Die britische Labour-Politikerin Catherine Ashton war die Kompromisskandidatin der 27 Regierungen als Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik (EU-Außenministerin), die gemäß dem Lissabon-Vertrag bereits mit Dezember startet. Als solche wird Ashton die Union nach außen vertreten, dies auch in ihrer Parallelfunktion als Vizepräsidentin der EU-Kommission. Dort wird sie die Außen-agenden betreuen. Sie übernimmt diese von EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner, die noch bis Februar im Amt sein wird und bis dahin Asthons früheres Ressort in der Kommission, die Außenhandelspolitik, leiten wird.
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