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Keine EU-Bürgerinitiative für Minarettverbot

31.03.2010 | 18:53 |  Von unserem Korrespondenten OLIVER GRIMM (Die Presse)

Ab 2011 darf man Petitionen an die Kommission richten. Sie wird sich zu heiklen Themen äußern müssen, wie etwa dem Bau von Minaretten in der Union oder der Wiedereinführung der Todesstrafe.

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BRÜSSEL. Schon in einigen Monaten werden sich die 27 EU-Kommissare mittwochs bei ihren Sitzungen heiklen politischen Fragen stellen müssen, vor denen sie sich bisher drücken konnten. Soll man den Bau von Minaretten in der Union verbieten? Soll man die Todesstrafe wieder einführen? Und soll man ein für alle Mal die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen?

Solche Themen könnten zum Gegenstand von Bürgerinitiativen werden, die der EU-Reformvertrag von Lissabon einführt. Genau genommen ist dies das Recht von mindestens einer Million Unionsbürgern, eine Petition mit dem Inhalt an die Kommission zu richten, im Rahmen ihrer Zuständigkeiten neue EU-Gesetze zu erlassen.

Allerdings wird die Bürgerinitiative nicht bewirken, dass man die Kommission dazu zwingen kann, neue Richtlinien oder Verordnungen zu erlassen. Insofern ist das Schlagwort von der „direkten Demokratie“, das in diesem Zusammenhang oft verwendet wird, ebenso fehl am Platz wie der Vergleich mit den Referenden in der Schweiz, die sich tatsächlich in konkreten Akten der Gesetzgebung oder Verwaltung niederschlagen. Während die Kommission also nach Prüfung einer Bürgerinitiative jederzeit zum Schluss kommen darf, nichts zu tun, sind in der Schweiz die jeweiligen Instanzen auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene bis auf eng umrissene Ausnahmen zu einem konkreten Handeln verpflichtet.

 

„Todesstrafe gegen europäischen Werte“

Zudem sieht der Vorschlag der Kommission, dem Europaparlament und Rat zustimmen müssen, zwei Schranken vor, um offensichtlich scherzhafte und missbräuchliche Initiativen ebenso im Keim zu ersticken wie solche, die „deutlich gegen die Werte der Union verstoßen“, sagte Maroš Šefčovič, der für Verwaltung und die Beziehungen zu den anderen EU-Institutionen zuständige Kommissar, am Mittwoch. „Die Todesstrafe ist jedenfalls gegen die europäischen Werte.“

Weniger klar ist die Antwort auf die Frage, ob man mit so einer Initiative einen Antrag auf das Verbot von Minarette stellen könnte. Denn was zu den „europäischen Werten“ zählt, lässt sich ebenso wenig abschließend beantworten wie die Frage, wie zu entscheiden ist, wenn zwei dieser Werte aufeinander prallen – im Fall eines Minarettverbots das Recht auf Religionsausübung mit jenem auf freie Meinungsäußerung.

Eine Anti-Minarett-Initiative wird die Kommission wohl mit dem Hinweis abweisen können, dass Bauvorschriften nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Wie aber ist es bei der Frage, ob man der Türkei per Bürgerinitiative die Tür zur EU zuknallen kann? „Ich denke, dass die Fragen der Erweiterung und der Türkei auf den Tisch kommen werden“, sagte Šefčovič. „Das ist die Art von Diskussion, die ich künftig erwarte.“

 

14.250 Stimmen in Österreich nötig

Bis die Kommission solche Offenbarungseide leisten muss, sind noch einige Hürden zu überwinden. Hat der Organisator einer Initiative selbige bei der Kommission angemeldet, hat er zwölf Monate Zeit, um eine Million Unterstützungserklärungen aus mindestens einem Drittel der Mitgliedstaaten (also derzeit neun) zu sammeln. In jedem Staat müssen es pro EU-Abgeordnetem 750 Erklärungen sein. Das macht in Österreich bei 19 Mandataren 14.250 Stück.

Sobald 300.000 Unterschriften aus mindestens drei Staaten vorliegen, kann er die Kommission dazu auffordern, ihre inhaltliche Zuständigkeit zu prüfen. Nach Ablauf der zwölf Monate muss die Kommission nach dreimonatiger Prüfung der Unterschriften binnen vier weiterer Monate kundtun, was sie zu tun gedenkt. Tut sie nichts, muss sie das öffentlich begründen, wogegen man beim Europäischen Gerichtshof und beim Europäischen Ombudsmann Beschwerde einlegen kann, sagte Šefčovič.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.04.2010)

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24 Kommentare
Gast: Gesichtschirurg
03.04.2010 15:19
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Alles Jammerlappen...

...die den paar unverbesserlichen Islamisten die Schuld am eigenen wirtschaftlichen und kulturellen Verfall geben wollen und dabei alle Muslime verurteilen.

Die größte Gefahr stellt eine politische Islamisierung für die Muslime selber dar. Diese religiöse Massenverdummung schadet dem Ansehen friedliebender Muslime und Minarettverbote helfen nur Islamisten bei der Ausübung ihrer Hasspropaganda.

Antworten Gast: Augen auf!
03.04.2010 20:20
0 0

Re: Alles Jammerlappen...

Die Muslime sollten sich aber doch deutlicher von den Islamisten distanzieren. Wäre für uns alle gut.

Antworten Antworten Gast: Gesichtschirurg
04.04.2010 00:34
0 0

Re: Re: Alles Jammerlappen...

Das ist das Problem des Islam. Es gibt zu viel selbsternannte Spinner die meinen für den Islam stellvertretend reden zu müssen. Dazu gehört auch der Hinterhofislam in Migranten Gettos in Europa.

Gast: Kurt G
03.04.2010 10:48
0 0

Pseudodemokratie

Und soll man ein für alle Mal die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen?

Ja, den diese mittelalterliche und frauenverachtende Religion des Islam hat in einer Liberalen EU nichts verloren!
Leider sehen das einige Politiker, die permanent am Volk vorbeiregieren anders. Die Volksseele, die bereits bei diesem Thema "kocht" wird sich aber bald nicht mehr besänftigen lassen.

Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Meztger selber!

Gast: Gast2
02.04.2010 13:24
1 0

@ Kritiker

Seht doch endlich ein dass die EU es euch nie recht machen kann. Denn was ist passiert?

Situation vorher: keine Initiativen
Situation jetzt: Initiativen sind möglich

Selbst das wird als Verschlechterung in der EU angesehen... Das ist doch verrückt!
Man hat jetzt einfach eine zusätzliche Möglichkeit, die vorher nicht da war und die man zur Not auch ignorieren kann.

Dass Oliver Grimm die Bürgerinitative mit jener in der Schweiz vergleicht ist sehr seltsam. Was will er damit bezwecken? Wieso vergleicht er es nicht mit etwas viel nahe liegenderem: der ÖSTERREICHISCHEN Bürgerinitiative. Vermutlich weil in diesem Vergleich die EU-Bürgerinitiative nicht schlecht dastehen würde.

Ständig wird gejammert dass "Brüssel" zu viel Macht hat. Nun will man Bürgerinitiativen über Angelegenheiten zulassen wo die Kommission rechtlich gesehen NICHT HANDELN DARF. Wollt ihr jetzt auf einmal eine Ausweitung der Kompetenzen der Kommission?

Das ist alles hochgradig schizophren.

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Re: @ Kritiker

Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Kommissar Šefčovič teilte dem gemeinen Volk eben mit, wohin es sich die Bürgerinitiativen stecken kann.

"Scherzhafte", "missbräuchliche" oder „deutlich gegen die Werte der Union" verstoßende Initiativen können im vorhinein unterbunden werden. Gehts überhaupt noch schwammiger? Wenn das durchgeht, ist der Willkür Tür und Tor geöffnet...

Gast: leser
01.04.2010 17:25
0 0

scherzhaft ?????????????

scherzhaft...wenn 1 Million dafür unterschreiben ?
DAS kann doch wohl nur ein Scherz einer abgehobenen Technokratenelite in Brüssel sein ... Wenn DAS sich das Parlament egfallen läßt... interessant wäre auch wie unser famoser Hr. F. im Rat sich dazu äußert/oder eben "mitreitet"...

Antworten Gast: Gast2
02.04.2010 13:25
0 0

Re: scherzhaft ?????????????

Was ist an einer Million falsch? Zu wenig? Zu viel wohl sicher nicht. Die EU ist fast 100 mal so groß wie Österreich, man brauch aber nur 10 mal so viele Unterschriften.

Gast: DR. K.H., Wien
01.04.2010 17:14
1 0

wundert da jemanden die EU-Verdrossenheit ?

Man kann alles totlaufen lassen...so auch die zarte Bürgerbeteiligung im Lissabonvertrag. Eben - nun kommt das Gesicht der Eurokraten-Elite in den Durchführungsbestimmungen heraus: wenn man sich die angeführten Punkte vergegenwärtigt, dann ist ein Mitbestimmungsprojekt tot, schon alleine aus der Aufteilung (man kennt's: divide et imperat - eben duch die Kommission/Rat) - und "der Gnade" die die Herrschenden "wohlwollend" dafür geben können (!sic - wenn sich das das Parlament gefallen läßt...). Wenn man dann sich einen groben Zeitrahmen herausdestilliert...ist vollends jede Artikulation von uns Bürgern unten dem Versanden überantwortet! Welche Chance wäre da gewesen...und: natürlich gibt es wieder "Denkverbote" - Hat man derart Angst vor uns Bürgern (in den Regionen?) - denn diese hätten dadurch ev. manches artikulieren können, dass "denen da oben" nicht gepaßt hätte... Ich kann es denen nicht verdenken, die in der EU primär nur (ihre eigenen) wirtschaftlichen Vorteile sehen - aber da spielen wohl auch eher "die Großen" mit ihren bezahlten Lobbyisten mit. Schade um ein Projekt, dass vielleicht doch die Europaidee den Bürgern näher gebracht hätte...

Gast: Youngster
01.04.2010 15:39
0 0

Sch... auf die Kommision.

Die Bürger regeln ihre Problem wenn nötig selbst incl. Todesstrafe und Minarettverbot.....

17und4
01.04.2010 12:38
2 0

eine tolle Sache, wo schon vor Beginn mit Zensur gedroht wird,

entblödet sich da niemand von diesen Pseudodemokraten, hat da von diesen Leuten, die sich jetzt stark machen, keiner fundamentales Verständnis von Demokratie.
Kann von diesen Gesichtern niemand unterscheiden, dass zwischen Volksbegehren und letztendlich kodifiziertem Recht noch viele Zwischenschritte gesetzt werden.
Ich erinnere da an die innerschweizer Dikussion, wo gesagt wird, dass zwar der größte Teil der Initiativen abgelehnt werden, aber noch alle zu heilsamen Diskussionen geführt haben.

Scheut man in Europa eine Minarettdiskussion, so wie man die Lisabon-Vertragsdiskussion gescheut hat.

Der Weg abwärts ist noch lang, aber nicht mehr lang.

Gast: Nieder
01.04.2010 09:31
3 1

Nieder

Nieder mit dem reichen Länd mit S! - dass religiöse Hochbauten anderer Glaubensrichtungen verbietet! --> z.B. Saudi Arabien

Gast: Beobachter
01.04.2010 07:25
6 1

Die Monarchie war ehrlicher, besser, weitaus demokratischer und menschenfreundlicher

Jeder hatte das Recht, dem Kaiser eine Petition zu ueberreichen. Man brauchte sich damals nicht 999,999 gleich denkende suchen. Dies sit nur etwas fuer Paddeien, nicht fuer den Buerger.

Antworten Ophicus
01.04.2010 13:26
0 0

Re: Die Monarchie war ehrlicher, besser, weitaus demokratischer und menschenfreundlicher

Und? Ich kann auch heute noch allein eine Petition schreiben und sie in den Altpapiercontainer werfen. Das hat ungefähr die gleiche Wirkung wie eine Petition an den Kaiser, ein Volksbegehren oder eine Volksinitiative.
Außer natürlich ich habe entsprechend gute (bzw. den aktuellen Entscheidungsträgern angenehme) Ideen und weiß die auch entsprechend zu verkaufen. In dem Fall brauch ich aber in den meisten Fällen die Unterschriften garnicht.

Tatsächlich ist ein Volksbegehren und ähnliche Verfahren kein Instrument der direkten Demokratie sondern der Meinungsfreiheit. Es ist eine bürokratische Methode der Demonstration die keinen anderen Zweck hat als die eigene Ansicht offen zu legen und zu demonstrieren wie viele Personen die teilen. Volksbegehren sind im Vergleich zu Demonstrationen halt bürokratischer, aufwändiger und dafür die Teilnehmer leichter zu zählen.

Antworten Gast: AlterMuskateller
01.04.2010 08:21
4 0

Re: Die Monarchie war ehrlicher, besser, weitaus demokratischer und menschenfreundlicher

Da gebe ich ihnen 100%ig Recht.

Die EU, vom Grundgedanken her eine gute Sache entwickelt sich immer mehr zur Farce. Eines kann man mit Sicherheit behaupten, die EU ist nicht die Schweiz. Denn dort wird im Gegensatz direkte Demokratie gelebt, auch wenn es dem einen oder anderen weh tut. Aber das ist nun mal so. Einem jeden Menschen Recht getan ist eine Kunst die niemand kann. Nicht einmal die Schweiz(er). Aber dort versucht man es wenigstens.

Man sollte eines niemals vergessen. Die EU ist in erster Linie eine Wirtschaftsvereinigung. Entsprechend handelt sie auch. Die Menschen die in ihr leben sind ausschließlich ein "Wirtschaftsfaktor". Wie diese Menschen leben, arbeiten und welche (politische) Interessen sie verfolgen ist nur zweit- wenn nicht sogar drittrangig.

Gast: Idefix
01.04.2010 00:00
6 1

Gratulation an Herrn Grimm!

*Allerdings wird die Bürgerinitiative nicht bewirken, dass man die Kommission dazu zwingen kann, neue Richtlinien oder Verordnungen zu erlassen. Insofern ist das Schlagwort von der "direkten Demokratie", das in diesem Zusammenhang oft verwendet wird, ebenso fehl am Platz wie der Vergleich mit den Referenden in der Schweiz, die sich tatsächlich in konkreten Akten der Gesetzgebung oder Verwaltung niederschlagen.*

Danke für die klaren Worte!

Es fällt auf, die PRESSE unterscheidet sich seit einiger Zeit durch sachliche Berichterstattung immer mehr von oberflächlichen EU-Propaganda-Blättern vom Schlage eines STANDARD oder SN oder TT oder OÖN.


Antworten Gast: heidelbeere
01.04.2010 10:03
1 0

Re: Gratulation an Herrn Grimm!

Sie haben noch die Gsiberger VN vergessen. Das Jubelblatt des Vorarlberger Landeshauptmannes

Dagegen sind Krone, TT und OÖN noch intellektulle Glanzblätter

Antworten Antworten Gast: Barbara S.
01.04.2010 11:48
0 0

Re: Re: Gratulation an Herrn Grimm!

Nicht zu vergessen Kurier (!), das Extrem-EU-Propagandablatt schlechthin, sowie auch die Kleine Zeitung.

Gast: Sartibartfas
31.03.2010 23:08
0 0

Referendum? Volksbegehren!

Wer vergleicht denn das ganze mit schweizer Referenden? Der korrekte Vergleich ist wohl mit Volksbegehren. Ja natürlich können die nichts erzwingen und man kann zu denen stehen wie man will, als erstmaliger Schritt Richtung direkter Demokratie ist es aber ein sehr interessanter.

Das wichtige neue daran ist ja, dass man Anliegen von Teilen der Öffentlichkeit europapolitisch prominent platzieren kann und die Kommission damit zwingen kann Stellungen zu beziehen.

Ich persönlich hoffe, dass auch die Parteien im EP dazu klare Positionen beziehen werden. Damit würde es ja auch endlich klarer für die Leute wem sie ihre Stimme geben sollen und wem nicht und zwar einmal zur Abwechslung aufgrund von europapolitischen Argumenten und nicht aufgrund von "der nationalen Regierung dahei will ich eine auswischen".

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Re: Referendum? Volksbegehren!

Sie haben recht, der zutreffendere Vergleich ist der mit den Volksbegehren. Die zieht auch die Kommission bei der Begründung ihres Vorschlages für die Bürgerinitiative heran. In der öffentlichen Debatte werden die beiden Dinge - Volksbegehren und Schweizer Referenden - oft vermischt. Ich hielt es darum für sinnvoll, das einmal klarzustellen.

Freundlichen Gruß, OG

enzo
31.03.2010 23:05
4 1

Die Speerspitzen des Islams

Haben im westlichen Europa nichts zu suchen,oder befürworten die fortschritlichen die Unterdrückung der Frauen eine Religion die Gewalt und Verachtung für andersgläubige hat gehört gestoppt.

Gast: speibender regenbogen
31.03.2010 21:08
0 1

ha, hier hab ich doch tatsächlich was gefunden!

http://eu-austritt.blogspot.com/

Gast: speibender regenbogen
31.03.2010 21:07
2 1

wir haben also die offizielle möglichkeit, uns über gewisse zustände aufzuregen.

ein häftling kann sich auch über die haftbedingungen beschweren. freilich wird es ihm nichts nützen...

das einzige, wofür der vertrag von lissabon gut ist, ist die möglichkeit, aus der eu austreten zu können. eine österreichische initiative gibts schon, allerdings hab ich leider keinen link dazu...

Antworten Gast: Welch Ironie
31.03.2010 23:12
0 0

Re: wir haben also die offizielle möglichkeit, uns über gewisse zustände aufzuregen.

Die Ironie Ihres Kommentars ist kaum zu überbieten. Zuerst ziehen Sie über die Zahnlosigkeit von Volksbegehren her um dann ganz begeistert zu sein von einer Inititative für ein ... Volksbegehren.