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Flüchtlinge: EU-Mehrheit für Ansiedlungsprogramm

21.09.2009 | 15:37 |   (DiePresse.com)

Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, dass Europa freiweillig mehr Flüchtlinge aus Drittstaaten aufnimmt. Die meisten Staaten befürworten den Vorstoß der Kommission - Innenministerin Fekter ist kritisch.

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Die EU-Innenminister beraten am Montag über den Plan der EU-Kommission, mehr Flüchtlinge aus Drittstaaten in Europa über freiwillige Neuansiedlungsprogramme aufzunehmen. Mit der Schaffung eines "EU-Neuansiedlungsprogramms" sollen mehr Menschen in Europa Schutz finden, die aus dem Irak oder afrikanischen Krisenländern wie Somalia oder dem Sudan fliehen mussten und keine Chance auf Rückkehr haben.

Die meisten EU-Staaten befürworten den Vorstoß der EU-Kommission, hieß es nach ersten Gesprächen vonseiten der schwedischen Ratspräsidentschaft. VP-Innenministerin Maria Fekter hat bereits im Vorfeld erklärt, dass sich Österreich in absehbarer Zeit nicht beteiligen wird.

Südliche EU-Staaten fordern "Solidarität"

Frankreich, Luxemburg, Zypern und Irland kündigten dagegen konkret an, sich an einem freiwilligen europäischen Neuansiedlungsprogramm für Flüchtlinge beteiligen zu wollen.

Die Vertreter der südlichen EU-Staaten forderten, den "Flüchtlingsdruck" zu berücksichtigen, unter dem diese Länder stehen. Der zypriotische Innenminister Neoklis Sylikiotis forderte "mehr Solidarität" bei der Aufteilung von Asylwerbern, sein griechischer Kollege Patrocios Georgiadis äußerte sich ählich.

Barrot: Beschluss bis Jahresende

EU-Justizkommissar Jacques Barrot zeigte sich überzeugt, dass der Migrationsdruck letztlich abnehmen werde, da weniger Menschen in die Fänge von Schleppern geraten würden. Er erklärte, ein Beschluss sollte bis Jahresende gefasst werden, damit die EU noch im nächsten Jahr Prioritäten festsetzen könne, die dann 2011 umgesetzt werden sollten.

Nur zehn EU-Staaten führen derzeit nationale jährliche Programme zur Neuansiedlung von Flüchtlingen in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingshochkommissariat UNHCR durch. Andere Länder wie etwa Deutschland haben sich unlängst bei der Aufnahme irakischer Flüchtlinge aus Syrien ad-hoc an solchen Programmen beteiligt.

Minderjährige Asylwerber: "Enormer Missbrauch"

Besorgt äußerten sich die EU-Innenminister wegen der Zunehmenden Anzahl unbegleiteter Minderjähriger, die in Europa um Asyl ansuchen. Österreichs Innenministerin sprach von einem "enormen Missbrauchsphänomen": Oft werde das Alter bewusst niedriger angegeben, um Schutz vor Abschiebung zu erlangen. Die meisten EU-Staaten hätten Probleme mit der Einreise unbegleiteter Kinder vor allem aus Afghanistan, Nigeria und Somalia, sagte Fekter.

Ein neues Phänomen dabei seien sogenannte "Ankerkinder", die von den Eltern bewusst in einem EU-Staat zurückgelassen würden, um einen privilegierten Status zu bekommen. Sobald sie diesen Status erlangten würden Anträge auf Familienzusammenführung folgen.

Weitere Themen beim Rat der Innenminister am Montag sind die geplante Angleichung der Asylpraxis der EU-Staaten und die Stärkung der EU-Grenzschutzagentur Frontex.

(Ag.)

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97 Kommentare
 
1 2 3
Gast: egon sunsamu
23.09.2009 21:20
0 0

EU= die Verräter Europas

Es ist offensichtlich: die EU-Kommission setzt alles dran, Europa den Ursprungsländer der Flüchtlige anzugleichen. Die Masseneinwanderung bildungsferner Menschen, die alle Probleme ihrer meist islamischen Ursprungsländer als Gastgeschenk mitbringen wird zu einer Massenflucht gebildeter Schichten führen. Ich bin nicht mehr bereit mit meinen Abgaben für den faulen Lenz der "Kulturbereicherer" zu bezahlen, die meine Heimat besetzen, mich verachten, meine Kinder beschimpfen und angreifen. Wenn das Ziel erreicht ist, werden tatsächlich weniger hierher kommen wollen.

Gast: Geheimrat
23.09.2009 11:18
0 0

Wir sollten unsere Kinder darauf vorbereiten, diesen Kontinent zu verlassen.

Unseren Beitrag zum Wohlstand leisten wir dann woanders. Hierbleiben werden letztlich nur die Armen und die Dummen.

Soviel zum Thema “Soziale Gerechtigkeit” bei den linksgrünen Meinungsfaschisten.

Ein weiteres Beispiel fehlgeleiteter Philanthropie. Dadurch wird kein einziges Problem der Dritten Welt gelöst, dafür aber jede Menge neue Probleme in Europa geschaffen.

Gast: Badger
23.09.2009 10:42
0 0

Na sowas...

Wir haben offensichtlich noch nicht genug Probleme mit Integrationsverweigerern.

Wer wird das alles zahlen? Der Steuerzahler. Und wenn der sich dann beschwert nennt man ihn "Rassist" und "Nazi" und hetzt ihm die "Anti-Fa" auf den Hals.

Weit hat's Europa gebracht, dank der neo-faschistisch-sozialistischen EU.

BTW... warum darf ich nicht über den Lissabon Vertrag abstimmen?

Gast: Pablo
23.09.2009 10:16
0 0

Es reicht langsam !

In wenigen Jahrzehnten wird es nur noch einen Völkermischmasch geben, ohne Kultur, Indentität und Bildung ! Das wäre genau das, was sich die Eurokraten wünschen, nämlich eine leicht steuerbare Masse von politisch desinteressiert Idioten, mit denen man machen kann, was man will ! Jagt diese EU mit allen ihren Auswüchsen zum Teufel - und diese "Flüchtlinge" gleich mit !

Gast: Methatron
23.09.2009 09:34
0 0

Bevölkerungsaustausch

Offensichtlich will die EUSSR Regierung den Bevölkerungsaustausch jetzt noch weiter beschleunigen. Die Wahlerfolge europakritischer Parteien in manchen Ländern sind ihnen ein Dorn im Auge, also importieren sie sich die Wähler die ihnen genehm sind.

franzmann
23.09.2009 09:19
0 0

ankerkinder

wer sein kind in einem staat zurücklässt, vollkommen allein, der sollte niemals das recht haben eine "familienzusammenführung" zu fordern. lösung: freigabe zur adoption!

Gast: H N
23.09.2009 09:19
0 0

Warum

Warum sollen die Flüchtlinge, die aus einem völlig anderen Kulturkreis kommen in Europa "angesiedelt" werden? Damit werden doch keine Probleme gelöst, sondern neue geschaffen! Wäre es nicht besser dafür zu sorgen, dass die Menschen in ihrer Heimat bleiben und dort friedlich leben können? Und warum nehmen eigentlich die unermesslich reichen Emirate nicht zumindest Ihre Glaubensbrüder auf?

Gast: Frustrierter
22.09.2009 21:34
0 0

Wachstumsideologie

Mehr Köpfe, mehr Konsum, mehr Gewinn. Die Unterhaltskosten für die Neubürger (schließlich will die Industrie in der EU Geld verdienen und schafft neue Arbeitsplätze lieber in Asien) werden dem Durchschnittsbürger mittels weiter steigenden Abgaben und Steuern aufgebürdet. Die Elite selber versteckt sich mittlerweile auch in Europa in ihren gated communities vor den zwischenmenschlichen Folgen des Bevölkerungszuwachses und natürlich ist an der teuren Privatschule für den eigenen Nachwuchs die Anzahl an Kindern von Armutsmigranten recht überschaubar und immer ein Parkplatz frei damit Mutti im dezent gepanzerten SUV anliefern kann ohne ihre Kinder der Gefahr des öffentlichen Raumes auszusetzen. Diese Entwicklung einer Bevölkerung deren Wertekanon aus dem einzigem übereinstimmendem Punkt namens Konsum besteht wird in einer echten Krise wohl tragische Folgen haben. Für die Politik natürlich praktisch, eine Bevölkerung aus lauter kleinen, braunen, gelben, weißen, muslimischen, christlichen, etc. Splittergruppen. Teile und herrsche at it¿s best. Da macht die Entwicklung auch Sinn.

steinstark
22.09.2009 19:33
0 0

traurig für diepresse zu zensieren :-(

da sieht sich diese zeitung in der tradition der bürgerlichen revolutionäre von 1848 und tritt eine deren hauptforderungen, die meinungsfreiheit, mit füssen :-(

hugo8
22.09.2009 16:42
2 0

schrecklich

diese eu, sollen sie doch lieber die einheimischen fördern , damit grössere familien leistbar werden, nicht ausländer die unseren sozialstaat ausbeuten hereinholen, die fördern ja nur ghettos, religionskonflikte, und die wollen allen ernstens den europäer wegzüchten, nein danke ihr abgehobenen gutmenschen, schmeckt euch der döner so , dass ihr die heimat dafür verkauft???

kalathos
22.09.2009 10:12
0 4

EU-Innenminister beraten Neuansiedlungs-Pläne

Das Waldviertel ist ganz bestimmt nicht die einzige Region in der EU, in der die rasante Ausdünnung der Bevölkerung bereits zum Problem wird. Es ist daher höchste Zeit, dass sich die verantwortlichen Politiker in der EU zu dieser Frage etwas einfallen lassen, um ganze Landstriche vor der Verödung zu bewahren. Denn nur gegen die Einwanderung zu wettern und sonst nichts zu tun, ist ganz einfach zu wenig.
Der Immobilienmarkt steht dort ohnehin schon vor dem Kollaps, weil sich für die vielen leerstehenden Häuser keine Käufer mehr finden. Daher werden es Ausländer sein, die diese billig erwerben und dort einziehen, ob das dem Herrn Strache und seinen Kumpanen gefällt oder nicht.
Einen breiten Gürtel des Wohlstandes dies- und jenseits der Grenze zu Tschechien haben uns die Politiker vom ehemaligen Bundeskanzler Schüssel abwärts versprochen, einer der Armut durch stark steigende Arbeitslosigkeit ist er geworden.
Das Grenzgebiet droht auszusterben und zu verwalden, weil niemand mehr da ist, die Äcker und Wiesen zu pflegen. Gab es noch vor gar nicht so vielen Jahren auch in kleinen Schulorten 20 bis 25 Schulanfänger, so sind es heute bestenfalls 4 oder 5. Die Ortschaften werden daher immer mehr, in denen man die Gehsteige nicht einmal mehr ausrollt, weil niemand da ist, der sie benützt.

Antworten Gast: Ein Deutscher
22.09.2009 11:09
3 0

Wird sich mit Voranschreiten der Wirtschaftskrise geben...

Die Ausdünnung der Bevölkerung dürfte daran liegen, daß man von Landwirtschaft kaum noch leben kann, Billigimporten und EU sei dank, und daß Bauer schlechter angesehen ist als Bänkster. Das wird sich mit der Wirtschaftskrise ändern, wenn hoffentlich die EU zusammenbricht und man für viele "unproduktive" Schreibtischtäter, die nicht unbegrenzt aus den Sozialkassen durchgefüttert werden können, wieder produktive Arbeit finden muß.

Österreich kann froh sein, daß es eine viel geringere Bevölkerungsdichte als das nach diversen Umweltindikatoren überbevölkerte Deutschland hat. Es gibt keinen vernünftigen Grund, das zu ändern. Man darf nicht vergessen, daß das US-amerikanische Modell erstens auf viel leerem Raum, zweitens auf der Entrechtung der Ureinwohner beruht. Daher kann es für unsere Länder kein Vorbild sein. Massive Einwanderung dient nur bestimmten Kreisen zur Zerstörung der letzten Reste deutscher bzw. österreichischer Kultur, was in zwei Weltkriegen und Jahrzehnten an "Umerziehung" noch nicht vollständig gelungen ist.

5 0

Ich war bis heute ein glühender Anhänger der EU!


Es tut weh mitansehen zu müssen wie linke Kreise jetzt auch zunehmend die EU unterwandern.

Man muss den Briten gratulieren, die sich von der EVP abgespaltet haben und generell den Sozi alromantik-Wah nsinn nicht mitmachen.

In Österreich aber braucht sich niemand aufregen, der so wie SPÖ-ÖVP-FPÖ-Grüne-BZÖ andauernd davon schwafelt dass die EU "sozialer und wärmer" werden muss. DAS liebe Freunde ist das von euch gewünschte Ergebnis.!

Antworten Gast: Badger
23.09.2009 10:45
0 0

Re: Ich war bis heute ein glühender Anhänger der EU!

Mir ging's genauso. Ich hab' damals in den frühen 90ern sogar für den EG Beitritt Österreichs gestimmt.

Das würde ich heute nicht mehr tun. Definitiv nicht mehr.

Und das mit der "sozialen Wärme" oder auch "sozialen Gerechtigkeit". Die gibt's schon lange. Jeder kann mit Hingabe, Fleiß und harter Arbeit so ziemlich alles erreichen.

Die Reichen arm machen und die Armen arm halten (denn nichts anderes erzeugt der Sozialismus in seinen vielen Farben und Formen) ist keine "soziale Gerechtigkeit". Das ist sozialer Faschismus.

4 0

Re: Ich war bis heute ein glühender Anhänger der EU!

und die früher aufgewachten wurden jahrelang als im nettesten fall stammtischler beschimpft.

erst belächeln sie dich, dann ignorieren sie dich, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du.

mfg
mc

steinstark
21.09.2009 19:35
2 0

warum wird diese einwanderung nur auf bestimmte personen beschränkt?

bitte sofort alle afrikaner, pakistaner, georgier, tschetschen, .... sofort in die eu einreisen lassen, es sind ihnen hierzu auch flugzeuge, schiffe und busse zur verfügung zu stellen,

ich mein dies ernst - besser ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende :-(

1 0

Re: warum wird diese einwanderung nur auf bestimmte personen beschränkt?

sterben sie so gerne? oder würden sie es bejubeln, wenn man sie aus der wohnung schmeisst, um den neuankömmlingen platz zu schaffen?

mfg
mc

Antworten Antworten steinstark
22.09.2009 10:11
1 0

Re: Re: warum wird diese einwanderung nur auf bestimmte personen beschränkt?

der "krieg" ist sowieso schon verloren, warum noch 1 - 2 generationen leiden?

2 0

Ich war bis heute ein glühender Anhänger der EU!


Es tut weh mitansehen zu müssen wie linke Kreise jetzt auch zunehmend die EU unterwandern.

Man muss den Briten gratulieren, die sich von der EVP abgespaltet haben und generell den Sozialromantik-Wahnsinn nicht mitmachen.

In Österreich aber braucht sich niemand aufregen, der so wie SPÖ-ÖVP-FPÖ-Grüne-BZÖ andauernd davon schwafelt dass die EU "sozialer und wärmer" werden muss. DAS liebe Freunde ist das von euch gewünschte Ergebnis.!

hugo8
21.09.2009 18:56
6 0

danke eu

wieder ein grund mehr fpö zu wählen, wie kommt man nur auf diese hirnrissige idee, millionen afrikaner, türken und sonstiges unqualifiziertes volk, wollen die den europäer ausrotten der wegzüchten? trotteln gibt es schon auf dieser welt, die wollen doch glatt mit schiffen leute von anderen kontinenten holen, wo gibts den sowas, die abgehobenen eu schnöseln haben wohl zuviel biogas geschnüffelt

2 0

Re: danke eu

glauben sie das wirklich? dass das nur schnösel sind?

es ist ein perfider plan: die zerstörung der europäischen kultur und der europäischen völker.

es klingt fantastisch und nach verschwörungstheorie, doch lassen sie die letzten jahre an eu politik an sich vorüberziehen.

mittelmeerunion, 50 mill afrikaner werden angeworben, die familienzusammenführung von jetzt 5 personen soll deutlich erhöht werden.

alles von lauter phantasten oder von verbrechern? so undenkbar? 6 mill waren auch einmal undenkbar.

mfg
mc

Gast: hugoeer
21.09.2009 18:52
1 0

sollen

doch die länder leute aufnehmen, die bisher die tschetschenen , exjugoslawen iraker iraner usw. verweigert haben, wir haben genug gesinderl, und die afrikaner können trotzdem zuhause bleiben

fireone
21.09.2009 17:59
4 0

Frankreich, Luxemburg, Zypern und Irland

sind nicht die Mehrheit der EU-Staaten. Die EU besteht bekanntlich aus 28 Staaten.

fireone
21.09.2009 17:56
1 0

Wie

siehts mit Österreich aus? Was sagen unser "Vertreter" zum Flüchtlingsprogramm der EU? Wenn schon ein solches Programm, dann müssen die Flüchtlinge auf alle EU-Staaten gleichmäßig verteilt werden. Nicht, dass einige wenige alle aufnehmen sollen.

KarlMarx
21.09.2009 17:52
5 0

wer es bestellt hat, der soll

seinen Garten, sein Haus, seine Wohnung zur Verfuegung stellen.

3 0

Dieser Zypriotische Innenminister ist schon ein

bisschen komisch: Auf der einen Seite beklagt er sich, dass sein Land so viele Flüchtlinge hat und will sie auf andere EU-Länder verteilen, auf der anderen Seite macht er bei diesem Programm wo er jetzt zusätzliche Flüchtlinge ins Land holt. Muss wohl ein Sozialist, Grüner oder naiver Gutmensch sein (oder einer, der von der zypriotischen Asylindustrie Vorteile erhält: z.B. Unterkunftgeber etc.).

 
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