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CO2-Speicherung: Europas Klimaproblem ist lösbar

23.09.2008 | 19:15 |  Von unserer Korrespondentin REGINA PÖLL (Die Presse)

Eine neue Technik soll die Entsorgung von CO2 unter die Erde bis 2030 rentabel machen. Die EU will Milliarden in die ersten zwölf sauberen Kraftwerke investieren.

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BRÜSSEL. Lange hatte es so ausgesehen, als müsse sich die EU wieder von ihrem eigenen Klimapaket verabschieden, das die Kommission gemeinsam mit den 27 Mitgliedstaaten geschnürt hatte. Zu ehrgeizig sei das Ziel, mindestens 20 Prozent beim CO2-Ausstoß bis 2020 einzusparen, so lautete der Einwand der Industrie. Mit solchen Reduzierungen wäre man international nicht mehr wettbewerbsfähig. So hieß es auch in Österreich. Doch jetzt kommt ausgerechnet aus der Wirtschaft ein Argument, das der Europäischen Union helfen könnte, doch noch an ihren Klimazielen bis 2020 festzuhalten.

Mit der sogenannten CCS-Technik für das Absondern und Speichern von CO2 könne man die Klimabilanz der EU wesentlich verbessern, behauptete die internationale Beratungsfirma McKinsey diese Woche in Brüssel. Mit CCS, Carbon Capture Storage, kann Kohlendioxid (CO2) umweltschonend wieder tief in den Boden geleitet und dort endgelagert werden. Bisher galt die Technik noch als zu wenig ausgereift. Nun will die EU aber Milliarden in die Weiterentwicklung und in den Bau erster sauberer Kraftwerke investieren. Bis Ende des Jahres, noch unter der französischen EU-Präsidentschaft, soll das Paket stehen.

Bereits 2030 würden McKinsey zufolge etwa Kohlekraftwerke durchaus rentabel mit der neuen Technologie arbeiten, wenn der Preis für Verschmutzungszertifikate weiter steigt. Eine solche Entwicklung im Emissionshandel ist durchaus absehbar, weil Betriebe wie der österreichische Stahlverarbeiter Voest aufgrund ihres hohen Energieverbrauchs keine massive Reduktion beim CO2-Ausstoß erzielen können. Sie müssen teure Zertifikate zukaufen. McKinsey-Experte Tomas Nauclér geht davon aus, dass 2030 die Lagerung von einer Tonne CO2 in tiefen Erdschichten wie etwa in früheren Erdgas- oder Erdöllagerstätten rund 30 bis 45 Euro pro Tonne kosten wird. Bis dahin dürften auch die Zertifikate auf diesen Preis pro Tonne ansteigen.

Davor müsse man freilich mit höheren Kosten für die neue Technik rechnen, nämlich mit 60 bis 90 Euro pro Tonne CO2, wenn man sich zu solchen „Demonstrationsprojekten“ entschließt. Das bedeutet im Beispiel von McKinsey: bis zum Jahr 2030 Mehrkosten von 500 Millionen bis 1,1 Milliarden Euro bei einem Projekt über 300 Megawatt.

In solche Projekte mit der neuen CCS-Technik solle aber investiert werden. Nur so könne Europas Klimaproblem gelöst werden, behauptet McKinsey. Von EU-Energiekommissar Andris Piebalgs kamen in einer ersten Reaktion positive Signale: „Eine frühe Demonstration der technischen Machbarkeit von CCS ist essenziell, um rasch eine kohlenstoffarme Stromerzeugung zu erreichen, die auch wirtschaftlich machbar ist.“ Noch in diesem Jahr werde die EU-Kommission, die oberste Verwaltungsbehörde Europas, ein Paket für die Entwicklung der neuen Technik schnüren. Laut Austria Presseagentur will die EU bis 2015 etwa zehn bis zwölf Pilot-Kraftwerke mit CCS finanzieren, um diese Technik voranzutreiben.

 

Österreich für Gratiszertifikate

Österreichs Industrie drängt unterdessen weiter auf Gratiszertifikate im Emissionshandel für Branchen wie Stahl, Aluminium oder Glas, die trotz moderner Maschinen besonders viel Energie verbrauchen: Diese sollten vorerst vom EU-Klimaziel ausgenommen werden, drängt unter anderem die Wirtschaftskammer. Sonst würden Betriebe in andere Wirtschaftsräume abwandern, wo keine so strengen Vorgaben gelten. „Diese Gefahr ist kein Phantom“, wird behauptet. Auch das EU-Parlament, das über das Paket mitentscheidet, kann sich Ausnahmen vorstellen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.09.2008)

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34 Kommentare
 
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Gast: pour le merite
25.09.2008 17:15
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Bitte nicht soviel CO2 einsparen!!! Sonst kommt eine Eiszeit!!

Südafrika erlebt die kältesten Nächte der Geschichte.

Das kalte Wetter hat viele Einheimische überrascht und schockiert, und die Wettervorhersage kündigt eine längere Kälteperiode an.

Nachdem auch Sydney in Australien den kältesten August seit 60 Jahren erlebt hat, schrieben die Zeitungen dort, "Vergesst die globale Erwärmung, die globale Abkühlung ist unser Problem."

Den fanatischen Klimagläubigen fällt bei diesen Tatsachen und Aussagen nichts besseres ein, als auch die Abkühlung auf das CO2 zu schieben.

So hat der Programmmanager des World Wildlife Fund, Paul Toni, Reportern in Australien doch tatsächlich gesagt, "Die kalten Temperaturen sind ein Beweis für die dringende Notwendigkeit den CO2-Ausstoss drastisch zu senken."

Um mit Otto Waalkes zu sprechen:
"Es wird wärmer oder kälter, das hängt vom CO2 ab, oder?"

Gast: pour le merite
24.09.2008 19:48
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Die Frau Pöll sollte sich erst einmal

ein Mindestmaß an technischem und chemischen Wissen aneignen und sich eine Mindestmaß Hausverstand bei ihrem Nachbarn ausleihen, wenn sie schon selber über keinen verfügt, bevor sie jeden ihr vorgebeteten Unsinn in die Tastatur hämmert.

Dann würde auch sie begreifen, daß die Reduktion von anthropogenem CO2 nicht den geringsten Einfluß auf unser Wetter, und schon gar nicht auf das Klima hat.

Dieser CO2 Betrug dient, wie schon so oft hier aufgezeigt, einzig und allein einer Lobby als schier unendliche Geldeinnahmequelle.

Der dumme CO²-Schmäh der Atomlobby funktioniert so gut,

daß eben auch viele andere damit verdienen wollen! Das Klima ist ihnen dabei gänzlich wurscht!

Gast: speibenderregenbogen
24.09.2008 13:16
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typischer EU Quatsch

So ein Unsinn. Die total unnötige EU hat für uns Kyoto unterschrieben anstatt dass Österreich aus der EU SOFORT austritt und die Grenzen dicht macht! Ich wär dafür Zwentendorf sofort zu reaktivieren und vielleicht noch 2-3 andere Atomkraftwerek dann sind wir energiemässig völlig autark! Meine Lebensmittel mach ich mir selber: Hendl im Garten, Paprika am Balkon- schmeckt vorzüglich und ist saubillig- dazu brauch ich kein Kyoto und keine EU! Österreichverräter habe nichts mehr im Parlament verloren: Daher am Wahltag FPÖ wählen!

Antworten Ophicus
24.09.2008 15:09
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Re: typischer EU Quatsch

365 Tage am Jahr Hendl aus dem Garten und Paprika von Balkon essen wird aber eintönig - selbst wenn ihr Garten und ihr Balkon groß genug sind, dass es sich ausgeht.
Autark ist man auch durch Atomkraftwerke nicht. Die schaffen nämlich auch keine Energie aus dem Nichts sondern brauchen entsprechende "Brennstoffe". Ich weiß nicht wie groß unsere Uranlager sind, aber für eine dauerhaft autarke Versorgung wird es wohl nicht reichen.

Gladius
24.09.2008 10:01
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Warum CO2 "Lagern"???

Der ganze blödsinn wäre nicht Notwendig würde man endlich einen richtigen Energie Mix machen.

Europa braucht Atomenergie! Nur dann können wir unsern CO2 ausstoss veringern und haben dazu noch genug Strom das uns die Wirtschaft nicht eingeht.

Aber davor haben ja die Grünen und die Minderbemittelten Angst. Warum? Weil sie uns dann nicht mehr mit dem dümmlichen Kimawandel auf die nerven gehen können. An echten praktikablen Lösungen sind die ja nicht interresiert. Sie schreien wegen dem Klimawandel, wollen aber Atomausstieg und bauen daher Kohlekraftwerke. Das nenne ich Logik.

Antworten hw
24.09.2008 19:13
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Re: Warum CO2

"..Europa braucht Atomenergie.." dann fangens schon mal an uran herzuzaubern.

Antworten Antworten Gladius
24.09.2008 20:11
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Re: Re: Warum CO2

Uran kann Europa von Kanada und Australien beziehen. Die haben noch nicht einmal wirklich begonnen ihre imensen Vorräte abzubauen. Da gibt es eine Menge. Verlässlich Partner sind das auch. Mit Kanada oder Australien zu streiten bzw einen Krieg anzufangen und daher von der Versorgung abgeschnitten zu sein wäre ein rieseiges Kunststück.

Antworten Antworten Antworten hw
24.09.2008 20:16
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Re: Re: Re: Warum CO2

ein menge gibts schon, die frage ist wie man die einsammelt (kosten)?

die versorgung schneidet man heute über den preis ab.
und warum sollte man viel geld aus geben und sich wieder abhängig machen.
um das geld solarpanels produzieren bringt sicher mehr, auch energie!


Antworten IronicMan
24.09.2008 15:02
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Re: Warum CO2

1. Ich habe noc nie davon gehört, dass "die Grünen und die Minderbemittelten" Kohlekraftwerke bauen wollen. Die setzen, was ja auch logischer ist, auf erneuerbare Energien - also zB Sonnen- und Windenergie.

2. Sie sind der mit den praktikablen Lösungen. Gut. Dann sagen Sie mir bitte ihre praktikable Lösung für Atomenergie. Weil den strahlenden Abfall, der auch noch in 100.000 Jahren strahlen wird, immer in Gruben zu werfen, wird nicht lange funktionieren. Ihre Lösung bitte!

Antworten Antworten Gladius
24.09.2008 20:09
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Re: Re: Warum CO2

ad 1) Schauen sie doch mal nach Deutschland! Rot/Grün beschliesst den Atomausstieg - hat daher in Zukunft einen Energie Mangel - Die Idee von Rot/Grün Kohlekraftwerke bauen und das CO" im Meer versenken. Glauben sie nicht?? lesen sie mal D-Zeitungen.

Antworten Antworten hw
24.09.2008 19:15
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Re: Re: Warum CO2

es verstehe ich nicht warum bekritel man erst umweltpolitik, und übernimmt sie dann?

Antworten Antworten Gerald
24.09.2008 17:08
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Re: Re: Warum CO2

Mit Fotovoltaik, Windenergie und Biomasse kann man aber keine flächendeckende 24h 265Tage Energieversorgung herstellen. Das Sequestrieren von CO2 ist ein Schwachsinn erster Güte. Bis zu 30% der zuvor erzeugten Energie müssen dafür verwendet werden. D.h. wir dürfen dann um 30% mehr verfeuern, nru damit wir hinten die gleiche Menge Strom rausbekommen.

Antworten Antworten Antworten hw
24.09.2008 19:37
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Re: Re: Re: Warum CO2

"..Fotovoltaik, Windenergie und Biomasse.."
aber gehns wer erzählt den das?

a.) photovoltaik geht den ganzen tag, die sonne trifft auch immer irgendwo den planeten
b.) wind geht auch immer irgendwo
c.) biomasse läßt sich sehr gut speichern
d.) wasserkraft detto

ich sage jetzt schon oft: leider haben die grünen das thema als erste groß aufgegriffen, den die meisten gegner dieser technologien, sind dagegen weil es grüne themen sind. man muss aber eh schon sagen waren.


Antworten Antworten Antworten Antworten Gladius
24.09.2008 20:21
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Re: Re: Re: Re: Warum CO2

Photovoltaikzellen sind nach dem Ablauf ihrer Lebensdauer Sondermüll - Silizium (Grunbdstoff der Zellen)iIst hoch giftig. Als hat man ein Endlagerungsproblem. Wind Energie ist zu unbeständig als das sie im großen Sil nutzbar wäre. Biomasse ist begrenzvorhaden - solange nur wenige damit geheitzt haben war es billig schuen sie jtzt einmal die Preisentwicklung bei Biomasse an (Hackschnitzl usw). Wasserkarft kann nur begrenzt in Flüssen eingesetzt werden da sie die flies geschwindikeit der Flüsse senken - Ausserdem steigen ja die Grünen jdesmal auf die Barikaden wenn man sowas bauenwill (Erinnern sie sich noch an HAINBURG????)

Der hauptgrund der gegen Photovoltaik und Windkraft sprich ist die unbeständigkeit der Strom zufuhr. Ein Stromnetz verkraftet keine starken schwankungen - wie es bei von der Natur abhängigen Energiequellen der Fall ist (ausnahme Wasserkraft). Man benötigt e den Strom nicht dann wenn der Wind bläst oder die Sonne scheint sonder wenn die Menschen ihn brauchen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten hw
24.09.2008 20:34
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Re: Re: Re: Re: Re: Warum CO2

man wird das silizium wegwerfen, bestimmt. silizium giftig? in welche schule gingen sie? natürlich allzuviel ist ungesund, verspeisen sollte man die dinger nicht.

strom ist gut transportierbar. und ich habe nicht geschrieben, dass man gleich ALLE gaskraftwerke zusperren muss.

ist schon komisch, "die grünen" werden immer beschimpft, dass sie radikal sind, und jetzt wollen sie gleich alle fossilen kraftwerke zusperren.
gaskraftwerke eigenen sich hervorragend für
notsituationen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gerald
25.09.2008 07:21
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Warum CO2

Strom ist gut transportierbar.
Ja, aber nicht von der anderen Seite der Erdkugel. Wenn wir Nacht haben, können wir es nicht von der Seite die Tag hat zu uns transportieren (außer brauchen die dort den Strom selber). Wind ist extrem leistungsschwankend, deswegen muss zu einem Windpark immer ein kalorisches Kraftwerk als Backup laufen. Biomasse: Ist in gewissem Maße sinnvoll. Viel brachliegende Biomasse haben wir jedoch nicht, also Wunder wirken wird man damit auch keine (siehe z.B. Biosprit)
Und Wasserkraft: Da schreien die Grünen und diverse Umweltinitiativen sofort laut auf, wenn wieder einmal eine Au einem Kraftwerk weichen soll.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten hw
25.09.2008 22:53
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Warum CO2

sie schreien bei wasserkraft!
es gibt langfristig nur regenerative energien, d.h. wir müssen dann eben an speicherung und transporttechnologien arbeiten. alles andere ist hinausgeschmissenes geld, oder zeitverschwendung.

Antworten Gast: Hans
24.09.2008 11:58
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Atomenergie?

Um alle 50 Jahre einen GAU mit 50.000 Toten und Verstrahlten zu haben? Um von den uranproduzierenden Ländern - alles kriegführende Staaten der 3. Welt - abhängig zu sein? Um 300.000 Jahre lang um viel Geld den Atommüll lagern zu müssen? Wozu???

Antworten Antworten Gladius
24.09.2008 20:06
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Re: Atomenergie?

So blödsinn! Die 2 Größten prduzenten von Uran sind Kanada und Australien (Größten Vorkommen). Beide führen keinen Krieg. Südafrika ist auch ein wichtiger Produzent fürhrt auch keinen Krieg.

Den einzigen GAU den es bis jetzt gegebn hat war Tschernobil und dieser ist fahrlässig herbeigeführt worden. Die Russen haben einfach die Sicherheitssystem abgeschalten um zu sehen auf wieviel Leistung man den Reaktor bringen kann. Das ergebnis kennen wir ja. Aber wegen der dummheit der Russen eine gesamte Technologie zu verdammen ist wirkliche blödheit.

Antworten Antworten hw
24.09.2008 20:00
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Re: Atomenergie?

alle 50 jahre? es wird nur einmal 50jahre geben, wenn alle auf atomenergie umsteigen, aber nicht wegen einem GAU.

jojo, is scho gut, träum weiter, du unwissender dümmling.

schon mal den energieaufwand zum abbau und zur anreicherung von uran 235 angeschaut? derzeit wird in den betrieb eines kernkraftwerkes ca. 50% mehr an fossiler energie hineingesteckt als in ein kohle- oder gaskraftwerk vergleichbarer leistung. das nenn ich dann den ausstieg aus dem öl! BRUAHAHAHAHA!!!

merke: ein kernkraftwerk läuft defizitär, d.h. es braucht im endeffekt (bau, betrieb, entsorgung) mehr energie, als es liefert. das sollte eigentlich einem maturanten schon klar sein. (ich hab die zugehörigen grundlagen jedenfalls noch in der schule gelernt, aber in zeiten der neuen mittelschule muß man ja schon froh sein, wenn ein maturant seine muttersprache einigermaßen und die vier grundrechnungsarten ausreichend beherrscht.)

Antworten Antworten hw
24.09.2008 20:04
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Re: jojo, is scho gut, träum weiter, du unwissender dümmling.

man braucht doch nur mehr wähler zum kreuzerl machen, denken solln eh die paddein.

Antworten Antworten Gladius
24.09.2008 20:02
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Re: jojo, is scho gut, träum weiter, du unwissender dümmling.

Man sollte halt sein wissen über AKWs und deren betrieb nicht aus Propagandaschriften von Greenpeace und Günen Kasperln beziehen. Speibendesbiodeperl!

roger
24.09.2008 07:49
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Zum Teufel mit dem Kyoto-Protokoll

Das CO2 ist ein Parameter von vielen, die das Klima beeinflussen. Was bilden wir uns eigentlich ein, dass wir glauben, das Weltklima beeinflussen zu können, wenn wir an einer Schraube ein wenig drehen?

Die ganze CO2-Hysterie wurde erfunden, um in Zukunft gnadenlos abcashen zu können. Warum sollte jemand mit funktionierendem Hausverstand ein CO2-Zertifikat kaufen? Das Ganze schadet unserer Wirtschaft, die schon große Vorleistungen in Sachen Umweltschutz erbracht hat, die nun, wie man sieht, überhaupt nicht eingerechnet werden. China, Indien und die USA lachen sich ins Fäustchen.

Es war von den österreichischen Politikern grob fahrlässig, das Kyoto-Protokoll zu unterschreiben. Mit den Milliarden, die wir Brüssel zusätzlich in den Rachen werfen, könnte man in Österreich sehr viel für den Umweltschutz tun, zB. jedem eine Jahresnetzkarte für alle öffentlichen Verkehrsmittel zahlen.

Antworten hw
24.09.2008 09:06
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Re: Zum Teufel mit dem Kyoto-Protokoll

unserer wirtschaft oder besser uns, schadet wenn wir auf teufelkommraus ohne regeln produzieren. wir beeinflussen mehr als sie denken. und wir sollten aufpassen, dass uns die USA nicht in sachen energiewende überholt. wenn _die_ mal was "kapiert" haben sind sie in der umsetzung und vermarktung rel. schnell. und die haben jetzt kapiert, dass sie vom öl raus müssen.

eisenbahn, flugzeug, auto, computer, usw. haben wir europäer zwar erfunden, aber die umsetzung ist immer an solchen "bremsern" wie SIE gescheitert. "marktfähig" wurden sie in der USA gemacht.

da sie ein vertreter des grenzenlosen wachstums sind, wünsche ich ihnen viel spaß dabei. ermitteln sie mal was schneller kolabiert, ihre beine oder ihr kreislauf?

 
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