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EU-Vertrag: Vaclav Klaus will eine Fußnote

09.10.2009 | 15:35 |   (DiePresse.com)

Tschechiens Präsident stellt neue Bedingungen, bevor er den EU-Reformvertrag unterschreibt. "Falsche Botschaft zur falschen Zeit", sagt EU-Ratspräsident Reinfeldt.

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Der tschechische Präsident Vaclav Klaus hat die Ratifizierung des EU-Vertrags im Gespräch mit dem amtierenden EU-Ratspräsidenten Fredrik Reinfeldt an eine neue Bedingung geknüpft. Klaus wolle dem Vertragswerk bei der Unterzeichnung eine Fußnote aus zwei Sätzen hinzufügen, in der er auf die europäische Menschenrechtscharta Bezug nehme, sagte der schwedische Ministerpräsident Reinfeldt am Donnerstag nach einem Telefonat mit Klaus.

"Soweit ich das verstanden habe", fügte Reinfeldt hinzu, wolle Klaus dann erreichen, dass der Rat der EU-Staats- und Regierungschefs zu dieser Fußnote einen Beschluss fasse. Auch Polen und Großbritannien hatten sich im Ratifizierungsverfahren von der Menschenrechtscharta distanziert. Polnischen Medienberichten zufolge will Klaus vor der Unterzeichnung des EU-Reformvertrages Garantien gegen deutsche Eigentumsansprüche im ehemaligen Sudetenland bekommen.

Reinfeldt: "Falsche Botschaft zur falschen Zeit"

Er habe dem tschechischen Präsidenten zu verstehen gegeben, dass dies die "falsche Botschaft" sei, erläuterte Reinfeldt. Es liege aber jetzt an der tschechischen Regierung, auf die Forderungen von Klaus zu antworten.
Frankreich hatte Änderungen am EU-Reformvertrag von Lissabon für den EU-kritischen tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus klar abgelehnt. Frankreichs Außenminister Bernard Kouchner betonte, dass der Vertrag vom tschechischen Parlament und vom tschechischen Senat gebilligt worden sei "und zwar genau in der Form, die von allen akzeptiert wurde."

Der EU-kritische Klaus hat bisher den Lissabon-Vertrag nicht unterzeichnet, obwohl dieser bereits von beiden Kammern des tschechischen Parlaments gebilligt worden waren. Klaus will das Urteil des Verfassungsgerichtshofs in Brünn abwarten, an den sich kürzlich eine Gruppe von EU-kritischen Senatoren mit einem Prüfantrag gewandt hatten. Der tschechische Premier Jan Fischer gab vor einigen Tagen die Hoffnung zum Ausdruck, dass der Ratifizierungsprozess des EU-Reformvertrages bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werde.

Polen: Kaczynski unterschreibt am Samstag

Polens Präsident Lech Kaczynski wird den EU-Reformvertrag am Samstag unterschreiben, wie der Chef der Präsidentenkanzlei, Wladyslaw Stasiak, am Donnerstag in Warschau mitteilte. Die Zeremonie soll um 12.00 Uhr im Präsidentenpalast stattfinden. Teilnehmen sollen unter anderem EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Durao Barroso sowie auch der Pole Buzek. Das polnische Parlament hatte den Vertrag von Lissabon im April 2008 bestätigt. Kaczynski hatte seine Unterschrift lange Zeit unter Hinweis auf Irland verweigert.

(Ag.)

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38 Kommentare
 
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Gast: IceAge
11.10.2009 09:43
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verfassungs-widrig

Auch in Österreich sind manche Passagen des "reform-Vertrages" im Widerspruch zur österreichischen Verfassung. Und eine Verfassungs-Änderung bräuchte eigentlich einen "Volksentscheid". Nur ist das bei uns egal.
Z.B. die militärische Beistandspflicht sowie auch der Euro übrigens... weil der ATS in Ö Verfassungsrang hat - wahrscheinlich, aus dem Traume des "Anschlusses" heraus - wo auch blitzschnell die Österr. Währung durch "Reichsmark" eretzt wurden...
Aber die EU ist ja viel besser als Nazi-Deutschland es war... - oder doch nicht?

Gast: IceAge
11.10.2009 09:38
0 0

verfassungs-widrig

Auch in Österreich sind manche Passagen des "reform-Vertrages" im Widerspruch zur österreichischen Verfassung. Und eine Verfassungs-Änderung bräuchte eigentlich einen "Volksentscheid". Nur ist das bei uns egal.
Z.B. die militärische Beistandspflicht sowie auch der Euro übrigens... weil der ATS in Ö Verfassungsrang hat - wahrscheinlich, aus dem Traume des "Anschlusses" heraus - wo auch blitzschnell die Österr. Währung durch "Reichsmark" eretzt wurden...
Aber die EU ist ja viel besser als Nazi-Deutschland es war... - oder doch nicht?

fireone
11.10.2009 06:47
0 0

Den

tschechischen Präsidenten werden sie auch noch weich klopfen. Er wird unterschreiben, ich mach mir keine übertriebenen Hoffnungen.

Gast: europäer
10.10.2009 14:29
0 0

geht gar nicht: Klaus 9 /Berlusconi 9 ... das soll Klaus mal wer nachmachen

31% der weltweiten Wirtschaftsleistung sind im europäischen Raum konzentriert. Das sind mehr als China und die USA zusammen. Aber solange sich die EU als ein loser Verbund von 27 Mitgliedsländern identifiziert, kann diese wirtschaftliche Überlegenheit nicht eingesetzt werden (Sei es nun für Menschenrechte oder einer sozialen Marktwirschaft etc.). Wenn die EU mit einer Stimme sprechen würde, als eine Einheit, mit vielen unterschiedlichen Kulturen und Regionen, die nicht durch Grenzen am Blatt gefördert werden, sondern durch Grenzenlosigkeit und Offenheit gegenüber anderen Regionen im Kopf um sich seiner eigenen Kultur erst richtig bewusst zu werden (Wenn man das Fremde nicht kennt, kann man sich des Eigenen bewusst sein?). Erst dann wird die EU eine starke Stimme in der Welt haben.
Nur durch gelebte Taten kann man ein Vorbild für andere Staaten sein.
Also, bitte legt mal die Engstirnigkeit ab und überlegt was für Möglichkeiten eine EU, deren Einheiten enger zusammenrücken, bietet.
In diesem Sinne: Klaus ist total fehl am Platz. Das ist eine lächerliche Posse die seinesgleichen sucht. Wenn es nicht um so viel gehen würde, wäre es ja beinahe schon wieder lustig.

Gast: Europäer
10.10.2009 14:28
0 0

Geht gar nicht: Klaus 9 /Berlusconi 9 ... das soll Klaus mal wer nachmachen

Zum Ersten bin ich entsetzt, welche Leute hier im Presse-Forum posten. Ich bin grundsätzlich positiv gegenüber den Presse- Artikeln eingestellt aber egal zu welchen Thema--> Sehr konservative, teils menschenverachtende und auf an plumpen Zynismus kaum zu übertreffende Kommentare werden hier täglich zum Besten gegeben. Von Menschen, die sich als "kritische" Zeitzeugen betrachten. Erschreckend!
Zum Zweiten: Bitte, an all jene, die sich von der europäischen Union unterdrückt fühlen, oder sie sogar als eine Art von Quasi-Diktatur abstempeln wollen: Informiert euch! Keine Frage, es wird immer Kritik geben, die ist auch Wichtig für Verbesserungen diese immens bedeutenden Projektes. Aber bitte etwas sachlicher und konstruktiver! Wenn Ihr euch wirklich Interessiert und was Ändern wollt trefft euch am Abend mit anderen Menschen und diskutiert darüber, bildet Gruppen und macht euch politisch aktiv. Dafür ist aber Engagement gefordert und nicht im Sinne von: Heute schreib ich mal wieder eine Hasstriade über die EU a la: Dem "Volk" wird die Stimme entzogen, EU-Diktat...BLABLA! Wer soll denn bitte sowas ernst nehmen? Kein Wunder, dass uns Politiker für dumm verkaufen wollen. Wie wars bis jetzt? Hm? 8millionen Österreicher VS 500 Millionen EU-Bürger. Demokratie mit solchen Ausmaßen funktioniert differenzierter als die Wahl zum Stammtischvorsitzenden. Aber es ist ein notwendiger Schritt in eine richtige Richtung. 31% der weltweiten Wirtschaftsleistung sind im europäischen Raum konzentriert

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Wo bleibt der Jubel der N*zi-EU-Gegner für "Ihren" Klaus?


Das gleiche Dilemma hatte kürzlich eine mir bekannte Linksemanze, mit der zu Speisen mir vergönnt war. An einem der Nebentische mit einem zweifelsfrei südöstlichstämmigen Mann nebst einheimisch scheinender Frau besetzt, erhob sich stetig steigernder verbaler Lärm, der in einer gewaltigen Watschen für die Dame endete.

Und meine Mahlzeitsgenossin war auf einmal völlig unsicher ob ihr Mitleid der geklatschten Frau oder dem von den österreichischen Integrationsbemühungen offensichtlich vernachlässigten Zuzügler gelten solle.

Gast: Masaryk
10.10.2009 13:21
0 0

Klaus: Vom ehrbaren Hinterfrager zum Schmuddelkind

Revanchismus bringt uns im 3. Jahrtausend nicht weiter. Dass Herr Klaus aber nun proaktiv zur Absicherung der Benes-Dekrete schreitet, sie überhaupt in die Debatte einbringt, ist mehr als Chuzpe. Es ist verachtenswert und verdient eine diplomatische Eiszeit. Aber auch die hat dieser Mann einkalkuliert und freut sich bereits auf den dumpfen Mirsanmir-Reflex aus dem tschechischen Volk. Es hilft nur, diesen Präsidenten persönlich zu schneiden.

Klaus hat die achtenswerte Position des kritischen Hinterfragers nun verlassen und ist leider in der Schmuddelecke angekommen.

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Was ist "Revanchismus" ?

Wo bitteschön orten sie "Revanchismus" ?

Mit diesem Etikett sehen sich seit Kriegsende rechtsgläubige Heimatvertriebene belastet. Er stammt aus der Wortschmiede der panslawistisch-kommunistischen Vertreiberpropaganda (die deutsche und österreichische Linke übernahm ihn bereitwillig).

In Wirklichkeit war die Vertreibung an sich eine Mega-Revanche und nicht die gerechtfertigten Forderungen der Vertriebenen.
Wobei der Krieg als Ausrede diente um das durchzuführen was schon lange vorher ideologisch erdacht und propagiert wurde.

Antworten Antworten Tscheche
10.10.2009 20:15
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Re: Was ist

Die Deutsche und Österreicher haben es früher geplant die Tschechen zu vertreiben, aber nur die Tschechen haben es letztendlich verwirklicht um sich zu schützen. Mit den Deutschen nationalisten war es nicht möglich zusammen im Frieden zu leben.

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...

Alles gelogen.

Mit dem Landraub und der Vertreibung der Nachfahren der Erbauer und Entwickler Böhmens und Mährens wolltet und habt ihr auf verbrecherischen Weg das bekommen was ihr in tausend Jahren böhmischer Geschichte mit ehrlicher Arbeit nicht zustandegebracht habt.

Die tschechische Leistungsbilanz in der böhmischen Geschichte ist nämlich erbärmlich.

Zum Beispiel sind sämtliche Städte Böhmens und Mähren-Schlesiens deutsche Stadtgründungen (mit Ausnahme Tabors).


Gast: Niederösterreicher
10.10.2009 01:37
0 1

Die Zenzi läßt wieder schon grüßen!

Heute ist beim Zensor offensichtlich wieder die linke Redakteursrunde am Werk!

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altbekannte Schwejksche Winkelzüge

Schwejk Klaus ist ein würdiger Vertreter seines chauvinistischen Volkes wenn es um die Verteidigung der Raubsicherungspolitik geht.
Wie ich schon vor einigen Tagen schrieb:
Die Tschechen bremsen seit 64 Jahren das Menschenrecht aus, indem sie die Benes-Dekrete, die pseudorechtliche Basis ihrer Landraub- und Vertreibungspolitik bewahren (hat übrigens weder unsere Bürgerlichen und schon gar nicht die Linken gestört, das die Tschechen MIT den Dekreten EU-Mitglied wurden).

Nun will Schwejk die Gesetze seiner verbrecherischen Politik in die EU-Politik einfügen.

Anders betrachtet ist es natürlich wünschenswert und wichtig für Österreich, wenn das Lissabon-Vertragswerk scheitert.

Jedenfalls gilt:
Traue niemals einen Tschechen, nicht beim handeln, nicht beim sprechen.

Antworten Gast: Lausbub
10.10.2009 01:26
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Re: altbekannte Schwejksche Winkelzüge

Man lernt nie aus: die Sudetendeutsche fallen eben nicht unter die Menschenrechts-Charta!

Durchsichtige Verzögerungstaktik

bzw. ein medienwirksames Rückzugsgefecht. Wer kann schon gegen die Menschenrechte sein?

Man sollte Präsident Klaus jetzt wirklich sehr diplomatisch und korrekt entgegentreten.

Und ihm so die Möglichkeit geben, das 'Gesicht zu wahren'.

Die europäische Menschenrechtskonvention

http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Menschenrechtskonvention

ist ein Recht dass auf alle 27 EU-Staaten anwendbar ist, da all diese unabhängig von der EU-Mitgliedschaft dieser Konvention beigetreten sind. Das Recht ist beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (= keine EU-Institution) in Straßburg für jeden EU-Bürger einklagbar.

Gemäß Reformvertrag tritt nun auch die EU als Ganzes der Europ. Konvent. f. Menschenrechte bei (Seite TL/de 16 sowie auch andere Seiten)

Zur EU-Grundrechtscharta gibt es einen klaren Verweis auf Seite TL/de 15 des Vertrags:
"Die Union erkennt die Rechte, Freiheiten u. Grundsätze an, die in d. Charta der Grundrechte der E.U. vom 7. Dez. 2000 in der am 12. Dez. in Strassburg angepassten Fassung niedergelegt sind; die Charta der Grundrechte und die Verträge sind gleichrangig."

Download gesamter EU-Reformvertrag:
http://www.consilium.europa.eu/uedocs/cmsUpload/cg00014.de07.pdf


Antworten Gast: The Observer
09.10.2009 10:26
1 0

Re: Durchsichtige Verzögerungstaktik

Ich kann Ihnen und allen Lesern hier die Ausführungen von Univ. Prof. Dr. Schachtschneider empfehlen. Wenn es einen Experten im Europarecht gibt, so ist das sicherlich er. Nehmen Sie sich die Zeit um das komplette Video anzusehen, er legt genau dar, warum nicht nur das gilt, was im Vertrag steht, sondern vor allem was in den Zusätzen steht und die Entscheidungen des Europäische Gerichtshofs, welche alle Einfluss auf den Vertrag haben. Und er nimmt auch Bezug auf die Menschenrechtskonvention.

http://www.youtube.com/watch?v=BtInXIHfxeM
" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=BtInXIHfxeM



Antworten Antworten Fritz
09.10.2009 13:45
0 0

Re: Re: Durchsichtige Verzögerungstaktik

Hören Sie auf dauernd diesen Schachtschneider zu zitieren, über den schon seine Kollegen nur mehr lachen können!

Antworten Antworten Antworten Gast: FOX
09.10.2009 15:25
0 0

Re: Re: Re: Durchsichtige Verzögerungstaktik

Wieso sollt er? Kennen Sie sich bei europarechtlichen Integartionsschritten der Mitgliedsstaaten besser aus als Schachtschneider?
Nein? Hab ich mir auch gedacht! Ich kanns halt eben nicht leiden wenn irgendwelche mittelklassigen österreichlesende Angestellte glauben zu allm ihrem Senf dazugeben zu müssen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Fritz
09.10.2009 16:06
0 0

Re: Re: Re: Re: Durchsichtige Verzögerungstaktik

"Ich kanns halt eben nicht leiden wenn irgendwelche mittelklassigen österreichlesende Angestellte glauben zu allm ihrem Senf dazugeben zu müssen!"

Danke, ich kann das auch nicht leiden, wenn, sämtliche Anti-EU-Schreiber so wie Sie, hier im Forum nach der Lektüre der Kronenzeitung und nach der Anbetung des völlig bedeutungslosen Schachtschneiders hier ihren Senf dazugeben.

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Bezug auf europäische Menschenrechtscharta? Ist das so wichtig?

Muss extra ein Bezug auf die europäische Menschenrechtscharta genommen werden?

Was sagt Ihr dazu?

Oder ist das nur für Klaus wichtig?

Da sowieso viele Bezüge auf andere Gesetze, Normen usw. im Vertrag gemacht worden sind verstehe ich nicht warum man die europäische Menschenrechtscharta vergessen hat.

Re: Bezug auf europäische Menschenrechtscharta? Ist das so wichtig?

In einer österr. Info-Illustrierten ist ein hoch interessanter Artikel wo ein exilierter tschechischer Schriftsteller: Pavel Kohout zu Wort kommt.

Kohout spricht unter anderem davon, dass Vaclav Klaus ein Fall für einen Psychologen ist: Er scheint den Nagel auf den Kopf zu treffen:

http://www.news.at/channels/510/main.shtml -> Inhaltsverzeichnis

Antworten Gast: The Observer
09.10.2009 09:10
0 0

Re: Bezug auf europäische Menschenrechtscharta? Ist das so wichtig?

Wenn man die Europäische Menschenrechtskonvention nicht übernehmen will, will man sie wahrscheinlich auch nicht achten. Der erste Satz: "Menschenrechte sind angeborene, unverzichtbare und unantastbare Rechte gegenüber der öffentlichen Gewalt (dem Staat)."
Mehr finden Sie hier:
http://www.emrk.at/" target="_blank">http://www.emrk.at/

Antworten Antworten Fritz
10.10.2009 15:08
0 0

Re: Re: Bezug auf europäische Menschenrechtscharta? Ist das so wichtig?

Man hat sehr wohl die EMRK in das Vertragswerk und zwar in die "Charta der Grundrechte der EU" aufgenommen. Diese Charta basiert im Wesentlichen auf der EMRK.

Im Artikel 6 des Vetrages von Lissabon heißt es:

(1) Die Union erkennt die Rechte, Freiheiten und Grundsätze an, die in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union vom 7. Dezember 2000 in der am 12. Dezember 2007 in Straßburg angepassten Fassung niedergelegt sind; die Charta der Grundrechte und die
Verträge sind rechtlich gleichrangig.


Antworten Antworten Gast: The Observer
09.10.2009 09:48
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Re: Re: Bezug auf europäische Menschenrechtscharta? Ist das so wichtig?

Bitte liebe Presse, wenn Sie schon HTML Code zu meinem Link hinzufügen, dann sollte er auch funktionieren.

http://www.emrk.at/

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Bezug auf europäische Menschenrechtscharta? Ist das so wichtig?


ga-stein
09.10.2009 06:00
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feilschen am bazar


pk
09.10.2009 04:02
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ego trip

jetzt schreibt er auch für ein paar stunden weltgeschichte. Beim abkassieren der subventionen hat er sich jedenfalls nicht geziert.

 
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