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Ahtisaari: „Türkei-Beitritt bringt kaum Risken“

31.08.2009 | 18:20 |  WOLFGANG BÖHM (Die Presse)

Nobelpreisträger Martti Ahtisaari wirbt für die EU-Erweiterung, für Investitionen im Kosovo und mehr Offenheit gegenüber Zuwanderern.

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„Die Presse“: Sie haben sich in Alpbach frustriert darüber gezeigt, dass es am Westbalkan trotz all Ihrer Bemühungen nur langsam zu einer Annäherung der ethnischen Gruppen kommt. Werden es Länder wie der Kosovo je schaffen, ohne internationale Aufsicht ihren eigenen Weg zu gehen?

Martti Ahtisaari: Ja, das werden sie. Oberste Priorität muss nun sein, die ökonomischen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Internationaler Währungsfonds und Weltbank haben das erkannt. Nun hoffe ich, dass auch die europäischen Finanzinstitute folgen. Eine der Chancen liegt im Energiesektor. Der Kosovo könnte mit seinen großen Kohlevorkommen zu einem wichtigen Energielieferanten werden. Wir müssen vor allem für die Jugendlichen Arbeitsplätze schaffen, sonst werden viele in die Kriminalität abdriften. Natürlich muss die Arbeit auch im Aufbau der Verwaltung fortgesetzt werden. Und zum ethnischen Problem: Serben wie Kosovaren müssen daran erinnert werden, dass sie niemals Mitglieder der Europäischen Union werden können, wenn es ihnen nicht gelingt, friedlich zusammenzuleben.

 

Soll die Anerkennung des Kosovo eine Voraussetzung für Serbien sein, überhaupt Kandidat für eine EU-Mitgliedschaft zu werden?

Ahtisaari: Die Serben dürfen die Unabhängigkeit des Kosovos nicht unterminieren. Wir dürfen solche Probleme nicht importieren. Wir haben bereits das Zypern-Problem, wir haben den Grenzstreit zwischen Slowenien und Kroatien.

 

Kann eine EU-Mitgliedschaft wirklich alle Probleme lösen? Bei dem von Ihnen angesprochenen Beispiel Zypern ist das nicht gelungen. Bis heute hat der EU-Beitritt nichts an der Teilung der Insel geändert.

Ahtisaari: Natürlich schränkt das unsere Glaubwürdigkeit als internationale Organisation ein, wenn wir unsere eigenen Probleme nicht in den Griff bekommen. Denn wie sollen wir dann woanders helfen? Ich habe schon in meiner Rede zum Nobelpreis gesagt, wir dürfen das Einfrieren von Konflikten nicht hinnehmen. Wir müssen diese Probleme lösen.

 

In einigen EU-Ländern formiert sich Widerstand gegen eine fortgesetzte Erweiterung der Union. Die deutsche CDU fordert einen Stopp der Aufnahme nach Kroatien. Ähnliche Forderungen kommen aus Frankreich und Österreich. Wird das negative Auswirkungen auf die Friedensbemühungen in Regionen wie dem Westbalkan haben?

Ahtisaari: Ja, aber auch das droht unsere Glaubwürdigkeit zu zerstören. Wir haben die Regel, dass alle Länder Mitglied werden können, die dafür die notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Als mit der Türkei Beitrittsverhandlungen beschlossen wurden, war dieser Beschluss einstimmig. Jetzt müssen wir uns daran halten.

 

Sie sind für eine Mitgliedschaft der Türkei. Verstehen Sie aber auch, warum viele Menschen skeptisch sind?

Ahtisaari: Ich frage mich, wie wir normale Beziehungen zur islamischen Gesellschaft haben können, wenn wir uns nicht einmal vorstellen können, einem Land wie der Türkei die Türe für eine Mitgliedschaft zu öffnen. Natürlich spreche ich als einer, in dessen Land es eine sehr geringe Zahl an Zuwanderern gibt. Aber das Problem dürfte entstanden sein, als Menschen aufgenommen wurden, ohne ihnen klarzumachen, dass sie sich auch integrieren müssen. Ich kann mich an Berechnungen aus den 90er-Jahren erinnern, wonach allein die EU der damals 15 Mitgliedstaaten 1,4 Millionen zugewanderte Arbeitskräfte pro Jahr benötigte. Mittlerweile ist diese Zahl noch gestiegen. Wir müssen uns darauf einstellen, mit Ausländern zu leben. Andernfalls können wir unsere Gesundheitssysteme, die Pflege von Älteren und vieles mehr nicht aufrechterhalten.

 

Brauchen wir deshalb auch einen türkischen Beitritt?

Ahtisaari: Natürlich. Uns muss klar sein, dass es mittlerweile einen internationalen Wettbewerb um Zuwanderer gibt. Und es ist höchste Zeit, das zu realisieren.

 

Sie werden in den nächsten Tagen einen Bericht zur Beitrittsreife der Türkei vorlegen. Sehen Sie auch Risken in diesem Beitritt?

Ahtisaari: Das bringt kaum Risken. Ich sehe die Vorteile: Die Türkei kann bei den neuen Versuchen zur Lösung des Nahostkonflikts eine wichtige Rolle spielen. Die türkische Gesellschaft hat sich positiv verändert, die Wirtschaft ist gewachsen. Wir wollen mit diesem Bericht vor allem zu einer rationalen Debatte beitragen. Wir haben von jedem Beitritt profitiert. Schauen Sie nur auf das Beispiel Irland.

 

Aber die Türkei ist ein weit größeres Land, sie hat 70 Millionen Einwohner. Provozieren wir in der EU damit nicht auch eine ethnische, kulturelle Mischung, auf die wir gar nicht vorbereitet sind? Gerade das Beispiel Westbalkan zeigt, wie schwierig es ist, so ein Zusammenleben zu organisieren.

Ahtisaari: Wenn solche Länder nicht die Aussicht auf einen EU-Beitritt hätten, wären die Probleme noch weit größer. Uns muss aber auch klar werden, dass wir ohne sie unseren eigenen hohen Lebensstandard nicht aufrechterhalten können.

 

Wie aber wollen Sie das skeptischen EU-Einwohnern vermitteln?

Ahtisaari: Ich bin da nicht so pessimistisch. Wenn es eine Notwendigkeit gibt, werden es die Menschen verstehen. Wir dürfen einfach nicht zulassen, dass uns Populisten in so wichtigen Fragen in die falsche Richtung drängen.

ZUR PERSON

Martti Ahtisaari hat in zahlreichen Konflikten vermittelt, zum Beispiel in Namibia, Indonesien und am Balkan. 2000 war er einer der „drei Weisen“, die einen Bericht über die FPÖ-Regierungsbeteiligung verfassten. 2008 erhielt der ehemalige finnische Staatspräsident den Friedensnobelpreis. Am Wochenende und am gestrigen Montag nahm der 1937 geborene Ahtisaari erstmals an den politischen Gesprächen beim Forum Alpbach teil, wo auch dieses Interview geführt wurde.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.09.2009)

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293 Kommentare
 
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Gast: Franco
07.02.2011 19:07
0 0

Wir doch alle ein bisschen Türkisch...:-)

Anatolien Geschichte lesen und nicht über die Türken schlechtes reden.Morgen schaust ihr zum Spiegel,da findest Ihr garantiert deine Türkische Seite.
Seit 40 Jahren fleißig für BRD und Osi's gearbeitet ,
Fast 8 Millionen Türken( inkl.TR Wurzeln wie Mehmet Scholl) und nie Probleme gegeben.Die Türken friedlich,fleißig,und Spaß Vogeln.
Dafür ihr als Gastgeber misstrauisch ,unzufrieden und negativ eingestellt..
Ihr muss versuchen MENSCH zu werden,wie meine Deutsche Freunden ,Nachbarn und Geschäftspartnern.. Ich liebe meine Umfeld in Deutschland Ihr muss auch lieben lernen wenn Ihr Türkisches Umfeld habt's...wenn nicht Ihr wird nie Glücklich wie DIE Türken ihr Deutsches Umfeld nicht lieben...Gruß vom Global Vision

Gast: Pato
08.11.2009 12:03
0 0

Europa

Die Türken können tun und machen was sie wollen die Europäer würden niemals Türkei in EU sehen wollen,weil sie ja dagegen sind das die Türkei sich weiter entwickeltund voran kommt. Nun ma ganz ehrlich da kommen Länder wie Rumänien,Bulgarien usw.in die EU und die Türkei nicht,wenn icht die Türkei wäre hätte ich mich nach Asien orirntiert.

Gast: saladin
06.10.2009 02:03
0 0

Sorry

Das BIP der Tr liegt bei 820 Millijarden

Noch was das KKP über 1 Billionen

240 Millijarden die nicht in der statistik auftauen

Fakten kurz

Die Türkei trägt zur Krisenlösung bei und dient als globaler Knotenpunkt für den Energietransport.
Ohne die Türkei wird es der EU schwerer fallen, ihre Interessen in der Region wahrzunehmen.
Sowohl das Haushaltsdefizit als auch die Höhe der Staatsverschuldung der Türkei erfüllen inzwischen die Maastricht-Kriterien.

Gast: Saladin
06.09.2009 23:46
0 3

Die Welt Änder sich

Man sieh das du keine ahnung über Volkwirtschaft hast da weis ja mein babay mehr drüber als du so Rechnen wir mal von 2002 bis 2009 hat sich das Bip vervierfacht und bist 2020 noch mal midestens verdoppelt und 2030 noch mal 70 Prozent das kannst du soweiter führen nich spreche jetz im namen aller kommente Globel Player Europa ist am Ende die Welt wir nicht mehr vom westen Dominieniert Die Könige der welt sind China Russland Türkei Brasiellien Südkore Indien Mexiko Indonesien Thaiwan Thailand Südkorea Iran wenn sie sich entlich beherschen und noch ein Paar andere (Nechten 20 jahre )staaten ihr meint das die ganze welt auf euch abfärht dabei lacht man euch nur aus (EU )weil ihr die zeichen der Veränderung nicht sieht aber das war immer schon so bei untergehenden Grossmächten denn aufsieg der anderen klein Reden aber irgenwann wacht ihr auf und sitzt nur noch in der 3 reihe nur die USA sind die einzige Westliche macht die Ihre Positzion halten wird aber das wird dann auch vorbei sein und was seit ihr dann noch ja genau nichtse ihr siehn nicht ein mal das ihr euch genau wie der Islam zu seiner Blüte auf die Faulehaut legt und euch denkt das euch keiner was anhaben kann es gibt schon jetzt anzeichen für eine Geselschaftliche verkrustung bei euch siehe eure Demokratie ihr habt es nicht geschaft sie weiter zu entwickel die Letzet hürde habt ihr nicht genommen und ihr seit zu dumm um das zu sehen

Antworten ichmeine
07.09.2009 12:48
0 0

warum diese Aufregung??

du liegst im Trend:
die Österreicher wollen mehrheitlich keine Türken in der EU,
du siehst die Türkei als König und Globalplayer und schimpfst auf Österreich.

Die Lösung: jeder geht seines Weges!

Ich bin mir sicher, Europa würde der Türkei zum Stabilisieren des türkischen Wirtschaftsaufschwunges gerne alle Ostanatolen retour schicken; um diese Ressource ist kein Streit erforderlich.


Gast: Saladin
06.09.2009 00:15
0 3

Der Rest

alle aus der hand gerissen .Nun zu denn Statistiken damit ich euch vor Augen führen kann was sich in der Türkei bis 2020 veränder wird 1 Energie sektor :die Türkei brauch bis 2020 mindesten Investition von 140 Millijarden Euro sind üngefähr 30 bis 40 Prozent eures Bips(Österrich will auch ein Teil von diesem Kuchen aber ich hoffe das jedes Österreichische Unternehmen ausgeschlossen wird so eine Kleine abstraffung für eure auch so kleine Wirtschaft).Nun schauen wir mal Östereichs entwicklung an bis 2020 und dan der Türkei damit ihr mal ckeckt wass sache ist aber zuerst 2009 : Österreich 33o millijarden dollar Türkei 730 Millijarden dollar .2020 Österreich 400 bis 430 millijarden wenn es hin kommt Türkei 1.5 bis2.0 billionen also was sagt uns das ihr seit ein nicht und wir sind schon jetzt regionale Wirtschafts und Millitärmacht und die Geselschat verändert sich schneller als eure zeitungen nach kommen .

Antworten kinumisch
06.09.2009 14:23
2 0

Heiße Luft und Selbstüberschätzung, Hauptexportartikel der Türkei.

Um mit Österreich gleich zu ziehen braucht die Türkei ein BIP von ca 3,7 Billionen BIP. im Jahre 2020

Des weiteren ist das sprunhafte Ansteigen des BIP der Türkei in den letzten Jahren den "kreativen" Berechnungsmethoden türkischer Statistiker zu verdanken!
Papier ist geduldig die Realität sieht anders aus wie es hunderttausende türkische Hilfsarbeiter in Mitteleuropa Beweisen deren Transferzahlungen in die Heimat auch ins BIP der Türkei miteingerechnet werden.


Antworten Antworten Gast: Ricola
06.09.2009 15:25
0 2

Re: Heiße Luft und Selbstüberschätzung, Hauptexportartikel der Türkei.

Und was ist mit vielen österreichischen
Gastarbeitern im Ausland? Die armen Schweizer haben genug davon! Das
stört Sie aber nicht, oder doch!

Gast: Saladin
05.09.2009 23:56
0 3

Wenn Dummheit weh tun wüde müsste jeder Österreicher vor Schmerzen heulen

So jetzt stellen wir mal eine rechnung auf damit ihr Östreicher mit Bildunglücke etwas über Wirtschaft Lernen könnt .Sagen wir mal der Beitrit der Türkei ist im Jahre 2020 (was nie passieren wir nicht weiles die EU will nein weil es dir Türkei nich will) .Und bitte lasst euer geschwaffel von Armenier Völkermord und zypern Konflikt und das die Türkei ein Asiatischesland ist könnt ihr euch auch in die harre schmieren (Zypern 100% Asien)ach ja und denn Kurden Konflikt. Wenn ihr euch wirklich über die Türkei Aufregen wollt dann beschaft euch mal die Aktuelsten infos über die Entwicklung in diesem Land die Türkei hat euch schon längst die wind aus denn Segeln genommen auser Zypern wo die Griechen sich querstellen und eure Politiker sind es doch die sich an keinen Vereinbarungen halten .es wurde vereinbart das die Türkei seine Häfen und Flughäfen für Süd Zypern öffnen und alls gegenleistun wir das embargo gegen denn Norden fallen gelassen ,nichts ist Passiert was meinet denn die EU was sie ist das sie der Türkei alles abverlangen kann und selber keinen Fiungerrühren muss wiest ihr überhaupt was Passiert wäre wenn der herr Erdogan die die Häfen für denn Süden aufgemacht hätte das wäre Politischer Selbstmord gewässen (Türkei demokratie).ich hätte ja nicht dagengen wenn beide seiten also EU und Türkei beides gleichzeitig machen da würde ja jede seite zufrieden sein.Passieren wirfe es nie weil die EU ja diesen Trupf Behalten will wiel sie ja keine anderen Trüpfe mehr hat die wurden

Antworten Gast: Türke!!
04.11.2009 20:13
0 1

Re: Wenn Dummheit weh tun wüde müsste jeder Österreicher vor Schmerzen heulen

Wir haben jetz über 80 Mio Einwohner mit den leuten dazu gerechnet die nicht im Pass Registriet sind bei uns gibt es viele!!! 2010!! Ist keine lüge!

Danach 10 - 15 Mio TÜrken im Ausland Europa Syrien Irak Georgien usw!!!

Plus Azerbaycan mit denenen wir uns vereinigen können!! auch 10 mio!!

Enspricht theoretisch sogar bis zu 150 Mio einwohner jahre später das ist Möglich!!

Wir haben große Erdölfelder neuen Kapmfpanzer sind unterwegs!!!!!

Wir Türkei brauchen keine EU die EU bettelt jetz schon was machen diese Achso coolen Deutschen österreicher mit ihren coolen sprüchen das ist alles nur neid entweder profitierst du und verdienst geld !!

Oder du bist leise das ganze leben ist ein Geben und Nehmen!!

Schick alle Ausländer wieder heim dan werden wir sehen was aus deinem system wird!!!

Warum sind leute gegen dich verhasst weil ihr mit solchen sprüchen nur provoziert so schlimm wie ihr euch es Vorstellt wird es nicht sein vor was habt ihr angst wir Türken sind doch ganz normale Menschen schau mal wie die Weihnachten in Istanbul feiern kein unterschied zwischen Deutschland und Istanbul!!!

Wir werden wirtschaftlich Top sein euch alle überholen das ist euer neid!!

ICh will kein beitritt!Sie soll schnellst wie möglich abgebrochen werden damit wir uns anderen wichtigeren sachen widmen können!!!!!

Alles zeitverschwendung mit der Eu!!


Gast: Paperler Papp
05.09.2009 11:46
0 2

Klein oder Groß

@ ichmeine

"Je weniger jemand ist, desto wichtiger nimmt er sich."

Ich bin ein Ingenieur. Und für mich zählen Fakten und Zahlen.

Einwohnerzahlen: (siehe Wikipedia)
Österreich: 8.353.243 (1.Quartal 2009)
Türkei: 71.517.100 (31. Dezember 2008)

Das 8,5 Fache.

Weniger sind wir ganz bestimmt nicht.
Und von der Wachstumsrate ganz abgesehen.
Ich denke in 10 bis 15 Jahren haben wir sogar die 82 Mio. deutsche Bevölkerung i. Deutschland erreicht. Soviel zu wenig!

Türkei hat auch aufgrund der eigenen Religion auch eine Brückenfunktion auch Bindung zu 1.4 Mrd. moslems.

Das sind Zahlen mein Freund.

Aprospos ... es leben mehr Menschen in Istanbul 12.5 Mio. als in Österreich.

Das ist doch die Angst der Leute, die sich gegen den Beitritt stellen. Die kulturellen Unterschiede sind nur Gelaber.

In der Türkei gibt es genug europäische Kultur.
Aber wir haben noch mehr Kulturen.
Das ist Reichtum.

Ganz abgesehen von der jungen dynamischen Bevölkerung. Geostragische Lage usw...
Wozu in eine EU???
Wir wollen das garnicht.

Wir wollen unsere Vorteile aus den Beitrittsverhandlungen ziehen und dann entscheiden wir (die Türkei). UNd nicht Ihr, ob wir wollen/sollen.


Antworten Gast: Türke!
05.11.2009 10:02
0 1

Re: Klein oder Groß

Wir haben jetz über 80 Mio Einwohner mit den leuten dazu gerechnet die nicht im Pass Registriet sind bei uns gibt es viele!!! 2010!! Ist keine lüge!

Danach 10 - 15 Mio TÜrken im Ausland Europa Syrien Irak Georgien usw!!!

Plus Azerbaycan mit denenen wir uns vereinigen können!! auch 10 mio!!

Enspricht theoretisch sogar bis zu 150 Mio einwohner jahre später das ist Möglich!!

Antworten ichmeine
07.09.2009 12:51
0 0

In der Türkei gibt es genug europäische Kultur. Aber wir haben noch mehr Kulturen. Das ist Reichtum.

und an diesem Reichtum will die Mehrheit der Österreich nicht partizipieren, das kann sich die EU nämlich nicht leisten.

Antworten kinumisch
06.09.2009 14:12
3 0

Re: Klein oder Groß

Sie haben Recht je weniger jemand ist desto wichtiger nimmt er sich.

Die Türkei nimmt sich aber sehr wichtig, gemessen an ihrer Einwohnerzahl und Fläche ist dieser Staat ein Gartenzwergerl und wird es auch bleiben da die Türken nicht (Selbst)Kritikfähig sind!


Gast: Akademiker
05.09.2009 10:31
1 2

Bitter aber wahr!

All die Verdachts, dass im Falle eines Beitritts die
vielen Türken in den EU einwandern werden, ist
total belanglos. Gemaess internationalen Wirt-
schaftsforschungsinstituten sieht die zukünftige
Situation so aus: Heute schon siedeln immer
mehr EU-Investoren wegen hohen Produktions-
kosten und negativen Arbeitsmoral in dieTürkei.
Wenn es so weiterdauert, gibt es in einigen
Jahren sowieso kein Arbeitsplatz im EU und die
Sozialleistungskassen werden auch noch leer.
Also der Türke wird dort nichts zu suchenhaben.
Von Logik her sollten spaeter eher EU-Bürger
versuchen, in der Türkei ein Job zu finden.

Antworten Gast: Gesichtschirurg
05.09.2009 11:20
0 0

Re: Bitter aber wahr!

Ihre Bemerkung ist folgerichtig. Deshalb hat der türkische Aussenminister auch in dem Interview ausgesagt, dass die Türkei es sich vorbehält, nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen, nicht in die EU einzutreten. Offensichtlich kalkuliert die Türkei eine Umkehrung der wirtschaftlichen Verhältnisse ein.

1 0

Ich bin mir sicher,

Herr A.. hat nur schon vorab ein bisserl geplaudert, wie das Lugner-Bambi, so ähnlich.
Während wir uns über den Nobelpreisträger ärgern und hier diskutieren, setzt die Kommission ihre Pläne fort, uns mit, sicher Millionen Zuwanderern zu beglücken!
Im Oktober 2008 wurde das erste Aufnahmezentrum in Mali, in der Hauptstadt Bamako, und das zweite Lager auf den Kapverdischen Inseln, auch mit Hilfe Österreichs eröffnet!
Daß in den nächsten Jahren 50 Millionen Afrikaner in die EU geholt werden sollen, ist wohl wegen der angespannten Lage, hervorgerufen durch die Wirtschaftskrise, nur als Schnapsidee zu bezeichnen!
Abgesehen vom wirtschaftlichen Aspekt des Mangels an Arbeitsplätzen, ist noch der Aspekt der sich gänzlich fremden ohne dringende Notwendigkeit zusammengewürfelten Bevölkerungsgruppen zu berücksichtigen.
Wozu dies führt? Ruanda - schwarze Tutsi gegen schwarze Hutu, Nigeria - schwarze Moslems gegen schwarze Christen, ist aktuell in China zu sehen Uiguren(Ostturkmenen) gegen Han-Chinesen.
Europa hat Kriege hinter sich, hat nach 1945 eine gute Entwicklung genommen, 1989 wurde der Kalte Krieg beendet!
Mit den Vorstellungen und Ideen der Kommission von Zuwanderung und Immigration ist die weitere friedliche Entwicklung Europas in Gefahr! Es können nur ziemlich GLEICHE miteinander leben, alles andere führt zu UNFRIEDEN!!

Gast: Gesichtschirurg
04.09.2009 23:18
0 0

Vergeisendes Europa

Im Prinzip hat die Türkei recht damit auf den EU Beitritt zu beharren. Das Beitrittsangebot war von Europa während des kalten Krieges eh nicht ernst gemeint. Was keiner gedacht hätte: Während Europa zunehmend vergreist und seine wirtschaftliche Bedeutung verliert entwickelt die Türkei sich zu einer Brückenmacht zwischen Europa und Asien. Je länger der Beitritt dauert desto besser sehen die Karten für die Türkei aus. Am Ziel angelangt wird die Türkei wahrscheinlich dankend ablehnen und der EU ihre eigenen Privilegien diktieren. Nur weiter so.

Gast: Jackson 5
04.09.2009 19:51
0 4

Paperler Papp


In der Türkei interessiert kein Arsch dafür, was einige Idioten in Deutschland und Österreich denken.
Es wird die wirtschaftliche Stärke siegen ... egal in welche Richtung sie auch hin geht.

Die Türkei ist auf dem Weg eine Supermacht im vorderen Orient und Südosteuropa zu sein.

Keinen interessiert, ob es mit ohne EU sein wird.

Ausserdem ist Europa auf dem sterbenden Ast.
Da möchte ich mich ganz gewiss nicht druaf setzen.

"Ne mutlu Türk'üm diyene!"

Bin stolz ein Türke zu sein.
Wer soll mir dieses Gefühl wegnehmen??
Össterreicher??


Antworten ichmeine
05.09.2009 01:23
1 0

schöner, warum die Türken immer unbeliebter werden

könnte man es nicht ausdrücken.

Je weniger jemand ist, desto wichtiger nimmt er sich.

Gast: Engerl
04.09.2009 16:17
0 0

Recht hat er

Eine privilegierte Partnerschaft für die TR wäre Unsinn, ein Beitritt der TR wäre Unsinn hoch 1000000


Gast: pour le merite
04.09.2009 11:52
1 0

Das meine ich auch.

Eine stinknormale Partnerschaft tuts allemal.

0 5

Die Presse ist schammlos...

Die Presse verkoppelt die Türkeibeitraege, damit mehr Poster auf einer Seite zu sehen sind.

Bei den unbequementhemen löscht die Presse die Postings sofort und erneuert sie...

Das hat zwar keine grosse Bedeutung aber zeigt die Tendenz der Presse.. Gegen die Türkei zuschlagen wo es eben geht...

Antworten ichmeine
05.09.2009 01:26
0 0

Re: Die Presse ist schammlos...

schamlos oder schlammlos, also ohne Scham oder ungetrübt klar??

Antworten Gast: teufelselbst2
04.09.2009 12:23
0 0

Re: Die Presse ist schammlos...

sie sehen, ihr posting geht ohne probleme durch ..
wären sie so wie sie denken, dann würde ihr posting gar nicht erscheinen ...

ps: es gibt übrigens jetzt eine logische anwort darauf ..nicht enttäuschen bitte -)

 
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