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Haben die USA den EU-Vertrag sabotiert?

30.09.2008 | 19:36 |  KARL GAULHOFER UND REGINA PÖLL (Die Presse)

EU-Parlament jagt Mr. No: Pentagon, CIA und Neocons sollen Ganleys „Nein“-Kampagne finanziert haben.

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Brüssel.Es ist ein dickes Konvolut, voller komplexer Details, an dem Experten monatelang gearbeitet haben. Es ging in Brüssel und Straßburg durch viele Hände, alle sprechen davon, aber wohl niemand hat es zur Gänze gelesen.

Nein, falsch gedacht: Es geht nicht um den Vertrag von Lissabon. Der wurde nach heutigem Stand von den Iren in einer Volksabstimmung im Juni zu Fall gebracht. Die treibende Kraft hinter der erfolgreichen Nein-Kampagne war Declan Ganley. In dem Dossier geht es um ihn und seine Kontakte, vor allem aber um den Verdacht, die USA habe die Vertragsgegner illegal finanziert, um Europa politisch zu schwächen.

Der Hintergrund: Ganley ist ein Selfmademan mit viel Geld und besten Kontakten in die USA – zu neokonservativen Lobbygruppen, CIA und Pentagon. Seine Firma Rivada Networks beliefert das US-Militär mit intelligenten Walkie-Talkies für den Einsatz bei Katastrophen wie Hurrikans und Terrorattacken. Jährlicher Auftragswert: um die 200 Mio. Dollar.

Auch die Anti-Lissabon-Kampagne des von Ganley gegründeten Vereins „Libertas“ war nicht gerade billig: über zwei Mio. Euro, vermutet der irische Europaminister Dick Roche, der für seine „Ja“-Werbung mit der Hälfte auskommen musste. Schon vor dem Referendum kamen Zweifel auf, ob Libertas so viel Geld legal auf die Beine gestellt hat. Denn die irische Gesetzgebung begrenzt Spenden an politische Organisationen auf 6000 Euro pro Spender und Jahr. Kaum jemand glaubte Ganleys offizieller Version von einem Heer kleiner Unterstützer.

Kein Wunder, dass es in der EU-Gerüchteküche gleich nach dem Referendum kräftig zu brodeln begann. Der erste prominente Koch war Frankreichs Europaminister Jean-Pierre Jouyet. Sonst eher ein trockener Technokrat, skizzierte er seine Verschwörungstheorie mit Worten, die so bedrohlich klangen wie der Klappentext eines Spionage-Thrillers: „Der Kampf um Europa ist noch nicht vorbei. Europa hat mächtige Feinde mit tiefen Taschen, wie wir beim irischen Referendum gesehen haben. Sie kommen nicht aus Europa, sondern von der anderen Seite des Atlantiks.“

Das war im Juli, als die EU-Spürhunde in Dublin, Brüssel und Paris noch fieberhaft Ganleys Biografie, seine Steuerakten und Firmenbuchsauszüge durchforsteten. Gerichtsverwertbare Beweise habe er nicht, gestand Minister Roche vor kurzem. Aber Hinweise auf Geheimdienst-Kontakte und dubiose Geldquellen gebe es zuhauf, verriet die „Financial Times Deutschland“. Grund genug für Daniel Cohn-Bendit, das Europaparlament einzuschalten. Vorige Woche forderte den Grünen-Fraktionschef Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering auf, von Irland eine formelle Untersuchung zu fordern: „Wenn sich die Medienberichte als wahr erweisen, würde das klar zeigen, dass es in den USA Kräfte gibt, die Leute bezahlen, um ein starkes und autonomes Europa zu destabilisieren.“ Pöttering nahm den Ball dankbar auf und setzte nach: „Die Fakten müssen auf den Tisch. Wir können nicht zulassen, dass Europa Schaden von Leuten zugefügt wird, die Transparenz fordern und sie selbst nicht liefern.“

 

Widersprüchliche Angaben

Über diesen Vorwurf darf sich „Mr. No“, wie Ganley in Irland genannt wird, nicht beschweren, denn er machte nur spärliche und widersprüchliche Angaben über die Libertas-Finanzierung. Unter anderem geht es um ein „Darlehen“ von 200.000 Euro, dass er aus eigener Tasche zur Verfügung gestellt habe. Zurückgezahlt hat ihm sein Verein dieses Geld bis heute nicht. Erst im kommenden Jahr, wenn ihn das Gesetz dazu zwingt, will Ganley volle Rechenschaft über seine Geldquellen abgeben.

Bleibt die Frage nach den Motiven der angeblichen US-Financiers. Eine reformierte EU bekäme mehr Gewicht auf der Weltbühne – auch in Konkurrenz zu den USA. Militär und konservative Denkfabriken hätten dort schon lange gegen den neuen EU-Vertrag argumentiert, meint Cohn-Bendit zur „Presse“: „Sie haben alles versucht, damit die Engländer nicht ratifizieren.“ Nachdem sich eine Zustimmung in London abzeichnete, sei „Irland für sie die letzte Möglichkeit gewesen“.

Was gegen solche Spekulationen spricht, sind nicht nur wütende Dementis von Seiten Ganleys („absolut empörend“) und des CIA („nicht nur falsch, sondern auch grotesk“). Auch spricht dagegen, dass die „Neocons“ in der Abenddämmerung der Bush-Administration einen guten Teil ihres Einflusses verloren haben. Ihre letzte Energie dürften sie eher in die Iran-Frage legen als in die Sabotage des europäischen Einigungsprozesses. Die Sprecherin der rechten Heritage-Stiftung versteht die Gerüchte nicht: „Diese US-Regierung ist die EU-freundlichste seit langem. Es gibt keine finstere Verschwörung.“

 

Ganley will kandidieren

Fantasie und Kampfgeist der EU-Parlamentarier haben freilich auch andere Gründe. Ganley plant, angespornt durch seinen Erfolg in Irland, eine EU-weite Partei der Lissabon-Gegner und Radikal-Reformer. Schon zieht er durch die Lande und schart Verbündete um sich. Den EU-skeptischen tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus hat er schon auf seine Seite gezogen. Was noch fehlt, sind potente Financiers. CIA? Pentagon? US-Regierung? Die Gerüchte dürfen weiterbrodeln.

Meinung Seite 47

LEXIKON

Irland hat am 12. Juni den Lissabon-Vertrag durch eine Volksabstimmung abgelehnt. Es war das einzige Land der EU, in dem ein Referendum über die umgearbeitete ehemalige EU-Verfassung stattgefunden hat.

Neues Referendum. Zuletzt mehrten sich Stimmen, die ein neues Referendum in Irland für wahrscheinlich halten. Allerdings gibt es laut Umfragen nach wie vor keine Mehrheit für den Vertrag.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.10.2008)

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47 Kommentare
 
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Gast: Jupp
01.06.2009 23:30
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Komische Argumentation

Bleibt die Frage nach den Motiven der angeblichen US-Financiers. Eine reformierte EU bekäme mehr Gewicht auf der Weltbühne – auch in Konkurrenz zu den USA. Militär und konservative Denkfabriken hätten dort schon lange gegen den neuen EU-Vertrag argumentiert, meint Cohn-Bendit zur „Presse“: „Sie haben alles versucht, damit die Engländer nicht ratifizieren.“ Nachdem sich eine Zustimmung in London abzeichnete, sei „Irland für sie die letzte Möglichkeit gewesen“.

Ob Cohn-Bendit auch mal darüber nachgedacht hat, was er eigentlich sagt? Mehr Transparenz in der EU kann man doch eher als Stärkung verstehen...

Gast: Stefan G.
12.10.2008 23:27
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Die Ultranationalisten treiben wieder ihr Unwesen

Es ist schon sehr bedenklich, wie hier die Ultranationalisten ungeniert ihr Unwesen treiben. Begriffe wie Vaterland, Goebbels und Schandvertrag werden aus der Schublade geholt. Jede Kritik ist gleich eine böse Verschwörung der bösen EU-Politiker.

In Irland haben 53 % zu 47 % mit Nein votiert. Hier undifferenziert von Volksmeinung zu sprechen ist eine Frechheit!

Die meisten haben vom EU-Vertrag ohnehin soviel Ahnung, wie die Kuh vom Eierlegen. Man kann einige Punkte im Vertrag kontrovers diskutieren und ablehnen, aber das was teilweise hier und anderswo abgezogen wird, hat mit einer sachlichen Diskussion nur noch wenig zu tun. Es ist ein Schlachtfeld für hirntote Selbstdarsteller, bei denen es zwischen Schwarz und Weiß offensichtlich keine weiteren Abstufungen mehr gibt. Das erinnert mich teilweise an die Denkweise der Nationalsozialisten. Glückwunsch, ihr habt euch bemerkenswert weiterentwickelt!

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Diese abstruse Vermutung

könnte ja Josef Goebbels nicht besser ausgedacht haben!!
Das ist Manipulation pur! Man will in Brüssel die VOLKSMEINUNG einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Da müssen es wieder die "bösen Amerikaner" gewesen sein!

IronicMan
02.10.2008 19:33
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Ganz was Neues ...

... dass die USA Einfluss auf die Weltpolitik nehmen! Und wenn die das schon mit ihrem engsten Verbündeten in der Welt (nämlich Europa) schon so machen, wie kämpft zB erst China oder Russland gegen die ewige Bevormundung durch die USA? Da kann ich als Lektüre die Bücher von Peter Scholl-Latour empfehlen, der (neben vielen anderen weltpolitischen Vorgängen) sehr deutlich und sehr seriös schildert, wie die gängige Praxis bei der Beeinflussung von schwächeren Regierungen ausieht.

Klar ist, dass die konservativen Politikmacher in den USA ein Interesse daran haben werden, Europa an der kurzen Leine zu halten. Denn was bringt ein selbstbewusstes und einiges Europa, das die USA eines Tages zu überholen droht, wenn auch so die wirtschaftlichen und strategischen Interessen der USA befriedigt sind?

Gast: v.s.
02.10.2008 19:19
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schon möglich

möglicherweise stecken die usa dahinter, die geschichte zeigt uns ja, was die usa mit ihren verbündeten so alles machen..! wichtig ist dennoch, dass der vertrag nicht zustande kommt!
europa der vaterländer statt vereinigte staaten von europa!!

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Vielleicht sollte man die Spendenkonten unserer rechten Parteien auch diesebezüglich genau überprüfen lassen ?


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JAJA

So kanns gehen good old europe ..

Gast: Bakunin
01.10.2008 17:20
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Was auch immer...



V - O - L - K - S - A - B - S - T - I - M - M - U - N - G !!!

leonidas
01.10.2008 15:29
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Jetzt wissen wir es!

Natürlich, da müssen ja die USA dahinterstecken, denn es ist ja nicht denkbar, dass das Volk aus freien Stücken diesen Schandvertrag ablehnen könnte!

Daher lösen wir das Problem mit einer europaweiten Volksabstimmung, in der die Polen die österreichische Bundesverfassung außer Kraft setzen, und die Franzosen den Iren sagen, wo's langgeht!

Demokratie und EU passen zusammen, wie die Faust auf's Aug'.

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Re: Jetzt wissen wir es!

wenn irgendwer glaubt das die Mehrheit immer Recht hat, hat wesentliches in der Psychologie verschlafen - übrigens neben der Raketentechnik-Waffentechnik ein ziemlich umfangreich getestetes Steckenpferd der USA. Ziemlich offensichtlich das Sie noch nie in einer Entscheidungsposition, mit Menschen zu tun hatten...
Damit mein ich nicht Politik oder Wirtschaft - reicht ja schon der Kegelverein - kann auch ein ziemlicher Hund sein - überraschend was Leut so hinterm Rücken alles glauben das sie aus sogenannten freien Stücken so alles entscheiden. Der Initiator kann sich sehr oft darauf verlassen das Leute - zwar nachweislich auf Hören-Sagen reagieren, es aber fast immer ihren rationalen Überlegungen zuschreiben. Die gscheitn kriegen des aber mit und sand darum auch bewusst skeptisch auf Meinungen, auch wenn sie selber immer Vorurteile haben werden ... die Deppn habn natürlich ein Problem - sind aber gefundenes Fressen für Wirtschaft und Politik -rennen stur weiter - muh

TheAlien
01.10.2008 11:45
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Eine gute Sache wird nicht automatisch zur schlechten Sache, nur weil sie Unterstützung von der falschen Seite bekommt!

Es ist unglaublich ekelerregend so offensichtlich wie hier demonstriert zu bekommen, wie viel Energie die mächtigen Eliten investieren, um gegen jedeweden basisdemokratischen Widerstand wie Volksabstimmungen (die den Vertrag bereits als er noch Verfassung sein sollte verhindert haben) zu sabotieren.
Und wehe, wenn für eine Gegenkampagne zur eigenen Desinformationskampagne (mit Steuergeldern finanziert um denen, die diese bezahlt haben, Unfug einzutrichtern) Geld aus zweifelhafter Quelle kam!

Die EU und die sie formenden Bürokratien sind eines sicher nicht: demokratisch.
Hier geht es vielmehr um Macht, Pseudo-Demokratie, Bürokratie, sehr viel Geld für eine kleine Elite - aber sicher nicht um das Wohl der Mehrheit der Bürger in Europa.

Wer finanziert eine Informationskampagne, um gegen die steuerfinanzierte Medien-Dauer-Propaganda via Staatsfunk in einer freien Presse den Anstoß zu kritischem, selbständigem Denken zu liefern? Gratis gibt's dies nämlich heutzutage nicht mehr

TheAlien
01.10.2008 11:44
0 0

Eine gute Sache wird nicht automatisch zur schlechten Sache, nur weil sie Unterstützung von der falschen Seite bekommt!

Aber es ist unglaublich ekelerregend so offensichtlich wie hier demonstriert zu bekommen, wie viel Energie die mächtigen Eliten investieren, um gegen jedeweden basisdemokratischen Widerstand wie Volksabstimmungen (die den Vertrag bereits als er noch Verfassung sein sollte verhindert haben) zu sabotieren.
Und wehe, wenn für eine Gegenkampagne zur eigenen Desinformationskampagne (mit Steuergeldern finanziert um denen, die diese bezahlt haben, Unfug einzutrichtern) Geld aus zweifelhafter Quelle kam!

Die EU und die sie formenden Bürokratien sind eines sicher nicht (mehr): demokratisch.
Hier geht es vielmehr um Macht, Pseudo-Demokratie, Bürokratie, sehr viel Geld für eine kleine Elite - aber sicher nicht um das Wohl der Mehrheit der Bürger in Europa.

Wer finanziert eine Informationskampagne, um gegen die steuerfinanzierte Medien-Dauer-Propaganda via Staatsfunk in einer freien Presse den Anstoß zu kritischem, selbständigem Denken zu liefern?

Haben die USA den EU-Vertrag sabotiert?

Nun ja, zuzutrauen ist das den Amerikanern allemal, denn es wuerde ja genau ihren allbekannten Manieren entsprechen, doch lassen wir die Kirche mal im Dorf. Die EU ist kein ideales Gebilde und hat genug eigene Probleme und Nachteile, damit die Iren von sich aus NEIN sagen koennen. Hier sollte man nicht ueberdramatisieren und die Meinung der Iren minimisieren. Es sind ja nicht nur die Iren, die eine kritische Meinung haben, doch in anderen Laendern wehrt sich die Politik mit aller macht, die eigenen Buerger zu befragen. Der Gedanke und der SInn der EU ist eigentlich sehr gut und positiv, doch leider gibt es viel Missbrauch und Ungleichheit, was die EU-Politiker wohl nicht so spueren wie die Buerger einzelner EU-Staaten...

Antworten hw
01.10.2008 11:39
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Re: Haben die USA den EU-Vertrag sabotiert?

die bürger befragen bringt nix, solange die abstimmung nicht EU-weit ist.
stellen sie sich vor jedes bundesland stimmt getrennt über nationalrat oder bundespräsident ab.
wir wäre auf ewige zeiten lahmgelegt.

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Das ist der falsche Vergleich

Wie wäre es, wenn alle 9 Landesregierungen darüber befinden, ob und wie schnell die Lastautos durch die Fußgängerzone von Gramatneusiedl fahren dürfen - so funktioniert die EU!

Antworten Antworten roger
01.10.2008 16:03
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Quatsch

Wenn es um eine österreichische Verfassungsänderung geht (und um die geht es z.B. beim EU-Reformvértrag sehr wohl), dann haben darüber einzig und allein die Österreicher abzustimmen und sonst niemand.

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Re: Quatsch

ist das so...
wer hat das gesagt und wo steht das geschrieben.
die medien des EU-Vertragsgegners kriegen Kriesen wie die Surprimekriese auf 27 Wörter unter - da ja sonst keiner versteht was drinnen steht - ich unterstelle ihnen das sie genauso wenig ahnung haben was drinnen steht wie ich auch... und zwar verbindlich rechtlich - weiter spreche ich ihnen ab das sie den notwendigen überbblick haben um
1. zu erkennen was dieses für ein Land
2. Für Europa
3. Für einzelne Gruppen innerhalb Europas für Konsequenzen hat
4. Glaube ich nicht das falls sie die drei vorherigen Punkte verstehen, wirklich drann interessiert sind ihre Ziele hinter die Ziele anderer zu stellen !!! --> das ist Demokratie...
ich geh davon aus das sie das glauben was andere sagen damit sie das tun womit sich einige auf kosten von anderen einen tollen bmw leisten können.

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Re: Re: Quatsch

Ich bezweifle, daß irgendeiner überhaupt komplett weiß, was drin steht! Kein einziger!
Vor der Abstimmung über diesen sogenannten Lissabon-Vertrag stellte die ARD Abgeordneten der verschiedenen Fraktionen (CDU, CSU, SPD, FDP, PDS, Grüne) Fragen zum Inhalt. Der Witz war, wenn es nicht so traurig wäre, daß k e i n einziger etwas r i c h t i g beantworten konnte!!! Aber kurze Zeit später, hoben im Berliner Bundestag a l l e die Pfote und sagten JA zu etwas, von dem sie keinen blassen Schimmer hatten. Und diese POLITIKER wagen es, über u n s e r Leben und unsere Zukunft zu entscheiden!!

Antworten Antworten Antworten Antworten roger
02.10.2008 19:35
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Re: Re: Quatsch

Für sie mag das alles zutreffen, für mich sicher nicht.

Antworten Antworten ambrosius
01.10.2008 15:15
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Re: Re: Haben die USA den EU-Vertrag sabotiert?

Stellen sie sich vor in allen österreichischen Bundesländern wäre abgestimmt worden, ob NÖ eine eigene Hauptstadt in St. Pölten bekommen soll, oder ob das nö. Naturschutzgesetz verändert werden soll? Begreifen sie wie absurd eine europäische Abstimmung über die Auswirkungen des Lissasaboner Vertrags auf die österreichische Verfassung wäre? Wir stimmen hier nicht getrennt über eine europäische Frage ab, sondern alleine in unserem Land über unsere Zukunft - solange wir noch die Freiheit dazu haben .... Die EU verwendet hunderte Millionen von Steuergeld für ihre Werbung in eigener Sache, sogar eigene TV Sendungen werden uns in Kürze über die glorreichen Heldentaten aus Brüssel informieren, da wär es für Andersdenkende keine Schande Geld dort zu nehmen wo man es bekommt

Antworten Antworten Gast: Barbara S.
01.10.2008 13:24
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Absurder Vergleich

Wenn Sie Österreich als Bundesland der EU betrachten wollen, so würde dies heißen, die EU wäre ein STAAT

Genau das dementieren aber die EU-Knechte laufend und vehement.


Gast: Rettete Sich
01.10.2008 09:09
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Rettet die Retter

Geogien, Ukraine, Raketenschild Polen, Tschechien, Türkei in EU, Irakkrieg usw. reicht fürs erste um Europa zum Vorteil der USA zu schaden. Iren sind nunmal (Gott sei Dank) Dickschädeln und außerdem ziemlich lange Zeit ihrer Geschichte nicht unabhängig gewesen, daraus erklärt sich ihre Vorsicht zur EU Verfassung. Allerdings war ich auch ziemlich verwundert als in Österreich über Nacht eine Rettet Österreich Organisation aus dem Boden gastampft wurde.

Antworten topiltzin
01.10.2008 10:05
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Re: Rettet die Retter

Soll das heißen, die hat das Geld auch von der CIA? :)

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Re: Rettet die Retter

Aus tiefsten Herzen - Danke für diese leider nicht vollständige Zusammenfassung!
Warum wohl war der Euro nach seiner Einführung unter Druck?
Herr Rumsfeld ist Miteigentümer einer Firma die aus Kasachstan Erdgas in verflüssigter Form nach USA verbringt und verkauft. Wenn da durch die Nabucco Pipeline ein weiterer Kunde da ist, wird das Gas teurer. Daher passt den Russen als auch den Ami's das Georgiendebakel.

Gast: OHA
01.10.2008 08:55
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Das war schon lange bekannt

Die USA wollen keine starke EU-Aussenpolitik, sie wollen weiter dass ihnen die EU alles nachquasselt (Kosovo, Georgien.......).

Gast: Beobachter
01.10.2008 06:33
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Die Weizenernte in der Ukraine war schlecht? Na klar, CIA hat manipuliert

So hat man schon 1953 argumentiert. Warum soll die EUdSSR anders denken?

 
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