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SPD-Schulz: "Faymann hat Gusenbauer nicht verhindert"

14.03.2010 | 17:11 |   (DiePresse.com)

Der deutsche Sozialdemokrat Martin Schulz sieht sich in der „Presse am Sonntag“ falsch zitiert. Demnach habe Faymann Ex-Kanzler Gusenbauer als EU-Außenminister "verhindert".

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Wien (red.). Der sozialdemokratische Fraktionschef im EU-Parlament, Martin Schulz, wehrt sich in einer Aussendung gegen eine Interpretation seiner Aussagen gegenüber der „Presse am Sonntag“, wonach Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) seinen Parteikollegen, Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer, als EU-Außenminister „verhindert“ habe. Die ihm zugeschriebenen Zitate seien „aus dem Zusammenhang gerissen“ und „teilweise falsch wiedergegeben“ worden.

Der deutsche Sozialdemokrat weist „auf das Schärfste zurück, dass aus meinem Gespräch mit dem ,Presse‘-Redakteur hergeleitet wird, dass Bundeskanzler Faymann Alfred Gusenbauer als Hohen Repräsentanten der EU ,verhindert‘ hätte“. Diese Darstellung entspreche „nicht den Tatsachen und ist reine Spekulation“.

Fleischhacker: Korrekt zitiert

„Es wundert mich, wie man Zitate aus einem Gespräch, das nur in einem Zusammenhang geführt worden ist, aus dem Zusammenhang reißen können soll“, erklärte „Presse“-Chefredakteur Michael Fleischhacker zur Aussendung von Martin Schulz. „Der Inhalt des Gesprächs mit Schulz wurde korrekt wiedergegeben, die Geschichte um Gusenbauers Verhinderung ist durch mehrere Quellen abgesichert.“

("Die Presse" Printausgabe vom 15. März 2010)

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279 Kommentare
 
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ujvar
06.09.2010 19:53
0 0

Rote Bruederschaft hat oft boese Folgen, seit Stalin bis Tony Blair

Es ist der Neid . der Vater der roten Soziologen, der auch vor den eigenen Leuten nicht halt macht.

Gast: Reformer
15.03.2010 21:24
2 0

Typisch Faymann

Ein solches Verhalten sieht Werner Faymann ähnlich. Ausserdem ist esklar, dass ihm die Besetzung des ORF mit seinen Gefolgsleuten wichtiger ist als die Besetzung des EU-Aussenministers mit seinem Vorgänger, der, bei aller berechtigten Kritik, im Vergleich zu Faymann noch die reinste Lichtgestalt war.

Kann man nicht vielleicht ein paar Politiker aus dem Ausland anwerben? Unsere eigenen sind einfach zu peinlich.

Gast: pour le mèrite
15.03.2010 18:42
0 1

Also doch nur eine Zeitungsente - wie eh schon viele gesagt haben


Gast: Beobachter
15.03.2010 17:51
2 0

SOZIALISTISCHE ENDZEIT

Das letzte Mal war das Ende des Sozialisssmus in OEsterreich durch Sinowatz symbolisiert. Doch auch der erfolglose Alt-Student Feyman ist ohne die Paddei nichts, und die Paddei ist NICHTS mehr, ausser eine Ansammlung von staatsaussaugenden mordverherrlichenden Aussterbe-Pensionisten um Blecha. Der ebenfalls sterbende ORF hat mit seiner Goetterdaemmerungs-Prokschverherrlichung den passenden Rahmen fuer den wenig grandiosen Untergang geschaffen.

Antworten Gast: pour le mèrite
15.03.2010 18:43
0 1

Nimm deine Pillen


Antworten Antworten Boris
16.03.2010 03:57
0 0

Re: Nimm deine Pillen

Die braucht man als gelernter Österreicher auch zur Beruhigung wenn man dies täglichen Gemeinheiten der SPÖVP gegen die vitalen Interessen Österreichs mitverfolgt
- sonst würde man noch auf ganz andere Ideen kommen.

1 0

Ich muss bei Gusenbauer Abbitte leisten,

hab ich ihn doch auch während seiner Amtszeit eher als "Gruselbauer" gesehen. Bei einem Vortrag in Linz hat er mich "nachher" mit seinem breiten Wissen und seiner Rhetorik eines Besseren belehrt.

Antworten Boris
15.03.2010 17:52
0 0

Re: Ich muss bei Gusenbauer Abbitte leisten,

mea culpa

0 0

Ich muss bei Gusenbauer Abbitte leisten,


1 0

Tausche HELLER gegen DICHAND

Eine "Klein"anzeige von Werner Faymann c/o Bundeskanzleramt. (Wer es nicht weiß: Chefredakteur bie der "Presse am Sonntag" war Andre Heller)

richard
15.03.2010 15:01
1 4

Genossen

Solange sich die Genossen inzwischen gegenseitig vernadern und nicht wieder Österreich als ganzes vernadert wird soll uns das egal sein... Ein EU-Außenminister Gusenbauer der nicht mal den Namen des Kommissionspräsidenten kennt ("Barolo"...) wäre eh nur peinlich gewesen. Das ist wohl die erste positive Tat eines Genossen seit Beginn der 2. Republik - danke Genosse Faymann...

Antworten Boris
15.03.2010 16:37
3 0

Re: Genossen

Aber mit der Aussage hatte Gusenbauer intuitov recht - Barolo ist Barosos einzigers Lebenszweck.

Wer weiß warum diese Witzfigur (kleinster gemeinsamer Nenner) EU Präsident wurde lächelt milde - aber wissend.

3 0

Der schwächste Kanzler der 2. Republik

heißt Werner Faymann, inzwischen ist er auch der peinlichste. Tragisch, dass eine derartig überforderte Fehlbesetzung wie er Österreich in der ärgsten Wirtschaftskrise der letzten Jahrzehnte regiert.
Gusenbauer kann man zumindest einen hohen IQ nicht absprechen, wenn er auch oft ziemlich unglücklich agiert hat. Ich hoffe, dass die SPÖ (und Dichand!) inzwischen auch schon draufgekommen sind, dass der Austausch in die Hose gegangen ist. Mit Faymann ist jedenfalls für die Roten nichts zu gewinnen, auch nicht auf Kommunalebene - siehe gestrige Wahlen!

Tom93
15.03.2010 13:57
3 0

faymann ist wohl die größte null...

...die jemals bundeskanzler war. eine schande für die spö, eine schande für die republik.

Antworten ujvar
06.09.2010 20:00
0 0

Re: faymann ist wohl die größte null...

... und der Proell-et der schlimmste Vize, Er hat seine ehemaligen Parteifreunde laecherlich gemacht, als er gegen den Altbolschewiken Fischer keinen Kandidaten fand.

Antworten Gast: pour le mèrite
15.03.2010 18:44
0 1

Schade, dass du nicht zur Verfgung stehst, Maulheld



0 0

Re: faymann ist wohl die größte null...

Sie haben "Sinnlosschwatz" vergessen, er schlug sogar noch Faymann

1 0

eigenartig nur, dass der wernerle dazu schweigt!

oder gabs da irgendwo ein dementi???

Antworten Boris
15.03.2010 16:47
1 0

Re: eigenartig nur, dass der wernerle dazu schweigt!

Werner schweigt, weil er gerade bei seiner schwer-behinderten Stellvertreterin Lesestunden nimmt.

Antworten Antworten Boris
15.03.2010 17:53
1 0

Re: Re: eigenartig nur, dass der wernerle dazu schweigt!

...die gerade selbst Lesestunden nimmt

1 0

die einen machen uns als NAZIs berühmt, bei den anderen

fällt einem Waldheim, Nicht-EU-aber_doch_Sanktionen etc ein, irgendwie ein roter Faden der sich da durch die Geschichte zieht ....

1 0

Es ist ohnehin gut, wenn sich die Genossen gegenseitig "selbst aufarbeiten".

Faymanns Intellekt und Kompetenz ist grandios, er ist auf dem richtigem Weg. Gratuliere!

Antworten Boris
15.03.2010 16:58
1 0

Re: Es ist ohnehin gut, wenn sich die Genossen gegenseitig

Wo wird dieses Kabarett aufgeführt?

Gast: Aussenbeobachter
15.03.2010 12:27
3 0

Kein Verhinderer

Dass Herr Schulz nicht zu seinem Wort steht, darf nicht verwundern. Ein Bundeskanzler hat international doch noch mehr Gewicht, um einem zu schaden als ein Exbundeskanzler. Freundschaft!

jopc
15.03.2010 12:06
0 0

man könnte es auch so interpretieren

der gute schulz hat eben nicht mit der verschlagenheit der ösis gerechnet.
solch hinterfotzige tricks wird er vielleicht als deutscher nicht gewöhnt sein.

irgendwie erinnert mich fayermann an die romane von karl may. da wurden tuaregs beschrieben als leute, die hatten an beiden handgelenken ketten mit messern dran befestigt. bei einer umarmung stießen sie ihren feinden (in diesem fall parteifreunden)diese von hinten in die lungen.

Antworten Boris
15.03.2010 16:44
1 0

Re: man könnte es auch so interpretieren

Der von Ihnen monierte, ständig griesgrämig dreinschaunende Schulz ist eine EU-weit gefürchtete post-kommunistische Pest.

 
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