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Irisches EU-Referendum: Zwei Drittel stimmen zu

03.10.2009 | 17:55 |   (DiePresse.com)

Irland hat dem EU-Vertrag von Lissabon zugestimmt. Das offizielle vorläufige Endergebnis: Über zwei Drittel stimmten für "Ja", die Wahlbeteiligung lag bei 58 Prozent. Der Wahlausgang zeichnete sich bereits den ganzen Tag ab.

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Irland hat dem EU-Vertrag von Lissabon zugestimmt. Nach dem vom TV-Sender RTE veröffentlichten Endergebnis votierten 67,1 Prozent für und 32,9 Prozent der Iren gegen das EU-Reformwerk. Die Wahlbeteiligung lag bei 58 Prozent. Damit ist eine Krise der EU abgewendet.

Ministerpräsident Brian Cowen erklärte bereits am Nachmittag formell den Sieg für das Lager der Befürworter.

 

Vertragsgegener resignierten früh

Der irische Außenminister Micheal Martin verkündete im Radio, dass er sich "für das Land freue". Der bekannte irische EU-Kritiker Declan Ganley hat den Unterstützern des EU-Reformvertrages bereits gegen Mittag den Sieg zugestanden. "Das ist ein überzeugender Sieg", sagte Ganley am Samstag bei einer Pressekonferenz im Wahlzentrum in Dublin. "Natürlich bin ich enttäuscht, ich glaube, wir haben einen Fehler gemacht", ergänzte der Vorsitzende der EU-skeptischen Partei Libertas.

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Wahlbeteiligung bei EU-Freunden höher

Die Stimmlokale schlossen am Freitag um 22.00 Uhr Ortszeit (23.00 Uhr MESZ). Bei der Stimmbeteiligung zeigte sich am Abend ein bemerkenswertes Stadt-Land-Gefälle. Während die Beteiligung in den als europaskeptisch geltenden ländlichen Gebieten unter dem Wert des Vorjahres blieb, gingen in der tendenziell europafreundlicheren Hauptstadt Dublin mehr Menschen zu den Urnen. Einem Bericht der Tageszeitung "Irish Times" (Internetausgabe) zufolge gaben in Dublin bis 19.00 Uhr Ortszeit 44 Prozent der Stimmberechtigten ihr Votum ab, aus anderen Landesteilen wurde dagegen von Werten zwischen zehn und 20 Prozent am Nachmittag berichtet. Die gesamte Wahlbeteiligung lag bei 58 Prozent.

 

Drei Millionen entschieden über 500 Mio

Insgesamt waren drei Millionen Iren stimmberechtigt. Irland ist das einzige der 27 EU-Staaten, das eine Volksabstimmung über den Reformvertrag abhält. Die irische Verfassung schreibt Referenden über jede EU-Vertragsänderung vor. Damit entschieden drei Millionen Iren über das Schicksal von 500 Millionen Europäern.

Am 12. Juni 2008 hatten die Iren den Reformvertrag mit 53,4 Prozent der Stimmen abgelehnt und die EU damit in eine schwere Krise gestürzt. Die irische Regierung hatte sich daraufhin Garantien der EU-Partner in den Fragen Steuerhoheit, Abtreibungsverbot und Vertretung in der EU-Kommission gesichert, um ihre Landsleute in einem neuen Referendum für ein Ja zum Lissabon-Vertrag zu gewinnen.

Schicksalstag für Europa

Ministerpräsident Brian Cowen zeigte sich bei seiner Stimmabgabe am Freitagvormittag vorsichtig optimistisch. Es sei ein wichtiger Tag in der Geschichte des Landes und er sei "hoffnungsvoll, dass es ein gutes Ergebnis wird" - er sollte Recht behalten. Auch andere Befürworter machten bis zuletzt Druck. Es sei ein "sehr entscheidender Tag für Europa", sagte der Vize-Präsident der EU-Kommission, Günther Verheugen, dem Südwestrundfunk.

Auch die Gegner machten weiter mobil - obwohl Wahlkampf am Tag des Referendums eigentlich untersagt ist. In Dublin fuhren Lautsprecherwagen durch die Stadt und riefen lautstark zum Nein auf. An Infoständen wurden Flugblätter verteilt. Die Wählerin Elaine Ryan, die mit Nein gestimmt hatte, sagte, sie fühle sich durch die Ja-Kampagne von der Regierung "gegängelt". "Ein Nein ist ein Nein."

Krise bringt Iren Europa näher

Schon vergangenes Jahr standen die Zeichen vor dem Referendum auf Ja. Experten gingen zudem davon aus, dass viele Iren ihrer ungeliebte Regierung mit dem Referendum einen Denkzettel verpassen wollten. "Der Ärger ist sehr, sehr groß", sagte John O'Brennan von der Universität NUI Maynooth. Allerdings hat die Finanzkrise Irland besonders hart getroffen, und viele Iren befürchten eine Verschärfung der Wirtschaftskrise bei einem Abrücken vom europäischen Integrationsprozess. Alle großen Parteien, Wirtschaftsverbände sowie Prominente hatten deshalb für ein Ja getrommelt. Bei einem Nein würden Investoren fernbleiben und Arbeitsplätze vernichtet, hieß es. Die Lissabon-Gegner sahen darin eine Angst-Kampagne und warnten vor einem europäischen Superstaat.

 

(Red/Ag.)

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445 Kommentare
 
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Ganz Europa freut sich mit Irland

Herzlichen Glückwunsch auch aus Österreich!

Bauen wir jetzt das Haus Europas Gemeinsam!

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und so auch:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”
(Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen die Demokratie - SPIEGEL 52/1999)

Antworten Fritz
05.10.2009 12:22
2 1

Re: und so auch:

Auch dieser Ausspruch von Juncker aus dem Jahr 1999 hat nichts mit dem Vertag von Lissabon oder der ursprüngl. Verfassung der EU zu tun, weil dazwischen 5 Jahre liegen!.

Juncker hat 1999 mit diesem Zitat die allgemeine laxe Handhabung der Demokratie in allen Ländern kritisiert.

Also Ihr Zitat ist wieder ein Blindgänger!

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so gehts:

Die Konferenz weist darauf hin, dass die Verträge und das von der Union auf der Grundlage der Verträge gesetzte Recht im Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Gerichtshofs der EU unter den in dieser Rechtsprechung festgelegten Bedingungen Vorrang vor dem Recht der Mitglied-
staaten haben.

Antworten Fritz
05.10.2009 12:13
2 1

Re: so gehts:

Sie sind wirklich nur ein Schreihals, der irgend eine Materie findet, sie nicht versteht und deshalb in Panikschreie ausbricht. Das was Sie da aufgeschnappt haben, hat mit den Verträgen von Lissabon absolut nichts mehr zu tun, weil diese Regel bereits immer schon gegolten haben!

Derartige "Konfliktlösungsregeln" gibt es immer schon in vielen Ländern, in Deutschland beispielsweise ist sie im Art 33 Grundgesetz verankert, wo wörtlich drinnen steht, "Bundesrecht bricht Landesrecht". Eine derartige Regel wurde auch im Verfassungskonvent andiskutiert.
In Österreich ist eine Vorrangregel entbehrlich, weil mit der Verfassungsgerichtsbarkeit und der lex-posterior-Regel das Auslagen zu finden ist.
Aber auch in Österreich hat Bundesrecht Vorrang vor dem Landesrecht und Landesrecht Vorrang vor dem Gemeinderecht. Und SEIT DEM EU_BEITRITT gilt natürlich auch, dass EU-Recht dem Bundesrecht vorangeht, d.h. diesem nicht widersprechen darf.

So können beispielsweise die Wettbewerbsregeln der EU nicht durch österreichisches Recht aufgehoben. werden.
Ist ja logisch, oder nicht?

Antworten Antworten stefania
06.10.2009 09:50
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Re: Re: so gehts:


Wenn Sie von einem Bundesstaat wie die USA sprechen , haben Sie Recht.
Die meisten Ja-Wähler 1994 aber wünschten sich einen Staatenbund und der wird durch diese Regelung ad absurdum geführt.

Antworten Antworten Antworten Fritz
06.10.2009 16:50
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Re: Re: Re: so gehts:

Von einem Staatenbund war nie die Rede. Wenn Sie nicht wissen, was eine UNION ist, dann kann ich Ihnen auch nicht helfen!

Aber noch einmal die Frage:

Wo steht geschrieben, dass die "EU-Verfassung alle nationalen Verfassungen ersetzen wird".

Das war meine ursprüngl. Frage auf eine Meldung eines Anti-EU Users, der behauptet hat, die Verträge so gut zu kennen.
Also los ich warte!

Gast: Wissen & Gewissen
04.10.2009 22:19
1 1

Volksabstimmungen in der EU

"...Irland ist das einzige der 27 EU-Staaten, das eine Volksabstimmung über den Reformvertrag abhält. ..."
=> stimmt nicht

In Frankreich und Niederlande gab es Volksabstimmungen über den EU-Reformvertrag und die gingen negativ aus !!!

Antworten Fritz
05.10.2009 10:20
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Re: Volksabstimmungen in der EU

Auch in Spanien und in Luxemburg gab es Volksabstimmungen und die gingen POSITIV aus.
Aber das vergessen die EU-Gegner andauernd

Peregrin
04.10.2009 17:47
2 2

Zwei Drittel von 58 %

... sind noch nicht einmal eine einfache Mehrheit der Wahlberechtigten. Aber angesichts der sonstigen "Legitimation" unserer "Repräsentanten", die ja heutzutage üblicherweise bei so 10-20 % der Wahlberechtigten grundelt, muß ein gutes Drittel natürlich schon gewaltig wirken.

Antworten nantathren
06.10.2009 14:02
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Re: Zwei Drittel von 58 %

Wenn ich eine demokratische Entscheidung will, und dann nicht zur Wahl gehe ... dann ist die Wahl Schuld??? Eigenartige Argumentation, die Sie da haben.

Die 42%, die Ihnen da abgehen, habens in der eigenen Verantwortung. Wenn sie nicht zur Wahl gehn, was wollens dann machen? Und damit bleiben 58% sehr wohl (!!) eine einfache Mehrheit. Die Übrigen hätten schließlich auch wählen gehen können. Angesichts historischer Ereignisse halte ich es für fahrlässig, zu demokratischen Wahlen nicht zu gehn. Aber was wollens machen, wenn die Leute nicht wollen, dann wollen sie nicht.

Gast: Poster
04.10.2009 15:52
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Moment!

Die 2te Abstimmung ist illegal, machen wir ein 3tes Referendum, vielleicht sagen sie doch wieder Nein.

petarius
04.10.2009 15:18
3 2

2.te Abstimmung undemokratisch!

man hätte nicht ein 2.tes mal abstimmen dürfen. Das ist entgegen demokratischen Grundregeln!
Man kann nicht sooft abstimmen, bis das Ergebnis stimmt. Schließlich wurde vor der 2.Abstimmung sehr sehr viel Druck auf Irland und sehr viel Angst dort gemacht, nur damit sich unentschlossene für JA entscheiden, die aber trotzdem wenig Ahnung haben, was im Vertrag alles steht.

außerdem wurde von der Ursprünglich geplanten EU-Verfassung kaum etwas geändert (bis auf die Hymne gibts nicht mehr, etc.). und nun heißt das ganze nicht mehr Verfassung sondern Vertrag.
Aber im Endeffekt ist der Vertrag dann doch eine Verfassung, schließlich steht er über allen Verfassungen Europas. Und dass da kein sonstiger EU-Bürger darüber abstimmen durfte ist ein gravierender Fehler! Man hätte eine EU-weite Volksabstimmung machen sollen. Das wäre ein Zeichen in Richtung Demokratie. Derzeit ist die EU ein reiner Sesselkleberverein für Altpolitiker, um sich ihre Pension aufzufetten.

Antworten nantathren
06.10.2009 14:25
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Kentucky und die Steiermark

Stimmt, richtig, Kentucky führt alle 2 Jahre eine Volksabstimmung durch, ob sie denn bei den USA bleiben wollen.

Österreich hatte seine Volksabstimmung beim Beitritt (mit eindrucksvoller Zustimmung). Jetzt alle daumenlang eine Volksabstimmung über den Weiterverbleib zu fordern, ist heuchlerisch. Oder fordern Sie etwa für die Steiermark alle 2 Jahre eine Volksabstimmung über den Weiterverbleib bei Österreich? Nein? Warum denn nicht????

Die EU war außerordentlich nett zu Irland, nicht nur wegen der vielen Förderungen. Sie ist Irland weit entgegengekommen. Jetzt angesichts der Wirtschaftskrise beginnt Irland doch zu grübeln. Wer will schon Zustände wie in Island? Dem Euro sei Dank ists für Irland nicht ganz so tragisch.

Alternativ: ein Europa der 2 Geschwindigkeiten. Die, die tatsächlich mitmachen wollen und die, die lediglich Euro und Binnenmarkt (als weltwirtschaftlichen Schutz) behalten wollen. Allerdings hätt das die Konsequenz, dass lediglich die Ersteren Kommissar und EZB-Sitz behalten. EU-Gegner vergessen auch gern, dass wir intern bereits 64 Jahre Frieden haben.

Antworten Fritz
04.10.2009 19:28
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Re: 2.te Abstimmung undemokratisch!

"...schließlich steht er über allen Verfassungen Europas. "

Und wenn Sie mir jetzt noch sagen können, wo diese Behauptung steht, dann wäre ich Ihnen dankbar.
Ich meine natürlich im Vertrag von Lissabon und nicht in der Kronenzeitung!
Für diese Information wäre ich Ihnen sehr dankbar und würde sie als wahrer Kenner der Verträge ausweisen.

Antworten Antworten stefania
04.10.2009 21:54
0 0

Re: Re: 2.te Abstimmung undemokratisch!

Hier die verlangte Information; steht so im Reformvertrag :

Die Konferenz weist darauf hin, dass die Verträge und das von der Union auf der Grundlage der Verträge gesetzte Recht im Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Gerichtshofs der EU unter den in dieser Rechtsprechung festgelegten Bedingungen Vorrang vor dem Recht der Mitglied-
staaten haben.

Antworten Antworten Antworten Fritz
05.10.2009 09:56
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Re: Re: Re: 2.te Abstimmung undemokratisch!

Sie beweisen mir wieder einmal Ihre fatalen Kenntnisse der EU-Verträge.
Dass das EU-Recht vor dem nationalen Recht geht, hat bereits seit dem EU-Beitritt gegolten. Will heißen, dass nationales Recht nicht im Widerspruch zum übergeordneten EU-Recht stehen kann. Ist ja logisch, oder?
Wir haben das auch im innerösterreichischen Recht, dass das übergeordnete Bundesrecht dem Landesrecht der Länder vorgeht.

Die von mir eingeforderte Information bezieht sich auf die Behauptung, dass die EU-VERTRÄGE; oder wie es der User meint die EU-VERFASSUNG, die es ja gar nicht gibt, ÜBER ALLEN VERFASSUNGEN Europas steht.

Diesen Nachweis hätte ich gerne gehört.
Sie bequatschen ständig ein Thema, von dem Sie offenbar wirklich keine Ahnung haben.


petarius
04.10.2009 15:05
1 0

2.te Abstimmung undemokratisch!

man hätte nicht ein 2.tes mal abstimmen dürfen. Das ist entgegen demokratischen Grundregeln!
Man kann nicht sooft abstimmen, bis das Ergebnis stimmt. Schließlich wurde vor der 2.Abstimmung sehr sehr viel Druck auf Irland und sehr viel Angst dort gemacht, nur damit sich unentschlossene für JA entscheiden, die aber trotzdem wenig Ahnung haben, was im Vertrag alles steht.

außerdem wurde von der Ursprünglich geplanten EU-Verfassung kaum etwas geändert (bis auf die Hymne gibts nicht mehr, etc.). und nun heißt das ganze nicht mehr Verfassung sondern Vertrag.
Aber im Endeffekt ist der Vertrag dann doch eine Verfassung, schließlich steht er über allen Verfassungen Europas. Und dass da kein sonstiger EU-Bürger darüber abstimmen durfte ist ein gravierender Fehler! Man hätte eine EU-weite Volksabstimmung machen sollen. Das wäre ein Zeichen in Richtung Demokratie. Derzeit ist die EU ein reiner Sesselkleberverein für Altpolitiker, um sich ihre Pension aufzufetten.

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Die Iren freuen sich: Sie sind ein Teil Europas!

Mit der EU kehrt nun auch in Irland frieden, wohlstand und Demokratie ein. Viele Iren entschuldigten sich für ihr erstes nein, weil Sie falsch informiert wurden.

Die EU bringt für Sie Verteilungsgerechtigkiet. Die Menschen sind freier als zuvor. Die Iren können nun selbstbewusster sagen, dass Sie für Menschenrechte eintreten. Die Iren wollen den Vulkan der Freude weitertragen. Unser Dank gilt Werner Faymann und den Iren.

Antworten Gast: doppi
04.10.2009 15:11
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Re: Die Iren freuen sich: Sie sind ein Teil Europas!

Weiters gilt unser Dank Pröll, Strache, Bucher, Glawischnigg und allen Bürgerinitiativen… sowie Deutschland, Italien Frankreich, Spanien, England und allen anderen Ländern denen dieser Vertrag von ihrem Parlament aufgezwungen wurde.
Wir bedanken uns weiter bei der katholischen Kirche allen anderen Glaubensgemeinschaften, bei der NATO, den Vereinten Nationen, den Medien, allen anderen dankenswerten Institutionen, aber vor allem Michi_Austria!
Wir freuen uns alle schon auf die Verteilungsgerechtigkeit in Europa und auf den neuen Wohlstand!

Antworten Antworten Fritz
04.10.2009 20:00
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Re: Re: Die Iren freuen sich: Sie sind ein Teil Europas!

Wenn Sie so wollen werden in allen Ländern ALLE Gesetze vom Parlament "aufgezwungen", oder was glauben Sie, dass sich die Wähler Ihre Steuergesetze freiwillig und selbst geben!
Abgesehen davon hat es in Spanien ein Referendum wie in Frankreich oder Irland gegeben und dieses hat mit einem JA geendet.
Aber das lassen wir ja unter den Tisch fallen!

Antworten Antworten Antworten Gast: doppi
05.10.2009 05:38
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Re: Re: Re: Die Iren freuen sich: Sie sind ein Teil Europas!

Die Bürger Frankreichs lehnten 2005 mit Mehrheit die Zustimmung zum EU-Verfassungsvertrag ab wobei dieses NON von 70% der Wahlberechtigten abgegeben wurde.

Ohne das Volk wie in Irland erneut zu befragen erfolgte 2008 im französischen Parlament, wenig demokratisch eine Verfassungsänderung und von der Mehrheit der Parlamentarier wurde dann gegen den Willen des Volkes der Vertrag ratifiziert.

In Spanien haben 2005, nach riesigem Propagandaaufwand für ein Ja, (4 Millionen Texte des Verfassungsvertrages wurden über Zeitungen verschenkt) und Riesensummen an Steuermitteln für Pro Fernseh-Medienwerbung von der Regierung ausgegeben.
Die spanische Volkspartei hat für 10 Veranstaltungen 3,7 Millionen Euro investiert.
Trotzdem haben bei einer extrem niedrigen Wahlbeteiligung von nur 42, 3% der Wahlberechtigten am Referendum teilgenommen, von denen dann die Mehrheit mit ja gestimmt hat.
Also bitte die Kirche im Dorf lassen.

Antworten Gast: When Irish eyes are smiling
04.10.2009 14:33
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Re: Die Iren freuen sich: Sie sind ein Teil Europas!

Sieh an, waren bisher in Irland nicht schon Demokratie und Wohlstand nach jahrzentelangem Förderungen durch die EU bezahlt von den Nettozahlern? Welchen Vulkan sollen die Iren denn wohin weitertragen, die haben doch gar keinen. Und was hat denn dein harmoniebedürftiger Werner dazu beigetragen?

Antworten Gast: netter gast
04.10.2009 13:32
2 0

Re: Die Iren freuen sich: Sie sind ein Teil Europas!

Und wenn sie nicht gestorben sind ,
dann leben sie noch heute

DNVP.
04.10.2009 11:58
9 2

...

Schlecht für Irland, schlecht für Europa, gut für Völkerzerstörer, Konzerne, diverse Globalisierungslobbys.
Insgesamt ein schwarzer Tag für die Europäer.
Auch wenn nicht alle das verstehen weil die EU-Propaganda ihnen Blendpulver in die Augen streut.

Antworten Acaloth
04.10.2009 14:24
1 3

Re: ...

Oder wie ihnen, die Anit-Eu-Propaganda Blendpulver in die Augen streut.

 
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