26.05.2012 09:23 | Meine Presse Merkliste 0

EU-Vertrag: Faymann will Volksabstimmung als "Plan B"

07.10.2009 | 12:21 |   (DiePresse.com)

Bundeskanzler Faymann erneuert seine Forderung: Er verlangt eine Volksabstimmung, sollte der Lissabon-Vertrag durch ein Nein Tschechiens scheitern. Aber: Die Abstimmung sei lediglich "Plan B".

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat eine alte Forderung aufgewärmt, die schon einmal für Wirbel gesorgt hat: In der Gratis-Zeitung "Heute"  verlangte er eine Volksabstimmung, sollte der Lissabon-Vertrag durch ein Nein Tschechiens scheitern. Faymann ist damit auf einer Linie mit dem Verfassungsgerichtshofs-Präsidenten Gerhart Holzinger, der dies ebenfalls gefordert hatte.

"Wenn Tschechien auf seinem Nein zum Vertrag von Lissabon beharrt und nicht alles so wie mit dem Vertrag von Nizza bleiben soll, muss die EU bedeutende Änderungen vornehmen - oder einen neuen Vertrag aufsetzen. In beiden Fällen sollen dann aber die Österreicher darüber abstimmen", so Faymann. Druck auf Tschechien wolle man damit aber nicht ausüben: "Sicher nicht. Wir werden keine Ratschläge erteilen." Die Volksabstimmung sei lediglich "Plan B".

Im Juni vergangenen Jahres hatte Faymann als Parteiobmann zusammen mit dem damaligen Kanzler Alfred Gusenbauer die EU-Linie der SPÖ über Bord geworfen. In einem Brief an die "Kronen Zeitung" forderten sie Volksabstimmungen bei neuen EU-Verträgen. Die Veröffentlichung des offenen Briefes sorgte für große Aufregung und war schließlich einer der Auslöser für Neuwahlen.

(APA/Red.)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo
Als Gast kommentieren

...oder einloggen um als registrierter Benutzer zu kommentieren (Vorteile dieser Variante)


Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden.

*... Pflichtfelder

Sicherheitscode
(Was bringt das?)*



Schwer lesbar?
Neuen Code generieren

Verbleibende Zeichen

54 Kommentare
 
1 2
Prolet
09.10.2009 16:03
0 0

Wäre Fayman redlich, brächte er die Informationen über den Vertrag unter die Leute!

So ist sicher, es ist ein Knebelungsvertrag und wir werden ungefragt trotz Ablehnung zur Annahme gezwungen.

Dabei finde ich den Gedanken an ein gemeinsames Europa hervorragend, nur die Parteiendiktatur ist so unangehnem penetrant.

0 1

SPÖ im Aufwind Dank Michael Häupl

Michael Häupl - unser lieblingsbürgermeister in Wien hat Dank der neuen Konzepten die Tahlfart beendet. Die SPÖ ist zur alten stärke zurück. Die Menschen haben erkannt, es gibt kein Außländerproblem. Die FPÖ ist schuld an der He.tze. Es stellst sich immer öfters heraus, dass nur die Österreicher ein Problem haben - meistens FPÖ nahe stehende Leute. Die meisten Probleme gehen auch von ihnen aus nicht aber von Migranten.

Italien zeigt es vor: Überall dort wo die sozialdemokratie nicht stark ist herrscht koruption und elend.

Die Österreicher bekräftigen erneut: Sie möchten Frieden, soziales, fairness und eine kompetente Regierung. Faymann erfühlt das.

Deswegen halten die Menschen zur SPÖ. Daran ändert sich nichts, weil Sie Garantiert, dass Sie sozial, fair und kompetent ist.


2 0

wozu wählen wir Regierungen?

wenn alles und jedes das volk entscheiden soll, wozu gibts dann Parlament und Regierung, raus mit 2/3 der Steuersauger, Politiker & Ministerialbeamte, kleine Verwaltung und jeden ersten Sonntag jedes Monat gibts Volksbefragung.

Entweder - oder, aber net erst wählen lassen und dann nix entscheiden wollen!

1 1

Ende der Sozialdemokratur

Die Roten verlieren in Österreich jede Wahl seit Monaten.

Der Wiener Bürgermeister erkennt angesichts der nahenden Katastrophe - das bisher nicht existierende - von der spö hausgemachte Ausländerproblem.

Die Wiener Umweltstadträtin erkennt ihre Berufung zur Bundespolitik und - plötzlich! - das Thema Mochovce und überflutet die Wiener Haushalte mit steuergeldfinanzierter Wahlpropaganda.

Und Werner Faymann erleidet auch schon wieder einen Rückfall.

Dass ich das Ende der Sozialdemokratur noch erleben durfte....

X0phia
08.10.2009 07:26
0 0

Ein echter Wasserschaumschläger!

Wieso stellt er sich im Auftrag der "kleinen Leute" nicht hin und erklärt den Pensionsungerechtigkeiten den Kampf.

Er steht eben nicht auf Seiten der "kleinen Leute"!

Lehrer die nur 660 Stunden an der Arbeitstelle stehen (50 Minuten je Stunde) und sich mangels Fachkenntnis jede Stunde neu auf das oftmals Vorgetrage einstimmen müssen um viele Kollegen bei der Verteidigung der Arbeitsvermeidung als Unterstützung zu haben, sind dem Faymann keinen Kostengedanken wert?

Es ist jeder luckerte Cent von den kleinen Leuten aufzubringen, weil die als Einzige die Belastung nicht weiterreichen können.

Das wüßte ein Sozialist - Faymann ist Grokoneller - niemals Sozialist aus Überzeugung nur aus Gewinnsucht.


Gast: michelle
08.10.2009 07:22
2 0

der mann weiß doch gar nicht,

worum es überhaupt geht. es ist ein wahres trauerspiel, diesen mann als bk eingesetzt zu haben, es entspricht aber dem personalpool der spö - die haben niemanden anderen, eine echte katastrophe !

Gast: brösel
08.10.2009 02:34
1 0

Etwas besseres als Kanzler sollte möglich sein

Einen Staatsmann von europäischem Format bitte als nächsten Kanzler und nicht so etwas

Gast: SL95
08.10.2009 00:31
4 0

Bei Gusenbauer

dachten ja schon viele, er wäre der ungekrönte König der Peinlichkeit, aber Faymann lässt ja wirklich gar keine Gelegenheit aus, um sich zu blamieren. Großartig!

Gast: CanisLumpus
07.10.2009 22:44
0 4

BRAVO FAYMANN !


DIE RICHTUNG STIMMT !


Gast: Beobachter
07.10.2009 20:26
5 1

5 Nummern zu gross

Die Rolle des Bundeskanzlers ist Feimann 5 Nummern zu gross. Was er von sich gibt, wird langsam peinlich.
Kein abgeschlossenes Studium, kaum Englischkenntnisse, ein Charisma, das der einer "Grinsekatze" gilt.
Meiner Meinung nach reicht das maximal für einen Bezirksvorsteher. Wahrscheinlich wird er dem Druck seiner Minderqualifikation nicht mehr lange standhalten können.
Ich möchte nicht in seiner Haut stecken!

0 1

Re: 5 Nummern zu gross

Lieber, netter Beobachter

Der Bundeskanzler von Österreich, Werner Faymann ist eine kompetente Führungspresönlichkeit unseres Landes. Er ist derjenige, der für unser allgemeinwohl Tag täglich hart arbeitet. Er ist derjenige, der sich politisch verantworten muss. Tag täglich. Themen für Thema.

Niemand hält Sie davon ab, der nächste Bundeskanzler zu werden. Treten Sie an! Viel Glück für Sie!

Unser Bundeskanzler - Werner Faymann gilt Dank und Respekt auszusprechen. Er ist ein richtiger Volkslieblingskanzler geworden, weil er sozial, kompetent und fair für die Menschen da ist. Deswegen mögen ihm auch die Menschen.

Das ist der ÖVP nicht Recht, da Sie nun nicht im Rampenlicht steht und die Erfolge an unseren lieblingskanzler Faymann gehen.

Die ÖVP muss lernen zu akzeptieren, dass Sie nicht bestimmt, welche Linie die SPÖ zu führen hat. Das entscheidet die SPÖ. Die ÖVP ist hier aber listig und macht das bewusst, indem ein negatives Bild zu unrecht entsteht.

Aber ich bin mir sicher - unser Bundeskanzler Werner Faymann - unser lieblingskanzler lässt sich nicht verirren, denn er kennt sein Ziel. Das was er verspricht das hält er.

Antworten Antworten Gast: Beobachter
08.10.2009 08:43
0 0

Re: Re: 5 Nummern zu gross

Michi Austria scheint ein richtiger roter Schleimer zu sein. Einer von jener Sorte, die eines Tages ein Amt bekleiden, dass 5 Nummern zu gross ist für sie.
Ich akzeptiere aber selbstverständlich seine Meinung!!

Antworten Antworten Gast: aflubin
08.10.2009 08:32
0 0

Re: Re: 5 Nummern zu gross

Haben wir wohl zum flaschen Joint gegriffen.
Ich rätsle noch immer darüber ob der Kommentar nicht ironisch gemeint war...
Bitte um Aufklärung...

Antworten Gast: CanisLumpus
07.10.2009 22:43
0 3

Und deshalb wählt einer wie du

dann den HC.

L O L


0 1

Re: Und deshalb wählt einer wie du

so traurig wie ihre kommentare, so traurig, dass sie nicht einmal die fantasie haben, sich einen eigenen nick zu wählen.

mc

APFELSYS
07.10.2009 19:42
4 0

Faymann für Referenden: Ärger in der Koalition

Eher immer Ärger mit Faymann.

Wäre es nicht so peinlich, was dieser Parvenu da von sich gibt, man müsste fast lachen.

Wenn der Grinsekanzler meint, damit Das Ruder herumreissen zu können, dann leidet er wirklich an Realitätsverlust.

Die Österreicher durchschauen dieses miese Propagandaspiel.

Übrigens.
Hat Onkel Dichand dem zugestimmt und daher schon weitere 12 Mio Euro für Inserate budgetiert?

4 0

Na klar,

jetzt, wo keine Gefahr mehr besteht, dass es vielleicht tatsächlich dazu kommen würde...

anna89
07.10.2009 18:59
2 0

Sowas von hilflos!!!


Gast: frage
07.10.2009 18:02
3 3

Hat noch jemand Propagandamaterial von SPÖ und ÖVP vor dem EU-Betritt?

Ich hätte gerne das ganze Propagandamaterial von SPÖ und ÖVP mit dem diese beiden Parteien für den EU-Beitritt warben.

Da wurden ja etliche Dinge versprochen, die letztlich ganz anders kamen.

Mich düngt es wurde auch versprochen, dass unser Schilling sicher noch lange bleiben würde und wenn überhaupt eine gemeinsame Währung dann nur nach einer Volksabstimmung. Auch in Puncto EU-Erweiterung etc. wurden Volksabstimmungen die unbedingt verbindlich sein müssten, versprochen.

Was wird denn da der Bundesheinzi sagen ?



Wer einmal lügt dem glaubt man nicht !

Ein echt peinlicher Versuch den Österreichern noch mal was vorzumachen.

Unter Faymann wird es diese, unbedingt nötige, Volksabstimmung nie geben.


Gast: Yggdrasil
07.10.2009 15:46
9 0

uuuuuaaaaaaahhhhhh - ist das peinlich!

Nach den Wahlniederlagen zaubert der Kanzler eine Woche später ganz schnell und medienwirksam wieder einmal den Anti-EU Hasen aus dem Hut. Vielleicht lassen sich damit doch einige "Abgefallene" wieder bekehren.

Das ist hilflos, primitiv, peinlich und unprofessionell. Sind der SPÖ alle kompetenten Berater und Strategen verloren gegangen? Nur mehr der Hansonkel da?

Gast: Karl Hans
07.10.2009 15:38
2 5

Ich glaube der SPÖVP kein Wort mehr. Egal, was sie verspricht.

Die haben nicht nur jedes Wahlversprechen gebrochen, sondern sie regieren ausschließlich gegen das eigene Volk, indem sie es durch Zuwanderer ersetzen und den Iz.lam einführen.

Antworten Fritz
07.10.2009 23:45
0 0

Re: Ich glaube der SPÖVP kein Wort mehr. Egal, was sie verspricht.

Immer der gleiche xenophobe Schwachsinn!
Wer will den Islam "einführen"?

Antworten Sam Lowry
07.10.2009 23:29
3 0

Re: Ich glaube der SPÖVP kein Wort mehr. Egal, was sie verspricht.

@Karl Hans
Ha, ha - super joke.

Ups, sie meinen das ernst ...

Antworten Gast: Brösel
07.10.2009 16:08
4 3

Re: Ich glaube der SPÖVP kein Wort mehr. Egal, was sie verspricht.

es sind genau solche Xenophobie geplagten Leute wie sie die Kronen Zeitung und am Schluss den schwachen Kanzler zu staatspolitisch desaströser Politik treiben.

Gast: Brösel
07.10.2009 15:18
4 1

Faymann - Schlecht fürs Land

Wann bringen die Sozialdemokraten wieder eine Größe mit Weitsicht wie Kreisky. Wenn man diesen Kanzler mit der deutschen Kanzlerin, den Staats-oder Regierungschefs von Frankreich, Luxemburg oder auch Spanien vergleicht muss man sich schämen. Es ist ein reines Versuchen die nächste innenpolitische Krise zu überleben und sich nicht zu stark von den rechtsradikalen treiben zu lassen. Gesundheit, Wirtschafts, Außenpolitik, Bildung etc. haben mehr als genug Baustellen die Weitblick und eine Art von Weisheit benötigen die man bei der SPÖ nicht wirklich sieht.

 
1 2