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Wachstum: Spanien brüskiert mit Plänen zur EU-Wirtschaft

11.01.2010 | 18:30 |   (Die Presse)

Verbindliche Strategie soll Strafmaßnahmen nicht ausschließen. Angesichts der Kritik ging Spanien am Montag in die Defensive: Man habe ja noch keine offiziellen Vorschläge präsentiert.

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Brüssel/Madrid (ag.) Für heftigen Wirbel sorgt derzeit der Vorstoß der spanischen Präsidentschaft zu einer neuen EU-Wirtschaftsoffensive: Madrid hatte eine für EU-Länder „verbindliche“ Strategie angekündigt, um den Wirtschaftswachstum in der Union bis zum Jahr 2020 zu stärken. Besonders pikant sind dabei die von Spanien erwähnten „korrigierenden Maßnahmen“, die für mehr „Disziplin“ bei den EU-Ländern sorgen sollen. So schloss der Staatssekretär für Europabeziehungen, Diego Lopez Garrido, Kürzungen von EU-Subventionen gegen Nachzügler nicht aus.

 

„Suche nach neuer Methode“

Der Widerstand in den EU-Hauptstädten regte sich prompt. „Diskussionen über Sanktionen sind zu früh“, sagte Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch in London und anderen nordeuropäischen Hauptstädten sei die Idee einer „europäischen Wirtschaftsregierung“ auf Skepsis gestoßen, berichteten Medien.

Angesichts der Kritik ging Spanien am Montag in die Defensive: Man habe ja noch keine offiziellen Vorschläge präsentiert, hieß es. „Eine neue Methode bedeutet nicht gleich Sanktionen.“ Die „Strategie 2020“ wird Hauptthema eines EU-Sondergipfels am 11. Februar in Brüssel.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.01.2010)

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3 Kommentare
Gast: pour le merite
11.01.2010 22:13
0 1

Die Spanier sind genauso pleite wie die Griechen.

Vom Ostblock ganz zu schweigen.

Das wird die EU zerreissen.

Und das ist gut so.

Antworten Gast: Presseleser
12.01.2010 21:36
1 0

Re: Die Spanier sind genauso pleite wie die Griechen.

Welche EU Laender bezeichnen sie als Ostblock? Ich sehe nur Ungarn in Schwierigkeiten und das liegt in Mitteleuropa. Wachen Sie auf der kalte Krieg ist seit mehr als 20 Jahren vorbei.

Antworten Antworten Gast: 123
13.01.2010 13:26
1 0

Re: Re: Die Spanier sind genauso pleite wie die Griechen.

@Presseleser
Sie haben recht. Es ist aber so dass die meisten Menschen (so wie: pour le merite ) in diesem Land etwas von irgendeinem populistischen Politiker hören oder etwas in der Krone lesen und dies dann ohne nachzudenken nachplappern.
Für diese Menschen ist die ganze Welt schwarz oder weiß. Grautöne oder gar Farben würden deren Denken in der Komplexität übersteigen.