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EU-Staaten sollen mehr Flüchtlinge aufnehmen

02.09.2009 | 14:48 |   (DiePresse.com)

Brüssel will mit einer neuen Flüchtlingspolitik die illegale Einwanderung eindämmen. EU-Mitgliedsstaaten sollen freiwillig mehr Menschen aus Krisengebieten aufnehmen. Dafür winkt EU-Geld. Österreich weist den Vorschlag postwendend zurück.

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Wenn es nach der EU-Kommission geht, soll Europa künftig mehr Flüchtlinge aufnehmen. Wie das Ö1 Morgenjournal berichtet, will EU-Justikommissar Jacques Barrot am Mittwoch die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge vorschlagen. Österreich weist den Vorschlag postwendend zurück.

Ziel des Vorschlags: Es sollen mehr Flüchtlinge aus Krisengebieten aufgenommen werden und den Betroffenen sollauch Schutz in "geordneter und sicherer Weise" zu ermöglicht werden, heißt es in Barrots Entwurf. Durch eine höhere Anzahl legaler Einwanderer könne man das Problem der illegalen Migration in den Griff bekommen. Flüchtlinge, die aus Afrika oder anderen Staaten in die Union kommen, sollen auf die EU-Länder verteilt werden.

Ein europäisches Asylbüro soll jedes Jahr festlegen, aus welchen Regionen wie viele Flüchtlinge aufgenommen werden sollen. Mitgliedsstaaten, die freiwillig mehr Flüchtlinge aufnehmen, erhalten finanzielle Unterstützung aus Brüssel. Zudem sollen die anderen EU-Staaten Italien, Malta und Spanien unterstützen - die drei Staaten, die aktuell die meisten illegalen Einwanderer aufnehmen.

Österreich gegen mehr Flüchtlinge

Der Vorschlag muss nun von den Mitgliedsstaaten und dem europäischen Parlament diskutiert werden. Der Sprecher von Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) betonte in einer ersten Reaktion, Österreich werde freiwillig keine weiteren Flüchtlinge ansiedeln. Mit rund 13.000 Asylanträgen im Vorjahr gehöre Österreich nämlich nach wie vor zu den "am stärksten belasteten Mitgliedsstaaten".

Scharfe Kritik an Barrots Vorschlag kommt von BZÖ-Europasprecher Ewald Stadler: "Wenn Kommissar Barrot allen Ernstes das Ziel hat, die Zunahme der illegalen Asylwerber dadurch zu bekämpfen, dass man diese legal ins Land holt, dann ist er endgültig rücktrittsreif." Auch Andreas Mölzer, FPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament, sprach sich in einer Aussendung gegen die Pläne aus, er befürchtet einen "dramatischen Anstieg der Massenzuwanderung aus der Dritten Welt". Europa brauche mehr Solidarität und mehr gemeinsames Vorgehen im Asylsystem, meinte hingegen die Grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun.

Nach Einschätzung des UNHCR werden allein im kommenden Jahr rund 200.000 Menschen ihre Heimat verlassen müssen und einen Zufluchtsort in einem sicheren Land benötigen. Die EU-Staaten bleiben bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus Krisengebieten weit zurück - nur rund sieben Prozent aller umgesiedelten Flüchtlinge sind 2008 von einem europäischen Land aufgenommen worden.

(Red.)

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276 Kommentare
 
1 2 3 4 5 6 7
Roschi
15.09.2009 21:44
0 0

EU will mehr Flüchtlinge ?

Dann gebt ihnen doch welche, wir haben ohnehin viel zu viele bei uns !

Gast: MZ/X
08.09.2009 14:54
0 0

Der Plan

Abwarten... in ein paar Jahren sind die schönste Teile der Türkei, Afrika, usw. Menschenleer!
Dann können wir hin und nie wieder Heizkosten zahlen....

0 0

was die EU will

sind mehr billige Arbeitskräfte.

da weiss man gleich wer dort das sagen hat (obwohl das eh schon hinlänglich bekannt ist)

Gast: Gast
04.09.2009 12:51
3 0

Spiel ma doch eine Runde!

Schifferl versenken!

hugo8
04.09.2009 08:34
4 0

mein

gott walter, bald werden flugzeuge und schiffe von europa nach afrika reisen um flüchtlinge zu uns zu bringen, wahnsinn, damit die arbeitslosigkeit steigt, der sozialstaat noch schneller zusammenbricht, und die kriminalität unbändig wird, die eu hat überhaupt kein hirn, gut gemeint, aber mit den konsequenzen beschäftigen sich die abgeschmierten und abgesicherten bonzen wohl nicht

Gast: Der Alte vom Berge
04.09.2009 05:38
1 0

So geht's

Recht so! Wozu unnötig lange auf die Machtübernahme der Moslems in Europa warten, wenn man sie mit der Aufnahme von weiteren Millionen "Flüchtlingen" beschleunigen kann. Bleibt nur noch die Frage, woher die "finanzielle Hilfe aus dem Europäischen Flüchtlingsfonds" kommt. Erdogan? Ghaddafi? Oder haben unsere hier schon so prächtig integrierten islamischen Mitbürger a bisserl was für die Zukunft zusammengelegt?

Gast: freindalwirtschaft
03.09.2009 18:52
4 0

oh la la

da hat sich wer von der EU in die brennesseln gesetzt. aber solange gewährleistet werden kann, dass die flüchtlinge a) integrationsbereit sind, b) nicht zu sozialhilfedynastien verkommen und c) bereit sind in bildung zu investieren dürfte es keine probleme mit dem EU ansatz geben. was man sicher nicht braucht, dass sind tscheschenische cliquen, die teile der donauinsel für sich reklamieren und alle anderen besucher von dort mit messerstichen verjagen.


11 0

Der nächste

vorprogrammierte Rechtsruck in Europa. Bald wird einer kommen, der die Unzufriedenen nur mehr zu ernten braucht. Gab es schon einmal, wird mit solchen Machenschaften wiederholt werden. Lange hat es ja nicht gedauert. Schade eigentlich. War bislang so friedlich.

Antworten 4x4
03.09.2009 16:52
5 0

"War bislang so friedlich"

du wohnst bestimmt nicht in einem der "kulturell bereicherten" Bezirke, oder?
Friedlich ist es dort schon lange nicht mehr!

Antworten Antworten Gast: Rosarot
03.09.2009 23:13
1 2

Re:

Die primäre Funktion der EU ist einen weiteren Krieg in Europa (natürlich unter den Mitgliedsstaaten) zu verhindern.

Was bis jetzt ja ganz gut funktioniert hat.

Antworten Antworten Antworten 4x4
04.09.2009 13:23
1 0

Re: Re:

Frieden heißt nicht ausschließlich "kein Krieg im militärischen Sinne"!

Aber um das zu erkennen müsste "Rosarot" die gleichfarbige Brille abnehmen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
04.09.2009 07:40
2 0

Re: Re:

Ja hat super funktioniert in Jugo.....mal abgesehen von den bürgerkriegsähnlichen Zuständen in den kulturbereicherten Großstädten...

Gast: Löser
03.09.2009 14:03
3 1

denen da im Boot habens wohl gesagt

wenn sie rote Westen tragen werden sie von den Kommunistischen Regierungen in Europa willkommen geheissen

Antworten Acaloth
03.09.2009 15:23
1 0

Re: denen da im Boot habens wohl gesagt

In der EU gibts eine kommunistische Regierung ?? Welche denn ?

Gast: lkljj
03.09.2009 12:59
11 1

Bitte keine Moslems mehr!

http://www.youtube.com/watch?v=fgk01s8XVcg

Danke!

Antworten Gast: Kapa
03.09.2009 13:31
4 1

Re: Bitte keine Moslems mehr!

Ja genau. Ich würde Japaner vorziehen die sind so schön diszipliniert.

Gast: pour le merite
03.09.2009 12:49
3 1

Typisch EU!

Deshalb müssen wir so schnell wie nur irgend möglich raus aus diesem Verein.

10 1

!!!

diese meldung macht mich total sprachlos. ist die eu völlig übergeschnappt ?

ich wollte eigentlich ja noch ein paar jahre warten bevor ich die usa mit meinen guten europäischen diplomen bereichere, aber nach solchen meldungen ... werd noch diese woche ein auswanderungskonto eröffnen :)

Antworten stefania
03.09.2009 15:54
5 0

Re: !!!


Neu Seeland ist traumhaft.
Meine Tochter-hochqualifiziert-ist schon dort.
Brain drain.
Armes Europa !!

4 0

Re: !!!

bin zwar schon ein wenig über 40, hab mir aber voriges jahr eine "green card" besorgt und mir im sommer eine bleibe und einen job in den usa gesucht. hab auch schon die nase voll von diesem europa.

c.ebner
03.09.2009 12:11
8 0

Kein Steuergeld für die Förderung von Neuzuzug

Die EU will unser Steuergeld dazu verwenden, um die Ansiedelung von zusätzlichen Asylwerbern in der EU zu fördern.

Das könnte dazu führen, dass arme EU-Länder wie Bulgarien oder Rumänien eine Förderung dafür bekommen, dass Sie Asylwerber aufnehmen, die dann in weiterer Folge unter Nutzung der Freizügigkeit in Länder wie Österreich weiterziehen.

Wenn schon, dann sollten die Gelder aus dem europäischen Flüchtlingsfonds dafür verwendet werden, um die Ansiedelung von illegalen Zuwandern, die aus welchen Gründen auch immer nicht in Ihre Heimatländer zurückgeschickt werden können, in Drittländern zu fördern.

analogo
03.09.2009 12:02
7 0

Ö...bereits zuviel belastet...od.d."Fl... der guten Tat"

denn, es ist merkwürdig bzw. widersprüchlich...da wurde seit Jahrzehnten versucht ein darnieder liegendes Land (wie Österreich) wieder aufzubauen, u.a. wirtschaftl.,strukturell und demokratiepolitsch aber lässt sich dann seit 15 J.von Asylanten überrennen, schaut zu wie d.Sozialtöpfe geplündert werden (inkl. früheres lockeres Bleiberecht) und d.polit. Elite reagiert ziemlich spät auf das Multikulti-Chaos Problem (Parallelgesellsch.,Asylmissbrauch udgl.) und auf d.Sorgen u. Anliegen der heimischen Bevölkerung ! Möglicherweise wird in d. Parteiakademien vorrangig mehr Rhetorik &Politologie gepaukt und weniger (polit.)Problemlösungs Management gelehrt. Profiteure waren bisher nur die grünen Netzwerke/Asylindustrie (Asylanwälte,NGOs) auf Kosten der Sozialsysteme u. Zukunft unserer Kinder. Dies in aller Kürze.


2 0

Re: Ö...bereits zuviel belastet...od.d.

die sogenannte politische elite reagiert?

wo denn?
wann denn?

bis jetzt kenne ich nur abwiegeln, verleugnen, schönreden und die, die die probleme erkannt haben, niedermachen.

jeden zuzügler in den himmel heben, als bereicherer wie sauren wein anpreisen und die einheimischen schlechtmachen.

der ha+s+s auf die einheimischen ist nämlich genauso ras+si+smus wie der, den man den warnern vorwirft. nur ist es der gute ras+si+smus.

mfg
mc

Antworten Gast: ralph giordano bruno
03.09.2009 13:18
8 0

Re: Ö...bereits zuviel belastet...od.d.

parallelgesellschaft?

es ist in wirklichkeit eine GEGENGESELLSCHAFT, die die erarbeiteten und angesparten rücklagen der tüchtigen gesellschaft - ursprünglich gedacht als solidarleistung - vorsätzlich plündert.

und sobald die mehrheit - im aggressivsten segment bereits in 10 jahren (siehe schulstatistik in wr. bezirken) - wird sie (die parallel- oder gegengesellschaft) - sich ungeniert bedienen, wie sie es jetzt schon tut. und wir sind die bittsteller, bestenfalls als leistungsträger geduldet.

1 0

Re: Re: Ö...bereits zuviel belastet...od.d.

aus der geschichte und hautnah aus der nachbarschaft werden wir vertrieben werden. der islam kann nicht anders, wie das kuckuckskind, das kann auch nicht anders.

mfg
mc

 
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