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Der Tanz um die EU-Steuer

09.11.2009 | 18:54 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Europas rasant steigende Verschuldung könnte schon 2014 100 Prozent seiner Wirtschaftsleistung überschreiten. Der Druck steigt, das EU-Budget zu kürzen - oder neue Geldquellen zu erschließen.

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Die rasant steigende Verschuldung der öffentlichen Haushalte Europas bringt ein Thema aufs Tapet, das seit Jahren den Puls von Gegnern und Befürwortern der EU gleichermaßen steigert und bemerkenswerte Allianzen zwischen Kapitalismuskritikern und Vertretern der Industrie zu schmieden vermag: die EU-Steuer. Seit einigen Wochen sickern immer wieder Diskussionspapiere der EU-Kommission an die Medien, die eine derartige eigenständige Finanzierungsquelle der Union zur Debatte stellen.

So berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Montag, die Kommission schlage vor, der EU direkte, eigene Einnahmen zu verschaffen, sprich: eine eigene Steuer einzuführen, die direkt an Brüssel geht, statt aus den Budgets der Mitglieder zu kommen.

Eine Sprecherin des scheidenden EU-Steuerkommissars László Kovács wollte dieses Dokument gegenüber der „Presse“ nicht kommentieren. Sie betonte allerdings, dass die Kommission erstens keine Pläne für eine EU-Einkommensteuer habe, und dass ihr Vorschlag, wie der EU-Haushalt künftig zu finanzieren sei, erst zu Jahresende vorliegen werde.

Spekulationen über die Einführung einer EU-Steuer tauchen Jahr für Jahr wie das Ungeheuer von Loch Ness im Brüsseler Teich auf – und ebenso schnell wieder unter. Um zu verstehen, was wirklich dahintersteckt, muss man sich den milliardenschweren Streit zwischen Nettozahlern und Nettoempfängern in der EU ins Bewusstsein rufen.

Länder wie Deutschland, Österreich oder die Niederlande zahlen netto mehr in den EU-Haushalt von heuer rund 116Mrd. Euro oder zirka einem Prozent der gesamten europäischen Wirtschaftsleistung ein, als sie in Form von Subventionen für Landwirte, ärmere Regionen und Forschungsprojekte wieder zurückbekommen.

 

Aufstand der Nettozahler

Vereinfacht gesagt stammen stets jeweils rund 15Prozent dieses Haushalts aus Zöllen und einem Anteil an der national eingehobenen Mehrwertsteuer, der Löwenanteil von etwa 70 Prozent bemisst sich am Bruttonationaleinkommen der Mitgliedstaaten.

Schon bisher hat es den Nettozahlern nicht geschmeckt, Jahr für Jahr mehr nach Brüssel zu überweisen, als sie von dort bekommen. Mit dem gemeinsamen Bekenntnis zur europäischen Solidarität – und der Feststellung, dass auch ärmere Gegenden in reichen Ländern EU-Subventionen bekommen – ließen sich ernstere Streitigkeiten meist vermeiden. Einzig Margret Thatcher vermochte es, ihr bei europäischen Gipfeltreffen beharrlich vorgetragenes „I want my money back“ Anfang der 80er-Jahre in den berüchtigten „Briten-Rabatt“ umzumünzen.

 

EU-Budget gerät unter Druck

Die Erweiterung der EU um zehn postkommunistische, sehr arme Länder in den Jahren 2004 und 2007 hat, verbunden mit der Weltwirtschaftskrise, dem Ringen ums Geld aber eine bittere Schärfe verliehen. Aus Deutschland, Österreich und anderen reichen Ländern hört man seither die Klage, man habe die EU nicht nach Osten erweitert, um dann zuzusehen, wie mithilfe von Förderungen, die aus dem EU-Budget stammen, deutsche und österreichische Arbeitsplätze nach Polen oder Rumänien verlagert werden.

Hier schließt sich der Kreis zur EU-Steuer. Denn es sind typischerweise die Nettozahler oder die Kommission, die sich für diese neue Finanzierungsquelle einsetzen. Die Regierungen hoffen, dadurch den einen oder anderen Rabatt herauszuschlagen (die Einführung einer solchen Steuer ginge ja Hand in Hand mit einer Senkung der EU-Mitgliedsbeiträge). Die Kommission wiederum ist es leid, bei den jährlichen Budgetverhandlungen mitansehen zu müssen, wie die Mitgliedstaaten ihren Budgetvorschlag kleinhacken.

Für das Haushaltsjahr 2010 wird diese Übung besonders blutig ausfallen. Vom Kommissionsvorschlag von rund 122 Mrd. Euro dürfte Mitte November, wenn die Mitgliedstaaten endgültig über ihn befinden, deutlich weniger übrig sein. Das ist kein Wunder, denn von Helsinki bis Rom wühlen die Finanzminister in leeren Kassen. Die Kommission warnt, dass die durchschnittliche Verschuldung aller 27 EU-Mitglieder angesichts der Bankenrettung, der Konjunkturpakete und der steigenden Ausgaben für die Arbeitslosen schon 2014 mehr als 100 Prozent von Europas Wirtschaftsleistung betragen könnte, wie die „Financial Times“ am Montag berichtete.

 

Drei Steuerquellen

So wird wieder über die EU-Steuer debattiert. Drei Quellen werden bereits seit Jahren erörtert: Finanztransaktionen, eine eigene EU-Mehrwertsteuer oder die Besteuerung von Treibstoffen (vor allem von Kerosin).

Bloß: Was auch immer die Kommission zu Jahresende zum Thema „EU-Steuer“ vorschlägt, das letzte Wort haben die Regierungen. Denn Entscheidungen in Steuerfragen erfordern Einstimmigkeit. Und die hat es für eine EU-Steuer schon bisher nicht gegeben.

(c) Die Presse / GK

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2009)

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144 Kommentare
 
1 2 3 4
Gast: Menschenflüsterer
14.11.2009 10:05
1 0

Wer sind die Profiteure der Verschuldung?

Wo haben sich die EU-Mitglieder verschuldet? Ich möchte die Gläubiger sehen - warum treibt man sie nicht aus ihren Palästen?

Gast: Barbara S.
13.11.2009 20:40
0 1

Nachdem der Fritz nicht fähig ist, auch nur 1 Gegenbeispiel zu bringen, als "Ausgleich" noch mehr

"Durch die Preissenkungen steigt die Kaufkraft, und die Österreicher werden sich noch mehr leisten können. Das ergibt mehr und sicherere Arbeitsplätze. Mir als Arbeitnehmervertreter darf es nicht egal sein, wie die EU-Abstimmung ausfällt. Deshalb: Ja zur EU."
J. Thuller, Betriebsratsvorsitzender, Konsum Klagenfurt (Kleine Zeitung, 9.6.1994)

"Der Konsum Österreich geht in Ausgleich. Damit ist die größte Pleite in Österreichs Nachkriegsgeschichte perfekt."
(Tiroler Tageszeitung, 10.3.1994)

---------------------------------------------------

Weil der Fritz so überaus frech und zynisch gemeint hat, die EU würde uns gut tun:
Inwiefern denn konret ?
Etwa in Form der zukünftigen EU-Steuer ?

Oder etwa die billigeren Produkte, die angeblich durch den EU-Beitritt kommen hätten sollen ?

"EU: Preise rutschen um bis zu 70 Prozent. Nach einem EU-Beitritt kann sich jeder österreichische Vier-Personenhaushalt am Ende des Jahres rund 12.000 Schilling auf’s Sparbüchl legen."
(Standard, 8.3.1994)

"Die Verbraucherpreise blieben 1995 mit minus 0,8 Prozent nahezu konstant."
(Standard, 11.4.1996)

"Lebensmittel werden insgesamt nicht billiger."
(Presse vom 14.1.1995 lt. Auskunft des WIFO)

"Trotz EU: Wein und Bier werden 1996 teurer"
(Tiroler Tageszeitung, 13.12.1995)


Antworten Gast: Barbara S.
13.11.2009 21:46
0 0

Pardon - Tippfehler

Bei der Meldung zum Konsum-Ausgleich in der Tiroler Tageszeitung muß es natürlich 1995 anstatt 1994 lauten.

Gast: Zyniker
12.11.2009 23:21
3 0

Folgendes extra für die Frau Barbara:

Können Sie beweisen, dass alle diese Zeitungsmeldungen NICHT eingetroffen wären, wenn wir nicht bei der EU wären?

Wohl kaum.

So löst sich das ganze Aneinanderreihung von Schlagzeilen in wertloses blabla auf.

Wir wissen jetzt nur eines - sie beherrschen die copy-paste Funktion.

Antworten Gast: Barbara S.
13.11.2009 20:24
0 1

An den zynischen Fritz - unter wievielen Nicks posten Sie eigentlich ?

Copy- paste Funktion ?

Damit können Sie ja nur sich selbst gemeint haben. Wo immer Sie auch die Unterstellungen gegenüber Prof. Schachtschneider (siehe unten) herkopiert haben.

Zu Ihrer ersten geradezu grotesken Frage:
Aus den vielen Prophezeiungen der EU-Einpeitschaer 1994 wurden Mega-Flops.
Das wollen Sie sich nicht eingestehen, dieses Augen verschließen vor der EU-Realität wird Ihnen jedoch nicht weiterhelfen.
Sie sind nicht einmal im Stande auch nur ein einziges konkretes Beispiel zu nennen, wo die Prognosen im nachhinein war wurden.

Jeder, der hier ev. noch mitlesen sollte, dem ist ohnhein sonnenklar:
Der Fritz fürchtet bei einem EU-Austritt wohl um seine Pfründerl. Wie hier vor kurzem an anderer Stelle von jemandem treffend geschrieben wurde: "Den EU-Fundamentalisten geht es in Wirklichkeit beim Thema EU nur um 3 Aspekte: ICH, ICH und ICH".

Weil nur von einem gestiegenen BIP wird selbst er sich nichts abbeißen können. Nachdem sich ja der Fritz an seinem einzigen Pro-EU-Thema so gern aufhängt.


Gast: Barbara S.
10.11.2009 19:40
0 1

Österreich könnte ohne EU-Mitglieschaft nicht ?

Folgendes extra für den Herrn Sam Lowry :

"Das ergibt, wenn wir nicht beitreten, fast 300.000 arbeitslos gemeldete Österreicher."
(Schule und Europa, Mai 1994; nach IHS)

"Im Winter drohen 300.000 Arbeitslose."
(Kurier, 4.9.1996)

------------------------------------------

"Baulöwe Alexander Maculan rechnet bereits unmittelbar nach einer Pro-EU-Abstimmung mit einer starken Belebung der Auftragslage."
(Kurier, 12.5.1994)

"Bauvolumen sank im Vorjahr um fünf Prozent." (Standard, 23.3.96) - "Im Februar (1996) gab es um fast 25 Prozent mehr arbeitslose Bauarbeiter als vor einem Jahr." (Tiroler Tageszeitung, 6.3.1996)

-------------------------------------------

"Wenn wir bisher mit Arbeitslosenraten von 3 bis 4 Prozent international hervorragend gelegen sind, werden wir - wenn Österreich nicht der EU beitritt - halt nachher 5 oder 7 % haben."
(Alois Mock, Wiener, März 1994)

"Prognose für das nächste Jahr: 7,7 Prozent ohne Job"
(Kurier, 29.6.1996)

Antworten Gast: Barbara S.
10.11.2009 21:23
0 1

Mehr Beispiele gefällig ?

"Werner Friedl (Holtex AG) rief seine Mitarbeiter auf, aktiv auf Stimmenfang zu gehen. Denn ‘Wir stimmen am 12. Juni nicht über irgendwelche Politiker ab, sondern über unsere Arbeitsplätze.’"
(Industrie, 26.5.1994)

"Textilgruppe Holtex AG mit ihrer Tiroler Tochter Silz Textil insolvent."
(Tiroler Tageszeitung, 16.3.1996)

--------------------------------------------------

"Der Beitritt ist für uns eine Überlebensfrage."
G. Rhomberg, Huber Tricot AG (News-Spezial EU-Extra, 4/94)

"Huber Tricot wird per Ende Oktober die Standorte Laa a.d.Thaya (Niederösterreich) und Neumarkt (Steiermark) schließen. Insgesamt verlieren 184 Mitarbeiter ihre Stelle." (Tiroler Tageszeitung, 31.8.1995)

"Huber Tricot baut 60 Mitarbeiter ab."
(Tiroler Tageszeitung, 18.10.1996)

"Huber schließt Werk Haugsdorf. 110 Mitarbeiter sind von diesem Einschnitt betroffen." (Tiroler Tageszeitung, 17.1.1997)

--------------------------------------------------

"Ein Nein zur EU hätte dramatische Folgen. Es würde einen ganz massiven Abbau von industriellen Arbeitsplätzen geben. Auch mein Unternehmen müßte seine Investitionsschwerpunkte verlagern und in Österreich gebremst vorgehen."
A. Maculan (Wirtschaftswoche, 10.2.1994)

"Das Schicksal des Baukonzerns Maculan ist jetzt praktisch besiegelt: Gestern wurde vom Ausgleichsverwalter der Konkursantrag gestellt. Betroffen sind 2000 Beschäftigte, die Passiva liegen bei 11 Mrd. S."
(Tiroler Tageszeitung, 5.7.1996)

Antworten Antworten Gast: Barbara S.
10.11.2009 22:40
0 1

Noch mehr Beispiele gefällig ?

"Wenn die EU kommt, können wir von Zwei- auf den Drei-Schichtbetrieb umstellen. Das bedeutet 50 Arbeitsplätze mehr. Gibt es keinen Beitritt, müssen wir 100 Leute abbauen."
A. Gebauer, Tiroler Loden (News, 27.1.1994)

"Tiroler Loden sperrt Spinnerei in Mühlau: 55 Kündigungen! Produktion wird ins Ausland ausgegliedert."
(Tiroler Tageszeitung, 14.7.1995)

------------------------------------------------

"Ein Land außerhalb der EU wird es in Zukunft äußerst schwierig haben. Unser Unternehmen selbst fühlt sich bestens gerüstet für den EG-Beitritt Österreichs."
H. Stepniczka, Gen.Dir. Lenzing AG (News, 27.1.1994)

"Lenzing streicht 500 Arbeitsplätze. (...) Erstmals in der Geschichte wird die Chemiefaser Lenzing rote Zahlen schreiben."
(Der Standard, 22.10.1996)

Antworten Antworten Antworten Gast: Barbara S.
10.11.2009 23:44
0 1

Beispiele gibt es viele, was vor der EU-Beitrittsabstimmung prophezeit und dann bald wirklich daraus wurde

"Der Beitritt wird in jedem zehnten Industriebetrieb zu einer Personalaufstockung bereits in den ersten Monaten führen. Durchschnittlich kann man sogar mit einer Zunahme des Arbeitsplatzangebotes um 10 % rechnen."
(D. Bachmann, VÖI-Tirol in "Industrie", 20.4.1994)

"16 Prozent fühlen sich zu Arbeitsplatzabbau gezwungen."

Umfrage der VÖI bei 600 Industrieunternehmen (Kurier, 18.8.1995)

----------------------------------------------
"Nichtbeitritt kostet 31.000 Industrie-Arbeitsplätze."
(Kurier, 12.5.1994)

"Industrie baut 5000 Leute ab" (Tiroler Tageszeitung-Schlagzeile, 18.10.1995)

"Industrie baut heuer bis zu 10.000 Leute ab."(Tiroler Tageszeitung-Schlagzeile, 20.3.1996)

---------------------------------------------

"Wird ein EG-Beitritt österreichische Arbeitsplätze kosten? Im Gegenteil. Durch einen EG-Beitritt werden 55.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden können." (Europa-Information, VÖI)

"Um 33.000 Arbeitsplätze weniger als vor einem Jahr." (Tiroler Tageszeitung, 6.2.1996)

"Unerwartet starker Schwund von Arbeitsplätzen im abgelaufenen Jahr: 20.000 Jobs verloren" (Standard, 4.1.1997)


Antworten Antworten Antworten Antworten Fritz
11.11.2009 10:38
2 0

Re: Beispiele gibt es viele, was vor der EU-Beitrittsabstimmung prophezeit und dann bald wirklich daraus wurde

Ich kann Ihnen auch 10 Beispiele nennen, in denen Patienten bei, oder wegen einer Blinddarmoperation verstorben sind.

Nach Ihrer Logik spricht das gegen Blinddarmoperationen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Barbara S.
11.11.2009 22:31
0 1

Re: Re: Beispiele gibt es viele, was vor der EU-Beitrittsabstimmung prophezeit und dann bald wirklich daraus wurde

Meine erste Reaktion scheint nicht durchgekommen zu sein, egal, ich warte jedenfalls immer noch darauf, daß Sie zumindest ein einziges konkretes Gegebeispiel lierfen.
Weil ihre Meldung ist wirklich armselig.
Die Chance zur Reputation haben Sie ja noch.
Also, ich warte !

Sind die EU-Profiteure etwa die Banken und ihre Angestellten, oder wer sonst ??

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Fritz
12.11.2009 09:44
1 0

Re: Re: Re: Beispiele gibt es viele, was vor der EU-Beitrittsabstimmung prophezeit und dann bald wirklich daraus wurde

Ein Gegenbeispiel zu Ihrer jämmerlichen Argumentation?
Selbstverständlich ist die EU-Mitgliedschaft keine Versicherung gegen Pleiten, weil es ja hunderte Gründe für ein Scheitern gibt.
Aber Sie wollen aus diesen paar zitierten Fällen ein Argument gegen die EU ableiten. Das geht genauso wenig, wie man aus lätal ausgegangenen Blinddarmoperationen kein Argument gegen diese Operationen ableiten kann.
Wenn Sie den Vergleich nicht verstanden haben, kann ich Ihnen nicht helfen. Bei Ihnen muss ich wirklich nicht um Reputation werben, dafür sind Sie ein Kaliber zu unbedeutend!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Barbara S.
12.11.2009 19:31
0 1

Re: Re: Re: Re: Beispiele gibt es viele, was vor der EU-Beitrittsabstimmung prophezeit und dann bald wirklich daraus wurde

Sie können also erwartungsgemäß nicht einmal ein einziges konkretes Gegenbeispiel vorweisen.
Wer da jetzt wirklich ziemlich jämmerlich und hilflos wirkt, können die Leser/innen hier deutlich sehen.

Ihr absurder Vergleich mit der Blinddarmoperation ist blanker Zynismus bzw. ein völliges Verdrehen der Realität.
Wenn man allein an die aufgezeigte Prognose/Angstmache von Alois Mock zur Arbeitslosigkeit denkt, und was dann wirklich daraus wurde.

Daß die restlichen EU-Gläubigen mit ihrem EU-Latein ziemlich am Ende sind, ist nichts Neues.
Folglich ist es nicht verwunderlich, wenn deren daraus resultierender Zorn immer öfter in Beleidigungsversuche mündet.

Jedenfalls wirft dieses "Niveau" ein bezeichnendes Bild auf diese unverbesserlichen EU-Fundamentalisten.


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Fritz
12.11.2009 21:59
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Beispiele gibt es viele, was vor der EU-Beitrittsabstimmung prophezeit und dann bald wirklich daraus wurde

Dass die EU-Gläubigen mit ihrem Latein am Ende sind, kann ich gut nachvollziehen. Einem Farbenblinden wie Ihresgleichen einen Regenbogen zu schildern ist auch wirklich schwierig.

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13.11.2009 20:44
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Beispiele gibt es viele, was vor der EU-Beitrittsabstimmung prophezeit und dann bald wirklich daraus wurde

Wenn Sie nun schon selber zugeben, daß Sie mit Ihrem Latein am Ende sind, brauche ich eigentlich nicht mehr viel dazu sagen.
Selberkenntnis ist bekanntlich der beste Weg zur Besserung !

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Fritz
14.11.2009 09:33
1 0

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Beispiele gibt es viele, was vor der EU-Beitrittsabstimmung prophezeit und dann bald wirklich daraus wurde

Ich bin bei Ihnen mit meinem Latein am Ende, weil Sie kein Latein verstehen.

Nicht einmal das kapieren Sie. Traurig!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Barbara S.
17.11.2009 21:31
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Beispiele gibt es viele, was vor der EU-Beitrittsabstimmung prophezeit und dann bald wirklich daraus wurde

Sie erinnern nicht nur in diesem konkreten Fall, sondern generell mit Ihrer EU-Denkweise unweigerlich an einen Geisterfahrer auf der Autobahn, der hinter seinem Lenkrad auf seinem Fahrersitz wutenbrannt und völlig aufgeregt herumwetzt und nervlich bereits ziemlich mitgenommen brüllt:
"Nicht einmal in die richtige Richtung können die fahren. Traurig!"


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Barbara S.
11.11.2009 22:39
0 0

Pardon für die Tippfehler

Sollte natürlich lauten: "...Gegenbeispiel liefern."

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Sam Lowry
12.11.2009 13:15
1 0

Re: Pardon für die Tippfehler

Wären wir nicht in der EU hätten wir zwei Möglichkeiten:

Variante A.) Um den Handel mit den EU Ländern nicht zu gefährden: Übernahme des Gemeinschaftsrechtes OHNE mitbestimmen zu können. Und bitte schreiben Sie jetzt nicht, dass wir jetzt schon nicht mitbestimmen dürfen - das wäre einfach nur gelogen.

Variante B.) Gemeinschaftsrecht nicht übernehmen und ISOLIERT als 8 Mio. Volkswirtschaft zu bestehen versuchen. D.h. Abwanderung von Betrieben in den EU Raum, keine spekulationssichere Währung, Zölle, kein Einfluss in der WTO, etc. etc.

Beide Varianten erscheinen nicht erstrebenswert zu sein. Außer vielleicht für Anti-EU Sektierer (c) Fritz

@Barbara
Ob Neutralität sinnvoll ist oder nicht, hat nicht unmittelbar mit der EU zu tun. Würden wir unsere Neutralität ernstnehmen, wäre unser Heer auch entsprechend ausgestattet. Da wir uns aber nicht selbst verteidigen können, erwarten wir "dass uns schon irgendjemand helfen wird".
Bitte nicht "rund um uns sind keine Feinde" posten - das stimmt zwar, aber die Sicherheitsprobleme Europas der Zukunft werden keine territorialen Konflikte mit Nachbarn sein.

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12.11.2009 20:27
0 1

Re: Re: Pardon für die Tippfehler

".....aber die Sicherheitsprobleme Europas der Zukunft werden keine territorialen Konflikte mit Nachbarn sein."

Sehe ich auch so, weil "Nachbarn" (Nachbarländer) im bisherigen Sinne soll es ja dann infolge der "Integration Europas" nicht mehr geben, vielmehr ein Einheitsbrei-Europa.
Die Sicherheitsprobleme werden wohl vielmehr bürgerkriegsähnliche Zustände sein.

Oder warum wohl wird die EU in jüngster Zeit immer öfter als Unfriedensprojekt tituliert ?

Dazupassend der Hinweis auf das Buch "Vorsicht Bürgerkrieg !" von Udo Ulfkotte

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Barbara S.
12.11.2009 19:04
0 1

Angstmache ist ganz einfach zu wenig

Angstmache wird nicht reichen, um die EU-Mitgliedschaft Österreichs dauerhaft aufrecht halten zu können. Weil wie Sie selber bereits geschrieben haben, diese Angstmasche zieht bei Herrn und Frau Österreicher immer weniger.

Laut Ihrer Theorie hätte Österreich bis 1995 völlig isoliert sein müssen und es hätte demnach hier kaum Betriebe gegeben, weil alle abgewandert sind in den EU-Raum.

Hat halt mit der damaligen Realität nichts zu tun.

Kroatien ist weder bei der EU noch beim EWR und auch nicht bei der EFTA.
Nagt man deswegen in Kroatien am Hungertuch ?

Ganz im Gegenteil, die Wunden der kommunistischen Zeit heilen in Kroatien allmählich - dafür braucht es wirklich keine EU-Mitgliedschaft. Hingegen steht das EU-Mitglied Lettland ziemlich vor dem Bankrott.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Fritz
12.11.2009 23:23
1 0

Re: Angstmache ist ganz einfach zu wenig

"Das EU-Mitglied Lettland steht ziemlich vor dem Bankrott!"

Das Nicht-EU-Mitglied ist bereits bankrott!

Und die Anti-EU-Mini-Sekte ist mit Ihren Schmalspurargumenten ebenfalls bankrott!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Fritz
12.11.2009 23:23
1 0

Re: Re: Angstmache ist ganz einfach zu wenig

Das Nicht-EU-Mitglied Island ist bereits bankrott!

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Barbara S.
13.11.2009 20:51
0 1

Re: Re: Re: Angstmache ist ganz einfach zu wenig

Dummerweise wollen die Isländer aber partout nicht zur EU. So what ?

Laut jüngster Umfrage befürworten in Island nur mehr 29% den EU-Beitritt.

Nachdem sich der Fritz ja für so ungemein gebildet hält, wird er Genaueres dazu sicher ohne Probleme nachlesen können:

www.abcnyheter.no/node/98939

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Fritz
14.11.2009 09:58
1 0

Re: Re: Re: Re: Angstmache ist ganz einfach zu wenig

"Nachdem sich der Fritz ja für so ungemein gebildet hält, wird er Genaueres dazu sicher ohne Probleme nachlesen können:"

Ja Sie haben vollkommen recht. Nachdem ich ganz gut schwedisch kann, bin ich imstande diesen isländischen Text einigermaßen zu lesen.

"Den islandske nei-bevegelsen Heimssyn har oppsummert resultatene av meningsmålingene i det siste.
4. august sa 48,5 prosent nei, 34,7 prosent ja.
15. september var neiandelen økt til 50,2 prosent mens EU-tilhengernes skare ble redusert til 32,7 prosent. Nå kom altså enda sterkere EU-motstand til uttrykk."

Die isländische Nein-Bewegung "Heimsyn" hat die Resultate der Meinungsumfrage am letzten 4. August aufsummiert So waren 48,5 % Nein und 34,7 Prozent Ja.

Am 15. September war der Nein-Anteil auf 50,2 % gefahren, während die EU-Anhänger reduziert wurden auf 32,7 %

Dadurch kommt der stärkere EU-Widerstand zum Ausdruck.!

Die von Ihnen zitierte Quelle spricht von 32,7 %, Sie von 29 %.

Die Umfrage wurde von den Gegnern "HEIMSYN" durchgeführt, ist also sicher nicht repräsentativ.

Pech gehabt, mit Ihrer Unterstellung!


Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Barbara S.
15.11.2009 17:05
0 1

Re: Re: Re: Re: Re: Angstmache ist ganz einfach zu wenig

Interessant, Sie können also einen aus Ihrer Sicht isländischen Text lesen, obwohl es sich dabei gar nicht um Isländisch handelt ;-)))

Isländisch würde man auf den ersten Blick sofort erkennen, da sich diese Sprache von den Buchstaben her grundlegend von anderen unterscheidet.
Aber gut, soviel Bildung darf man dem Fritz natürlich nicht zutrauen, ok, gebe zu, das war etwas unfair von mir.

Die Umfrage wurde natürlich nicht von HEIMSYN durchgeführt (wie sollte sich eine Bürgerinitiative dies auch leisten können?), aber steht es alles im Text.

32,7% waren es bei der vorletzten Umfrage, bei der jüngsten sind es nun nur mehr 29% - auch wenn es dem Fritz nicht gefällt.

Also das EU-Goscherl beim nächsten Mal besser nicht mehr so voll nehmen!


 
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