildung einer Regierung mit einem klaren europäischen Programm“, hieß es in einer Erklärung der slowenischen EU-Präsidentschaft.

Der völlig überraschende Sieg des Bündnisses, das von Tadics Demokratischer Partei DS angeführt wird, zeigt: Für die meisten Serben ist die Rückkehr in die 90er-Jahre der Isolation und der Stagnation genauso wenig eine wünschenswerte Option wie die von den Nationalisten propagierte verstärkte Anlehnung an das ferne Russland. Doch er zeigt auch: Das Land ist nach wie vor tief gespalten. Der proeuropäische und der nationalistische Block sind weiterhin gleich stark. Sein Land sei das „Land der Überraschungen“, jubelte der DS-Chef: „Wenn niemand mehr Hoffnung hat, gewinnt Serbien.“

 

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Statt wie prognostiziert hinter den Radikalen lag Tadics Bündnis mit 38,7 Prozent fast zehn Prozent vor den verdatterten Nationalisten. Auch deren Wunschpartner, die nationalkonservative DSS von Premier Vojislav Kostunica, musste trotz von nationalem Pathos triefender Kosovo-Rhetorik Federn lassen: Ihr Anteil sackte von 16 auf 11,3 Prozent. Der Belgrader Börsenkurs und der Dinar zogen am Montag nach dem guten Abschneiden der DS bereits kräftig an.

Die neue Lage nach der Wahl:


1. Komplizierte Regierungsbildung

Doch trotz des Erfolges seines Parteienbündnisses stehen seiner Partei schwierige Tage bevor. Dass sie tatsächlich die Regierung stellen wird, ist keineswegs sicher.

Die proeuropäischen Parteien (Tadics Bündnis plus Liberaldemokraten) haben auch mit den Stimmen der Parteien ethnischer Minderheiten nicht genügend Mandate, um eine Koalition zu bilden. Tadic benötigt deshalb die Sozialisten des verstorbenen Machthabers Slobodan Milosevic.

Zwar scheinen die Sozialisten zu einer solcher Allianz bereit. Sie könnten aber auch mit dem bisherigen Premier Kostunica koalieren. Denn auch die befürchtete „nationale Koalition“ aus Sozialisten, Kostunicas DSS und den Radikalen ist rechnerisch möglich.

Zumindest wahlarithmetisch wäre auch ein erneutes Bündnis der DSS mit den proeuropäischen Kräften möglich. Doch dafür scheint in den vergangenen Wochen zu viel Porzellan zwischen Tadic und Kostunica zerschlagen worden zu sein.


2. Annäherung an die Europäische Union

Die Machtverteilung nach der Wahl wird sich auf alle Fälle günstig für den Weg Serbiens in Richtung EU auswirken. Selbst wenn doch das „nationale Lager“ die Regierung bilden sollte, wäre es nicht mehr so einfach, den Vertrag über das EU-Stabilisierungsabkommen einfach „in den Papierkorb zu werfen“, wie Kostunica gedroht hatte. Dafür hatten die Wähler zu deutlich für einen proeuropäischen Weg gestimmt.

Mit einer raschen Auslieferung des gesuchten Kriegsverbrechers Ratko Mladic ist aber weiterhin nicht zu rechnen. Sollte Tadics Allianz regieren, könnte die Sozialisten eine Auslieferung blockieren.

 


3. Kosovo-Politik ändert sich nicht

Auch der proeuropäische Wahlsieger Tadic hatte sich stets gegen eine Unabhängigkeit des Kosovo ausgesprochen. Sollte sein Bündnis an die Macht kommen, wird Serbien auch weiterhin die Eigenstaatlichkeit des Kosovo nicht anerkennen. Belgrad könnte den Kosovo-Serben aber mehr Freiraum für eine Kooperation mit den Behörden in Prishtina lassen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.05.2008)


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22 Kommentare
 
1
 
Von aurelius am 13.05.2008 um 18:37

serbien MÜSST STERBEN

Wer ist Sieger bei diese Wahl?

Ultra radikalen-Kriegsverbrechen Partei wer sonst.

"pro westliche lager" taditsch&co sind starker Verlierer,in diesen bünd (DS) sin noch zwei andere Partei,wen man 102 Mandate dividiert bleibt nichts anders als 34 Mandatare von jeden.Beide,ultra Nationalisten pro Russische Bündnisse DSS and NS bekommen 108 sitze wen man noch SPS(Kriegsverbrecher milosevic Partei,ultra Nationalisten unterscheiden nicht von SPS)dazu rechnet Dan sind insgesamt 128.


Von MS Deutschland am 13.05.2008 um 10:58

Dank Mehrheit der Nationalisten ist Zerstörung Europas durch die EU gebremst!

Zum großen Glück für Europa stimmt es nicht, dass Pro-EU-Parteien die Wahl gewonnen hätten, dadurch dass 127 Stitze (nationalistisches Lager) mehr als die Hälfte von 250 Sitzen ist, kann die EU diesen Teil Europas zum Glück Europas noch nicht zerstören.

Die EU will bekanntlich Europa, dessen Wesen die VIELFALT ist, zu einem Einheitsbrei verwandeln und dadurch zerstören.

Es ist eine Beleidigung für Europa, wenn das Wort Europa mit seinem größten Feind, der eurpafeindlichen EU, gleichgesetzt wird.

Ein Gewinn für Europa wäre das Zurückstutzen der EU auf das was sie vor Maastricht war. Ein Schaden für Europa ist hingegen die jetzige EU, die z. B. die Zerstörung Europas vorantreibt, indem die LKW-Maut künstlich nieder gehalten wird, damit ja keine neuen Transporttechnologien wie der Cargo-Lifter am Markt kommen und Konzerne quersubventioniert werden, damit sie die gewachsene lokale Wirtschaft zerstören können. € 5 Maut pro km LKW-Fahrt wäre angemessen und gut für Europa.

Von Gast: Arber am 13.05.2008 um 00:18

?

Ich kann beim besten Willen nicht erkennen dass die pro-Europäer gewonnen . Sie haben zwar nicht so hoch verloren wie erwartet doch sie haben deutlich verloren.
Nicht mal mit den Minderheiten-Parteien kommen sie an die Macht.

Ich verstehe nicht was mit "Serben rücken Richtung Europa" gemeint ist. Die paar Sitze die die pro-Europäer mehr haben? Lächerlich!

Ich meine wie wollen die ne Koalition hinkriegen ohne eine nationalistische Partei?
Und so viel ich weiss wollten doch die Nationalisten eine Koalition eingehen. Also was soll die Euphorie hier ? Verstehe ich nicht.

Antworten Von Ophicus am 13.05.2008 um 09:12

Re: ?

Es gibt eben ein paar Optimisten die glauben, dass ein Land das in die EU will automatisch nur aus selbstlosen solidarischen Europäern besteht. Dass die EU-Befürworter erstens garnicht so sehr in der Mehrheit sind und zweitens durchaus auch opportunistische Nationalisten in die EU wollen könnten wird geflissentlich ignoriert.
War doch im Osten nicht anders. Siehe Polen - sehr europäisch als es darum ging in die EU zu kommen, sehr national-polnisch als es darum ging welchen Kurs man mit der EU geht.
Ist eigentlich in den westlichen Ländern auch nicht anders, nur dass die vor dem Beitritt weniger geflissentlich auf ihr Europabewußtsein geprüft wurden.

Kurz gesagt - dass die Serben in die EU wollen heißt noch lange nicht, dass sie Nationalstolz und Kosovo aufgeben werden.

Von Gast: Albaner am 12.05.2008 um 23:17

t

Toll wow unfassbar Serbien hat gewählt wow wie interessant.


Von Condor am 12.05.2008 um 20:52

Serbien

Der richtige Schritt in die richtige Richtung

Antworten Von Aaron Fishhof am 13.05.2008 um 08:51

Re: Serbien

Vollkommen richtig!

Die Serben haben nur die Wahl zwischen der EU oder dem neuen Russen-Czar Putin und die Vernunft hat gesiegt und das ist gut so.

Innerhalb der EU wird der Kosovo auch kein Problem sein.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Von Gast: Barbara S. am 12.05.2008 um 19:59

Die Serben rücken Richtung Europa?

Ach, wo waren sie denn bisher? In Afrika oder vielleicht doch in Asien?

Das üblich absurde Gleichsetzen von EU und Europa ist unterstes Niveau.

Antworten Von Joe1000 am 13.05.2008 um 14:12

Re: Die Serben rücken Richtung Europa?

Da sieht man von woher die Rhetorik der DS kommt!

Antworten Von Aaron Fishhof am 13.05.2008 um 08:57

Re: Die Serben rücken Richtung Europa?

Meinen Sie wirklich,
dass es ein Europa außerhalb der EU noch lange geben wird,Barbara Rosenkranz?

Wo bitte?

In der katholischen Vatican-Bruderschaft des Mister Stadler?

Denn auch die Schweiz,Liechtenstein usw. werden in absehbarer Zeit der EU beitreten.

Noah von der Arche am Berg der Freude

Antworten Antworten Von Gast: Barbara S. am 13.05.2008 um 09:39

Wunschdenken

Dass die Schweiz in absehbarer Zeit beitreten würde, das wurde schon zur Zeit von Österreichs EU-Beitritt prognostiziert.
Mittlerweile ist aber über ein Dutzend Jahre vergangen.

Norwegen haben Sie auch ganz zufällig vergessen zu erwähnen.

Ausserdem ist es nur mehr eine Frage der Zeit, bis das erste Mitglied aus dem EU-Saustall wieder austritt.

Von Alfa am 12.05.2008 um 19:21

Der Wahlsieg von Herr Tadic ist wirklich sehr erfreulich. Die Ultranationalisten haben zwar Stimmen verloren, aber sie sind immer noch die stärkste Einzelpartei. Mich freut es sehr, dass Herr Kostunica nicht mehr den grossen spielen kann, auch wen er sich zuversichtlich gibt.

Es wäre das beste für Serbien, wenn Herr Kostunica mit seiner DSS in die Opposition geht. Herr Tadic und sein Bündnis haben auch ohne Kostunicas DSS einen Wahlsieg hinbekommen. Leider reicht es aber den pro-europäischen Serben nicht, eine günstige Mehrheit zu bilden und ausgerechnet die SRS bekommt die Schanze über den Kurs Serbiens zu entscheiden. Und wir alle kennen den Kurs der SRS. Das ist wirklich zum Mäuse melken. Slobodan Milosevic hätte sich sicher gefreut, wenn er noch am leben wäre. Eins ist aber klar, die Unabhängigkeit des Kosovo hat die Serben nicht radikalisiert. Im Gegenteil, die Serben haben sich klar und deutlich zweimal hintereinander für eine europäische Zukunft entschieden. Die Gegner der Unabhängigkeit haben jetzt ein paar Argumente weniger. Denn die Mehrheit der Serben haben sich für die EU entschieden, obwohl die Mehrheit der Mitgliedsstaaten Kosovo anerkannt haben. Früher oder später werden es auch die serbischen Politiker akzeptieren müssen.

Antworten Von Joe1000 am 13.05.2008 um 14:14

"... die Mehrheit der Serben haben sich für die EU entschieden, ..."

Erstaunlich ihre Analyse.


Antworten Antworten Von Alfa am 13.05.2008 um 19:12

Re:

Nach bisherigen Umfragen sind mehr als 60% der serbischen Bevölkerung für einen EU-Beitritt. Der zweifache Sieg von Herrn Tadic hat es bestätigt. Natürlich braucht es noch etwas Zeit, bis sich die Mehrheit der EU-Befürworter mit dem Verlust des Kosovo abgefunden hat. Die Verluste der DSS haben gezeigt, dass immer wie mehr DSS- Wähler die Seiten wechseln. Davon profitiert die DS, aber auch die SPS.

Antworten Antworten Antworten Von Joe1000 am 13.05.2008 um 22:09

"... die Mehrheit der Serben haben sich für die EU entschieden, ..."

Umfragen?!
Meinen sie jene, die diesen Wahlausgang prophezeit haben?!

Sie sollten das Ergebnis dieser Wahl näher analysieren als das Geschriebene nach zu plappern.

"Nach bisherigen Umfragen sind mehr als 60% der serbischen Bevölkerung für einen EU-Beitritt. Der zweifache Sieg von Herrn Tadic hat es bestätigt." Sie haben wohl übersehen, dass das 5-PARTEIEN-Bündnis nur knapp 40 % erreicht hat und Tadic selbst nur kanpp über 50 % gekommen ist.

Antworten Antworten Antworten Antworten Von Alfa am 14.05.2008 um 17:00

Die Versprechungen die Herr Nikolic gemacht hat sind schwer zu realisieren.

Ohne die Unterstützung der Nachbarländer wird es noch viel schwieriger. Und die Nachbarländer von Serbien sind nicht Russland oder China. Glauben sie mir, die Russen haben bessere Geschäfte als Serbien. Abwarten Herr Joe1000, mit jedem Tag das vergeht verlieren die Nationalisten Stimmen. Mit dem erneutem Sieg von Herrn Tadic werden noch mehr Menschen ermutigt pro-europäisch zu Wählen. Und was es Kosovo angeht, wir haben unser Hauptziel schon erreicht Herr Joe1000, alles andere wird mit der Zeit auch geregelt. Jetzt haben wir Albaner genug Zeit um unsere Probleme zu lösen. Mit Hilfe des lieben Gott, der USA und der EU werden wir unsere Probleme lösen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Von Joe1000 am 16.05.2008 um 16:31

Nur passen Sie dabei auf, damit sie (Albaner) nicht so enden, wie die

Indianer!!!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Von towercon am 16.05.2008 um 20:29

Re: Nur passen Sie dabei auf, damit sie (Albaner) nicht so enden, wie die

Das wäre uns beinahe unter Serbien passiert, deswegen ist ja auch das Motto: Alles kann nur besser sein als Serbien.

MfG

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Von Joe1000 am 17.05.2008 um 15:58

Re: Re: Nur passen Sie dabei auf, damit sie (Albaner) nicht so enden, wie die

Da haben Sie Unrecht!

Aussiedlung wäre der passendere Vorwurf.

Antworten Von Dr.Gernot Stöckl am 12.05.2008 um 20:49

Re: Der Wahlsieg von Herr Tadic ist wirklich sehr erfreulich. Die Ultranationalisten haben zwar Stimmen verloren, aber sie sind immer noch die stärkste Einzelpartei. Mich freut es sehr, dass Herr Kostunica nicht mehr den grossen spielen kann, auch wen er sich zuversichtlich gibt.

Die Serben werden es schon noch begreifen: Die einzige Chance, daß die Grenzbalken zwischen Serbien und dem Kosovo wieder aufgehen ist, wenn beide in der EU sind!

Antworten Antworten Von Gast: mf am 13.05.2008 um 09:10

Re: Re: Der Wahlsieg von Herr Tadic ist wirklich sehr erfreulich. Die Ultranationalisten haben zwar Stimmen verloren, aber sie sind immer noch die stärkste Einzelpartei. Mich freut es sehr, dass Herr Kostunica nicht mehr den grossen spielen kann, auch wen er sich zuversichtlich gibt.

...etwas schient mir uebersehen worden zu sein. Kosovo wird in auch in geraumer Zeit nicht in der EU zu finden sein. Dagegen sprechen viele Gruende, wie zum Beispiel die mangelnden Legal Standards. Auch die enormen Summen vom Ausland haben den Kosovo nicht entwickelt, sonder nur ein von Hilfe abhaengiges, sehr instabiles, voelkerrechtliches umstrittenes Konstrukt geschaffen. Wenn Serbien in die EU kommt kann es eine Aufnahme von Kosovo blockieren - nach der 'EU Verfassung' moeglich. Die Loesung waere daher nur eine gemeinsame Aufnahme von Serbien und Kosovo, doch das scheint bei den augenblicklichen Vorzeichen mit einer mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit undenkbar. Selbst wenn diese unwahrscheinliche Variante eintritt, wuerde das in einer gegenseitige Blockade resultieren, dazu sind die Graeben auf beiden Seiten zu tief gegraben worden.

Antworten Antworten Antworten Von Alfa am 13.05.2008 um 19:52

Natürlich wäre es falsch die beiden Staaten einzeln aufzunehmen. Ich bin dafür alle Staaten auf dem Balkan gleichzeitig in die EU aufzunehmen. So können sich die Staaten nicht gegenseitig Blockieren.

Am liebsten würde ich die Serben in Russland sehen, aber da sie nun mal unsere Nachbarn sind, sollten wir alle auf sie Rücksicht nehmen. Ob wir es wollen oder nicht, auch Serbien ist für die Stabilisierung der Region wichtig. Die Serben in Kosovo sollen sich ruhig von Belgrad Manipulieren lassen, damit schaden sie sich selber am meisten. Alles was nicht diplomatisch anerkannt wird oder gar als illegal bezeichnet wird ist absolut bedeutungslos. In der Resolution 1244 bekommt Kosovo substantielle Autonomie innerhalb der Bundesrepublik Jugoslawien und nicht innerhalb der Republik Serbien. Die Resolution 1244 ist immer noch gültig. In der Resolution 1244 wir die Republik Serbien nicht erwähnt. Die Bundesrepublik Jugoslawien, auf die sich die Resolution 1244 beziehet, existiert nicht mehr, also ist die Unabhängigkeit des Kosovo absolut legal. Aber Belgrad und auch Moskau haben es sich zum Beruf gemacht Tatsachen zu verdrehen.

 
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